Im Garten 02

byMartin Sanders©

(Fortsetzung von: Im Garten)

Da schaute Jules seine schöne Cousine an, wie er es noch nie getan hatte. In seinem Blick spürte sie Verehrung, Hingabe, ja sogar echtes Gefühl. Liebe? Sie wusste es nicht. Aber Interesse, das erkannte sie deutlich. Doch das Interesse, das jetzt in diesen Augen lag, war ein anderes als das von vor zwei Stunden.

"Ich könnte Dir stundenlang zusehen bei allem, was Du machst. Du bist so wunderschön, dass mir die Worte fehlen!" "Findest Du das wirklich?" In Sarahs Antwort lag ungläubiger Zweifel. Gewiss, sie fand sich niemals hässlich, und die Vorstellung, die sie gerade gegeben hatte, musste ihren Cousin auch sehr erregt haben. Aber trotzdem hatte sie Zweifel an ihrer Schönheit, an ihrem Körper, an ihren moralischen Einstellungen. Die Macht, die sie gerade noch gespürt hatte, hatte sie diese Macht nicht aufgegeben dadurch, dass sie sich ihrem eigenen Cousin so offenbart hatte? Was war mit den Regeln, die sie selbst aufgestellt und festgelegt hatte? Gewiss, Jules war ich nicht näher gekommen als sie es wollte. Er hatte sie nur mit seinen Augen berührt. Aber hatte sie nicht dadurch schon soviel von ihrer eigenen Unnahbarkeit verloren, dass ihr ganzes Gedankengebäude unweigerlich zusammenbrechen musste? So viele Fragen kreißten in Sarahs Kopf. Antworten wusste sie keine. Sie hatte sich eben vor den Augen ihres eigenen Cousins fast ausgezogen, hatte ihm ihren üppigen Körper offenbart und ihm ihre Lust gezeigt, hatte sich vor seinen Augen selbst gestreichelt und befriedigt, hatte sich dabei auch noch von ihm fotografieren lassen! Was bis zu diesem Nachmittag unmöglich schien, es war nun geschehen. Unsicherheit machte sich breit in ihr, nahm Besitz von ihren Bewegungen, Gesten und Worten. Sie schlug die Augen nieder. Sprachlos erwartete sie die nächsten Worte aus dem Munde ihres Cousins. Aber es folgte nur ein langes Schweigen. Erst als Sarah wieder den Blick auf Jules richtete, begann er zu sprechen: "Es wird unser Geheimnis bleiben. Die Bilder, die ich von Dir gemacht habe, gehören Dir. Ich werde sie selbst entwickeln und Dir zukommen lassen. Auch die Negative."

Dankbar nahm Sarah die Aussage auf. Aber ihre Gedanken drehten sich immer noch um die Fragen, die sie in ihrem Kopf bewegte, die von ihr Besitz nahmen, wie vorher die Lust von ihr Besitz genommen hatte.

"Ich habe so etwas noch niemals getan!" Sarahs Aussage kam schnell. Sie rieb ihre schlanken Hände heftig ineinander, gerade so, als ob sie Jules einen Punkt von ungemeiner Wichtigkeit in großer Eile mitteilen wollte. "Ich habe mich noch nie vor einem Mann so gehen lassen. Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte!"

"Aber Du hattest doch schon einen festen Freund. Ist mit ihm denn nie etwas geschehen?"

"Wir haben uns geküßt. Wir haben uns nur geküßt!"

"Und Du hast nie?"

"Ich bin aus dieser Geschichte so herausgekommen, wie ich hineingegangen bin!" Sarah hoffte so inständig, dass Jules dieses Eingeständnis ihrer Unberührtheit nicht zum Thema machen würde. Ja, sie war noch unberührt! Ja, sie war noch Jungfrau! Nicht umsonst spotteten ihre Freundinnen über sie, verhöhnten sie manchmal als kalt und unnahbar, machten sich lustig über ihre Prüderie. Und gerade deswegen hoffte sie so sehr auf Jules Verständnis. Und Jules schien zu verstehen:

"Er hat Dich nie erregt?"

