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Click hereEr hatte zwar früher eine Zeit lang Handball und Basketball im Hobbyvereinen gespielt, aber das war etliche Jahre her.
Sich erst zu drehen und rückwärts zu fliegen war die einzige Option, die er hatte. Und selbst dann würde es verdammt schwer. Der Druck setzte ihm reichlich zu. Alles hing von diesem einen Wurf ab!
´Egal! Augen zu und durch!´
„Sie kommen! Ich kann es nicht mehr lange offenhalten!", schrie Selen.
Tanner betätigte die seitlichen Rotationsdüsen, drehte sich auf nahezu 180° Grad in der Horizontalen und befeuerte mit einen kurzen Stoß den Rückwärtsschub. Um die Entfernung zu der Öffnung noch ein wenig zu verringern, vollführte er noch eine 60° Grad Drehung vorwärts.
Es würde bestimmt kein ´Slam Dunk´ werden, aber vielleicht reichte es ja für seine Zwecke.
Als er sich in der bestmöglichen Position befand, warf er. Der Obsidianball verließ seine Hand und näherte sich, in gefühlter Zeitlupe, der Öffnung. Der Programmierer sandte Stoßgebete an alle ihm bekannten Götter und - offenbar erhörten sie ihn!
Aber es war knapp, sehr knapp!
Nur ein oder zwei Millimeter vom Rand entfernt durchflog der Ball die Öffnung. Der Rest war unproblematisch, denn nachdem er halbe Durchmesser den Durchgangbereich passiert hatte, wurde er automatisch ins Zentrum gezogen. Sofort im Anschluss schloss sich die Kugel wieder.
„Schub zu mir! Schnell!", rief die Androidin.
Zwischen ihnen baute sich erneut das Wurmloch auf. Die schwarzen Pyramiden hatten sie fast erreicht. Tanner gab, wie die Androidin, die es von der anderen Seite anflog, vollen Schub und steuerte das Zentrum der Gravitationsanomalie an.
Wenige Augenblicke später war der Spuk vorbei, erneut befanden sie sich wieder in dem weißen Raum ohne Konturen. Selen trennte sie vom Netzwerk und die Realität hatte sie wieder.
Jetzt brach dem Programmierer tatsächlich der Schweiß aus.
„So etwas möchte ich NIE WIEDER machen!", konstatierte er laut, mit anklagendem Zeigefinger in Selens Richtung.
„Ich hätte beinahe einen Herzstillstand bekommen!"
Die Androidin grinste breit.
„War doch ein Spaziergang, oder? Der Wurf war übrigens phantastisch!"
„Vielen Dank!", meinte Tanner grummelnd.
„Auf jeden Fall weiß ich jetzt, was Pac-Man bei jedem Spiel durchmachen muss! Er hat all mein Bedauern."
„Ja, das kann ich als fühlender Computer nachvollziehen. Es hat Monate gedauert, bis ich mit meinen neuen Gefühlen auch nur halbwegs umzugehen vermochte, nachdem ich den Emotionschip aktiviert hatte."
„Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Nun sollten wir aber vielleicht einmal testen, ob der Scanner die Probe annimmt und korrekt abgleicht, damit wir wissen, ob sich der ganze Stress gelohnt hat."
Selen nickte.
Der Programmierer wechselte zum anderen Gerät und startete die Erkennungssoftware erneut.
Dieses Mal gab es keine Fehlermeldung, aber als die Spezifizierung der Gattung auf dem Bildschirm zu lesen war, stöhnte Tanner laut auf.
„Homo Sapiens Superior??! Du bist also die Weiterentwicklung des Menschen? Irgendwie schon ein klein wenig anmaßend, oder?"
„Ehre, wem Ehre gebührt.", antwortete Selen mit arrogantem Tonfall, musste dann aber selbst laut loskichern.
