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Not another wivola! - Legacy

Geschichte Info
Ein flotter Fünfer zwischen Tür und Angel.
1.2k Wörter
3.8
16.3k
1
Geschichte hat keine Tags

Teil 2 der 2 teiligen Serie

Aktualisiert 07/04/2022
Erstellt 10/29/2013
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Einige Tage nach den Ereignissen unter der Dusche und dem anschließenden äußerst amüsanten Besuch im veganischen Schnellrestaurant in der Schützenstraße war in der kleinen WG von Sören, Nadja und Helen befriedigte Ruhe eingekehrt. Doch dabei sollte es nicht bleiben.

Es begann an einem sonnigen Freitagmorgen, Helen saß gerade in einer Vorlesung über altgriechische Mythologie, als ihr Mobiltelefon klingelte.

"Helen hier, wer da?", flüsterte die sonst so emsige Studentin mit sonorem Timbre kaum hörbar in das Mikrofon. Rauschendes Schweigen auf der anderen Seite, dann die wohlbekannte Stimme ihrer Busenfreundin Emily. Wie immer sprudelte es nur so aus der schwarzhaarigen Make-Up-Stylistin heraus: "Du sach ma, Helen, hast du Zeit?"

"Naja", die wohl proportionierte junge Frau blickte in Richtung ihres bärbeißigen Professors, dessen kreideweißen Hände gerade die Besiedlungstheorie von Athen auf einer historischen Karte nachzeichneten, "Eher nicht, aber wenn es was Wichtiges ist, dann ..."

"Sehr wichtig!", unterbrach sie Emily aufgeregt, "Ich hab bei meinem Yogakurs eine voll hotte Schnecke kennen gelernt!"

Helen konnte es nicht fassen, schließlich hatte Emily erst vor ein paar Tagen mit Jason, ihrer großen Jugendliebe Schluss gemacht.

"Er ist voll nett und so, wir waren danach noch einen Mochaccino trinken, der Elija und ich", führte Emily weiter aus.

"Elija?", wiederholte Helen verdutzt den ihr völlig unbekannten Namen.

"Ja so wie dieser Prophet in der Bibel!", bemühte sich Emily ihrer ahnungslosen Freundin zu erklären.

"Und wie is er so?", schickte sich Helen an, mehr über den mysteriösen Stecher ihrer besten Freundin zu erfahren.

"Weißt du was", schlug Emily eilig vor, "Ich bring ihn heute Abend mal mit, dann kannst du ihn kennenlernen!"

Das war eine exzellente Idee, fand auch die neugierige Helen und so wurde der Termin festgemacht.

Unterdessen widmete sich Sören seiner reichen Sammlung an leeren Getränkedosen hinter dem WG-Sofa. Seit dem einvernehmlichen Sex mit Helen fühlte er sich seltsam beschwingt und war eifrig dabei wieder Ordnung in die verstaubte Bude zu bringen. Da läutete es an der Tür. Von draußen erbat Nadja schwer atmend um Einlass, anscheinend war die allwöchentliche Einkaufstour erfolgreich beendet worden.

"Hast du denn auch die Schokonikoläuse aus fairem Anbau?", fragte Sören als er Nadja hereinließ. "Ja klar!", antwortete ihm die dunkelhäutige, sportlich gebaute Mitbewohnerin.

"Und die Zahnbürste aus synthetischen Borsten?"

"Na logen!", keuchte Nadja und warf die beiden unauffälligen braunen Plastiktüten auf die Küchenplatte, dass es nur so rummste.

Nadja war etwas sauer auf Sören, schließlich hatte er ihr durch seine koitale Intervention mehr oder weniger den hammerheißen Lesbensex mit Helen verdorben. Sie beschloss ihrem Unmut sofort Luft zu machen, und formulierte eine kleine wie gemeine Fangfrage: "Du Sören, du und die Helen, seid ihr jetzt eigentlich so zusammen oder war das nur was einmaliges, ein singulärer Exzess sozusagen!"

"Nö Nadja, das war wirklich nur ein einziges Mal, aber dafür hat es umso mehr Fun gemacht!"

"Du würdest deine Nudel auch in ein Schlusseloch stecken, wenn er reinpassen würde, oder?", keifte Nadja.

