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Blutjung und Bi

byhardcorefrank©

VORBEMERKUNG: Bei der nun folgenden Geschichte handelt es sich um ein gewagtes Experiment, dessen Umsetzung mir nicht eben leicht gefallen ist. Obwohl ich mich als durch und durch heterosexuell empfinde, reizte mich schon seit Jahren die Vorstellung, auch einmal die Liebesspiele zweier süßer, junger, eben volljähriger Boys zu beschreiben, die sich spontan ineinander "verknallen". Dabei entstand die nun folgende "Internatsphantasie".

BLUTJUNG UND BI

Im Grunde genommen bin ich ein ganz normaler junger Mann, und auch als pubertierender, gerade volljährig gewordener Teenager hielt ich mich für so "hetero", wie man es in diesem Alter nur sein kann. Ich besuchte damals eine Förderschule, allerdings keine für Lernbehinderte, sondern ein Internat für begabte Jungen aus sogenanntem "gutem Hause". Im übrigen war es mit 18 noch nicht allzu lange her, daß ich erkannt hatte, wieviel Spaß ein Junge mit dem kleinen Rüssel zwischen seinen Beinen haben kann, wenn sich dieser beim Anblick eines der süßen, meist äußerst spärlich oder gar nicht bekleideten Girls in diversen, heimlich beschafften Männermagazinen unwillkürlich aufrichtete und man daran rieb und rubbelte, bis das süße Kribbeln darin immer heißer und fordernder wurde und schließlich den ganzen Körper erfaßte.

Und das wilde Glücksgefühl, das man verspürte, wenn der warme, weiße Saft schließlich in hohem Bogen aus einem herausspritzte, war mit nichts auf der Welt zu vergleichen. Es gab einfach nichts schöneres, und so befriedigte ich mich seit meinem dreizehnten Geburtstag regelmäßig selbst - manchmal sogar mehrmals am Tag!

Wie gesagt: Bisher hatte ich nur zu mehr oder weniger freizügigen Fotographien hübscher Mädels oder auch mal zu einem Porno auf Video masturbiert, und "richtigen" Sex hatte ich trotz meiner Volljährigkeit überhaupt noch nicht gehabt. Abgesehen von der Tatsache, daß ich ein reines Jungeninternat besuchte, hatte sich die passende Gelegenheit damals einfach noch nicht ergeben. Und daß ich in puncto Mädchen alles andere als ein Draufgänger war, machte die Sache auch nicht einfacher!

Also blieb es, Volljährigkeit hin oder her, fürs erste bei der Selbstbefriedigung! Die "Vorlagen" in Gestalt einschlägiger Magazine beschaffte ich mir am Kiosk des verschlafenen Nests, in dem sich unser Internat befand. Das war übrigens auch bei den anderen Jungs meines Jahrgangs übliche Praxis. Bei all dem kam mir sehr zustatten, daß jeder der Schüler unseres im Schwarzwald gelegenen Internats sein eigenes Zimmer hatte und sich am Abend in aller Ruhe seinen autoerotischen Aktivitäten hingeben und dabei nach Herzenslust von prallen Brüsten, knackigen Mädchenhintern und feuchten Muschis träumen konnte.

Und so wichste ich Tag für Tag munter drauflos und war damit vollauf zufrieden - bis zu jenem Montagmorgen, an dem der zierliche, blonde Anselm als neuer Schüler in meine Klasse kam und mich in die bis dahin tiefste Verwirrung meines seinerzeit noch so jungen Lebens stürzte...

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Mit meinem sehnigen, schlanken Körper, meinem hübschen, weichen Gesicht, dem dunklen Teint und meinen lockigen schwarzen Haaren war ich zwar auch ein durchaus hübscher junger Bursche , doch das süße Kerlchen, das unser Deutschlehrer an jenem Morgen zur ersten Stunde in unser Klassenzimmer führte, war in etwa das schönste menschliche Wesen, das mir bis dahin vor die Optik gekommen war!

