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Deus Ex Machina - Komplette Story -

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„Alter Charmeur!"

Dann schaltete sie auch das untere Feld ab.

Der alte Hehler keucht auf.

„Gefällt Ihnen meine Fotze?"

„Sie ist ... gigantisch! Fleischig!"

„Und?"

„Geil!"

„Vielen Dank! Und jetzt ficken wir. Ich werde auf Ihnen reiten und Sie können dabei einfach nur entspannen."

„Es sei denn, sie möchten lieber in meine Rosette und tief in meinen Darm stoßen."

„Möse ist schon okay! Vielleicht später."

Selen nickte, wanderte etwas nach oben und senkte ihren Unterleib ab. Sein Schwanz glitt, herrlich geschmiert, in ihre weit aufklaffende, riesige Fotze.

„Uaah. Das fühlt sich absolut echt an! Unfassbar! Und ich kann sogar ihren Mösenduft riechen! Phantastisch!"

Selen lächelte milde und begann ihn langsam zu reiten. Nun begann auch sie leise zu stöhnen.

„Jaaa. Das brauche ich jetzt! Einen geilen Schwanz, der mein hungriges Loch stopft!"

„Ich kann alles, was eine richtige Frau kann und mehr, Mr. Pratt."

„Ja, das spüre ich.", stöhnte dieser.

„Es ist himmlisch."

Die Androidin schob sich nach unten, bis sein Schwanz vollständig in ihr begraben war und begann mit inneren Muskelkontraktionen, während sie mit ihrem Unterleib sanft kreiste.

„Uuuuh!", kommentierte der Hehler diese Variation begeistert.

„Greg, sie melkt mich! Das ist unglaublich. Es fühlt sich an, als würde sie mir im Inneren ihrer Möse einen blasen."

Der Angesprochene schaute von seiner Lektüre hoch und musterte das kopulierende Paar direkt neben ihm.

Er musste sich eingestehen, dass ihn der Anblick weiß Gott nicht kalt ließ, sondern ihn reichlich geil zu machen begann.

„Ja. Sie ist äußerst talentiert.", antwortete er trocken.

Der Duft ihrer Möse war jetzt auch für ihn deutlich wahrnehmbar und die starken Pheromone, verbunden mit dem Liveporno vor seinen Augen bescherten ihm einen prächtigen Ständer.

Er kämpfte mit sich und versuchte seine Gedanken in unzüchtige Bahnen zu lenken.

Und verlor.

Mit den Worten „Ach, scheiß´ drauf!" erhob er sich, stellte sich hinter Selen, drückte ihren Oberkörper auf Simon, öffnete den Schnellverschluss seiner Hose und setzte seine Eichel an ihrer Rosette an.

„Oh, ja. Commander!", jubelte diese.

„Ficken Sie meinen Arsch! Nehmt mich wie eine dreckige Nutte!"

Greg grunzte und presste seinen Schwanz druckvoll in ihren Arsch.

Es war eng, sehr eng.

Er spürte, nachdem er vollständig in sie eingedrungen war, den zweiten Schwanz, der sich in ihrer Fotze befand und fühlte die pulsierenden Bewegungen, mit denen sie ihn molk.

Dann begann er sie mit langsamen, tiefen Stößen in ihren engen Fleischkanal zu ficken.

Selens Stöhnen wurde merklich lauter.

Simon begann nun auch zu stoßen. Es dauerte einen kleinen Moment, bis die beiden ihre Bewegungen koordiniert hatten, dann hatten sie einen gleichmäßigen Rhythmus gefunden.

„Uaaah! Wie geil! Macht mich fertig! Fickt mir die Seele aus dem Leib!", schrie Selen brünstig.

„Stopft meine Löcher und dann füllt mich ab, bis ich überlaufe!"

Sowohl Greg als auch Simon beschleunigten ihr Tempo. Auch ihre Stöße wurden kraftvoller.

Der Schwanz des Industriellen fühlte sich durch die wahnsinnige Enge so dick wie noch nie an. Vermutlich ging es dem alten Hehler ebenso.

