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Click here„Nun. Wie dem auch sei. Wir wissen eigentlich gar nichts und die Likianer auch nichts. Umso verwunderlicher, dass sie ihn offenbar unbedingt wiederbeschaffen wollen."
Selen meldete sich zu Wort.
„Sir. Ich hätte eine Idee."
„Ja?"
„Vielleicht sollten wir einmal in den wissenschaftlichen Datenbanken der Likianer selbst herumschnüffeln. Es könnte ja sein, dass ihnen in den letzten Jahren neuen Erkenntnisse zu dem Stein gekommen sind."
„Eine gute Idee. Kümmere Dich bitte darum!"
„Sehr wohl, Sir."
Die Androidin ging ins Cockpit und setzte sich an den Computer. Das brauchte sie zwar eigentlich nicht, da sie ja direkt mit dem Schiff vernetzt war, aber sie wollten den Schein wahren und den beiden Männern Gelegenheit geben ein wenig unter sich zu sein.
Simon zwinkerte Greg zu, nachdem Selen verschwunden war.
„Ein außerordentlich attraktives und zugleich schlaues Häschen hast Du da aufgetan, Greg. Meinen Glückwunsch."
„Ja, das ist sie. Sie hat aber auch noch eine Menge anderer Qualitäten."
„Das wette ich!", meinte der weißhaarige Mann und grinste anzüglich.
„Ein verdammt heißer Feger...", schwärmte er.
„Sie bringt mein Blut zum Kochen. Das ist schon lange nicht mehr passiert. Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre..."
„Charmant wie immer, Simon. Ihre sexuelle Ausstrahlung ist in der Tat bemerkenswert, aber sie ist auch eine hervorragende Kämpferin."
„Ja, das habe ich bemerkt. Sie ist reichlich effektiv, kommt wie beinahe wie eine der alten Ninja-Kriegerinnen vor."
„Seid Ihr eigentlich ein Paar? Es hat mich sehr gewundert als Du mir eröffnet hast, dass Du auf Deinen Reisen nun mit einer Assistentin unterwegs bist. Ich kenne Dich eigentlich nur als einsamen Wolf."
„Es ist schwierig. In gewisser Weise sind wir es. Und eine Zweckgemeinschaft. Ich weiß noch nicht genau, wo unsere Reise hingeht."
„Ah. Verstehe. Du möchtest es mir nicht sagen."
„Mein alter Freund, ich kann es Dir im Augenblick nicht erzählen. Ich würde gerne, aber es gibt Gründe es nicht zu tun. Irgendwann einmal wirst Du alles erfahren."
„Sehr geheimnisvoll."
„Ja. So wie sie..."
„Gut. Aber eine Frage ist mir noch gestattet?"
„Ja, natürlich?"
„Wie bei den schreienden Felsen Uttars hast Du es geschafft, Dich zu verjüngen?"
„Ich verstehe nicht?"
Natürlich wusste Greg, worauf er hinaus wollte.
„Mach mir bitte nichts vor! Man konnte es bereits im Interkom sehen, aber nun, nachdem Du vor mir sitzt, wird es erst recht deutlich. Du siehst bedeutend gesünder und jünger aus als bei unserem letzten persönlichen Treffen."
„Und das ist bereits über zehn Jahre her. Hast Du den Jungbrunnen entdeckt, Unsterblichkeit? Hat es vielleicht mit dem Stein zu tun?"
Greg überlegte fieberhaft, was er dem alten Hehler erzählen sollte. Er seufzte.
„Nun, ich gebe zu, Du hast Recht, Simon. Mit dem Stein hat es allerdings nichts zu tun. Es gibt ein geheimes Projekt an dem meine Forschungsabteilung seit längerem arbeitet. Es beschäftigt sich mit Zellregeneration via Nano-Bots. Es ist noch in der Erprobungsphase, aber ich habe vor kurzem den Schritt gewagt und es als lebendes Versuchskaninchen an mir selbst ausprobiert. Es funktioniert sehr gut, hat aber noch massive Nebenwirkungen."
