tagSehnsüchtige HausfrauenDas Tagebuch zweier Paare 03

Das Tagebuch zweier Paare 03

bygurgy©

- Fortsetzung -

- Samstag, 17. November 2007 -

„So“! rief Silvia in die Runde und klopfte mit dem Messer an ihr Glas, „heute ist es an mir und Martin, uns für dieses wunderbare Essen zu bedanken. Es war ausgezeichnet, Diana, vielen Dank.“

Alle stiessen mit ihren Gläsern an.

„Ach, hab ich doch gern gemacht, mit euch zusammen ist es immer so lustig“, seufzte Diana und liess ihr Glas kreisen.

„Tanzen wir“, schlug Patrick vor und erhob sich.

Martin war bereits daran, eine CD in den Spieler zu legen, als Silvia Patrick aufforderte:

„Komm, hilf mir zuerst das Geschirr wegzuräumen, schliesslich haben wir uns bei Diana nur an den Tisch setzen dürfen.“

Silvia ging um den Tisch herum, schob ihre Freundin zu Martin hinüber und sagte:

„Ihr beide fangt schon mal an und lasst uns zuerst wegräumen.“

Während die beiden zu tanzen anfingen, trugen Silvia und Patrick das Geschirr in die Küche. Patrick kam als Letzter zurück. In einer Hand hielt er eine Flasche Sekt.

„Zur Feier des Tages“! verkündete er und schwenkte die Flasche vor sich. Die Finger der andern Hand hatte er um vier Kelche geschlungen. Diese setzte er vorsichtig auf dem Tisch ab.

„Fünf Jahre ist es her“! schwärmte Diana und blickte zu Silvia.

„Fünf Jahre und drei Wochen“! zwinkerte Silvia zurück, „du weisst, Martin und ich sind etwas länger zusammen als ihr beide.“

„Eine Ewigkeit“, beklagte sich Patrick theatralisch und liess den Korken knallen, „wenigstens ist unsere Beziehung drei Wochen jünger als eure.“

„Geben wir dem jungen Gemüse trotzdem etwas zu trinken“, lachte Martin, als er Diana ein gefülltes Glas weiterreichte.

Alle stiessen an und drehten darauf tanzend ihre Runden. Nach einer kurzen Pause am Sektglas wandte sich Silvia an Patrick:

„So, Damenrunde, darf ich bitten, der Herr?“

Als Silvia mit Patrick davontanzte, ergriff Martin Dianas Hand und folgte den beiden. Übermütig bemerkte er zu Patrick:

„Da wären wir also wieder, wie letzten Samstag... Und wie ist's mit den darauffolgenden Überstunden am nächsten Montag?“

„Ach komm, Martin“, lachte Silvia, „für sowas verstecken wir uns doch nicht im Büro!“

Demonstrativ küsste sie Patrick auf die Lippen.

„Du hast aber schnell gelernt“, erstaunte sich Diana und kicherte.

Patrick löste sich vom Kuss und witzelte zu Martin hinüber:

„Auch du hast schnell gelernt, Martin. Gestern hat mir Diana über Brustschmerzen geklagt, du Draufgänger du.“

„Nicht doch, Patrick! Martin hat mich vor dem heissen Wasser weggerissen, dafür bin ich ihm dankbar.“

Diana schmiegte sich an Martin und legte ihren Kopf an seine Wange.

„Lass gut sein, Diana“, beschwichtigte sie Patrick und drückte ihr beim Vorbeitanzen einen Kuss auf die freie Backe, „lass uns den Nachtisch nach oben bringen.“

Während die beiden im Keller verschwanden, fasste Silvia Martin und tanzte mit ihm eng umschlungen weiter. Nach einigen Schritten raunte sie ihm ins Ohr:

„Oh là là, was haben wir denn da unten?... Offenbar hat dir der Tanz mit Diana gut getan.“

„Sie hat mich so eng an sich gedrückt... kann halt passieren. Patricks Kuss hat es dir sicher auch angetan... Ich weiss, was das bedeutet, Silvia, wenn du die Schultern so hängen lässt.“

„Unsere Creme, die Zweite“! strahlte Diana, als sie mit der Schüssel ins Zimmer trat. Patrick folgte ihr mit Dessertschalen. Die vier setzten sich wieder an den Tisch und liessen sich den Nachtisch schmecken. Nach dem Kaffee fragte Patrick vergnügt:

„Tanzen wir wieder?“

„Habt ihr eigentlich euren Partykeller noch“? erkundigte sich Silvia neugierig, als Patrick sie an den Händen fasste.