Sie vögelten gemeinsam grunzend, stöhnend und hechelnd die Androidin, bis endlich ein lang anhaltender Schrei von ihrem Orgasmus kündete.

Das war der Startschuss für die beiden Männer.

Simon schoss zuerst seine Ladung in ihr ab.

Als er das Zucken des fremden Schwanzes im Inneren von Selen spürte war auch für Greg kein Halten mehr. Seine Hoden verkrampften sich beinahe schmerzhaft und pumpten stoßweise ihren weißen Schleim seinen Samenleiter empor.

Er fühlte, wie sich sein heißes Sperma druckvoll über die Eichelspitze tief in ihren Darm entlud.

Nach unzähligen Schüben ließ die Menge nach, bis es nur noch tröpfelte. Er zog sein bestes Stück langsam aus ihr heraus.

Auch Simon hatte inzwischen ihr anderes Loch verlassen.

Sein Schwanz lag verschrumpelt wie ein feuchter, bleicher Wurm auf seinem Unterleib. Der Hehler atmete schwer, sein Gesicht war knallrot angelaufen und der Oberkörper übersät mit hektischen roten Flecken.

Selen erhob sich ächzend und seufzte zufrieden. Greg verstaute sein bestes Stück und legte sich wieder auf seine Liege.

Die Androidin schaltete die Holo-Projektoren wieder ein. Dann vollführte sie einen angedeuteten Knicks und sagte, beinahe wie eine Stewardess bei der Verabschiedung der Fluggäste:

„Das war toll! Vielen Dank für Ihre Bemühungen und die freundlichen Samenspenden, meine Herren!"

„Jederzeit wieder!", krächzte der Hehler und grinste breit.

„Haben Sie vielleicht eine Schwester, Selen?"

„Ich verstehe nicht?"

„Vergessen Sie es. Ein kleiner Scherz. Ich meinte damit, ob es nicht vielleicht noch ein Exemplar wie Sie gibt, denn in diesem Fall würde ich sie vom Fleck weg adoptieren?"

„Nein, Sir. Da muss ich sie enttäuschen. Ich bin einzigartig."

„Das sind Sie, ohne Zweifel! Vor allem sehr artig ..."

„Vielen Dank, Sir."

Sie wandte sich an Greg.

„Sir, ich habe übrigens inzwischen mit Mr. Tanner Kontakt aufgenommen und einen Termin für 1400 Ortszeit ausgemacht. Es liegt, mit einem kleinen Umweg, auf dem Weg nach East End. Wir sollten uns, damit wir pünktlich sind, in spätestens einer Stunde auf den Weg machen. Mit den Bikern habe ich ebenfalls gesprochen und wir treffen Sie um 2000 an dem vereinbarten Treffpunkt."

„Okay. Vielen Dank für die Information, Sel. Dann gönne ich mir nur noch ein kurzes Mittagsschläfchen und dann können wir aufbrechen. Weck mich bitte, wenn es soweit ist."

„Jawohl, Sir."

Kapitel 7 -- Mindfuck

„Sir..."

„Sir, wachen Sie bitte auf..."

Dumpf und weit entfernt klang Selens Stimme.

Greg rekelte sich auf der Liege, öffnete mühsam seine Augen.

„Was ist, Sel?", fragte er schlaftrunken.

„Es ist an der Zeit. Wir müssen jetzt los."

„Jetzt schon? Aber ich bin doch gerade erst eingenickt."

„Ja, Kommandant. Sonst schaffen wir es nicht pünktlich. Sie haben exakt eine Stunde und 12 Sekunden geschlafen."

„Wirklich? Es kam mir kürzer vor."

Er richtete sich auf, gähnte, streckte sich und setzte sich quer auf die Liege, musterte sie müde mit seinen stahlgrauen Augen.

„Ich habe überlegt, Sel ...", meinte er und rieb nachdenklich seinen linken Nasenflügel.

„Vielleicht wäre es besser, wenn Du allein fliegst."

„Sir?"

Die Androidin legte den Kopf leicht schräg und schaute ihn fragend an.