„Nano-Bots? Wow! Also die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Wenn es soweit ist und sie Serienreife erlangen denkst Du hoffentlich an Deinen alten Freund? Ich habe Geld wie Heu, aber Jugend und Gesundheit kann ich mir dafür nicht kaufen."
„Natürlich."
„Danke."
Sie schwelgten noch einige Zeit in alten Erinnerungen, dann setzte der Gleiter in der Landebucht des geheimen Landsitzes auf.
Sie verließen das riesige Gefährt und gingen ins Gebäude, wo Simon ihnen ihre Gästezimmer zeigte. Dort machten sie sich erst einmal frisch und trafen sich etwas über eine Stunde später in dem Hauptbereich der Anlage, einem riesigen Wohnzimmer mit integriertem tropischem Garten unter einer gigantischen Panoramakuppel.
Der Blick war atemberaubend. Einige Dienstroboter servierten ihnen gerade ein üppiges Mittagessen.
„Sind sie eigentlich bei Ihren Recherchen weiter gekommen, Miss Swanson?", fragte ihr Gastgeber gerade, während er genüsslich an einem Wachtelbrüstchen knabberte.
„Ja und nein, Sir."
„Soll heißen?"
„Nun. Ich habe, soweit es mir möglich war, in der letzten anderthalb Stunden die staatlichen und privaten wissenschaftlichen Datenbanken der Likianer in den letzten 15 Jahre durchforstet, ebenso verfolgte ich die Medienberichte und politischen Veränderungen. Dabei bin ich auf einige interessante Neuigkeiten gestoßen, aber über den Stein selbst habe ich wenig Neues erfahren."
„Sie halten nicht viel von Freizeit, Mrs. Swanson?", bemerkte der alte Mann ironisch.
„Ich verstehe nicht, Sir?"
„Schon gut."
„Lass Dich nicht ärgern, Mae. Was hast Du herausgefunden?", meinte Greg zu der Androidin.
„Zum Ersten, Sir: Der Stein wurde nie gestohlen."
„Wie?"
„Es gibt keinerlei Aufzeichnungen über den Vorfall in den Medien. Angeblich ruht er friedlich in seinem Tempel und wird gerne von fischäugigen Touristen und Pilgern des Reichs der Tiefe begafft."
„Das muss eine Kopie sein. Ich verstehe es nicht. Die haben uns damals mit militärischen Abfangjägern beschossen! Ich dachte immer, dass wir damit einen Zwischenfall von intergalaktischer Tragweite erzeugt hätten."
„Offenbar nicht, Sir."
„Vielleicht der Geheimdienst?"
„Negativ. Dort habe ich mich ebenfalls ein wenig umgesehen. Offenbar steckt ausschließlich das likianische Handelskontor hinter der ganzen Sache. Das würde auch zu den Kennungen der Gleiter passen, die uns angegriffen haben und zu denen des Assassinenkommandos."
„Sehr interessant. Was noch?"
„Nun, es gibt noch eine Ihnen unbekannte Theorie zu dem Stein, Sir. Die These stammt allerdings nicht von den Likianern, sondern wurde vor etwa einem Jahr von Prof. Dr. Hashimoto, einem ihrer Wissenschaftler aufgestellt, die Sie mit der Untersuchung beauftragt hatten. Das geschah kurz nachdem das Alter des Steins bestimmt worden war. Sie wurde dann aber, bevor sie Ihnen vorgelegt wurde, als zu phantastisch verworfen. Offenbar scheinen das Handelskontor auf irgendeinem mysteriösen Weg an diese Informationen gelangt zu sein, denn ich habe sie mit einem entsprechendem Vermerk in einer ihrer Datenbanken gefunden."
„Wie lautet die Theorie?"
„Im Wesentlichen geht es darum, dass dieser Stein einen Schlüssel zu den intergalaktischen Toren der Titanen darstellen könnte. Vielleicht ist er in der Lage sie zu aktivieren und das würde den Besitzer in die Lage versetzen mittels Raumkrümmung auf kurzem Weg zu weit entfernten Orten in der Galaxis reisen."
