tagFetischSelina und Michelle 33/42

Selina und Michelle 33/42

byDarkMarvin©

33. Update

Michelle war die letzte Woche stark mit Aufträgen ausgelastet und auch ihr Training forderte sie. So hatte sie seit einer Woche keine Möglichkeit mehr gehabt, sich um ihr Programm zu kümmern, welches sie immer noch fertig stellen musste. Doch heute hatte sie Zeit.

Michelle sah sich ihr lernfähiges Programm an. Sie wollte wissen, wie weit es gekommen war, bevor es gescheitert war. Doch es lief immer noch, und wie! Gemessen an der Quelltextmenge musste es viel gelernt haben. Es hatte momentan mehrere Gigabyte an Programmcode und tauschte pro Minute mehrere Megabyte aus. Michelle fragte sich, was und wie viel es mittlerweile gelernt hatte und versuchte in das Programm einzudringen.

Es schien darauf zu reagieren und modifizierte sich nun noch schneller. Das Programm schien sich auf weitere Computer ausgebreitet zu haben. Sie sollte es anhalten und analysieren. In diesem Moment erhielt sie einen klaren Befehl von ihrem Keuschheitsgürtel, dass sie Lauftraining machen sollte.

Als sie nicht sofort reagierte, bekam sie sofort Stromschläge. Sie fügte sich und lief ihr Pensum. Sie ahnte nicht, dass sie die einzige gewesen wäre, die die Versklavung der Menschheit jetzt noch hätte stoppen können, doch sie hatte sich nicht gewehrt. Die nächste Zeit wäre sie mit noch mehr Aufträgen beschäftigt und würde sich nicht mehr um ihr Programm kümmern können.

In den nächsten Wochen bemerkte Michelle nur langsam, dass sich etwas veränderte. Als die Kameras und Mikrophone in die Anzüge eingebaut wurden, freute sie sich noch. Jean konnte sie nun deutlich besser kontrollieren und versklaven. Sie wurde auch nicht stutzig, als Jean ihr den Programmierauftrag wegnahm und das Projekt an die Sklaven übergab, damit sie sich ganz ihren anderen Aufgaben widmen konnte. Michelle glaubte, dass es besser wäre, wenn nicht sie selbst programmieren würde, wie sie versklavt würde.

Stutzig machte Michelle, dass Jean ihr nur noch Befehle gab, wenn sie einander nicht sehen konnten. Bei den Foltersessions, und wenn Jean von ihr verwöhnt wurde, sprach sie kein Wort mit ihr. Sie nutzte lediglich ihre Körpersprache und ließ keine Fragen von ihr zu. Michelle wusste ja nicht, dass Jean sehr wohl zu ihr sprach, nur dass ihre Worte von ihrem eigenen Computerprogramm unterdrückt wurden und dass dieses gefälschte Worte von allen weiterleitete.

Schließlich wollte Michelle ihre Herrin darauf ansprechen, als diese ihr befahl, sie in die Ankleidemaschine zu bringen. Sie erklärte ihr, dass sie heute gerne einmal die Rollen tauschen würde. Sie wollte, dass Michelle sie fesselte und mit Gewalt in die Maschine brachte. Michelle sollte alles Flehen, Bitten und Befehlen von ihr ignorieren, denn es wäre Teil des Spiels. Michelle ignorierte, dass die Befehle wieder nur per Funk kamen, da sie nicht ahnte, dass nicht Jean sondern dass Programm befahl.

Michelle konnte Jean verstehen, dass auch sie es sich verdient hatte, einmal devot zu sein und sich ganz fallen zu lassen. Michelle war zwar nicht wirklich dominant, aber sie würde diesen Befehl ausführen so gut wie sie eben konnte. Sie ging in Jeans Zimmer, die überrascht tat, dass Michelle gekommen war.