"Nein." In dieses Wort legte Sarah unbewusst soviel Enttäuschung, dass Jules Blick zu trauern schien. Sarah dachte an ihre erste und gleichzeitig letzte Liebe zu dem Mann, der sie nie hatte erregen können. Und sie erzählte ihrem Cousin die Geschichte ihrer enttäuschten Liebe. So redete sie lange und Jules unterbrach sie nicht.

Zum Abschied nahm er Sarah fest in die Arme und sie gab sich seiner Umarmung hin. Willig ließ sie sich umarmen und schmiegte, presste ihren Körper fest an den ihres Cousins. Soviel hatte sie erlebt an diesem Nachmittag, so viel. Einen Moment lang schwiegen beide. Sarah genoss die Berührung, die ihr Wärme und Zuneigung gab. Trost, Ruhe und Liebe gingen von ihm aus. Sarah wusste, was er sich jetzt wünschte. Aber sie gab ihm nur einen kleinen Kuss auf die Wange:

"Du weißt, dass es nicht geht." Mehr Feststellung als Frage lag in diesem Satz. Und Jules nickte. Dann küsste er sie noch einmal und verschwand so unerwartet wie er den Garten betreten hatte. Sarah stand wie benommen in der Dämmerung. Sein Kuss brannte auf ihren Lippen. Kopfschüttelnd verließ sie den Garten und ging ins Haus.

Das zweite Kapitel – Die Nacht

Sarah war wieder allein. Zum Glück war sie allein. Sie saß vor dem Fernseher. Aber auf das Programm achtete sie nicht, denn es war zu viel geschehen an diesem Tag. Ihre Gedanken kreisten um diesen Nachmittag mit ihrem Cousin. Herzklopfen überfiel sie immer wieder. Sie hatte es vor seinen Augen gemacht, hatte sich fast ausgezogen vor ihm, sich selber gestreichelt bis zum Höhepunkt. Sarah konnte immer noch nicht fassen, wie das geschehen konnte. Was Jules jetzt von ihr denken würde? Welche Konsequenzen sich aus dem Erlebten ergeben würden? Hoffentlich hielt ihr Cousin sein Wort. Aber die Bilder würde er selbst entwickeln! Warum hatte sie ihn nicht aufgefordert, ihr die belichteten Filme direkt auszuhändigen? Jetzt war er in der Lage, den ganzen Nachmittag noch einmal erleben zu können anhand der Bilder. Sarah wusste nicht einmal, wann Jules mit dem Fotografieren aufgehört hatte, oder ob er überhaupt aufgehört hatte damit, während sie... Die Verwirrung wuchs. Angst, gemischt mit schlechtem Gewissen, gemischt mit Befürchtungen, gemischt mit... mit Lust! Zuerst wollte sie es sich selber nicht eingestehen. Natürlich hatte sie ein schlechtes Gewissen, befürchtete moralische Konsequenzen, sah ihre Vorstellungen, Werte und Grenzen in Gefahr. Aber dann dachte sie, wie irrsinnig erregend der Mittag für sie - und sicher auch für ihren Cousin - gewesen war. Welch ein Tag! Wieder fühlte sie das Pochen zwischen ihren schweren Schenkeln, wieder erhöhte sich ihr Pulsschlag, wieder transpirierte sie und atmete schnell. Aber nun zwang sie sich selbst zur Ruhe. Das Verlangen nach einer Zigarette war unwiderstehlich. Gierig sog sie den Qualm ein, hustete, rauchte weiter. Wein! Kühl und beruhigend war der weiße Wein, den sie sich einschenkte und mit kleinen Schlücken trank. Sie entspannte sich. Aber ihre Gedanken waren nur, nur, nur bei diesem Nachmittag, bei diesen Fotos, bei ihrem Cousin! Wie zuvorkommend er gewesen war, wie höflich und wie zurückhaltend. Er hatte nicht die geringsten Anstalten gemacht, sie zu berühren. Er hatte keinen Versuch gemacht, die Situation auszunutzen. Dafür war sie ihm mehr als dankbar. Er hätte so leicht versuchen können, sie zu berühren. Aber er hatte es nicht getan! Und wie ruhig er geblieben war die ganze Zeit. Als hätte er nur beobachtet, gelauert, gewartet. Aber worauf? Darauf das sie den ersten Schritt machte? Worauf wartete sie selbst überhaupt? Antworten wusste Sarah keine. Von den Fragen allerdings, die sie bewegten, lenkte sie nichts ab, kein Film, keine Zeitschrift, nichts. So saß sie alleine in dem riesigen Wohnzimmer und dachte und träumte.