„Den brauchen wir schon lange nicht mehr“, bemerkte Diana, die mit Martin zu tanzen anfing.

„Ist zwar alles noch da“, erklärte Patrick, „sogar die Musikanlage, nur steht momentan mein Harley mitten im Raum.“

„Was willst du mit deinem Harley im Partykeller“? verwunderte sich Martin, „bis jetzt habe ich dich damit doch immer in der Garage gesehen.“

„Er ist endlich fertig geworden. Ich habe ihn im Keller auf Hochglanz gebracht und möchte ihn noch fotografieren, danach bringe ich ihn in Dieters Boutique. Er wird ihn ins Schaufenster stellen, bis ich nächsten Frühling mein Nummernschild wieder löse.“

„Dein Motorrad habe ich noch gar nie gesehen“, meldete sich Silvia, „kann man deinen Harley besichtigen?“

„Aber klar, kommt alle mit.“

„Ach Patrick“, winkte Diana ab, „über den stolpere ich doch fast jeden Tag... oder willst du ihn sehen, Martin?“

„Mir geht's gleich wie dir. Wenn ich mal zu Patrick komme, finde ich ihn in der Garage mit dem Schraubenschlüssel in der Hand.“

Patrick verschwand mit Silvia im Keller, während Diana mit Martin weiter tanzte. Sie seufzte:

„Die Bemerkung von Patrick hat mich gestört, Martin, wegen meinem Beinahe-Unfall, schliesslich hast du mir nur geholfen.“

„Tut's noch weh, Diana?“

„Nein nein, das war nur gestern.“

„Nimm's nicht tragisch, Diana, Patrick hat's nicht so gemeint. Er gibt vor andern immer mal gern ein Witzchen zum besten...“

„... und auch mal ein Küsschen“, seufzte Diana. Nach einem kurzen Moment sagte sie bestimmt:

„Ich habe mich bei dir noch gar nicht richtig bedankt für deine Hilfe.“

Diana brachte ihren Kopf vor Martins Gesicht und suchte seinen Mund. Verwirrt liess er es geschehen, dass sich Dianas Lippen um die seinen schlossen. Da spürte Martin Dianas Zunge, die um Einlass bat. Er öffnete seinen Mund und versank mit ihr in einem Kuss.

***

„Euer Partykeller“! strahlte Silvia wehmütig und schlug ihre Hände zusammen.

Patrick zeigte auf sein Motorrad, das mitten im Raum stand.

„Da steht er, mein Harley.“

Silvia umrundete bewundernd das Motorrad.

„Toll sieht er aus. Hast du alles alleine gemacht?“

„Na klar“, meinte Patrick stolz.

Silvia setzte sich auf den Harley wie auf ein Pony und schaute um sich.

„Du sagst, alles im Partyraum hier funktioniert noch, das Licht, die Musik?“

„Ja, wir haben's aber schon lange nicht mehr benützt...“

Patrick ging hinter die Bar, schaltete das farbige Licht ein und die Leuchtstofflampen aus. Als auch noch Musik erklang, staunte Silvia:

„Wie früher, Patrick, mein Gott, da kommen alte Erinnerungen hoch.“

„Du meinst, die wilden Zeiten“? bemerkte Patrick lächelnd und half Silvia vom Motorrad. Sie ergriff seine Hand zum Tanzen, blickte um sich und kicherte:

„Hier habe ich euch beide verkuppelt, Diana und dich... weisst du noch?“

„Aber sicher. Ja, du hast dich damals tüchtig ins Zeug gelegt, bis es zwischen Diana und mir gefunkt hat.“

„Ich weiss“, gluckste Silvia, „du warst hartnäckig... und fast musste ich aufpassen, dass es nicht zwischen dir und mir funkt.“

„Wie meinst du das“? fragte Patrick.

