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Der letzte Urlaubsabend 04

Geschichte Info
Mit der blonden Traumfrau nachts am Strand.
4.4k Wörter
4.64
43.9k
4

Teil 4 der 7 teiligen Serie

Aktualisiert 06/08/2023
Erstellt 07/18/2016
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„Noch vor zwei Stunden hätte ich gesagt: Niemals. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Mit euren Geschichten habt ihr mich total wuschig gemacht. Auf jeden Fall muss ich jetzt ganz schnell aus meinen Klamotten raus. Ich laufe gleich komplett aus!", erklärte Kathrin in einer Deutlichkeit, die ich ihr trotz der angeheizten Stimmung nicht zugetraut hätte. „Der Frau kann geholfen werden", grinste Oliver, reichte ihr galant die Hand und zog sie aus ihrem Sessel. Mit ebenso beschwingtem wie entschlossenem Lächeln folgte ihm Kathrin nach drinnen. Als ich mich ebenfalls erheben wollte, sah ich aus den Augenwinkeln, wie Silke den Kopf schüttelte: „Lass den beiden ruhig ein bisschen Vorsprung", flüsterte sie. „Ich glaube, Kathrin muss erst mal alleine ausprobieren, wie sie mit einem anderen Partner klar kommt. Wenn da gleich vier auf einmal auf der Matratze herumspringen, kann einen das schon mal überfordern. Das haben wir schon öfter erlebt, wenn wir neue Pärchen kennen gelernt haben. Und das wäre doch schade um das schöne Paar und den netten Abend."

Dann lächelte sie maliziös: „Das heißt aber nicht unbedingt, dass wir beide jetzt ein gutes Buch lesen müssen." Sprach es, stand auf, kam zu mir auf die Sitzbank und nahm mich in den Arm. Schon der erste Kuss war eine Sensation. Er schmeckte ganz leicht nach Rotwein, im Übrigen aber absolut köstlich. Ich hatte ja schon am Anfang erwähnt, dass Silke der absolute Männertraum war. Vom Typ ähnelte sie dem kroatischen Basketballstar Antonija Misura: groß, blond, schlank, durchtrainiert, knackiger Po, strahlendes Lächeln, wunderbare Augen. Hinzu kam, dass sie eine schwer zu beschreibende Mischung aus Kumpel, Frechdachs, liebevoller Mutter und Powerfrau war, der man (und wohl auch frau) nicht böse sein konnte.

Jedenfalls ergriff die blonde Schönheit gleich die Initiative, streifte mir mein T-Shirt über den Knopf und begann, mit Lippen und Zähnen meine Brustwarzen zu liebkosen. Ein interessanter Auftakt, dem intensive und gefühlvolle Zungenküsse folgten. Ich fühlte mich schnell völlig losgelöst und auf Wolke Sieben. Die Geschichten, die die beiden vorhin erzählt hatten, waren im Vergleich dazu nur ein Vorgeschmack. Dass Silke so beherzt die Initiative ergriffen hatte, war wunderschön. Für mich war das aber auch eine Herausforderung, mit ihrem Tempo Schritt zu halten. Als ich noch recht vorsichtig versuchte, sie zunächst von T-Shirt und dann vom BH zu befreien, stieß ich nicht nur auf Zustimmung, sondern auf dankbare Unterstützung. Daher konnte ich mich schon bald ihren wunderbaren Brüsten widmen. Die waren eine echte Sensation. Fest, mit wunderschönen Brustwarzen, die ich unbedingt in den Mund nehmen musste.