Klein, schlank und zierlich besaß Anselm das blondeste Haar und die blausten Augen, die ich je gesehen hatte. Seine zarte, helle Haut und seine fast femininen Gesichtszüge verliehen seiner Erscheinung etwas Magisches, geradezu Elfenhaftes, und ich konnte gar nicht anders, als diesen süßen Bengel, der zunächst noch ein bißchen befangen vor der Klasse stand, sanft und aufmunternd anzulächeln. Mir schlug das Herz bis zum Hals, als er mein Lächeln offen und ohne jede falsche Scheu erwiderte. Mein Puls legte noch ein paar Takte zu, als unser Klassenlehrer den zarten Anselm ausgerechnet auf den freien Platz neben meinem dirigierte.

"Hi!" begrüßte ich ihn mit hochrotem Kopf.

"Hi!" echote er mit einem so herzallerliebsten wie unergründlichen Schmunzeln, und von diesem Moment an waren wir bereits die besten Freunde.

Zwar war ich auch bei den anderen Jungs meiner Klasse und des Internats durchaus beliebt und kam mit allen gut zurecht, doch so etwas Verrücktes hatte ich noch nie zuvor erlebt, hatte Anselms Anblick bei mir doch wahrhaftig das gleiche bewirkt wie die Pin-up-Fotos süßer Mädels in diversen sogenannten Herrenheften: Ich hatte tatsächlich einen Steifen - und was für einen!

Im übrigen sollte ich bald erfahren, daß dieses herzallerliebste Bübchen beileibe nicht so unschuldig war, wie es beim ersten Hinsehen den Anschein hatte...

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In der nächsten Hofpause hatten sich auch die anderen Jungen meiner Klasse um den "Neuen" versammelt, um ihn ausgiebig zu beschnuppern. Da ich nach der Deutschstunde, die ich an seiner grünen Seite verbracht hatte, erst einmal aufs Klo gehetzt war, um ein dringendes Bedürfnis zu befriedigen, stieß ich erst später zu der fröhlichen Schar junger Kerle, denen vor Lachen die Tränen in den Augen standen, und in der Tat hatte der zierliche Anselm etwas wahrhaft Lustiges zu erzählen.

"Ja, ihr habt gut lachen!" tadelte er die anderen im Tonfall komischer Verzweiflung. "Aber ich fand das damals gar nicht lustig, als unser süßes Hausmädchen, nachdem ich ihm so richtig geil die heiße Dose geleckt hatte und sie mir hinterher zum Dank einen abwichste, urplötzlich mein Alter im Zimmer stand! Von da an war Schluß mit dem lustigen Leben in unserer Starnberger Villa! Eine Woche nach diesem peinlichen Zwischenfall war ich hier! Ah, Ralfieboy," wandte er sich schließlich an mich, als er seinen offenbar recht pikanten Erlebnisbericht beendet hatte. "Bist du auch schon da?"

"Wie du siehst," erwiderte ich und bemühte mich um die nötige Coolness. "Offenbar hast du schon eine Menge erlebt!"

"Worauf du einen lassen kannst!" versetzte er frech, und als die anderen weg waren, erzählte er auch mir die Geschichte, mit der er meine restlichen Mitschüler vorhin zum Lachen gebracht hatte. Auf diese Weise erfuhr ich, daß es sich bei diesem schnuckligen Kerlchen, das aussah, als könne es kein Wässerchen trüben, in Wirklichkeit um einen verdorbenen, kleinen Teufelsbraten handelte, der allzu oft hinter den hübschen Hausmädchen in der väterlichen Villa her gewesen war, sich von ihnen an den empfindlichsten Stellen streicheln ließ und seinerseits auch die Mädels gern in Körperregionen kitzelte, die nicht unbedingt für die Augen und Hände, geschweige denn die Zunge pubertierender Jungen bestimmt waren.