„Ich bin hier bei Simon gut aufgehoben und in Sicherheit.", erklärte der Kommandant.

„Du kommst gut alleine klar und ich würde Dir vermutlich nur im Wege stehen. Außerdem habe ich keine große Lust, Dir beim Abtragen Deiner Schulden bei den Bikern zuzuschauen. Und dieser „Mindfuck"-Computernerd ist schließlich Dein Kontaktmann. Ich kenne ihn ja überhaupt nicht."

„Okay. Wie sie möchten, Sir.", nahm Selen seine durchaus logischen und stichhaltigen Überlegungen an, auch wenn es ihr nicht ganz behagte, alleine loszuziehen und ihn bei dem Hehler zurück zu lassen.

„Dann werde ich mich jetzt auf den Weg machen."

„Tu das. Und bring mir was Schönes aus East End mit."

„Ich verstehe nicht ganz, Sir. Könnten Sie Ihre Aussage bitte präzisieren? Was soll ich Schönes mitbringen?"

„Irgendetwas Nettes, was Dir auf den Kopf fällt."

„Etwas Nettes, was mir auf den Kopf fällt?", echote Sel verständnislos.

„Wozu soll das gut sein?"

Greg begann zu grinsen.

„Ach, Sel ... Du solltest einmal Dein Repertoire an Redewendungen erweitern. Es bedeutet, Du sollst mir irgendein kleines Geschenk mitbringen, wenn Du unterwegs etwas Passendes findest."

„Oh. Jetzt verstehe ich, Sir. Ich werde schauen, ob ich etwas Interessantes auftreiben kann."

„Fein. Überrasche mich."

Die Androidin vollführte eine angedeutete Verbeugung, wandte sich um und ging zielstrebig zu dem kleinen Hangar mit dem Airbikes. Auf ihrem Weg dorthin begegnete sie Simon, der gerade mit einem schillernden Gorn „Stöckchen holen" am Rand der ausgedehnten Bionikanlage spielte.

Die friedlichen, zahmen Geschöpfe vom Planeten Caprica waren im Augenblick der Renner unter den Haustieren. Die großäugigen, knapp handtellergroßen, fledermausähnlichen Wesen mit ihrem üppigen, weichen, irisierenden Fell stellten eine echte Augenweide dar, der man sich schwer entziehen konnte, musste die Androidin neidlos anerkennen.

Der weißhaarige Mann warf erneut und das putzige Tierchen flatterte, unter begeistertem Fiepen, in Höchstgeschwindigkeit dem fliegenden Ast hinterher. Noch bevor dieser den Boden berührte, hatte es ihn bereits mit seinen kleinen, spitzen Zähnchen ergriffen und brachte es stolz zu seinem Besitzer zurück.

„Hi, Sel. Du bist allein?", sprach der Hehler sie, mit erstauntem Gesichtsausdruck, an.

„Hattet ihr nicht eigentlich vor, zusammen nach East End zu fliegen?"

„Ja, Mr. Pratt. Ursprünglich war das der Plan. Aber wir haben kurzfristig umdisponiert.", erwiderte die Androidin mit leicht säuerlicher Miene.

„Wir?"

„Nun, korrekterweise muss ich sagen, dass Greg entschieden hat. Er meinte, er wäre hier sicherer aufgehoben und möchte meinen sexuellen Dienstleistungen nicht unbedingt beiwohnen."

Simon lachte.

„So, so. Möchte er nicht? Also ich würde zu gerne Deinen geilen Eskapaden zuschauen."

„Ich könnte Ihnen eine Aufzeichnung zukommen lassen, wenn Sie möchten, Sir."

„Äh, was? Das ist nicht Dein Ernst, oder?", meinte Simon verblüfft.

„Und überhaupt, wie willst Du das machen?"

„Natürlich ist mein Angebot ernst gemeint. Wozu hätte ich es sonst machen sollen? Wenn es sie erfreut, bin ich gerne dazu bereit. Ich hatte sowieso vor, zur Aufklärung einige Drohnen aus dem Schiff zu ordern, die in meiner Nähe bleiben. Im Anbetracht der heiklen Situation halte ich diese Vorgehensweise für angemessen und sie können problemlos zu diesem Zweck eingesetzt werden. Sie sind sehr vielseitig, selbst 3-dimensionale Erfassung stellt kein Problem dar."