„Es könnte tatsächlich möglich sein. Die Ruinen sind auf eine ähnliche Entstehungszeit datiert und man hält sie schon seit langem für Sprungtore. Vielleicht enthält der Stein aber auch eine Weltraumkarte, die den Weg zu der Ursprungwelt der Titanen weist. "
„Das sind sehr interessante Ansätze. Aber die Tore sind meines Wissens alle zerstört."
„Das ist nicht korrekt, Sir."
„Nein?"
„Nein, Sir. Man hat schon vor Jahrzehnten festgestellt, dass nahezu alle Felsblöcke der Ruinen noch Energiesignaturen aufweisen. Ob diese allerdings zu dem „Stein von Sli-ith" passen entzieht sich meiner Kenntnis."
Der Industrielle dachte über die neuen Erkenntnisse nach und langsam aber sicher setzten sich die Puzzleteile in seinem Kopf zusammen.
Wenn dem wirklich so sein sollte, dann hatte das likianische Handelskontor natürlich ein starkes Interesse daran, das Artefakt wiederzubekommen.
Im ungünstigsten Fall erhielten sie eine Karte des Universums, im Günstigsten konnten sie die alten Tore nutzen und damit vollständig neue, unbekannte Handelswege erschließen.
Dieses Wissen und/oder die unglaublich fortgeschrittene Technologie wären unschätzbar wertvoll.
Er erläuterte den beiden anderen seine Gedankengänge und sie nickten zustimmend.
„Das ergibt Sinn!", meinte der Hehler.
„Das bedeutet aber auch, dass es bei Dir im Unternehmen eine undichte Stelle oder einen Maulwurf gibt."
„Ja. Vermutlich."
Der alte Hehler machte es sich auf seinem Memorystuhl bequem, schlug die Beine übereinander, ergriff sein Weinglas, nahm einen kleinen Schluck und musterte sehr auffällig den Industriellen und seine Begleitung.
„Dürfte ich eine Bitte äußern, Greg?"
„Natürlich. Welche?"
„Könnten wir endlich mit dieser ganzen Scharade aufhören?"
Greg schaute seinen alten Freund erstaunt und ein wenig erschreckt an.
Hatten sie sich verraten?
„Wie meinst Du das?"
„Nun. Ich will es mal so sagen: In diesem Raum befinden sich nur zwei Menschen."
Sein Blick wanderte hinüber zu Selen.
„Ich weiß nicht, wer oder was Sie sind, aber sie kommen bestimmt nicht von der Erde und einen Shaolin-Tempel haben Sie mit Sicherheit noch nie von innen gesehen."
„Verdammt!", stieß Greg hervor. Die Androidin sagte nichts sondern legte nur den Kopf ein wenig schräg.
„Wie und wann hast Du es herausbekommen? Waren wir so wenig überzeugend?" „Oh, ihr wart sehr überzeugend. Ich habe es nur durch einen dummen Zufall bemerkt."
Er trank einen weiteren Schluck Rebensaft.
„Ich sammle, wie Du weißt, unter anderem exotische Haustiere, die hier im Anwesen frei herumlaufen oder -fliegen. Damit ich weiß wo sie sich gerade befinden, habe ich vor etlichen Jahren einen Bioscanner montieren lassen der alles überwacht. Ich wollte, während ihr euch frisch gemacht habt, eigentlich nur mal kurz nach meinem Ompah schauen."
„Vielleicht kannst Du Dir meine Überraschung vorstellen, als ich feststellte, dass ich weder im Zimmer der jungen Dame, noch im gesamten Anwesen ein Signal von ihr feststellen konnte?!"
„Ich hätte jetzt wirklich gerne ein paar Erklärungen."
Greg seufzte erneut.
„Gut. Du sollst sie bekommen. Aber nur, wenn Du mir bei unserer Freundschaft schwörst, keinem ein Sterbenswörtchen zu verraten."
„Meine Lippen werden schweigen wie ein Grab!"