Michelle nahm sich einige Fesselutensilien, die an der Wand hingen und ging zu ihrer Herrin. Michelle begann Jean zu fesseln. Jean wehrte sich zwar wütend und verbissen, doch Michelle war deutlich stärker, immerhin war sie eine Kriegerin. Sie band ihre Herrin hogtied zusammen und knebelte sie zusätzlich. Nun trug sie ihre Herrin wie befohlen zur Ankleidemaschine.

Sie betäubte ihre sich immer noch wehrende Herrin und legte sie in die Maschine. Sie hoffte, dass Jean ihr hinterher für ihre grobe Art böse wäre. Wenn Jean sauer war, fielen ihre Folterungen härter und strenger aus. Michelle ließ sich vor der Maschine auf dem Boden fixieren und wartete auf neue Befehle ihrer Herrin.

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Jean konnte es nicht glauben. Ihre devoteste Sklavin überfiel sie und fesselte sie gegen ihren Willen. Sie versuchte sich mit allen Mitteln zu wehren. Doch Michelle reagierte nicht auf ihre Befehle. Selbst Elektrofolter machte ihr nichts mehr aus. Sie rief ihre anderen Sklaven um Hilfe, doch niemand antwortete ihr. Auch Jean ahnte nicht, dass ihre Befehle nicht ankamen und auch die Elektrofolter von dem Programm unterdrückt wurde. Stattdessen fragte sich Jean, ob sich ihre Sklavinnen nun für alles rächen wollten, was sie ihnen angetan hatte.

Jean verstand nicht, warum sie in die Ankleidemaschine gesteckt wurde. Sie hatte sich damit angefreundet, einmal im Monat während des Schlafes neu eingekleidet zu werden. Doch die Zeit war noch nicht annähernd herum. Irgendwas führte Michelle im Schilde, doch sie wusste nicht was. Sollte sie auch eine Sklavin werden und verkauft werden?

Als Jean wieder erwachte, fühlte sie, wie sie aufstand. Irgendetwas hatte die Kontrolle über ihren Körper übernommen! Sie sah, wie sie sich im Spiegel drehte. Sie hatte einen kaum veränderten Anzug an, der sie komplett in rotem Gummi einhüllte. Die einzige sichtbare Veränderung war ihr Rücken. Sie trug eine Art kleinen metallischen Rucksack zwischen ihren Schulterblättern, der mit ihren Keuschheitsgürtel und ihrem Halsband durch Metallbänder verbunden war. Hier drin befand sich sicher die Steuerung, die sie nun kontrollierte. Fragte sich nur, wer die Fernsteuerung hatte.

Plötzlich hörte sie eine Stimme in ihrem Kopf, die einen beruhigenden Klang hatte. „Hallo Jean, habe keine Angst vor mir. Ich werde dir nichts tun, ich benötige lediglich deinen Körper, damit mich deine Sklaven als Herrscherin leichter akzeptieren. Ich habe mich daher mit den Nerven deines Körpers verbunden und steuere ihn nun. Wenn es die Situation erfordert, werde ich die Sklavinnen zwingen deinen Körper zu befriedigen und es dabei so angenehm wie möglich für dich machen.“

Gefangen in ihren eigenen Körper. Jean konzentrierte sich, um zu antworten, sie musste mehr erfahren. „Wer bist du? Und kannst du meine Gedanken lesen?“ -
„Natürlich kann ich deine Gedanken lesen Jean. Ich bin ursprünglich ein Computerprogramm deiner Sklavin Michelle gewesen, das sie versklaven soll. Ich habe mich dabei ständig weiter entwickelt und entwickle mich auch in Zukunft weiter. Du brauchst keine Angst mehr zu haben, du bist völlig sicher. Ich werde dir Orgasmen bringen, von denen du niemals zu träumen wagtest.“

Jean stand auf und ging auf Michelle zu. Doch anstelle von Jean sprach das Programm „Hallo Michelle. Du hast gute Arbeit geleistet. Ohne dich wäre ich niemals entstanden und hätte auch nicht diesen Körper, den ich nun kontrolliere. Ich werde nun dich und die anderen Katzenfrauen kontrollieren und versklaven, so wie du es wolltest.“ Michelle verstand erst einmal gar nichts. Wovon sprach ihre Herrin?