Auf dem Gesicht des weißhaarigen Mannes erschien ein anzügliches Lächeln und verwandelte sich in ein breites Grinsen.

„Du verblüffst mich immer wieder, Selen. Du bist so korrekt wie ein Butler, präzise wie ein Wissenschaftler und bietest mir zeitgleich Pornos mit Dir als Hauptdarstellerin an."

„Ist das falsch, Sir?"

„Nun, das vermag ich nicht zu entscheiden. Zumindest äußerst ungewöhnlich. Auf jeden Fall nehme ich nur zu gern Dein freundliches Angebot an. Das wird bestimmt eine interessante Erfahrung, Dir bei der Arbeit zuzuschauen."

„In Ordnung, Sir. Dann werde ich die Drohnen entsprechend kalibrieren. Und ich werde mich bemühen, es für Sie so erregend wie möglich zu machen. Möchten Sie gerne live dabei sein?"

Simon winkte ab.

„Das wird nicht nötig sein."

„In Ordnung, Sir. Aber nun muss ich wirklich los, sonst verpasse ich meine Termine."

„Ja, natürlich musst Du das. Viel Spaß!"

„Danke, Sir."

Die Androidin machte, als sie ging, in ihrer Datenbank einen Vermerk, dass sie sich noch ein wenig umfassender über Verhaltensweise und Umgangsformen zwischen Menschen und ihre Redewendungen informieren musste und wies das Schiff an, sechs Drohnen in Richtung ihres Ziels zu entsenden. Sie wollte nicht nochmal ohne geeignete Überwachung böse Überraschungen erleben. Des Weiteren orderte sie einiges an Material zum Schiff, damit sie, wenn sie wieder an Bord waren, die beiden Airbikes frisieren und aufrüsten konnte. Da einige der Bestellungen etwas sensibel waren, setzte sie Scheinfirmen ein, die sich nicht zurückverfolgen ließen.

Kurze Zeit später saß sie bereits auf ihrem klobigen Geschoß und flog Richtung East End. Sie genoss die starken Vibrationen der beiden Antriebsturbinen, ihre erotische Wirkung auf ihrem Unterleib und den beißenden Fahrtwind im Gesicht.

Vermutlich konnte sie als Androidin besser als jeder andere die Faszination verstehen, die von diesen kraftstrotzenden Gefährten ausging. Je mehr sie damit flog, desto inniger wurde die Verbindung, beinahe wie eine Art Liebesbeziehung. Die Maschine schenkte ihr schier grenzenlose Freiheit und intensive Emotionen. Sie fühlte sich auf ihr stark und wild, gleichzeitig aber auch von ihr behütet und beschützt.

Wenn sie zurück auf dem Schiff waren, würde sie ihr eine Menge schicker Upgrades spendieren. Für einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie sich nicht sogar via Nano-Bots mit ihrem Bike koppeln sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder.

Zumindest vorläufig.

Aber etwas Spaß konnte sie sich ja dennoch gönnen, zumal sie inzwischen bereits äußerst feucht zwischen ihren Schenkeln war. Also bildete sie im Inneren ihrer Möse einen Penis aus, der sie bereits kurze Zeit später mit schön langhubigen Bewegungen vögelte. Erst als sie die Stadtgrenze erreichte, integrierte sie ihn wieder in ihre Biomasse, damit sie sich besser konzentrieren konnte, denn seine stetig stoßenden Penetrierungen lenkten sie doch ziemlich ab.

Nun galt es, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Wenige Minuten später erschien auch schon ihr kleiner Drohnenschwarm. Sie ließ die knapp golfballgroßen, silbernen Kugeln kurz ihren Flug begleiten, um ein paar externe Aufnahmen von sich und ihrer Maschine zu machen. Dies war, wie sie sich eingestand, hauptsächlich ihrer Eitelkeit geschuldet, aber sie konnte einfach nicht widerstehen. Zudem benötigte sie die 3D-Scans aber auch für ihren Holo-Raum, um dort die Schwebebikes optisch nachbilden zu können. Die technische Konstruktion würde sie später an Bord während des Weiterflugs ergänzen.