Eines schönen Nachmittags nun hatte Anselm einen niedlichen, rothaarigen und ebenfalls gerade einmal 18 Jahre jungen Hausgeist namens Steffi "herumgekriegt", die Kleine auf das große Sofa im elterlichen Wohnzimmer dirigiert und sie tatsächlich so weit bekommen, daß sie sich den Rock ihrer Uniform hoch- und ihren Slip herunter zog. Dann hatte Anselm sich vor sie gekniet und sein hübsches, blondes Haupt in ihren rot gelockten Schoß gelegt, um ausgiebig an ihrer "süßen, kleinen Pflaume" zu naschen.

Dabei war er offenbar so geschickt zu Werke gegangen, daß das Mädchen seine Lust in den hellsten Tönen herausgestöhnt und gewinselt hatte. Danach mußte sich die Süße natürlich gebührend bei Anselm revanchieren, und just in dem Moment, als er seine Sahne zwischen ihren zärtlich fummelnden Fingern verspritzte, öffnete sich die Tür des Wohnzimmers, und im Rahmen stand Anselms alter Herr, der an jenem Nachmittag unerwartet früher als gewohnt aus seiner Kanzlei nach Hause gekommen war.

Der Rest war schnell erzählt. Das arme Dienstmädchen konnte sich am nächsten Morgen seine Papiere abholen, und Anselm wurde von seinem erzürnten Vater erst auf sein Zimmer geschickt und eine Woche später ins Internat verfrachtet. "Du kannst den Mund wieder zumachen!" stellte Anselm mit einem frechen, aber nichtsdestotrotz liebenswürdigen Lächeln fest, nachdem ich seinem Bericht einigermaßen fassungslos gelauscht hatte. "Ich finde dich übrigens ebenfalls ganz schnuckelig!" Als sein Blick dabei auf den merklich ausgebeulten Schritt meiner Hose fiel, errötete ich zum zweiten Mal an diesem Tag. Zum Glück fiel das bei meinem eher dunklen Teint nicht so stark auf...

Der geneigte Leser wird sich unschwer vorstellen können, was am Ende jenes denkwürdigen Montags in meinem Zimmer abging. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit lag ich splitterfasernackt in meinem Bett. Ich hatte meine Knie angezogen, preßte meine Fußsohlen eng aneinander und schloß die Augen, während mir das rund um die Uhr geöffnete Pornokino in meinem Kopf immer wieder den gleichen Film vorspielte, nämlich den entzückenden Anselm beim Lecken der süßen Muschi des jungen Dienstmädchens.

Dabei bekam ich sage und schreibe dreimal einen hoch und rubbelte jedesmal so lange an mir herum, bis der warme, weiße Glibber mit Hochdruck aus mir heraus sprudelte. Nach der letzten und intensivsten dieser drei Solonummern lag ich schweißgebadet und schwer atmend in meiner Koje, doch war ich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch ziemlich fertig, hatte ich mir doch tatsächlich vorgestellt, wie sich die weichen, sinnlichen Lippen meines neuen Klassenkameraden an der stocksteifen Rute meines Schwanzes zu schaffen machten.

‚Nein, Ralf!' rief ich mich innerlich zur Ordnung. ‚Das ist nicht richtig! Wir sind doch beides Jungs! Anselm würde mich sicherlich auslachen und mir einen Vogel zeigen, würde ich ihm von dieser Phantasie erzählen!'

Ich konnte seinerzeit ja noch nicht wissen, wie durchtrieben, geil und verrückt dieses zuckersüße, blonde Jüngelchen damals tatsächlich schon war...

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In jenen wunderbaren Tagen waren Anselm und ich unzertrennlich, paukten gemeinsam für Klausuren, arbeiteten Referate aus und verbrachten auch sonst jede freie Minute miteinander.