Also erzählte der Kommandant der Infinity 2 ihm in groben Zügen, was sich in der letzten Woche an Bord seines Schiffs ereignet hatte. Selbstverständlich verriet er nicht alles, aber zumindest so viel, dass er die Zusammenhänge kannte. Die Injektion mit den Nanobots, die er erhalten hatte, ließ er lieber außen vor.
„Eigentlich wollten wir Dich nur besuchen und einen Multipass für Selen besorgen, aber nun waten wir bereits knietief in der Scheiße...", schloss Greg seine Ausführungen.
Simon der Schöne hatte während der ganzen Geschichte an seinen Lippen geklebt und kein Wort gesagt.
„Das ist unfassbar.", hauchte er, überwältigt von den Offenbarungen.
„Liebesdienerin, selbstständig handelnder Bordcomputer und autarker Kampfroboter! Mit Gefühlen, Kreativität und Phantasie!"
„Und sie ist verliebt in Dich ..."
„Unfassbar."
„Wenn mir das jemand erzählt hätte, hätte ich es für Raumfahrerlatein gehalten. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass sie eine Androidin ist."
„Nie im Leben!", wiederholte er kopfschüttelnd.
„Aber das erklärt natürlich alles. Vielen Dank für das Vertrauen, was Du mir damit entgegenbringst. Ich werde Dich nicht enttäuschen. Außerdem würde mir das übrigens eh keiner glauben."
„Vielen Dank. Nun bräuchten wir auf jeden Fall einiges an Bargeld von Dir, einen Gleiter und Selen einen Multipass. Letzteren bekommen wir hoffentlich in der Stadt von diesem „Mindfuck" Tanner, den Du uns empfohlen hast. Wenn das alles erledigt ist, möchte ich die Station so schnell wie möglich verlassen."
„Ja, das wäre vernünftig. Bargeld habe ich hier, ein in Gleiter ist ebenfalls kein Problem, ich habe hier im Anwesen einige in der Garage. Ihr könnt aber auch die Dschunke nehmen."
„Es gibt aber noch etwas zu tun, Sir.", unterbrach Selen.
„Ich muss mich noch bei den Bikern revanchieren, die uns nach East End gebracht haben, das haben wir ihnen versprochen."
„Stimmt.", meinte Greg, mit einem leicht säuerlichen Unterton.
„Haben wir. Das war eigentlich für heute geplant."
Selen wandte sich an den Hehler.
„Haben Sie vielleicht ein Airbike in Ihrer Garage?
„Da muss ich sie leider enttäuschen. Für einen solchen Spaß bin ich bereits zu alt."
„Sehr bedauerlich. Gibt es die denn hier irgendwo zu kaufen?"
„Ja, relativ in der Nähe gibt es einen Händler. Warum?"
Selen warf Greg einen flehenden Blick zu.
„Können wir nicht zwei Airbikes kaufen?", bettelte sie.
„Wir könnten sie auch in Zukunft gut gebrauchen und auf der Infinity ist noch jede Menge Platz. Wenn wir erneut von Gleitern angegriffen werden können wir sie damit locker abschütteln."
Greg seufzte. Er wusste natürlich, warum sie ein Airbike haben wollte.
Bei ihrer Jungfernfahrt auf dem Rücksitz hatte sie nach eigenen Angaben gleich mehrere Orgasmen gehabt.
Aber ihre Logik ließ sich nicht abstreiten.
„Wenn´s sein muss.", brummte er und meinte zu Simon:
„Könntest Du die Bikes für uns bezahlen, ich überweise Dir dann den Betrag, wenn wir wieder auf dem Schiff sind. Wir nehmen an, dass sie unsere Konten überwachen."
„Natürlich. Dann wollen wir uns die Schätzchen mal anschauen."
Simon startete mit einer Geste den Holografieprojektor und rief die Angebotseite der Firma auf. Dann begannen sie einen virtuellen Rundgang durch die Garage.