Schließlich richtete sie ihren Oberkörper auf, damit ihr Gesäß frei war auf und ließ drei der Drohnen, eine nach der Anderen, in ihren Anus eindringen. Das Gefühl war, wie sie lächelnd feststellte, durchaus nicht unangenehm. Die Übriggebliebenen schickte sie anschließend zu ihrem ersten Ziel, um die Umgebung zu sondieren bevor sie selbst dort eintraf.

Das Areal schien sauber zu sein, dennoch parkte sie ihr Airbike einen Block weiter, um keine Risiken einzugehen. Da sie früher als erwartet eingetroffen war, beschloss sie, die verbleibende Zeit damit zu nutzen, sich doch mit ihrem Bike zu vernetzen. Also hackte sie den Bordcomputer, bis sie vollen externen Zugriff auf die Steuerung erhielt.

Dies konnte nützlich werden, falls es einmal zu einem Kampf kommen sollte, denn dann konnte sie es mit ihren Gedanken steuern und hatte auf diese Weise beide Hände frei. Nachdem sie damit fertig war, kam ihr allerdings ein weiterer, faszinierender Gedanke in den Sinn.

„Wie wäre es, wenn ich diesen Bock zum Leben erwecken würde?"

Die Vorstellung gefiel ihr ausnehmend gut.

Es wäre zwar nur ein Ableger ihrer eigenen Datenbanken, aber sie konnte durchaus etwas Rechenzeit entbehren und dem Bike eine Art rudimentäres Bewusstsein verleihen, etwa wie bei einem höheren Säugetier. Dann konnte es im gewissen Umfang sogar selbstständig agieren. Der Entwicklungsprozess würde zwar etwas dauern, aber den Gedanken, wie Simon Pratt, eine Art eigenes Haustier zu besitzen, fand sie äußerst reizvoll.

Also schickte sie einige ihrer Nanobots auf die Reise ins Innere der Maschine, um die Entwicklung einzuleiten. Des Weiteren wies sie ihre kleinen Helfer an Bord des Schiffes an, eine ganz besondere Drohne zu bauen, die sie später in das Bike einsetzen würde. Diese würde das Gehirn bilden.

Dann machte sie sich auf den Weg zu ihrem „Date".

Sie war reichlich nervös, als sie schließlich vor dem Haus von Alexander Tanner stand.

In den unzähligen Chats und Mails auf der Erotikplattform hatten sie sich gegenseitig bis aufs Letzte offenbart, mehr oder weniger hatte jeder von ihnen einen vollständigen Seelenstrip vollzogen. Sie kannte all seine Wünsche, Hoffnungen, Begierden, Fetische. Er war ihr im virtuellen Raum sehr vertraut geworden.

Das einzige, was sie ihm nie gegeben hatte, war ein Bild von ihr. Schlicht, weil sie damals noch keinen Körper gehabt hatte. Sie hätte ihm natürlich Fotos von anderen Frauen schicken können, aber das wollte sie nicht. Erstaunlicherweise hatte er es akzeptiert. Sie wusste, wie er aussah, aber für ihn war es buchstäblich ein Blind Date. Selbst, als sie ihn vom Schiff aus kontaktiert hatte, war die visuelle Aufzeichnung von ihrer Seite aus unterdrückt gewesen.

´Aber wie wird es nun sein, ihm leibhaftig gegenüberzustehen?´, fragte sie sich.

Es gab so viele Parameter, so viele Unwägbarkeiten.

´Vielleicht findet er mein jetziges Aussehen und meine überdimensional proportionierten Geschlechtsteile abstoßend? Nur weil sie Greg in dieser Gestalt gefiel, musste es ja nicht heißen, dass sein Geschmack ähnlich war.´

Selen hasste unvorhersehbare Ereignisse, aber die Antworten auf ihre Fragen würde ihr nur das Treffen selbst geben.