Als sie zum Telefon griff, war das fast eine automatische Bewegung. Wie von selbst wählte sie seine Nummer. Als er sich meldete, schlug ihr das Herz bis zum Halse. Sie war sich überhaupt nicht sicher, was sie sagen oder fragen wollte, wusste nicht einmal, warum sie zum Hörer gegriffen hatte.

"Hallo?" Jules Stimme klang ruhig und tief. Sarah genoss diesen Klang bei jedem Telefonat. So auch heute.

"Hallo Jules." Schweigen.

"Hallo Sarah. Ich habe gewusst, dass Du das bist."

"Ich wollte Dir nur etwas sagen. Bitte verstehe mich nicht falsch. Aber Du solltest mich, ich meine den heutigen Nachmittag, nicht falsch verstehen. Ich habe das nicht geplant oder so. Ich habe es auch nicht vorhergesehen. Es ist einfach so passiert. ich habe mich gehen lassen. Vielleicht ist mir die Sonne zu Kopf gestiegen, ich weiß es nicht. Aber verstehe mich bitte richtig. Ich habe so etwas noch nie erlebt, so etwas ist mir noch nie geschehen. Ich weiß, dass auch Du mich für unnahbar hältst, für distanziert. Aber das bin ich nicht. Ich habe nur Angst, die Kontrolle zu verlieren. Ich habe nur Angst, dass Du mich für etwas hältst, das ich nicht bin. ich bin völlig durcheinander. Ich..."

"Sarah!" Jules sprach ihren Namen sehr gedehnt aus, ganz ruhig und betont tief. "Sarah. Bitte höre mir einen Moment zu. Ich weiß, dass Du Dir diesen Nachmittag auch anders vorgestellt hast. Ich habe ebenfalls nicht damit gerechnet, so etwas erleben zu dürfen. Dich so erleben zu dürfen. Du hast mir heute gezeigt, dass Du anders sein kannst, als Du scheinst, dass Du anders sein kannst, als Du Dich gibst."

"Habe ich, hat es... ich meine... warst Du aufgeregt?"

"Meine liebste Cousine, die ich verehre und mag, die ich auch ohne diesen Nachmittag sehr aufregend fand und finde, hat mir erlaubt, sie zu fotografieren. Du hast es mir erlaubt. Und Du hast Dich mir gezeigt, wie ich es niemals für möglich gehalten hätte. Ich habe Dich zum ersten Mal so gesehen, wie ich Dich immer schon sehen wollte: Als Frau. Nicht als meine Freundin, nicht als meine Cousine, meine Verwandte, sondern als aufregende und schöne Frau! Und da fragst Du mich, ob ich aufgeregt war?"

Sarah war klar, dass er das sagen würde. Auch er hatte sie erregt. Seine Blicke, seine Art, sein Wesen hatten sie erregt. Nach kurzem Zögern antwortete sie ihrem Cousin: "Du hast mich auch aufgeregt. Ich hätte es für keinen anderen so gemacht. Kein anderer hätte mich dahin gebracht, wohin Du mich gebracht hast..."

"Und... hat es Dir gefallen?"

"Oh ja!" Es platzte aus Sarah heraus, viel heftiger, als sie es eigentlich gewollt hatte. "Oh ja, es hat mir so gut gefallen. Es war wirklich wunderschön. Es war..."

"Echte Erotik!" vollendete Jules Sarahs Aussage.

"Ja. Das war es. Ich habe noch nie, noch nie in meinem Leben so guten... so guten... Sex gehabt, Jules." Endlich war es raus. Endlich hatte Sarah gesagt, was sie eigentlich schon die ganze Zeit hatte sagen wollen.