Es gab zirka 35 Modelle zur Auswahl, die sich in ihrer Bauart stark unterschieden. Von schlank, verspielt über klobig bis martialisch war alles mit dabei. Die Leistungsdaten variierten ebenfalls beträchtlich.
„Einen Augenblick.", meinte Selen.
„Ich gleiche die Modelle mit meiner schiffsinternen Datenbank ab, dann kann ich Bewertungen zu jedem einzelnen abrufen."
„Warum nimmst Du nicht einfach das Modell, was Dir am besten gefällt?", fragte Greg lakonisch.
„Du wirst es doch später eh tunen und verbessern, wie ich Dich kenne."
Selen überlegt kurz und grinste.
„Sie haben Recht, Commander. Ich sollte spontaner sein. Dann nehme ich dieses hier."
Sie deutete auf ein recht großes, nachtschwarzes Airbike mit dem Modellnamen „Black Widow."
Es wirkte nicht sehr elegant, sondern eher klobig, kantig und besaß einen reichlich militärischen Touch. Zumindest sah es sehr robust aus.
„Warum nicht das elegante, schlanke, geschwungene?", fragte Greg, den ihre Wahl ein wenig verwunderte und deutete auf ein anderes.
„Hübsch aber nicht effizient. Wo soll ich da versteckte Waffensysteme montieren? Kaum Zuladungsmöglichkeiten. Außerdem hat es zu wenig Leistung."
„Verstehe."
Greg wählte, nachdem er sich viel Zeit bei der Auswahl genommen hatte, ein relativ ähnliches Modell von der gleichen Herstellerfirma. Es war ebenfalls schwarz, und trug den Namen „Gunslinger".
Sie suchten noch passende Helme, Brillen und Schutzkleidung aus, dann überließen sie dem Hehler das Feld.
Simon sprach via Intercom persönlich mit dem Händler, feilschte eine Weile mit ihm, zahlte und vereinbarte dass die Airbikes unverzüglich zu seinem Anwesen ausgeliefert werden sollten.
Selen fiel Greg freudestrahlend um den Hals.
„Vielen, vielen Dank, mein Gebieter!", jubelte sie wie ein Kind.
„Gebieter?", echote Simon.
„Hmmm, ja.", antwortete der Industrielle.
„Sie hat sich in den Kopf gesetzt meine Sklavin sein zu wollen."
„Allerliebst."
Nachdem die Roboter das Essen abgeräumt hatten, machte Simon einen Rundgang mit den beiden und zeigte ihnen, mit einigem Besitzerstolz, das gesamte Hi-Tec-Anwesen.
Knapp zwei Stunden später wurden die beiden Bikes und das Zubehör von Boten angeliefert. Natürlich musste Selen direkt einen kleinen Rundflug machen um ihr neues Spielzeug auszuprobieren.
Greg und Simon hatten es sich derweil in zwei Liegen auf der Sonnenterrasse bequem gemacht und schauten ihr von dort aus zu.
Rundflug war dabei allerdings eine kleine Untertreibung. Ihre Flugmanöver wirkten eher wie eine professionelle Kunstflugdarbietung.
Mit mathematischer Perfektion flog sie Rollen, Salti, vollführte waghalsige Sturz- und Rückenflugmanöver, ultraenge Kehren und ähnliches. Es sah aus, als ob sie noch nie etwas anderes getan hatte.
Mit glänzenden Augen kehrte sie eine Stunde zu den beiden zurück.
„Ich bin dreimal gekommen!", konstatierte sie freudestrahlend.
„Und nun bin ich geil bis in meine Haarspitzen und habe eine klatschnasse Fotze. Geflogen bin ich nun. Wäre jemand von den Herren so freundlich, mich jetzt zu vögeln?"
„Selen! Bitte nicht so eine Ausdrucksweise vor Simon!"
„Och.", meinte dieser.
„Wegen mir braucht sie sich keinen Zwang anzutun. Ich finde sie witzig."
„Cool! Ihr dürft mich auch gerne gemeinsam nehmen. Ich würde so unbedingt einmal das echte Gefühl einer Sandwichnummer erleben."