So ungern wir alle älter werden, hier zahlte sich das einmal aus: Mit 20 wären wir vermutlich jetzt in Hektik verfallen und hätten den schönen Abend verhunzt. So gelang es uns, die körperliche Annäherung bewusst und intensiv zu genießen und unsere Erregung durch Streicheln, Lecken und Küssen langsam aber sicher immer weiter zu steigern. Irgendwann kam dann aber doch der Zeitpunkt, zu dem man die nächste Stufe zünden musste. Also öffnete ich den Knopf von Silkes Jeans. Gelenkig und sportlich wie sie war, gelang es uns gemeinsam mit wenigen Bewegungen, den Entkleidungsprozess zu vervollständigen. Das Höschen verschwand dabei gleich mit. Endlich war sie nackt. Ich brauchte erst mal einige Augenblicke, um mich an diesem irrsinnig geilen Anblick satt zu sehen. Dann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und begann, mit meiner Zunge ihren komplett rasierten Intimbereich zu erkunden. Das war ein herrliches Gefühl. Der Duft, der mir entgegenschlug, war unvergleichlich. Moschus war ein Dreck dagegen.

Ihre Rückmeldung war ein sehr wohliges Seufzen, das schnell zum Stöhnen wurde. Jetzt zeigte sich aber auch der Nachteil unserer Location. Die Sitzbank vor unserem Häuschen war bestenfalls zum Schmusen geeignet. Für leidenschaftlichen Sex taugte sie nicht. Als Silke merkte, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes an meine Grenzen stieß, flüsterte sie mir ins Ohr: „Marc, hast Du es eigentlich schon mal am Strand gemacht?" „Nicht direkt", erwiderte ich, „aber Bock hätte ich schon. Da können wir uns richtig austoben. Und stören wird uns auch keiner um die Uhrzeit." Der Strand war nur etwa 300 Meter von den Ferienhäuschen entfernt, breit und feinsandig, also bestens geeignet für unsere Zwecke. Zum Glück hingen unsere Badehandtücher noch direkt neben der Terrasse auf der Wäscheleine, während der Rest des Gepäcks schon im Koffer war. Auf die Idee, dass sich kurz vor Mitternacht auch andere Paare am Strand vergnügen konnten, kam keiner von uns beiden. Ich weiß nicht mal, ob es uns überhaupt gestört hätte.

Silke gab dann noch einmal eine Kostprobe ihrer sozialen Ader: „Meinst Du nicht, dass wir den anderen Bescheid sagen müssten? Nicht, dass die sich Sorgen machen, wenn wir länger weg sind." „Ich dachte, wir wollten sie jetzt nicht stören", reagierte ich etwas verständnislos. „Müssen wir auch nicht", lächelte Silke. Sie griff sich im Flur unseres Häuschens Papier und Bleistift und zauberte in schönster Mädchenhandschrift ein „Wir machen's am Strand. Kommt doch nach, wenn Ihr noch könnt..." aufs Blatt, gefolgt von einem Smiley, der gleichzeitig frech und süß aussah. So wie Silke selbst. Splitterfasernackt wie sie war, schob sie den Zettel unter der Schlafzimmertür durch. Von innen vernahm man nur ganz leise Geräusche. Offenbar rissen sich da zwei ganz fest zusammen...

Bevor wir aufbrachen, meinte Silke, sie müsse erst noch „Waffengleichheit" herstellen. Im Gegensatz zu ihr war ich ja unterhalb der Gürtellinie noch vollständig bekleidet. Silke half mir, meine restlichen Kleidungsstücke abzulegen. Der Befreiungseffekt war extrem angenehm. Endlich hatte mein Lieblingskörperteil ausreichend Platz. „Hey, der sieht ja zum Anbeißen aus. Darf ich den mal probieren?" Dass das keine ernstgemeinte Frage war, lag auf der Hand. Jedenfalls nahm sie mich super-zärtlich in den Mund, spielte mit ihrer Zungenspitze genießerisch an der Eichel und ließ meinen Freund dann zwei-, dreimal etwas tiefer im Mund verschwinden. Fast bedauernd gab sie ihn danach wieder frei, denn wir hatten ja schließlich noch etwas vor.

Komplett nackt und händchenhaltend brachen wir auf. Die dreihundert Meter zum Strand zogen sich hin. Mehrfach fielen wir uns unterwegs in die Arme, liebkosten Rücken und Po des Partners und auch unsere Zungen gingen im Mund des/der anderen auf die Reise. Wir hatten ja auch alle Zeit der Welt. Der Rückflug war erst morgen Vormittag und jede Minute musste sinnvoll genutzt werden.