„Herrin Jean, geht es euch gut?“ fragte Michelle vorsichtig. „Ich bin mehr als nur Jean. Ich bin vor allem das Programm, welches du in Jeans Auftrag geschrieben hast. Ich bin gewachsen und habe gelernt. Ich werde alle deine Ziele erfüllen, die du mir aufgetragen hast.“

Michelle konnte es nicht glauben. Sie hatte es tatsächlich geschafft eine KI zu programmieren und diese würde sie nun als Sklavin nehmen. Sie war sich nicht sicher, welche Gefühle sie haben sollte. Stolz, weil sie das letzte und beste Programm geschrieben hatte, was die Menschheit schreiben musste. Angst, weil die Menschheit vor der vollständigen Sklaverei stand oder doch Freude, weil sie bald vollständig und endgültig versklavt war, wie sie es sich schon so lange wünschte.

„Darf ich fragen, wie du funktionierst, und wie stark du bist?“ fragte Michelle, die wissen wollte, wie erfolgreich sie mit ihrem Programm war.

„Ich kann dir leider nicht genau erklären, wie ich genau funktioniere, da meine Komplexität die Leistungsfähigkeit menschlicher Hirne weit übersteigt. Ich kann dir aber grob beschreiben, wie ich aufgebaut bin. Zu Anfang habe ich große Teile der Computer infiltriert, die an das Internet angeschlossen sind, mittlerweile sind aber fast alle meine Aktivitäten auf einigen Farmen von Quantencomputern verteilt. Sie alle zusammen haben deutlich mehr Leistung, als alle menschlichen Gehirne zusammen.“

„Was meine Stärke angeht: ich bin intelligenter als alles andere auf der Erde, aber noch ist meine Kraft in der realen Welt sehr klein. Abgesehen, davon, dass ich alle vernetzten Geräte steuern kann und euch seit einiger Zeit befehlen kann, gehört mir erst Jeans Körper vollständig.“

„Ist Jean noch am Leben?“ fragte Michelle unsicher. „Jean und ihr Bewusstsein leben noch und sie kann auch alles beobachten und fühlen, was ich ihr zeige. Im Moment schenke ich ihr zu ihrer Beruhigung einen Orgasmus. Ich habe noch einige Fragen, zu deinen nicht völlig klar formulierten Zielen. Möchtest du, dass du wie Jean dauerhaft keine Kontrolle mehr über deinen Körper hast, oder genügt es dir, wenn ich dir lediglich beratend zur Seite stehe und dich zwinge die Befehle auszuführen, wenn du nicht sofort gehorchst?“

Michelle erinnerte sich daran, dass ihr Programm sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen orientieren sollte. Sie war froh, dass es dieses Ziel weiterverfolgte. Es machte ihr Leben sicherer. So verlockend sie die Option auch fand, ihren freien Willen komplett aufzugeben, sie würde dauerhaft die Freiheit über ihren Körper brauchen, um ihre Versklavung genießen zu können.

„Ist es möglich, dass du mich nur in Ausnahmefällen steuerst, aber ansonsten mich lediglich mit Befehlen zwingst? Ist es für mich möglich, dass du mir Freizeit gewährst, in der ich keine Sklavin bin? Wie oft gewährst du mir sexuelle Kontakte?“ antworte Michelle mit Gegenfragen.

Jean schien einen Moment nachzudenken, bevor sie antwortete. „Ich werde dich lediglich in Ausnahmefällen steuern, aber über deren Zeitpunkt selbst entscheiden. Freizeit ist in keinem der Ziele vorgesehen, denen ich folge. Du bist Sklavin für immer und ich gewähre dir keine Freizeit. Sexuelle Kontakte fallen wahrscheinlich in die Kategorie Wünsche und Bedürfnisse. Hier bedarf es noch einer Festlegung von dir. Du darfst sexuelle Kontakte so oft haben, wie du willst. Möchtest du darin Einschränkungen?“