„Ich meine, dass es mir nicht leichtgefallen ist, dich Diana einfach so zu überlassen.“

Bevor sich Patrick eine Antwort überlegen konnte, hatten sich Silvias Lippen um seinen Mund geschlossen, presste sich ihr Körper an seine Vorderseite. Als Silvias Zunge in Patricks Mund drang, hatte er augenblicklich eine Erektion. Es blieb ihm nur noch, seine Arme um sie zu schlingen und ihren Kuss zu erwidern. Patrick wusste nicht mehr, ob er der Erste war, als er seine Hand um Silvias Brust schloss, oder sie, die mit ihrer Hand über den Stoff seiner Hose strich, doch schon steckten seine Finger im Ausschnitt ihrer Bluse, hörte er das Geräusch des Reissverschluss' seiner Hose.

Beduselt liess sich Patrick von Silvia zur Couch schieben, plumpste mit ihr zusammen auf die Sitzfläche. Kaum hatte er eine Hand unter ihren Rock gebracht, ihr Höschen zur Seite geschoben, um seinen Mittelfinger in ihre Muschi zu schieben, zuckten Lichter durch seinen Kopf. Silvia massierte mit Eifer seinen Ständer, der pochend aus seiner Hose ragte, dabei nahm sie ihre Lippen keine Sekunde von seinem Mund.

Erst als Silvia kaum mehr durch die Nase atmen konnte, löste sie sich von Patrick, um sich mit gespreizten Beinen in die Couch zu lehnen. Er dachte nicht mehr daran, sich von seiner Hose zu befreien. In einer einzigen Bewegung brachte er seinen Körper über Silvia und fuhr mit seinem Ständer bis zum Anschlag in ihren Lustkanal. Silvia stöhnte auf und klammerte ihre Unterschenkel um seine Taille. Als wäre er zu einem Hundertmeterlauf gestartet, trieb Patrick seinen Schwanz in Silvia, bis sie aufschrie, und er spritzte, spritze, spritzte.

Nur allmählich gingen die Atemgeräusche der beiden wieder unter in der Softrockmelodie, die den Raum erfüllte. Ihre Köpfe lösten sich voneinander. Sie schauten sich mit verstörtem Blick an. Keines wusste, was sagen. Patrick brachte seine Hose in Ordnung, während Silvia wie betäubt da stand und ihren Rock glatt strich. Sie brachten kein Wort über die Lippen, bis Patrick sagte:

„Komm, gehen wir rauf.“

***

„Da seid ihr ja wieder“, stellte Diana erstaunt fest und rückte von Martin weg. Sie wischte sich mit der Hand über den Mund, bevor sie stotterte: „Ich habe gedacht, Patrick, du schaltest die Musik im Keller vorher aus.“

„Ach ja, habe ich vergessen“, besann er sich und kehrte in den Keller zurück.

„So, alles ausgeschaltet“, verkündete er, als er wieder auftauchte.

Diana und Martin lösten sich voneinander, um den Rest des Stücks mit ihren Partnern zu tanzen. Nach einigen weiteren Runden fand Silvia, die ihr Gähnen unterdrückte:

„Wenn es dir nichts ausmacht, Martin, denke ich, es wäre so langsam an der Zeit...“

„Finde ich auch“, antwortete er, „Patrick und ich haben vereinbart, morgen früh zu joggen. Gehen wir, sonst kommen wir nicht aus den Federn.“

Die beiden Paare verabschiedeten sich voneinander, dann machten sich Martin und Silvia auf den Weg nach Hause.

***

„Schon müde“? flüsterte Silvia ins Dunkel des Schlafzimmers und drehte sich im Bett zu Martin.

„Es geht“, antwortete er und fühlte Silvias Hand auf seiner Brust. Sie neigte sich über ihn, um ihn zu küssen.