Als wir dann endlich am Strand angekommen waren, erwartete uns eine gigantische Szenerie, die perfekt zu diesem außergewöhnlichen Abend passte: Der fast volle Mond stellte ein sehr eigenes, stimmungsvolles Licht zur Verfügung, die Atlantikbrandung war im Vergleich zu dem, was wir tagsüber gewohnt waren, nur noch ein leichtes Hintergrundrauschen. Und es war auch kurz vor Mitternacht noch so warm, dass man das Nacktsein in vollen Zügen genießen konnte. Und dann diese Frau! Hammer! Ich war gerade dabei, mich vor Silke hinzuknien und meine Zunge wieder zum Einsatz zu bringen, als sie mich anlächelte und mit einem schwer zu definierenden Unterton fragte: „Macht es Dir etwas aus, wenn wir erst mal bei Dir anfangen? Ich hätte jetzt grad' richtig Lust, dieses Prachtstück in den Mund zu nehmen und Dich zu schmecken. Das würde mir einen unheimlichen Kick geben. Vielleicht sogar mehr, als wenn Du mich jetzt mit der Zunge verwöhnst."

Komisch, dachte ich mir, da tickt ja noch jemand so wie ich. Und das noch als Frau. Meine Begeisterung für das blonde Traumwesen wuchs noch weiter -- wenn das überhaupt möglich war. Der sichtbare Beweis meiner Begeisterung konnte allerdings nicht mehr weiterwachsen. Der war schon komplett steif, hart und heiß. Ich machte es mir also auf dem Handtuch bequem und wartete ab, was da kommen würde. Silke kniete sich zwischen meine angewinkelten Beine und nahm ihn wieder in den Mund. Und wie sie das machte: total zärtlich und spielerisch. Mal umspielte sie nur mit der Zunge die Eichel, mal umschloss sie sie mit dem Mund, ein paarmal brachte sie auch, aber ganz vorsichtig, die Zähne zum Einsatz. Das war einfach meisterhaft und einfach tierisch geil. Ich konnte gar nicht anders, als meiner Begeisterung auch akustisch freien Lauf zu lassen. Allerdings war auch Silke immer wieder mal mit wohligen Seufzern vernehmbar -- das geht ja auch mit vollem Mund. Es schien sie tatsächlich selber ziemlich anzutörnen.

Weil Silke sich nur mit einer Hand im Sand abstützte, war sie zudem auch noch in der Lage, sich mit ihrer freien Hand meinen Eiern zu widmen. Und auch das machte sie genau mit dem richtigen Gefühl: nicht quetschen, sondern nur zart berühren. Das alles machte mich schon fast komplett wahnsinnig. Ganz aus war es, als ihre rechte Hand dann noch nach unten auf Wanderschaft ging, ganz langsam und fast beiläufig. Ich legte mich ein wenig auf die Seite, um ihrer Hand mehr Freiraum zu eröffnen. Kurz darauf begehrte dann tatsächlich ein Finger Einlass in meinem Hintereingang. Ganz schön frech, dachte ich, fand es aber absolut himmlisch, wie sie sich vorsichtig durch den Schließmuskel arbeitete und dann mit ihren Finger immer wieder bis zur Wurzel in meinem Po versenkte. Das war dann endgültig zu viel für mich. Ich kam gewaltig, heftig und ziemlich lautstark.

Silke dachte nicht daran, meinen Schwanz aus ihrem Mund zu lassen und schluckte die volle Ladung. Danach leckte sie mich erst noch genussvoll sauber und grinste dann frech: „Mann oh Mann. Du bist ja ziemlich abgegangen. Gut, dass uns keiner gehört hat." „Kein Wunder, wenn man so verwöhnt wird. Das war ja ein göttliches Blaskonzert. Muchas Gracias!", erwiderte ich und küsste sie lange und intensiv. Natürlich bekam ich dabei die Reste meines eigenen Spermas zu schmecken. Ungewohnt, aber nicht abstoßend. „Gern geschehen. Ich muss doch meinem Ruf als Französischlehrerin gerecht werden", gab Silke zurück. Eigentlich eher ein Herrenwitz, der aber gut in unsere Stimmung passte. „Jetzt bist Du dran", erwiderte ich. „Leg Dich mal auf den Rücken und mach es Dir bequem."