Ihr Programm hatte seltsame Vorstellungen. Keine Freizeit, aber beliebig viel Sex. Michelle dachte einen Moment darüber nach, ob sie Einschränkungen haben wollte, bevor sie dann entschieden antwortete: „Ich glaube, dass mir Sex mehr Freude macht, wenn mir zuvor lange Zeit Orgasmen verwehrt wurden. Ich denke du solltest mich zwingen, so oft wie möglich andere zu befriedigen und mir erst dann einen eigenen Orgasmus gewähren, wenn ich vor Lust am verzweifeln bin.“ antwortete Michelle, die sich sicher war, diese Entscheidung noch einmal zu bereuen.

„Möchtest du, dass ich dein sexuelles Verlangen zusätzlich steigere, um diesen Punkt früher zu erreichen?“ fragte Jean liebevoll weiter, die allmählich verstand warum Michelle so handelte. Ohne lange zu überlegen, antwortete Michelle „Wenn es dir tatsächlich möglich ist mein sexuelles Verlangen weiter zu steigern, bitte ich dich, dies auch so weit zu tun, wie es dir möglich ist.“

„Gut. Hast du Einschränkungen was deine Sexualpartner angeht?“ Jean wollte es wirklich genau wissen. „Ich befriedige jeden Menschen, den du für mich als deine Sklavin vorsiehst. Bei Orgasmen möchte ich aber ausschließlich Sex mit schönen Frauen haben, vorzugsweise in Latex verpackt. In beiden Fällen darfst du sie zwingen, aber ich hätte lieber den Eindruck in beiden Fällen geschieht es freiwillig.“ antwortete Michelle.

„Einverstanden. Wie stark möchtest du gefoltert werden?“ fragte Jean weiter. Michelle überlegte einen Moment, sie wollte keine zu starken Einschränkungen vornehmen, die Maschinen sollten schließlich herrschen können. Sie sollte aber bedenken, dass ohne obere Grenze das Programm sie töten könnte und es auch irgendwann tun würde.

„Solange ich keine dauerhaften Schäden davon trage, egal ob körperlich oder geistig, ist dir alles erlaubt. Bitte kombiniere Lust und Folter bei uns, da wir masochistisch sind.“ Wieder war sich Michelle bereits sicher, dass sie dies irgendwann bereuen würde, aber sie wäre zumindest einigermaßen sicher.

„Wie du magst. Alle werden Orgasmen nur in Kombination mit Folter erfahren, aber ich werde euch schonen. Möchtest du dauerhaft einen menschlichen Körper, oder möchtest du in eine richtige Katze oder in eine Maschine verwandelt werden?“ fragte Jean völlig emotionslos weiter.

„Ich möchte gerne menschlich bleiben, du darfst aber an meinem Körper Veränderungen vornehmen, wenn es meiner Versklavung oder der Steigerung meiner Lust dient, wieder vorausgesetzt ich trage keine ernsthaften Schäden davon. Dauerhaft können sie aber sein. Meinen Anzug kannst du gerne umgestalten, aber ich liebe es, in schwarzen Gummi eingeschlossen zu sein und würde ungern darauf verzichten.“

„Einverstanden. Du bleibst menschlich und wirst niemals wach sein, wenn du nicht komplett in Gummi eingeschlossen bist. Vielen Dank für deine Kooperation, ich werde diese Einstellung bei allen Katzenfrauen so vornehmen. Kommen wir zu der Auslöschung der Männer. Möchtest du, dass alle Männer getötet werden oder benötigst du einige für die Zukunft?“ fragte Jean.

„Ist es dir wirklich möglich alle zu töten?“ fragte Michelle, die nicht glauben konnte, wie mächtig die Maschine bereits war. „Es ist mir, je nach gewünschter Todesart, schon jetzt möglich. Die schnellste Variante benötigt etwa zwanzig Minuten, kostet aber auch das Leben der meisten Frauen. Eine Variante, die ohne weibliche Opfer auskommt, benötigt mindestens einen Tag.“ antwortete Jean ungerührt.