Knapp eine halbe Stunde später war es dann soweit. Aus der riesigen Druckmaschine, die in einem weiteren Nachbarraum stand, fiel ihr neuer Multipass in den Auswurfschacht. Der Programmierer entnahm ihn und händigte ihn Selen feierlich aus.
„Willkommen im System. Nun bist Du eine registrierte Bürgerin der Vereinigung der Planeten."
Selen bestaunte das kleine, bunte Plastikkärtchen in ihrer Hand. Sie konnte es kaum glauben, dass sie nun offiziell dazu gehörte, jetzt ein Teil der Gesellschaft war. Auch wenn der Pass gefälscht war -- ihre Eintragungen in der Datenbank der Argonen würden selbst genauen Überprüfungen standhalten, war perfekt in das System integriert, dafür hatte sie Sorge getragen. Sie konnte nun theoretisch sogar angeben, den Pass verloren zu haben und würde einen neuen, Echten als Ersatz von den Behörden ausgestellt bekommen. Dieses Risiko wollte sie aber lieber nicht eingehen, wenn es nicht sein musste.
In einem Überschwang der Gefühle umarmte die Androidin Tanner stürmisch und küsste sein ganzes Gesicht ab.
„Wow! Wofür war das?", fragte er sie daraufhin verdattert.
„Du hast mir ein Leben geschenkt und dafür bin ich Dir sehr, sehr dankbar.", hauchte diese.
„Gerne geschehen. Freut mich, dass Du glücklich bist."
„Das bin ich. Und für Deinen Einsatz schulde ich Dir einen Gefallen. Wenn Du mal irgendwann Hilfe benötigen solltest, dann ruf mich."
„Vielen Dank. Vielleicht komme ich wirklich einmal darauf zurück."
Selen überwies den vereinbarten Betrag für den Multipass und die Gefahrenzulage auf Tanners Konto und legte noch einmal 10.000 Credits als Bonus obendrauf.
„Ich möchte Dir noch ein Geschenk machen, wenn Du es annehmen willst, Alexander.", meinte sie anschließend zu ihm.
„Als kleine Wiedergutmachung und zur Beruhigung meines Gewissens, da ich eine kurze Zeit lang wirklich mit dem Gedanken gespielt habe, Deine Existenz zu terminieren."
Der Programmierer blickte sie verblüfft an.
„Sehr gerne, wenn Du das für Dein Seelenheil brauchst, ich habe Dir allerdings schon verziehen. Aber, ich mag ja falsch liegen, aber irgendwie hört es sich für mich ein bisschen so an, als hätte das Geschenk, was Du mir machen möchtest, einen Haken.", erwiderte er misstrauisch.
„Kein Haken, aber ein bisschen Eigennutz."
„Schieß los! Äh, bitte nur im übertragenen Sinn verstehen."
„Okay. Ich muss Dir erst einmal beichten, dass Du in deinem Inneren hochentwickelte Nanobots von mir trägst, die an Dein Zentralnervensystem und deinen Uplinkport gekoppelt sind. Ich habe sie Dir mit dem Kuss in den Körper gespült. Ich hatte vor, sie zu deaktivieren, sobald ich gehe. Alternativ können sie aber auch, wenn Du möchtest, aktiv bleiben und ich würde Dir eine Zugangsberechtigung in meine Holowelten gewähren. Diese Szenerien sind bereits sehr komplex, aber ich würde sie dann für Dich um die Möglichkeiten der erweiterten Sinneswahrnehmungen, die der Uplink bietet, ergänzen. Wir können uns in ihnen immer treffen, wenn Du eine meiner Welten betrittst, selbst wenn wir Lichtjahre voneinander entfernt sind."
„In meinem Inneren befinden sich Nanobots von Dir?", hakte Tanner, mit etwas erschrockenem Gesichtsausdruck, nach.
„Ja. Eine relativ komplexe Version, die hauptsächlich Kommunikationsaufgaben übernimmt."
