Saguis Vita Est

byesterhazy©

Aber warum sollte er sich verteidigen, noch war nichts vorgefallen!

Vielleicht hatte sie ja Drogen konsumiert?

Doch das brachte nichts.

Er musste abwarten was als nächstes passieren würde!

Dann war es ihm immer noch möglich einzugreifen.

Sie war ein wenig zurück in den Schatten gegangen und bewegte sich hin und her.

Er sah nur die Schemen.

Doch dann verstand er.

Langsam hatte sie ihre Bluse abgestreift und es zu Boden geworfen.

Er ahnte was jetzt kam.

Sie huschte vorwärts, schlang ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn auf den Mund.

Er hatte das Gefühl diese Geste erwidern zu müssen, sonst würde sie wohl glauben, er habe kein Interesse an Ihr.

Also griff er ihr an die Brust. Es war sondergleichen weich, was er da in seinen Händen hielt.

Sie stöhnte.

Mitunter wunderte er sich, dass sich all sein Verlangen so unverhofft, in Gestalt einer jungen, offenbar ganz und gar unkonventionellen jungen Frau zu erfüllen schien.

Sie küssten sich abermals.

Caroso glaubte eine leichte Note von Rotwein in ihrem Mund zu schmecken.

Ein gewisses Stadium der Enthemmtheit war erreicht.

Nun ging es ganz schnell. Elena entledigte sich ihres Shirts und zog auch das darunter lauernde Bustier aus. Mit bloßer Brust stand sie nun vor ihm. Die dunkelroten Brustwarzen standen aufgerichtet in die Luft.

Etwas überfordert mit der zunehmenden Geschwindigkeit der Vorgänge verhielt er sich etwas passiv und wartete gegen den Container gelehnt, den nächsten Schritt ab.

Doch als Elena auch noch damit begann ihre enge Jeans von den Hüften zu schälen und darunter ein, im Dunkeln, rötlich scheinender Slip mit Punktmuster hervorkam, konnte er sich nicht mehr beherrschen.

Wild und ungestüm packte er sie, drehte sie um 180° Grad und drückte sie gegen den Container.

Während er mit der einen Hand unter das Bündchen fuhr und mit dem Finger einen Eingang zwischen ihre Schamlippen suchte, nestelte er mit der Anderen an seinem Gürtel, um seine Erektion von der einschnürenden Enge seiner Hose zu befreien.

Er wollte. Jetzt!

Sie küssten sich nun immer inniger, wie ein Katzenjunges mit der Wolle spielten ihre beiden Zungenspitzen in den Mündern.

Auch ihre Hände hatten mittlerweile an seinen Unterleib gefunden und rieben dort stetig mit steigendem Rythmus hin und her.

Sein ganzer Finger spürte die fast schon unerträgliche Hitze die in ihr aufstieg, als er denselbigen in sie hineingleiten lies, er blickte in ihr flehendes Gesicht und er verstand.

Mit einem Ruck zog er ihr Höschen nach unten.

Ohne große Umschweife führte er sein Glied zwischen ihre Beine und drang ein.

Sie quittierte das mit einem leisen Aufstöhnen.

Die Wucht des ersten Stoßes, hinter dem so viel Begierde steckte, so viel aufgeladene sexuelle Gier, die sich den schwülen Tag über aufgeladen hatte, warf sie beide mit voller Wucht gegen den Container.

Es schepperte dumpf.

Trotz der aufkommenden Kälte stand der Schweiß auf Carosos Stirn.

Beim zweiten Stoß hatte er schon das Gefühl zu explodieren, zu heiß, zu feucht, zu eng schien ihm seine Partnerin.

Er wollte gerade zum Dritten ausholen, schwer atmend und auf ihr lehnend, da passierte etwas Unglaubliches.

Der Innenhof wurde von Licht durchflutet.

Elena schrie laut auf und sie stürzten auf den Steinboden.

Vor seinen Augen flirrte das ungewohnte Licht.

Noch bevor er sich aufrappeln konnte, hatte sie ihre Sachen gegriffen und rannte erschreckt und splitternackt, ohne sich umzusehen, in die Dunkelheit.

Auch Rossi beeilte sich seine Hose wieder über die Knie zu ziehen und wegzukommen.

Fluchend rannte er auf die Straße zurück, übersah dabei aber eine Stufe und stolperte abermals.

Mit schmerzverzerrten Gesicht rappelte er sich auf. Seine Hose war rechts am Knie zerissen.

Er sah sich nach ihr um.

Nichts!

Er wusste nicht welches Gefühl in diesem Moment in ihm überwog: Der Scham über dieses Maleur oder das Erstaunen über diese, wenn auch zufällige, aber doch komische Begegnung.

Was hatte das zu bedeuten?

Im fielen die Zeilen wieder ein, die er neulich auf einem Monument in der Chiesa dei Francescani gelesen hatte:

O fortuna

velut luna

statu variabilis,

semper crescis

et decrescis.

Nachdenklich und erschöpft ging er weiter, nahm die Mustergasse, um endlich zum Dom und zum Waltherplatz zu kommen.

Mit der Zeit meldete sich nun auch sein Magen, der knurrend seinen Tribut forderte, so dass er zusah dies schnell zu tun.

**************************************************

Sie fuhren zusammen mit dem Rad in Richtung Innenstadt.

Ophelia konnte, bedingt durch ihr kurzes Sommerkleid, nur vorsichtig treten, um nicht in Gefahr zu laufen durch einen unvohergesehenen Lufthauch ihren Slip zu entblößen und war so, gegenüber Esther, etwas zurückgefallen.

Am Durchgang von der Via Piave Richtung Rathausplatz, in den gotischen Bögen die der Stein dort schlug, stellten sie ihre Fahrräder ab und machten sich auf den restlichen Weg zu Fuß zu bestreiten.

Die Stadt schien mittlerweile wie leergefegt, nur ab und an gingen noch vereinzelt Menschen durch die Pflasterstraßen.

Esther spürte abermals eine gewisse Aufregung in sich.

Vielleicht hielt dieser Abend eine, wenn auch minder wahrscheinliche, Chance auf einen Kerl bereit.

Neben ihr blickte Ophelia mit nachdenklichem Gesicht in den düster werdenden Himmel.

Sie hatte Ricardo wohl noch nicht überwunden.

Doch das sollte durch genügend Abklenkung möglich sein.

Sie lenkte das Thema wie beiläufig auf eine neue Diskothek, die kaum einen halben Kilometer vom Zentrum, vor ein paar Wochen neu eröffnet hatte.

Nach all dem was sie wusste, würde die Gruppe heute Nacht diesen Weg nehmen, um zu feiern.

Ophelia seufzte nur.

Sie waren mittlerweile in die Gumergasse gekommen.

Es war nun fast vollständig dunkel, sie hatten die Helligkeit wohl überschätzt.

Der Mond würde noch lange nicht aufgehen....

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