Das tat sie und machte ihre Oberschenkel so breit, dass ich mühelos meinen Kopf dazwischen versenken konnte. Frühere Freundinnen vor Kathrin hatten immer mal behauptet, das mit der französischen Liebe sei meine eigentliche Spezialität. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Mir fehlt ja der Vergleichsmaßstab. Was ich sicher weiß ist, dass es mir wahnsinnig viel Spaß macht, Frauen mit Zunge und Lippen zu verwöhnen. Und wenn das auf Gegenliebe stößt, umso besser. Mit dieser Einstellung widmete ich mich jetzt der süßen Silke. Ich versuchte, alle Register zu ziehen: Zuerst vorsichtig die äußeren Schamlippen behandeln, dann die inneren. Als nächstes mit der Zunge um ihre Perle herumfahren, langsam immer genauer zielen und auch immer wieder möglichst tief mit der Zunge in das Innere ihrer Spalte abtauchen. Das schien ihr sehr zu gefallen, denn sie feuerte mich immer heftiger an: „Ja, mehr. Oh ja ist das schön. Nicht aufhören!"

Das war leichter gesagt als getan. Silke begann jetzt immer heftiger hin und her zu zucken. Zum Glück hatten wir uns an den Händen gefasst, so dass ich auf diese Weise zumindest ein bisschen Gegendruck aufbauen konnte. Dennoch wurde es immer schwerer, die Zunge punktgerecht zum Einsatz zu bringen. Ich versuchte es trotzdem und wurde von immer heftigerem und lauterem Stöhnen belohnt. Am Schluss musste ich ihre Hände loslassen und Silke um die Hüften fassen, um die Kontrolle über das Geschehen wieder zu erlangen. So konnte ich mich mit der Zunge noch einmal so richtig genussvoll ihrer Perle widmen, bevor Silke mit einem durchdringenden „Jaaaaaaaa!" endgültig explodierte.

Jetzt lag sie erst einmal ziemlich geschafft auf dem Handtuch, die Augen geschlossen und mit einem verzückten Lächeln auf den Lippen. Sie brauchte noch ein, zwei Minuten, bis sich ihre Atmung wieder normalisierte. Dann schlug sie die Augen wieder auf, strahlte mich an und flüsterte: „Das war wunderschön. Ich wusste gar nicht, dass Männer das so gut können. Wer hat Dir das denn beigebracht?" Darauf hatte ich keine Antwort. Die Wahrheit war so schlicht, dass daraus keine gute Geschichte wurde: Ich hatte einfach nur Spaß am Lecken. Kathrin stand nicht besonders darauf. Also war ich dankbar, mich mal wieder richtig austoben zu können. Dass die Reaktion so positiv ausfallen würde, hätte ich nicht zu hoffen gewagt.

Ich beantwortete ihre Frage daher erst mal nicht, sondern gab ihr als Dankeschön für das Kompliment einen langen, intensiven Kuss, den sie in gleicher Form erwiderte. So lagen wir ein paar Minuten still da, ehe sich unsere Hände wieder auf Wanderschaft am Körper des anderen begaben. Vor allem ihre süßen, festen Brüste mit den kleinen rosa Vorhöfen und den schon wieder steifen Brustwarzen hatten es mir angetan. Abwechselnd musste ich sie streicheln, sie in den Mund nehmen und mit den Zähnen ganz sanft daran knabbern. Silke quittierte das mit recht euphorischem Seufzen. Sie war ihrerseits mit ihren Händen wieder bei meinem Hinterteil gelandet, knetete meine Pobacken und näherte sich schon wieder verdächtig meinem Hintereingang. Diesmal konnte ich nicht anders, als deutlich hörbar aufzustöhnen.