"Das freut mich sehr. Aber verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, wenn ich Dir sage, dass ich mich freue, dass Du diesen tollen Sex mit mir gehabt hast. Du bist wirklich irrsinnig schön, wenn Du erregt bist. Und bisher habe ich immer nur davon geträumt. Heute aber..."

"Wovon hast Du bisher immer geträumt? Davon, mit mir Sex zu haben? Mit mir? Ich bin Deine Cousine!"

"Du bist auch eine Frau und auch meine Freundin!"

"Und Du hast wirklich davon geträumt, mit mir Sex zu haben?" Sarah bestand auf einer Antwort.

"Ja. Ja, ich habe davon geträumt, Dich zu verführen, zu berühren, zu küssen, mit Dir zu schlafen!"

Sarah erschrak bei diesem Geständnis. Ja, er wollte mit ihr schlafen! Ihr wurde schwindelig bei dem Gedanken daran, mit Jules Sex zu haben, sich ihm hinzugeben, ihn zu spüren: "Und... und... willst Du das immer noch?"

"Ja. Ich möchte mit Dir schlafen. Ich will Dich spüren, meine schöne Cousine, meine Geliebte Freundin!"

Jetzt hatte er es gesagt! Er hatte es ihr wirklich und sehr deutlich gesagt. Sarah war sprachlos vor Erstaunen und vor Glück. Erregt atmete sie laut. Unbewusst langte sie nach dem Weinglas, nahm eine großen Schluck und dann griff sie nach einer weiteren Zigarette. Langes Schweigen. Dann traf sie ihre Entscheidung. Ruhig und gefasst redete sie weiter: "Ich möchte auch mit Dir schlafen. Ich möchte von Dir verführt werden, berührt werden. Ich will Dich auch spüren, will mich Dir hingeben und Deine Lust erfahren. Du sollst mein erster Mann sein. Du und kein anderer!"

Jules antwortete nicht. Sarah überlegte einen Moment, dann setzte sie fort: "Aber ich möchte es erst dann, wenn ich weit genug bin. Der Nachmittag heute war erst der Anfang. Du wirst mich nicht berühren, wenn ich es nicht will. Du darfst Alles mit mir machen, aber berühre mich nicht! Verführe mich mit Worten, mit Briefen, mit Musik. Was immer Dir einfällt...!"

"Du wirst es tun? Was immer mir einfällt?"

"Nur berühren wirst Du mich nicht. Erst wenn ich es Dir erlaube!"

"Ich verspreche es Dir!"

"Gut."

Sarah atmete auf. Die Anspannung wich einer anderen Art von Anregung, die der Erregung glich, die sie am Nachmittag verspürt hatte. Dieses Kribbeln zog sich durch ihren ganzen Körper. Ihr Herz hämmerte und sie wusste nicht mehr, was sie sagen sollte. In ihrem Kopf drehten sich tausend Gedanken. Aber ein letzter Rest Unsicherheit zwang sie zu einer letzten Frage: "Du wirst Dich daran halten?"

"Ich werde mich daran halten", antwortete Jules mit ruhiger und entschiedener Stimme. "Aber noch wichtiger ist die Frage, ob Du Dich daran halten wirst!"

Aber auch Sarah hatte sich entschieden: "Ja, Jules. Ich werde mich daran halten. Tue mit mir, was immer Du willst, um mich zu verführen. Ich werde folgen und es tun!"

Es entstand eine lange Pause. Sarah überlegte, was jetzt geschehen würde. Ihre Vorstellungen überschlugen sich. Die wildesten Phantasien kreuzten in ihrem schönen Kopf und verwirrten sie zusehends.

"Du bist wirklich sehr sinnlich, meine liebste Cousine. Vielen Dank für diesen Nachmittag und für dieses Gespräch und ...für das Versprechen!" Betont sprach Jules die Worte aus. Aber noch bevor Sarah etwas erwidern konnte, sprach er schon weiter: "Und eine erste Bitte habe ich an Dich."

Sarah war sprachlos. Nur ihr Atem war zu hören.