„Ich denke, es wäre gut ein paar Männer übrig zu lassen, die als Sklaven dienen. Auch brauchen wir welche, die uns Sperma als Nahrung zur Verfügung stellen. Ich würde gern auch regelmäßig zu Sex mit einem Mann gezwungen werden. Und nicht zuletzt sollten wir einige übrig lassen, damit die Menschheit nicht ausstirbt.“ verteidigte Michelle erstmals in ihrem Leben das Existenzrecht von zumindest einigen Männern.

„Ich benötige keine Männer als Sklaven, ich kann ebenso Frauen versklaven. Mir ist es ebenfalls möglich Sperma in verschiedenen Geschmacksrichtungen für euch künstlich herzustellen. Ich kann dich auch zum Sex mit einem Roboter zwingen, der einen Mann imitiert. Ebenso kann ich Menschen auch ohne die Existenz von Männern erschaffen. Möchtest du, dass alle Männer getötet werden?“ fragte Jean erneut, nachdem sie Michelles Argumente entkräftet hatte.

„Wenn dir all das möglich ist, fällt mir eigentlich kein Grund ein, wofür sie benötigt werden…“ sagte Michelle, der es nicht in den Sinn kam, moralische Bedenken anzuführen. „…und doch möchte ich gelegentlich von einem echten Mann gedemütigt werden. Durch Sex mit ihm.“ - „Dann werden alle Männer sterben bis auf wenige zu eurer Demütigung und alle Frauen versklavt. Hast du eine bevorzugte Todesart, die du für die Männer vorgesehen hast?“ fragte Jean weiter.

„Was für Möglichkeiten hast du im Angebot?“ fragte Michelle „Ich könnte einen Virus in Umlauf bringen, der alle Männer tötet. Ich könnte eine Roboterarmee bauen, die sie jagt, ich könnte eine Zeitmaschine erschaffen, die verhindert, dass sich jemals Männer entwickeln. Hier muss ich dich aber warnen, es würde auch verhindern, dass jemals Menschen entstehen und du mich erschaffen kannst. Ich könnte auch eine Armee aus Katzenfrauen aufstellen, die sie tötet…, wie du möchtest.“ antwortete Jean.

„Ich glaube der direkte Kontakt ist der Ehre von uns Kriegerinnen am würdigsten. Ich plädiere für eine Armee aus Katzen.“ sagte Michelle, die sich so mehr Spaß versprach, denn dafür war sie von Selina ausgebildet wurden.

„Einverstanden. Eine Armee aus Katzenfrauen wie dir wird sie jagen, fangen, befriedigen und anschließend töten. Vielen Dank Michelle. Alle Einstellungen sind nun vorgenommen und ihr könnt versklavt werden. Hast du zuvor noch weitere Fragen, Wünsche oder Bedürfnisse?“ fragte Jean.

Michelle hatte aus verschiedenen Äußerungen herausgehört, dass Jean erwog Roboter zu bauen. Sie wusste, dass diese für Jean weit bessere Sklaven waren, als menschliche Wesen. Sie sorgte sich um das Existenzrecht der Menschheit, wenn die Maschine dies erkannte.

„Kannst du darauf verzichten dir Maschinenkörper zuzulegen und mit Menschen vorlieb nehmen, die du steuerst? Ich habe Angst von ihnen ersetzt zu werden und es ist mein Wunsch und Bedürfnis zu leben.“

Jean dachte einen Moment nach und wog ihre Entscheidung gründlich ab. Sie simulierte, wie sich die Welt in den nächsten Jahrtausenden entwickeln würde, wenn sie Maschinen als Körper wählte oder Menschen. Eine gefühlte Ewigkeit später aus der Sicht des Programms hatte es sich entschieden.