Erstaunt blickte Sören sie an, er verstand nicht, seit wann war Nadja denn so spießig? Er sammelte kurz ein paar Gedanken in seinen Synapsen und holte dann zum Tempogegenstoß aus: "Wer masturbiert denn hier dauernd ungeniert unter der Dusche? Ich oder du?"

"Aber doch nur weil ich naturgeil bin! Das musst du doch verstehen!", flehte Nadja den blassen Jüngling an.

Fabian sah sie versöhnend an. "Natürlich versteh ich das.", sagte er zärtlich und griff ihr ungeniert an die volle Brust. Nadja stöhnte auf und zog kurzerhand ihr hauchdünnes Baumwolltop über die dunklen Schultern. Ihr Busen ploppte sanft nach unten und nur Sekundenbruchteile später nuckelte Sören bereits fleißig wie ein Neugeborenes an ihren dunkelbrauenfastschwarzen Brustwarzen.

Von dem sanften Gezüngel an ihren Nippel auf's Schärfste rattig gemacht holte Nadja Sörens Prachtschwanz aus seinen Jeans und begann diesen nach allen Regeln der Kunst zu wichsen.

Nun waren alle Dämme des Missouri gebrochen. Sören zog Nadja ihre Hotpants samt Schlübber nach unten und betrachtete fasziniert ihren blitzeblank rasierten Venushügel. Seit dem letzten Aufeinandertreffen unter dem stählernen Strahl der Duscholux-Kabine hatte sich dem Anschein nach einiges getan. Gierig wie eine hungrige Hyäne in der Sierra Madre stürzte er sich auf die wunderbar hervorprangenden Labien und biss vorsichtig hinein. Nadja stöhnte abermals röchelnd auf und legte sich mit gespreizten Beinen vor ihm auf den Boden.

Gerade als Sören eindringen wollte, gerade als er sie mit seinem enorm großen Genital glücklich machen wollte, gerade als er in seiner imaginären Beischlaf-Fibel einen weiteren Strich machen wollte, da stand plötzlich Helen mit zwei weiteren Personen in der immernoch sperrangelweit geöffneten Tür.

Erschreckt kreischte diese auf. "Was macht ihr da?", fragte sie -- offenbar rhetorisch gemeint.

"Na was wohl!", gab Sören süffisant zurück, "Sex haben!"

Da meldete sich von hinten Emily: "Also Leute, mir ist auch schon ganz heiß, liegt wahrscheinlich an der Klimaerwärmung. Ich glaube ich ziehe mich jetzt auch einfach aus. Und zum großen Erstaunen der Versammelten stand Emily nach kurzer Zeit barbusig, teilrasiert und mit aufgerichteten Brustwarzen zwischen Tür und Angel. Auch Elija, der sich als braungebrannter israelischer Austauschstudent entpuppte, ließ sich durch die allgemein aufgegeilte Stimmung mitreißen und massierte komplett ungeniert seiner Freundin die Klitoris.

Helen stand etwas unschlüssig herum. Einerseits war sie auch schon ziemlich heavy geil, aber sie fühlte sich wie das fünfte Rad am Wagen und wusste instinktiv das sie im Penisbingo leer ausgehen würde. Zum Glück kam gerade Horst, der junggebliebene Heizungsmonteur aus dem dritten Stock durch den Hausflur und platzte in das bizarre Treiben. Mit einem kurzen Gruß auf den spröden Lippen warf er sich ins Getümmel, zog seine Arbeitshose in die Kniekehlen und versenkte sogleich seinen Lustbuben in der verdutzen Emily. Geschockt aber geil grunzte diese laut auf.