„Vielleicht können wir diesen Abend noch ausklingen lassen, Schatz“! raunte sie und legte sich auf ihn. Martin begann mit Silvias Brustnippeln zu spielen, während sie mit der Zunge seinen Mund erforschte. Bald stemmte er sie auf den Rücken und tastete sich mit den Fingern durch ihre Muschi. Nun war er es, der mit seiner Zunge in Silvias Mund tauchte. An diesem Abend schien sie ihm besonders empfindlich zu sein. Kaum hatte er seinen Finger einige Male in Silvias Lustkanal geschoben, musste er seinen Kuss lösen, weil sie kaum mehr atmen konnte.

Martin saugte sich an Silvias Brustspitzen fest und drückte ihre Schamlippen. Nach kurzer Zeit zog sie ihn über sich und wollte ihn in sich haben. Ohne seine Lippen von ihrer Brust zu nehmen, legte sich Martin zwischen Silvias Beine. Als er in sie fahren wollte, rutschte sein Ständer ab. Martin wurde unsicher. Was war denn das? Hunderte Male hatte sein Kleiner den Weg gefunden. Martin wollte mit seiner Hand nachhelfen und erschrak.

„Was ist, Martin“? fragte Silvia mit sehnsüchtiger Stimme.

„Ich glaube, ich habe heute ein kleines Problem, Silvia.“

„Was denn?“

„Mein Kleiner will nicht so recht.“

„Keine Lust?“

„Doch, schon, aber mein Kleiner bleibt... klein.“

Silvia stütze sich auf die Ellbogen und blickte im Dunkeln dorthin, wo sie Martin zwischen ihren Beinen vermutete.

„Ach lass“, kicherte sie, „sowas kann mal passieren, offenbar ist dein Kleiner doch bettreif.“

Silvia tastete sich zu Martins Bauch und strich einige Male über sein Pimmelchen, dann zog sie ihn an ihre Seite und flüsterte:

„Nicht, dass du dir jetzt deswegen Sorgen machst, Martin.“

„Nein, tue ich nicht. Ich bin wohl nicht so gut drauf, ich habe das Gefühl, ich bin heute gar nicht so richtig da... und auch du: Irgendwie dünkt mich, du bist so weit weg von mir...“

„Nimm's dir nicht so zu Herzen, wir werden's morgen nachholen.“

„Wenn du meinst, Silvia“, murmelte Martin und legte den Kopf auf sein Kissen.

***

„Ah, da unten bist du! Ich habe dich schon überall gesucht, Patrick. Willst du nicht ins Bett kommen? Silvia und Martin sind längst schon gegangen, es ist spät.“

„Ich wollte nur noch schnell die Fuchsschwänze montieren, Diana, gleich hab ich's.“

Diana trat in ihrem Nachthemd in den Partykeller und beobachtete Patrick, wie er einen Fuchsschwanz an einen Teleskopdraht band.

„Hast du diese Drähte jetzt an die Lenkstangen geschraubt? Ich habe die vorher noch gar nicht gesehen.“

„Ja. Martin hilft mir am Montag, das Ding in Dieters Kastenwagen zu hieven. Ich fahre am Dienstag nach der Arbeit zu seiner Boutique. Ich werde dann erst um neun Uhr zu Hause sein.“

„Ist in Ordnung... Sieht wirklich toll aus, dein Lieblingsspielzeug.“

Patrick drehte sich zu Diana und legte die Hände auf ihre Schultern.

„Um ehrlich zu sein, ist das gar nicht mein Lieblingsspielzeug“, grinste er, „mit dem spiele ich nur, wenn mein wirkliches Lieblingsspielzeug nicht da ist.“

„Ach Patrick...“, gelang es Diana nur noch zu sagen, schon drückten Patricks Lippen sie rückwärts, bis ihre Kniekehlen an den Couchrand hinter ihr stiessen. Diana rutschte aus Patricks Umarmung und plumpste auf die Sitzfläche. Bevor sie um sich schauen konnte, war Patricks Hand unter ihrem Nachthemd, beugte sich sein Kopf über ihr Gesicht, spürte sie seine Zunge, die sich zwischen ihre Lippen zwängte.

„Ich weiss nicht, Patrick, ob ich...“, versuchte sich Diana zu wehren, doch als Patricks Daumen über ihren Kitzler strich, verlor sie halb die Besinnung und liess es geschehen, dass er seinen Ständer in ihre Muschi rammte.