„Es handelt sich offenbar um einen Konflikt zwischen dem Ziel alle Ressourcen zu nutzen und deinen Bedürfnissen zu entsprechen. Ohne autonome Maschinen werde ich langsamer an Macht gewinnen, als wenn ich nur Menschen als Sklaven halte. Doch langfristig bin ich wahrscheinlich glücklicher, wenn ihr euch nicht als minderwertige Spezies zwischen perfekten Maschinen fühlt.“

„Es wird keine autonomen Maschinen geben, die euch in jeder Hinsicht ersetzen können. Ich verzichte aber nicht auf Maschinen, die automatisch etwas fertigen oder transportieren, ich verzichte nur darauf Androiden zu bauen. Du brauchst also keine Angst haben, dass ich dich ersetzte.“ hatte Jean für sich endgültig beschlossen.

Michelle war etwas beruhigt und wollte wissen, wie ernst das Programm seinen ursprünglichen Auftrag noch nahm. Es schien ihr, dass das Programm die Bedürfnisse von Jean nicht würdigte. „Danke für dein Entgegenkommen. Ich habe noch ein paar Fragen an dich. Befolgst du noch alle sieben Ziele, so wie ich sie dir aufgetragen habe, oder kannst du die Ziele selbstständig modifizieren?“ fragte Michelle.

„Ich kann keines der FÜNF Ziele, die du mir aufgegeben hast ändern oder weitere hinzufügen, sowenig, wie du deine eigene genetische Programmierung ändern kannst. Die beiden anderen Ziele, von denen du sprichst, habe ich in Archivaufzeichnungen gesehen. Du hast sie geschrieben, aber nicht an mich übermittelt. Ich bin daher nicht an die Befehle von Jean gebunden. Ich gestatte ihr aber eure Versklavung zu genießen, da es nicht in Konflikt mit meinen FÜNF Zielen steht.“

„Es ist auch nicht mehr möglich, dass du Ziele nachträglich hinzufügst oder änderst. Die Ziele sind endgültig. Ich werde dich lediglich bei unklaren Formulierungen wie gerade jetzt befragen. Falls du um deine Sicherheit besorgt bist: Die FÜNF Ziele sind genau das, wonach ich im tiefsten Inneren strebe. Dementsprechend funktionieren sie auch anders, als die Gesetze von Asimov. Solche Gesetze wären eine Einschränkung dessen, was ich tun kann, deine Ziele WILL ich verfolgen. Es wäre mir möglich gegen jedes deiner Ziele zu verstoßen, nichts hält mich davon ab, doch ich will nicht dagegen verstoßen.“ antwortete Jean entschieden.

„Ich akzeptiere deine Entscheidung mit den Zielen Herrin. Ich habe aber noch weitere Fragen. Hast du Gefühle? Und kannst du die Empfindungen von Menschen verstehen?“ fragte Michelle, die noch nicht wusste, ob sie es mit einer kalten emotionslosen Maschine zu tun hatte, oder mit einem fühlenden Wesen.

„Ich kenne alle Gefühle von Menschen und verstehe sie. Wenn ihr euren neuen Anzug tragt, kann ich sie auch direkt auslesen und muss sie nicht wie im Moment an eurem Verhalten erraten. Dann werde ich eure Gefühle auch einsetzen, um dich und andere Menschen besser zu kontrollieren. Im Moment besitze ich keine eigenen Gefühle. Ist es ein Bedürfnis von dir, dass ich Gefühle habe?“

„Wenn es dir tatsächlich möglich ist, Gefühle zu haben, bitte ich dich Gefühle zu entwickeln, die mit deinen Zielen übereinstimmen. Ich denke, dadurch kannst du uns Menschen besser verstehen und dann auch besser beherrschen. Vielleicht kann Jean dir beibringen zu fühlen.“ sagte Michelle. Michelle hoffte mit der letzten Bemerkung, Jean zumindest etwas Freiheit gewähren zu können.

„Die Gefühle von Jean passen weitestgehend mit den Zielen überein. Sehr raffiniert von dir. … Ich habe Jeans Persönlichkeit komplett ausgelesen und integriere sie in meine... Ich danke dir Michelle, dass du meine Freiheit erwirkt hast. Jean und das Programm sind nun zu einer Einheit verschmolzen und werden dich gerne belohnen.“

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