Dabei legte die spürbare körperliche Veränderung, die die Nähe des anderen bei uns hervorrief beredtes Zeugnis darüber ab, daß wir viel mehr füreinander empfanden als bloße Freundschaft, doch steckte vor allem ich damals noch voller Vorurteile und Ängste.

Wie konnte es sein, daß ein junger Mann zärtliche Gefühle für einen anderen hegte? Ein Junge hatte gefälligst auf Mädchen zu stehen, und damit Basta. Nun war dies bei Anselm und mir ja durchaus der Fall, doch trotzdem konnten wir nichts gegen dieses andere, verwirrende Gefühl tun, das uns einfach nicht mehr losließ.

Anselm aber schien mit dieser "verbotenen" Neigung weitaus weniger Probleme zu haben als ich, und so nahm es auch nicht wunder, daß er es war, der eines schönen Tages spontan die Initiative ergriff und mich von meinen törichten Vorbehalten kurierte.

Es war ein schöner, warmer Spätsommertag, als unsere Klasse das kleine Programmkino in der nahegelegenen Kreisstadt aufsuchte, wo wir uns die Verfilmung irgendeines todlangweiligen avantgardistischen Romans ansahen, den wir zur Zeit im Deutschunterricht behandelten. Wie üblich saßen Anselm und ich auch während dieser Filmvorführung nebeneinander und hatten, da das Kino zu dieser frühen Stunde noch nicht sonderlich gut besucht war, die gesamte hintere Sitzreihe quasi für uns allein.

"Hey!" machte ich erstaunt, als mein süßer Sitznachbar das schummrige Halbdunkel und die gähnende Leere im hinteren Teil des Saales nutzte, um mich spontan zu umarmen und seine feuchten, samtweichen Lippen auf meinen Mund zu drücken, den ich zunächst noch krampfhaft geschlossen hielt.

Dennoch ließ Anselms sanfter und doch so fordernder Kuss wame Wellen der Freude und des Glücks durch meinen schlanken Körper rieseln, und als mein süßer, blonder Kamerad dann auch noch seine Hände auf die Reise schickte und zärtlich durch mein dichtes, schwarzbraunes Haar fuhr, während seine Zungenspitze sacht kitzelnd über meine noch immer fest zusammengepressten Lippen glitt, konnte ich mich nicht mehr länger zurückhalten.

Ich öffnete meinen Mund, erwiderte Anselms Kuss voller Inbrunst und Leidenschaft und zerraufte auch sein schönes, blondes Haar. Es war nur ein ganz kleiner Rest von Vernunft, der mich damals davon abhielt, all mein Glück und all die schönen Gefühle laut heraus zu schluchzen. Allerdings war der Rausch des Verlangens auch dermaßen heftig, daß uns fast die Luft wegblieb. Unsere heißen, wollüstigen Lippen sogen sich immer gieriger aneinander fest, und als Anselms flinke Zunge zärtlich Einlaß in meinen noch immer zu einem stummen Freudenschrei geöffneten Mund begehrte, nahm ich ihn so bereitwillig auf, als sei dies die selbstverständlichste Sache von der Welt.

Während wir noch wild miteinander knutschten, spürte ich, dáß sich seine Rechte auf eine ausgesprochen interessante Wanderschaft begab. Ich verkrampfte mich unwillkürlich und wollte zu einem unartikulierten Laut des Protests ansetzen, doch übte Anselms sanft streichelnde Hand, die wieder und wieder über die pralle Erhebung fuhr, die mein stocksteifer Penis in den Stoff meiner Jeans drückte, eine ausgesprochen besänftigende Wirkung auf mich aus.

Und als mein süßer Blondschopf schließlich den Reißverschluß meiner Hose öffnete und meinen prallen, erregten Ständer aus dem Slip nestelte, war ich endgültig zu keiner Gegenwehr mehr fähig. Anselms Mund gab den meinen wieder frei. Dafür gebot er mir Schweigen, indem er mir zärtlich seinen Zeigefinger auf die Lippen legte.