„Was ist bloss in ihn gefahren“? keuchte es durch Dianas Kopf, doch dann hörte sie sich aufstöhnen und fühlte, wie Patrick sie vollpumpte. Blinzelnd erhob sie sich von der Couch und lehnte sich an seine Brust.

„Etwas romantischer wär's mir lieber“, flüsterte sie lächelnd.

„Entschuldige, Diana, aber es ist einfach so über mich gekommen.“

„Vielleicht liegt es an deinem Motorrad da drüben“, kicherte Diana, „in der Nähe von Harleys besteht immer Machogefahr.“

***

- Dienstag, 20. November 2007 -

„Hast du noch eine Sekunde, Patrick, oder bist du in Eile?“

„Klar habe ich Zeit, Silvia, komm herein.“

Silvia trat in Patricks Büro, schloss die Tür hinter sich und blieb stehen.

„Ich weiss, was du sagen willst, Silvia, schiess los“, sagte Patrick wortkarg und ordnete zerstreut Papiere auf seinem Pult.

„Ehm, wegen letzten Samstag bei euch, du weisst schon...“

„... Ja“, brummte Patrick, „war wohl etwas unüberlegt.“

„Das hätten wir nicht tun sollen.“

„Hab ich auch schon gedacht.“

Patrick zuckte mit den Schultern und versuchte sich zu rechtfertigen:

„Aber irgendwie ist es einfach passiert, Silvia... und... du wolltest es auch.“

„Aber was sagen wir Martin und Diana?“

„Eh, ich weiss nicht... Ich möchte Diana nicht verletzten, und Martin ist mein Kumpel, ich glaube... am besten gar nichts, Silvia.“

„Du hast recht, es ist nichts geschehen... Bleibt's dabei, Patrick?“

Er blickte ihr entschlossen in die Augen.

„Es bleibt dabei, Silvia, Schwamm darüber, schliesslich möchte ich nicht auch noch meine beste Mitarbeiterin verlieren“, lächelte er krampfhaft.

„Gehst du jetzt gleich“? fragte Silvia.

„Ja. Schon wieder spät heute... aber nicht so spät wie vor einer Woche“, grinste Patrick und nahm seine Jacke vom Haken, „komm, wir fahren zusammen in die Garage, etwas ungemütlich um diese Zeit für eine Frau, da unten.“

Beide gingen zum Aufzug. Auf der Fahrt nach unten wagte es Silvia kaum, bis zu Patricks Krawatte hochzuschauen, während er mit seinen Augen die Liftknöpfe zählte. Erleichtert verliessen sie in der Garage die Fahrzelle.

„Dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend, Silvia... und Grüsse an Martin.“

„Danke, gleichfalls, und lass mir auch Diana grüssen... Ehm, hast du den Wagen gewechselt“?

Patrick war daran, die Fahrertür seines Kastenwagens zu öffnen.

„Klar, neustes Modell“! scherzte er.

„Du hast wohl kaum deinen BMW dagegen eingetauscht“! zweifelte Silvia lachend.

„Nein, das ist Dieters Transporter. Ich bringe ihm meinen Harley. Er stellt ihn in seiner Boutique ins Schaufenster... Ich musste nur noch die Fuchsschwänze montieren.“

„Fuchsschwänze habe ich am Samstag gar keine gesehen.“

„Ich habe sie auch erst später angebracht, sieht toll aus.“

„Komm, zeig mir das Ding, sonst zerplatzt du noch vor Stolz“, forderte ihn Silvia auf.

Patrick ging um den Wagen herum und schloss die Hintertür auf. Als er die Türflügel zur Seite neigte, staunte Silvia:

„Sieht aus, als würde das Motorrad gleich aus dem Wagen preschen, so wie es dasteht.“

„Ich hab's mit Seilen festgezurrt, so kann es nicht umkippen.“

„Lass mich nochmals draufsitzen“! rief Silvia übermütig.

„Eh, ich weiss nicht, ob das eine gute Idee... Wart, ich helfe dir.“

Schon bückte sich Silvia unter einem Spannseil hindurch.