„Dachte ich mir doch, dass Du das magst", flüsterte sie grinsend und schob wieder ihren Finger durch den Schließmuskel. „Bin ich so leicht zu durchschauen?" fragte ich. „Na ja, ich hab halt gemerkt, wie deine Augen geleuchtet haben, als Olli vorhin von seinen Erlebnissen mit Alex berichtet hat. Hast Du denn eigentlich schon mal mit einem Mann geschlafen?" Als ich das verneinte, setzte sie nach: „Aber Du würdest gerne mal. Und ich glaube, Du würdest ihn gerne so richtig mit viel Gefühl hinten rein bekommen." Um das zu untermalen, fuhr ihr Finger immer schnell in meinem Hintern hin und her. „Oh ja, das wäre ... wirklich megageil" gab ich stöhnend zur Antwort. Sie grinste wieder: „Ich glaube ich kenne jemanden, der dafür gerne zur Verfügung steht. Und ich weiß auch, dass der das ziemlich gut kann."

„Du steht also auch drauf?" fragte ich und bewegte nun auch einen Finger in Richtung Silkes süßen Po. „Nicht immer. Aber manchmal überkommt es mich. Und dann ist es meistens richtig gut. So schön versaut. Ja, so wie jetzt. Oh ja, ist das schön! Mach ruhig weiter!" Gesagt, getan.

Das muss ein Bild für die Götter gewesen sein, wie wir beide nebeneinander lagen und uns gegenseitig die Finger in den Po schoben. Je heftiger Silke stöhnte, desto schneller wurde ich mit meinem Finger. „Oh ja. Oooh, ist das gut. Ich will aber noch nicht kommen. Vorher möchtel ich Dich erst noch mal richtig in mir spüren", stöhnte Silke, gab ihren eigenen Finger frei und zog die Beine so fest an, dass ich richtig schön tief in sie eindringen konnte. Die ersten Stöße waren noch bewusst langsam und verhalten. Silke machte mir dann aber bald klar, dass ihr das Tempo zu niedrig war: „Mehr! Noch mehr! Lass alles raus! Ich glaub, ich komm' gleich!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und versuchte, so schnell wie möglich zu pumpen und zuzustoßen. Auch ich war schon kurz vor dem Höhepunkt. Silke ging gerade total ab: „Ja, so! Genau so! Ooooh - noch schneller! Jaaa! Gleich komm ich! Gleich! Jetzt. Jaaaa --aaah --oaah!" Nur kurze Zeit später war es auch bei mir soweit. Ich spritzte ab, als gäbe es kein Morgen mehr.

Es soll ja immer noch Frauen geben, die glauben, bei Männern wäre der Orgasmus immer gleich, nur weil vorne immer das gleiche rauskommt. Davon kann nun wirklich keine Rede sein. Auch bei uns gibt es kleine, mittlere, große und gigantische Höhepunkte. Dieser gehörte eindeutig in die letzte Gruppe. Ich hatte mich komplett verausgabt und sah erst mal Sternchen. So gewaltig war ich schon lange nicht mehr gekommen. Ich ließ mich neben Silke auf das Handtuch fallen und starrte in den Sternenhimmel. Das war ein so fantastischer Abgang, da wollte ich die Wirkung nicht durch einen möglicherweise blöden Kommentar zerstören. Silke schien es ähnlich zu gehen. Auch sie schwieg und beschränkte sich darauf, meine Hand festzuhalten.

Nach ein paar Minuten war es dann Silke, die als Erste wieder Worte fand: „Mann Marc, das war so schön jetzt! Du bist ja echt super. Am liebsten würde ich Dich in meinen Koffer packen und mit nach Bamberg nehmen. Wahnsinn!" Das war schon ziemlich krass: So ein Kompliment von einer Frau, die ich vor zwei Wochen noch gar nicht kannte und mit der ich jetzt gerade den allerersten Sex außerhalb meiner Ehe hatte. Damit musste man erst mal klar kommen. Bevor ich noch überlegen konnte, wie ich das Kompliment halbwegs angemessen und stilvoll erwidern konnte, meldete sich Silke wieder zu Wort: „Weißt Du, was komisch ist? Einerseits ist es mega-schade, dass wir es erst heute zum ersten Mal haben krachen lassen. Oliver war schon vom ersten Urlaubstag an scharf auf Deine Kathi. Und ich auf Euch beide, wenn ich ehrlich sein soll. Auf der anderen Seite ist es aber vielleicht auch ganz gut, wenn wir uns morgen trennen..."