"Ich möchte, dass Du heute Nacht, bevor Du Schlafen gehst, noch einmal an den Nachmittag denkst. Ich möchte, dass Du Alles noch einmal erlebst. Und ich möchte, dass Du an unsere Abmachung denkst. Und dann möchte ich, dass Du Dich noch einmal selber streichelst, dass Du Dich selber berührst und Dich noch einmal zu einem Höhepunkt bringst. Erst dann wirst Du einschlafen! Wirst Du das tun?"

Sarah verstand die Welt nicht mehr. Was aber noch viel schlimmer war: Sie verstand sich selber nicht mehr. Sie war bisher so anständig, so wohlerzogen, distanziert und ruhig, ja kühl gewesen. Aber dieser Nachmittag und dieses Gespräch, ihre eigenen Gefühle, ihre eigene Erregung, das alles brachte sie über die Maßen durcheinander. Und jetzt dieser Pakt mit dem eigenen Cousin, der sofort darauf bestand, dass sie, seine eigene Cousine, seinen Anweisungen folgte: "Ja, Jules, ich werde es tun."

"Das freut mich." Nachdem er ihren ersten Auftrag mit fester Stimme vorgetragen hatte, war seine Stimme jetzt wieder freundlich und zuvorkommend. Mit ruhigen Worten verabschiedete er sich von Sarah: "... und in den nächsten Tagen hörst Du von mir. Ich freue mich auf Dich!"

Vor dem Hintergrund der Abmachung bekamen diese Worte eine völlig neue und zweideutige Wendung. Sarah schluckte. dann wünschte auch sie ihrem Cousin eine schöne Nacht und legte auf.

Sarah war fassungslos. Soeben hatte sie ihre Unschuld vergeben. Sie hatte ihrem Cousin zugesagt, dass er ihr erster Mann sein sollte. Sie hatte eine Abmachung vorgeschlagen, an deren Ende, deren Erfüllung, der Verlust ihrer Unschuld stand. Ein weiterer Schluck Wein und die Zigarette beruhigten sie nur wenig. Kurze Zeit später stand sie auf und löschte das Licht. Sie war zu müde und zu verwirrt, als dass sie noch nachdenken konnte über das, was geschehen war. Träge schleppte sie sich in ihr Zimmer und zog sich aus. Sie duschte nicht mehr in dieser Nacht. Der Duft des Tages, das Sonnenöl und der Duft ihrer eigenen Lust klebten an ihr, begleiteten sie in ihr großes Bett.

Der seidene Pyjama war kühl. Sanft umschmeichelte er die blasse und unendlich empfindsame Haut. Als sie zwischen die Laken ihres Bettes kroch, fühlte sie sich auf einmal unglaublich müde. Aber einschlafen konnte sie nicht.

"... dass Du Dich noch einmal selber streichelst, dass Du Dich selber berührst und Dich noch einmal zu einem Höhepunkt bringst. Erst dann wirst Du einschlafen!"

Die Worte ihres Cousins im Ohr, lag sie wach und ließ den Tag noch einmal an ihrem inneren Auge vorbeiziehen. Was sie alles getan hatte! Auf welche Idee war sie nur gekommen, sich vor ihrem eigenen Cousin zu entblößen, sich vor seinen Augen zu streicheln, ihm ihr unberührtes Dreieck zu zeigen, ihre allerheiligste Unschuld! Und doch: Wie schön und aufregend es gewesen war! Wie neu, wie seltsam. Sie sah sich wieder im Garten, wie sie ihre üppige Pracht schrittweise enthüllte, wie die Lust sie überfiel. Langsam streckte sie ihre Hand unter die Seide. Ihre Haut war kühl. Sarahs Herz pochte. Als sie die Hand zwischen ihre runden Schenkel legte, fühlte sie dort wieder feuchte Wärme. Das Zentrum ihrer Lust bebte, als sie mit dem Mittelfinger ihrer rechten Hand tief in sich selbst eindrang und ihre unberührte Enge fühlte. Ein tiefes Stöhnen! Dann verschwand die Welt in einem Taumel von Lust.

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