„Sie ist ganz schön direkt.", kommentierte der Hehler ihr unsittliches Angebot nüchtern.
„Ja. In der Tat.", brummte Greg zustimmend und ergriff sein Cocktailglas.
„Hey! Ich kann euch hören! Es ist nicht nett über andere in deren Beisein in der dritten Person zu reden."
„Da hast Du Recht, es ist aber auch sehr unhöflich vor anderen Leuten so ungehemmt über Sex zu reden."
„Ich glaube übrigens nicht, dass Du uns überredet bekommst, Sel. Wir entspannen gerade. Außerdem habe ich nicht vor, gemeinsam mit Simon ein Sandwich zu machen. Du kannst ihn aber gerne fragen, ob er Dich ficken möchte. Ich habe nichts dagegen."
Der Hehler verschluckte sich an seinem Drink.
„Ist das Dein Ernst?!", fragte er seinen Freund krächzend, nachdem sich sein Hustenanfall wieder gelegt hatte.
„Klar."
„Hm. Also ich würde dieses nette Angebot tatsächlich annehmen."
„Gut."
„Und Du hast wirklich nichts dagegen?"
„Nein."
Der Industrielle nahm eine elektronische Zeitung vom Beistelltisch und vertiefte sich in die „Sirius-News".
„In dem Fall ...", meinte der Hehler gedehnt zu Selen und breitete seine Arme aus.
„Komm zu Daddy!"
Diese ließ sich das nicht zweimal sagen und stürzte sich jubelnd auf ihn.
„Ho, ho. Nicht so stürmisch. Bitte mit Vorsicht, ich bin ein alter Mann."
„In Ordnung. Ich verstehe mich aber auch auf Wiederbelebungstechniken bei Herzversagen."
„Na, na, na. Mir wäre es lieber, wenn es nicht so weit käme."
„Okay. Dann werde ich ganz zärtlich und liebevoll sein. Das kann ich auch."
„Schön."
Selen lächelte und rutschte etwas hinunter, bis sie auf Höhe seiner Knie angekommen war, dann öffnete sie geschickt den Verschluss seiner Hose und holte seinen Schwanz hervor.
Noch war er klein und schrumpelig, seine Größe bot aber durchaus, auch ohne Erektion, Potential, stellte sie fest.
Vorsichtig begann sie seinen Schaft zu wichsen und bereits nach wenigen Minuten richtete sein Glied sich auf.
„Oh. Er mag mich!", kommentierte sie kichernd.
„Dafür gibt's ein Küsschen."
Sie rutschte noch ein Stück nach unten, bis sie ihr Gesicht in die richtige Position gebracht hatte und schob ihre vollen, roten Lippen über seine Eichel. Dann begann sie zu lutschen und dabei leicht zu saugen, während sie an der Schwanzwurzel mit zwei Fingern weiter wichste.
Simons Atem wurde schwerer und er begann leise zu stöhnen.
Als er seine volle Härte erreicht hatte, fuhr ihre andere Hand hinunter zu seinen Hoden und massierten sie sanft.
„Gott, bist Du talentiert!", stieß Simon der Schöne keuchend hervor.
„Du kannst Tote zum Leben erwecken!"
„In der Tat. Aber ich finde, ehrlich gesagt, dass Ihr bestes Teil noch prächtig funktioniert! Ich weiß gar nicht, was sie haben?"
„Bei einer solchen geballten Ladung Sex-Appeal vor Augen würde jeder erregt!"
„Aber Sie können doch noch gar nicht so viel sehen."
Mit diesen Worten schaltete sie das Holografiefeld ab das ihre Oberbekleidung simulierte und präsentierte ihm ihre prallen Brüste.
„Oh, mein Gott! Was für ein geiler Anblick! Jetzt kann ich beruhigt sterben, denn ich werde in diesem Leben keine schöneren Titten mehr zu sehen bekommen."
Ihre Lippen lösten sich, sie stand mit gespreizten Beinen auf und schaute von oben auf ihn herab.