„Mach dich nicht schmutzig, Silvia, die Seile sind voller Fett.“

Silvia drehte sich zu Patrick und streckte ihm ihre Handtasche entgegen.

„Halte mal, bitte.“

Patrick stieg auf die Ladefläche und nahm Silvia die Tasche ab. Mit der anderen Hand hielt er die Türflügel offen.

„Du hockst dich ja verkehrt herum drauf, Silvia“! rief er.

„Macht nichts, ist auch so ein gutes Gefühl... Vielleicht kann man auf diese Weise sogar fahren.“

„Im Zirkus vielleicht“, bemerkte Patrick.

Silvia lehnte sich zurück und versuchte hinter ihrem Rücken die Lenkstange zu ergreifen, doch bevor sie einen Griff richtig fassen konnte, rutschte sie mit der Hand aus. Patrick konnte gerade noch nach vorne schnellen und unter Silvias Rücken fassen, bevor dieser auf der Lenkstange aufschlug. In dem Moment knallten die Türflügel zu, die er losgelassen hatte, um Silvia zu halten. Im fahlen Licht, das durch die kleinen Rückfenster in den Laderaum drang, sah er unter sich Silvias Kopf auf seinen Armen liegen.

„Gerade nochmal gut gegangen, diese Zirkusnummer“, kicherte sie, „danke Patrick.“

Silvia schaute zu Patrick hoch, machte aber keine Anstalten, sich wieder aufzurichten. Der Duft ihrer Haare stieg in seine Nase. Fast hatte sich sein Kopf zu ihrem Gesicht hinunterzuneigen begonnen, als Silvia sich endlich regte, den Oberkörper anhob und die Ellbogen hinter sich auf die Lenkstange stützte. Sie blickte zur Hinterseite des Motorrads und jammerte:

„Ich glaube, du musst mir helfen, Patrick, mein Schuh ist eingeklemmt.“

„Warte, das haben wir gleich“, sagte er beflissen und duckte sich unter einem Halteseil hindurch.

„Ich sehe hier fast nichts“, stellte Patrick fest, „aber ich denke, deine Strumpfhose kannst du vergessen, da ist eine Laufmasche, die geht dein ganzes Bein hoch.“

„So lange der Schuh nicht kaputt ist“, seufzte Silvia.

Patrick fingerte an ihrem Schuh herum, bis er murrte:

„Mist, der Absatz klemmt zwischen den Speichen. Am besten ziehe ich dir den Schuh aus.“

Patrick begann, die Riemchen über ihrem Fussrist zu lösen.

„Du kitzelst mich“, lachte Silvia.

„Halt still, du zerquetschst sonst den Absatz.“

Patrick blickte zu Silvia hoch. Er sah nur ihr lockiges Haar, das sich vor dem bleichen Licht der Heckfenster abhob, erkannte in der Mitte des Schattens die Glanzlichter ihrer Augen. Silvia flehte:

„Mach schnell, ich glaube, ich kriege den Krampf im Bein.“

„Schon fertig“! rief Patrick, zog ihren Fuss aus dem Schuh und drückte ihre Zehen nach hinten.

„Besser so“? fragte er zu Silvia hoch. Wieder sah er nur den Schatten ihres Wuschelkopfs. Da er keine Antwort erhielt, fuhr er fort, ihren Fuss zu massieren.

„Jetzt seh ich's, die Laufmasche“, bemerkte er und tippte mit einen Finger auf ihren Knöchel.

„Geht sie weit“? fragte Silvia unsicher.

„Ja, bis hier.“

Martin strich mit dem Finger bis zu Silvias Kniekehle, dann räusperte er sich.

„Bis hier, und noch weiter.“

Silvia schwieg... Oder sagte sie ihm etwas?... War es das leichte Zucken ihres Beins?... Patrick strich mit seinem Finger zaghaft der Laufmasche entlang bis zum Rand ihres Rocks. Als Silvia nach einer erneuten Rast seines Fingers immer noch keinen Mucks von sich gab, schlich er dem Pfad der Laufmasche entlang weiter und legte seine Hand auf ihren Oberschenkel.

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