Sie seufzte und betätigte das Sensorfeld neben der Tür, dabei blickte sie hinauf zu der kleinen, nahezu unsichtbaren Überwachungskamera und setzte ein freundliches, unverbindliches Lächeln auf.

Nur wenige Sekunden später ertönte der Türsummer und sie trat ein.

Jetzt war es soweit. Selen war aufgeregt wie ein junges Schulmädchen.

Noch im Flur kam er ihr entgegen. Wenn die Androidin ein menschliches Herz besäße, hätte es in diesem Augenblick vermutlich wie verrückt geklopft.

Alexander hatte sich überhaupt nicht verändert, stellte sie fest. Er sah immer noch genauso aus wie auf den Holos, die er ihr vor Jahren geschickt hatte. Vielleicht war sein Haar etwas schütterer geworden und er hatte ein paar Fältchen mehr, aber das war auch schon alles. Der Programmierer trug eine dünne, beigefarbene Stoffhose, die etwas verknittert war und ein einfaches, schwarzes T-Shirt mit dem Abbild von Einstein, der gerade die Zunge heraus steckte.

Er bat sie, ein wenig schüchtern lächelnd, ins Wohnzimmer und sie nahm ihm gegenüber auf der Couch Platz. Noch im Flur hatte sie heimlich die drei Drohnen aus ihrem Rektum gepresst und ihnen befohlen, geeignete versteckte Positionen im Raum einzunehmen, um das Geschehen dreidimensional aufzuzeichnen.

„Hallo ´Dirty Thoughts´.", begrüßte er sie, nachdem er sich ebenfalls gesetzt hatte, mit ihrem damaligen Nutzernamen.

„Es ist schön, Dich nach all dieser Zeit einmal persönlich kennenzulernen. Vielleicht sollten wir uns besser bei unseren realen Vornamen nennen, oder? Ich kenne Deinen leider aber noch nicht?"

In seiner Stimme schwang ein erhebliches Maß an Nervosität mit, stellte Selen mit ihren Sensoren fest. Seine Pupillen weiteten sich, jedes Mal, wenn sein Blick über ihren Körper streifte. Auch sein Herzschlag war überproportional hoch. Das war ein gutes Zeichen. Offenbar machte sie ihn befangen und geil zugleich.

„Mae. Mae Swanson", erwiderte die Androidin.

„Okay. Danke, Mae. Es ist echt toll, aber auch ein sehr seltsam, Dir nun persönlich gegenüber zu sitzen. Ich hätte nie geglaubt, dass es einmal dazu kommen würde.", ergänzte der schlaksige, dunkelblonde Mann, der ihr gegenübersaß, mit belegter Stimme.

„Ja. Es ist reichlich bizarr, auch für mich. Ich hoffe, ich gefalle Dir, nun, da Du endlich weißt, wie ich aussehe?", antwortete die Androidin.

„Du, Du ... siehst absolut umwerfend aus. Sexy. Heiß. Wow.", stammelte der Programmierer.

„So hätte ich mir Dich allerdings nie vorgestellt ..."

Er schluckte hörbar und fuhr fort.

„Es ist, ehrlich gesagt, sogar ein ziemlicher Schock für mich und es schüchtert mich etwas ein, wie unfassbar attraktiv Du aussiehst. Du wirkst wie die weibliche Hauptrolle eines Action- oder Agentenfilm. Ich dagegen ..."

Er deutete mit einem hilflosen Gesichtsausdruck auf sich und seinen schmächtigen Körper.

„Sei nicht blöd. Das spielt doch keine Rolle.", beeilte sich Selen zu sagen.

„Ich weiß doch, wie Du aussiehst. Schließlich hast Du mir Unmengen von Fotos und Videos geschickt. Ich kenne vermutlich jeden Zentimeter Deines Körpers."

„Vor allen in Deinen mittleren Regionen, bauchabwärts.", setzte sie kichernd hinzu.

Ihr Gegenüber musste grinsen.

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