Jetzt kam Feuer in die Sache. Sören packte sich Nadja und startete wie ein Presslufthammer mit durchgeschmorter Sicherung die Penetration. Elija und Helen sahen sich an. Tief in seinen Augen sah sie die aufkeimende Wollust und auch sie spürte eine mehr und mehr anschwellende Wärme in ihrem Unterleib. Langsam fast behäbig gingen sie aufeinander zu. Sie umarmten sich und gaben sich einen feuchten und sehr intensiven Zungenkuss. Dann öffnete Elija sein Hemd und auch Helen knöpfte ihre Bluse auf. Unterdessen brüllte Nadja ihren ersten Orgasmus des Tages heraus, den Sören hatte wie durch Zufall ihren G-Punkt gefunden und das Ding eiskalt versenkt. Emily und Horst liebten sich eng aneinandergepresst auf der Fußmatte. Hin und wieder drang ein leises Wimmern von den Beiden herauf. Nackt wie Gott und JHWH sie geschaffen hatte standen Helen und Elija sich jetzt gegenüber. Jeder Muskel ihrer wohlgeformten Körper war bis zum äußersten angespannt.

Dann fielen sie übereinander her. Elija stopfte seine Fickpeitsche in Helens vor Nässe triefende Grotte und hämmerte seine Männlichkeit seiner Ejakulation und ihrem Uterus entgegen. Nach nur etwa fünf Minuten waren auch sie soweit. Zuvor war es schon Horst und Emily gekommen, sie lagen abgekämpft nebeneinander und flüsterten sich schweinische Witze ins Ohr. Helen brüllte wie ein Stier mit Megaphon als Elija die Schüsse seines Lustrevolvers in ihr entleerte und sackte wie ohnmächtig auf seinem fein ausgeformten Sixpack zusammen.

Am Ende der Fleischschlacht, als sich der Rauch des Gefickels verzogen hatte, rappelten sich die Fünf langsam auf und sahen sich erschöpft aber zufrieden an.

"Wer hat Lust auf Schokonikoläuse aus fairem Anbau", fragte Nadja, und vier hungrige Kehlen riefen ihr ein knappes: "Ja!" entgegen.

Etwa zeitgleich erklang ein langsames und friedvolles Thema und die Kamera zoomte in die Supertotale.

~~~~FiN~~~~

esterhazy
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6 Kommentare
Ludwig_v_ObbLudwig_v_Obbvor mehr als 10 Jahren
Besser

Am Kompliment für die gelungene Geschichte ändert das zwar nix, aber es sollte im vorigen Kommentar natürlich "herrliche Parodie" heißen.

(So ist das wenn man spät in der Nacht Kommentare schreibt...)

Ludwig

Ludwig_v_ObbLudwig_v_Obbvor mehr als 10 Jahren
Virtuos

AJ ist beizupflichten - Esterhazy hat eine herrliche Satire geschrieben: durch hemmungslose Übertreibung und Verdichtung (!) zur endgültigen Klarheit.

Köstlich!!

Ludwig

BTW: den Gschichtenstadl kann man auch im Zusammenhang mit dem Namen 'Klaas' finden...

rosettenfreakrosettenfreakvor mehr als 10 Jahren
Ein Glanzlicht

Warum das so ist, hat "AJ" in seinem Kommentar deutlich gemacht.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Jeder weitere Satz würde das Lob nur verwässern.

lg

LIT-RANICKI "Rosi" (Johannes)

helios53helios53vor mehr als 10 Jahren
Zusatzzahl

Sören, Elija, Horst, Helen, Nadja und Emily. Der Fünfer mit Zusatzzahl, ein ordentlicher Gewinn!

Am Ende stehen die fünf auf. Wer bleibt liegen?

;)

Auden JamesAuden Jamesvor mehr als 10 Jahren
Postskriptum

Den ersten Teil („Not another wivola!“) der Geschichte, der auf LIT vielleicht in Zukunft noch folgen wird, hängt diese „Legacy“ ein Stück weit ab, finde ich. Das satirische Moment ist im vorliegenden Nachfolger ohne Vorgänger einfach spitzer (s. Fleischschlacht), kühner (s. Anzeige) und umfassender (s. Jason vs. Elija vs. Sören vs. Horst). Trotzdem, insbesondere aufgrund des stärker entwickelten erotischen Moments im nichtigen Vorgänger (wie auch zuletzt im Fall von „Das Wagnis“), wäre es interessant zu lesen, was es zu lesen gäbe, wenn esterhazy einmal wirklich Ernst machen sollte!? – wer weiß, wer weiß ... vielleicht ist das vorliegende „FiN“ ja das A eines neuen O?

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