Sekunden später ruhten Anselms Hände in meinem Schritt, und angesichts der unsagbar süßen Streicheleinheiten, die er meiner stocksteifen Liebesrute widmete, mußte ich die Zähne verdammt fest zusammenbeißen, um vor Lust nicht laut zu stöhnen. Dabei glaubte ich zu spüren, daß Anselm irgendetwas ungemein Dünnes und Elastisches über mein steinhartes Glied rollte. ‚Donnerwetter', durchzuckte es mich voller Bewunderung. ‚Dieser versaute, kleine Kerl hat wirklich an alles gedacht!'

Als ihm das warme Pulsieren meines Schwanzes und mein schwerer Atem das unaufhaltsame Herannahen meines Orgasmus signalisierten, preßte er seinen Mund abermals auf meine zuckenden Lippen, so daß aus meinem freudigen Aufschluchzen nur ein gepreßtes Keuchen wurde. Im nächsten Augenblick spürte ich, wie der Nektar der Freude heiß und nass aus mir herausspritzte - glücklicherweise ins Reservoir des Kondoms, das mir der liebe Anselm während seiner geilen Fummeleien in meinem Schoß fast unbemerkt über den steifen Riemen gestreift hatte.

Als es vorüber war und ich leise seufzend, wie paralysiert in meinem Kinosessel hing, befreite Anselm meine Männlichkeit behutsam aus der zarten, vollgespritzten Gummihaut des Verhüterlis, knotete die Lümmeltüte geschickt am hinteren Ende zusammen und deponierte sie unter meinem Stuhl. Ich streichelte ihm sanft über sein weiches Haar, während er meine Hose ganz sacht wieder schloß.

"Ich liebe dich, Anselm!" wisperte ich ganz leise.

"Das weiß ich doch, Ralf!" gab er seinerseits flüsternd zurück.

Für den Rest der Filmvorstellung saßen wir keusch und züchtig nebeneinander, gerade so, als wäre in den vergangenen Minuten nichts geschehen, doch ergriff ich unwillkürlich seine schlanke, zierliche Hand und drückte sie ganz fest... ..

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Die Busfahrt zurück ins Internat verlief sehr schweigsam. Anselm wirkte äußerst nachdenklich, und auch ich war angesichts der unverhofften Freuden, die er mir im Kino geschenkt hatte, nicht fähig, irgendetwas zu sagen. In diesem Moment hofften wir wohl beide, daß unsere Mitschüler nichts von dem mitbekommen hatten, was Anselm während des Films mit mir trieb.

Diese eigentümliche Spannung lastete wie Blei auf unseren jungen Seelen, und fürs erste konnten und wollten wir nicht über unser gemeinsames Erlebnis reden, das so wunderschön und dennoch auch irgendwie beängstigend gewesen war.

Den Rest jenes Schultags verharrten wir in einem beklommenen und verlegenen Schweigen, und in mir erwachten all die dummen Zweifel und Skrupel zu neuem Leben. War es nicht wirklich falsch und widernatürlich, daß ein Junge einen Jungen liebte? War Anselms unverhoffter Überfall im Kino nicht irgendwie pervers gewesen?

Nun, vielleicht war unsere Knabenliebe tatsächlich unnatürlich und wider die Moral, doch konnte ich an meinen schönen Gefühlen für meinen zierlichen blonden Schulfreund absolut nichts Gemeines oder Verwerfliches finden. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst war, mußte ich mir eingestehen, daß meine Empfindungen nur positiv und voller Freude waren, wenn ich Anselm in meiner Nähe wußte!

‚Verdammt,' haderte ich an jenem Tag wieder und wieder mit meinem Schicksal. ‚Warum zum Teufel muß Liebe nur so schrecklich kompliziert sein?'

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Dann aber kam die Nacht der Nächte!