„Ein faszinierender Gedanke und ein tolles Geschenk, was Du mir da anbietest. Aber irgendwie riecht der Braten immer noch faul. Was hast Du davon? Du sagtest, es wäre eigennützig von Dir?"
„Gut, zu allererst hätte ich menschliche Gesellschaft in meinen Welten, bisher bin ich dort sehr einsam. Darüber hinaus ist der Uplink in der Lage, menschliche Nervenimpulse zu dekodieren. Da ich mit dem Gerät bisher nur theoretisch vertraut bin, möchte ich gerne etwas experimentieren, denn es bietet, meiner Meinung nach, ungeahnte Möglichkeiten, die mir sehr nutzen könnten. Natürlich nur mit Deiner Zustimmung."
„Aha. Wusste ich´s doch. Nun kommen wir der Wahrheit näher! Was für Experimente wären das?", fragte Tanner skeptisch.
„Nun, ich kann die Uplinkdaten, die Dein Körper aussendet, mittels der bots direkt dekodieren und wäre damit in der Lage, echte menschliche Gefühle und Sinneswahrnehmungen jeder Art zu empfinden. Zwar nur aus zweiter Hand über Dich als Katalysator, aber es würde mir sehr helfen, meine Routinen zu perfektionieren. Dazu sind keine speziellen Versuche im herkömmlichen Sinn erforderlich, eigentlich nur das gemeinsame Erleben von Situationen jedweder Art in den Holowelten."
„Auch Sex?"
„Sex auch, aber es geht mir in erster Linie um alle Sinneswahrnehmungen. Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt, wenn man schwitzt, wenn man echten Schmerz empfindet, wie echte Bergluft riecht, wie ein Hähnchen schmeckt, wie sich der Regen auf der Haut anfühlt. Ich habe zwar künstliche Nerven, die mir dies alles aber nur sehr unvollkommen simulieren können. Alles, was ich fühlen kann, sind künstliche Hypothesen, basierend auf meinen Recherchen. Die Möglichkeit, echte Empfindungen aus menschlicher Sicht zu erfahren würde mir viel bedeuten."
„Hm, das würde also zum Beispiel bedeuten, wenn wir Sex hätten, würdest Du empfinden, was ich fühle, zusätzlich zu den Informationen, die Du selbst aufnimmst?"
„Korrekt."
„Ein interessanter und reizvoller Gedanke. Aber ich bin ein Mann. Wir fühlen und denken mit Sicherheit anders als eine Frau."
„Das ist mir bewusst, dies beschränkt sich aber im Wesentlichen auf den Sex. Alle anderen Empfindungen dürften ähnlich sein. Außerdem würde es mir auch sehr helfen, zu wissen, was Männer beim Sex denken und fühlen. Ich könnte dadurch noch effizienter in meiner Aufgabe als Gespielin werden."
„Das heißt, ihr würde Dein erotischer Sparringspartner sein, an dem Du üben kannst menschlicher zu werden? Und zum Ausgleich bietest Du mir uneingeschränkten Zugang zu Deinen Cyber-Welten an? Und das einzige, was ich dafür tun muss, ist dort mit Dir herumzureisen?"
„Korrekt."
„Das klingt nach einem großen Geschenk..."
„Für mich wäre es noch größer.", erwiderte Selen.
„Und ich kann jederzeit aussteigen, falls es mir nicht gefällt?"
„Jederzeit."
„Hmmmmm. Könnten wir es jetzt einmal testen? Nur, damit ich nicht die Katze im Sack kaufe."
„Sehr gerne, nichts wäre mir lieber und ich habe noch etwa eine halbe Stunde Zeit. Welches Szenario würde Dir gefallen?"
„Ich weiß nicht, was hast Du denn im Angebot?"