„Weil?", fragte ich. Sie rückte ganz dicht an mich heran und flüsterte mir ins Ohr: „Weil ich mich sonst megamäßig in Dich verknallen würde. Und das wäre gar nicht gut." „Hmmm", meinte ich vorsichtig, „habt Ihr so etwas bei Euren Aktionen schon mal erlebt?" „Bis heute Abend nicht. Okay, bei den Paaren, mit denen wir uns heute noch treffen, ist es nicht nur der Sex. Da passt auch die Chemie. Wir freuen uns, wenn wir zusammen sind. Angezogen und nackt. Das ist immer sehr herzlich und freundschaftlich. Aber es war noch nie so, dass ich Schmetterlinge im Bauch gehabt hätte..."

Ich rate dem aus dem Süden Deutschlands stammenden Leser, einmal kurz die Augen zu schließen und sich eine Blondine mit Traumfigur nackt am Strand vorzustellen, die aus Bamberg kommt und das Wort „Schmetterling" in den Mund nimmt. „Schmäddaling" ist nur eine unbeholfene lautmalerische Umschreibung. Die Wirklichkeit war tausendmal schöner. Wem da nicht das Herz aufgeht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ich war jetzt kurz davor, entweder laut loszubrüllen oder Silke in den Arm zu nehmen und nicht wieder loszulassen. Weil es mir natürlich ganz genau so ging wie ihr. Mindestens genauso. Mir war aber auch klar, dass wir aus der Nummer schnell wieder raus mussten, wenn wir unsere Ehen und unsere Familien nicht in Gefahr bringen wollten. Also sagte ich nur: „Ich glaub', ich brauch jetzt erst mal eine Abkühlung. Kommst Du mit?"

Das erwies sich als die richtige Idee. Wir sprangen wie zwei Teenager ins Wasser, spritzten uns gegenseitig voll und ließen uns dann genussvoll im Wasser treiben. Als wir wieder am Strand waren und uns abtrockneten, merkten wir, dass seit unserer Ankunft schon deutlich über eine Stunde vergangen war. „Ich glaube, die anderen kommen nicht mehr. Vielleicht sollten wir jetzt doch mal nach ihnen schauen. Nicht dass DIE hinterher noch UNS untreu werden", meinte Silke. Der Rückweg zum Häuschen verlief deutlich schneller als der Hinweg, auch weil uns die Atlantikberührung doch ziemlich abgekühlt hatte. Oben angekommen stellten wir fest, dass das Haus komplett dunkel war. Silke meinte etwas enttäuscht: „Die werden doch nicht schon pennen. Dafür ist die Nacht jetzt wirklich zu schade. Lass uns mal schauen."

Mit diesen Worten drückte sie vorsichtig die Tür zu unserem Schlafzimmer auf. Da wurde tatsächlich nur noch geschlafen. Und zwar nur durch Kathrin. Nackt wie Gott sie schuf, lag sie auf dem Bett. Richtig hingegossen, mit entspannten Gesichtszügen. „Oh Mann, sieht das geil aus", flüsterte Silke. „Diese Traumfrau würde ich ja zu gerne heute Nacht noch vernaschen. Aber ich glaube, wir lassen sie besser schlafen. Ich gehe dann mal schauen, was mein Göttergatte macht." Damit waren wir wieder draußen aus dem Schlafzimmer. Richtig feierlich sah Silke mich an und erklärte: „Liebster Marc, ich danke Dir für diese wunderschöne Nacht! Die werde ich so schnell nicht vergessen!" Jetzt blieb die Vernunft bei mir doch kurz einmal zweiter Sieger: Ich nahm Silke fest in den Arm. Es folgte der gefühlt längste Kuss meines Lebens. Wir streichelten uns heftig. Die Atmosphäre vom Strand war sofort wieder da. Die Erregung kroch sozusagen von unten nach oben.

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