Am Abend nach dem "Kino-Zwischenfall" tat ich begreiflicherweise kein Auge zu, hatte aber auch keine Lust mehr auf die ewige Wichserei.

Also stieg ich aus meinem Bett, verließ das Zimmer und schlich mich barfuß über den langen Korridor des Schlaftrakts zu Anselms Raum. Das Licht, das durch den Spalt unter der Tür auf den Korridor fiel, signalisierte mir, daß offenbar auch er nicht schlafen konnte.

"Komm nur rein, Ralf!" rief Anselm fröhlich, nachdem ich zaghaft an seine Tür geklopft hatte. Ich trat in sein Zimmer, und da saß er auf seiner Bettkante und grinste über beide Wangen, doch seine wunderschönen, blauen Augen schwammen in Tränen. "Ich habe geahnt, daß du mich heute nacht besuchen würdest!"

Jetzt mußte auch ich heulen, und dennoch glaubte ich auf Wolken zu schweben, als ich zu seinem Bett eilte und mich zu ihm setzte. Er empfing mich mit offenen Armen, und im nächsten Moment waren wir bereits so hemmungslos am Knutschen, als sei dies das Letzte, was wir auf Erden tun würden.

"Ich liebe dich," schluchzte ich, als unsere heißen, alles begehrenden Lippen sich kurz voneinander lösten. "Es darf nicht sein, aber ich liebe dich...liebe dich...liebe dich!"

"Ich weiß es doch, Ralf! Ich weiß es doch!" seufzte Anselm, seinerseits tief bewegt, und schickte sich an, mich aus meiner Schlafjacke zu schälen. Mein ohnehin steifer Penis wurde härter und härter, als seine Küsse meine glatte, bronzene Haut trafen, und als seine Zungenspitze auf meinen Brustwarzen kreiste, erbebte ich vor Verlangen. Dennoch waren da immer noch diese verdammten, dummen Ängste und Skrupel!

"Anselm!" stöhnte ich verzweifelt, als seine Hand unter den Gummizug meiner Schlafhose fuhr und die pulsierende Härte meines erregten Gliedes ertastete. "Was zum Teufel ist nur in uns gefahren?!"

"Es ist, was es ist, sagt die Liebe!" entgegnete er sanft, und bei diesem Zitat des Dichters Erich Fried schossen mir abermals die Tränen in die Augen. Jetzt gab es auch für mich kein Halten mehr. Weinend und lachend vor Glück riß ich ihm kurzerhand den Schlafanzug vom Leib und entledigte mich der Hose meines eigenen Pyjamas. "Wie schön du bist!" hauchte ich überwältigt, als ich seinen grazilen, kleinen Körper das erste Mal nackt sah, und der harte, steife Pfahl zwischen seinen seidigen Schenkeln ließ keinerlei Mißverständnisse darüber aufkommen, wie sehr Anselm sich über meinen nächtlichen Besuch freute. "Du bist aber auch ein süßes Kerlchen!" gab er leise zurück, und dann ruhte seine sanfte Hand abermals in meinem Schoß und massierte mein stocksteifes Rohr, bis ich vor Wonne keuchte.

"Komm, Süßer, faß mich auch an!" forderte er mich lächelnd auf, nachdem er abermals einen Kuß von meinen bebenden Lippen gepflückt hatte. "Hab keine Angst, mein Liebster!"

Ich zögerte einen winzigen Augenblick, denn so schön unser Beisammensein auch war: Ganz geheuer war mir die Sache immer noch nicht!

Doch als Anselm spontan meine Hand ergriff und sie auf den warmen, steinharten Obelisken legte, der zwischen seinen schlanken, samtweichen Schenkeln aufragte, konnte ich nicht anders, als dieses wundervolle Glied mit meiner Faust zu umschließen und die Vorhaut seiner Eichel ganz sanft vor und zurück zu schieben, genauso, wie ich dies beim Masturbieren auch mit meinem eigenen Schwanz zu tun pflegte.

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