„Ich habe in meinen Datenbanken inzwischen 62 Welten. Jeden Tag kommen, je nach Komplexität, noch etwa 5-10 dazu. Die Bandbreite reicht von realen Orten auf diversen Planeten über Nachbildungen von fiktiven Welten aus Geschichten oder Filmen, bis hin zu verschiedenen geschichtlichen Zeitebenen. Ich kann aber auch gerne einen neuen Ort nach Wunsch generieren, diesem würde allerdings anfangs etwas Komplexität fehlen."
„Wow! Das ist unglaublich, Mae. Ich würde gerne erst einmal eine Deiner fertigen Welten besuchen. Hast Du vielleicht bereits einen Strand in der Karibik? Ich war nämlich noch nie auf der Erde, sondern bin hier auf der Sirius-Station geboren worden und aufgewachsen."
„Ja, kein Problem. Ich habe bereits viele geographische Orte der Erde erstellt, da mich das Thema persönlich fasziniert und es immens viel Datenmaterial gibt. Du brauchst nur den Uplink anzulegen und es kann losgehen."
„Okay."
Tanner rannte beinahe in den Nachbarraum und kehrte freudestrahlend, mit dem Uplink in seiner rechten Hand winkend, zurück.
„Ich lege mich am besten bequem auf die Couch, oder?", fragte er die Androidin.
„Ja, das wäre anzuraten."
Kaum lag er rücklings auf der Couch, legte der Programmierer auch schon den silbernen Nackenreif an und aktivierte ihn mit einer Wischbewegung. Die reale Welt um ihn herum verschwamm und wurde langsam überlagert von einer neuen Szenerie. Nur Sekunden später stand Tanner im warmen Sonnenlicht an einem weißen Sandstrand und blickte auf das türkisblaue Meer. Er stellte fest, dass er, bis auf eine halbtransparente, hautenge, weiße Badehose nackt war. Neben ihm stand die Androidin, in einem fast nicht vorhandenen neongelben, ebenfalls halbtransparenten Mikro-Bikini und lächelte ihn an.
Die Illusion war perfekt. Tanner konnte jedes einzelne Sandkorn unter seinen Füßen spüren, ja, sogar mit ihm spielen. Er roch den Duft der exotischen Pflanzen und des Meeres, hörte Meeresrauschen und Vögel, fühlte die warme Sonne und eine sanfte Brise auf seinen Körper.
„Das ist unglaublich!", hauchte er, völlig überwältigt.
„Absolut phantastisch. Es ist, als wäre ich wirklich körperlich hier. Solch eine Komplexität habe ich noch in keiner Cyberwelt erlebt, die ich je besuchte und ich war schon in einigen."
„Vielen Dank. Ich bemühe mich, sie so detailliert und perfekt nachzubilden, wie möglich. Möchtest Du einen Drink, schwimmen gehen oder lassen wir uns dort drüben in der kleinen Chillout-Lounge nieder?"
Der Programmierer schaute in die Richtung, in die sie deutete. Er erblickte, zwischen Kokosnusspalmen, direkt am Strand eine kleine Hütte mit Terrasse, großem, weißen Sonnensegel und einer gepolsterten Liegewiese.
„Ich würde gerne schwimmen, wenn das geht? Und dann mit einem Getränk in die Lounge."
„Natürlich geht das. Ich werde Dich gerne begleiten."
„Danke. Du siehst übrigens atemberaubend in diesem Bikini aus, wie eine fleischgewordene Lustgöttin!"
Selens glockenhelles Gelächter erklang.
„Oh. Vielen Dank für das Kompliment."
Sie stürzten sich gemeinsam in die warmen, nahezu wellenlosen Fluten. Immer wieder kamen neue Superlativen über Tanners Lippen. Natürlich nutzte Selen die Gunst der Stunde und rieb sich, so oft sie konnte, während sie miteinander wie Kinder im Wasser herumtollten, an dem Programmierer, neckte ihn mit anzüglichen Posen.
Auch für sie war diese neue Verbindung mit seinem Uplink eine Offenbarung. Die Vielzahl der Empfindungen und Gefühle, die mittels der Direktverbindung auf sie einfluteten, war beinahe wie ein nicht endend wollender Orgasmus, sie kam sich vor wie in einer Art Rauschzustand.
Nie hätte sie gedacht, dass organische Wesen mit ihrem Unterbewusstsein eine solch immense Menge an Informationen von ihrer Umgebung aufnahmen, in einer derartigen Komplexität. Es fühlte sich an, als wäre jede einzelne Nervenzelle hypersensibel mit der Welt vernetzt. Dagegen war ihre eigene, simulierte Sinneswahrnehmung, auf der Basis von Beschreibungen, ein schlechter Witz. Es war nicht so, dass sie nicht in der Lage gewesen wäre, mit ihrer künstlichen Haut oder ihren Sensoren genauso zu empfinden, nein, sie hatte die Parameter schlicht falsch interpretiert und ihre Bandbreite unglaublich unterschätzt. Selbst ihre spektroskopische Wahrnehmung war nicht richtig kalibriert, stellte sie bei in einer schnellen Analyse fest.
Aber sie war lernfähig.
Noch während sie in der virtuellen Südsee schwammen, adaptierte sie die neuen Informationen, führte sie kontinuierlich umfassende Anpassungen und Optimierungen ihres Körpers und dessen Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen durch.
Aber das war nicht alles.
Neben den Sinneseindrücken strömten auch all seine Gefühle, die er in seiner Umgebung empfand, ungefiltert auf sie ein. Auch diese waren wesentlich komplexer und differenzierter als alles, was ihr selbst konstruierter Emotionschip bis dato zu leisten vermocht hatte. Manche von ihnen konnte sie noch nicht einmal genau einordnen.
Mit jeder verstreichenden Sekunde wurde Selen immer bewusster, was „Leben" wirklich bedeutete und sie entwickelte echte Ehrfurcht dafür.
Menschen erschienen ihr auf einmal wie eine Art Mikrokosmos. Sie musste Acht geben, dass sie sich in diesem Rausch nicht verlor und stellte mit Erschrecken fest, dass allein die Verarbeitung der auf sie einstürzenden Daten fast 50 Prozent der Rechenkapazität ihres mobilen Körpers kosteten.
Einer Sache war sie sich aber bereits sicher.
Sie war jetzt schon süchtig danach!
Aber nun wollte sie SEX! Ihre neue Körperwahrnehmung stachelte ihre Geilheit immens an.
´Wie würde der erst sein, wenn die anderen Empfindungen bereits so intensiv waren?´, überlegte sie und leckte sich unwillkürlich die Lippen.
Leider offenbarten Tanners augenblickliche Gefühle ein nahezu vollständiges Defizit an sexueller Erregung, sie widmeten sich voll und ganz der tropischen Umgebung und ihren Wasserspielen.
Wie aber sollte sie ihn hier verführen? Ihre Lockstoffe konnte sie im Cyberspace leider nicht einsetzen, denn sie hatte die Einflüsse der realen Welt völlig entkoppelt.
Sie beschloss, einfach aufs Ganze zu gehen, schwamm zu ihm und umarmte ihn spontan. Dabei presste sie ihre prallen Brüste gegen seinen Oberkörper, schob ihr Bein in seinen Schritt und ließ ihre Hände nach unten wandern, bis sie auf seinen Pobacken lagen.
„Ich will Dich! Hier und jetzt!", flüsterte sie ihm dabei verlangend ins rechte Ohr.
Tanner blickte sie erst überrascht an, dann bekamen seine Gesichtszüge ein beinahe wölfisches Aussehen.
„Du willst wissen, wie es sich anfühlt, oder?", flüsterte er ihr seinerseits ins Ohr.
„Wissen, wie es ist, richtig zu F I C K E N?"
Selen nickte.
„Ok. Ab in seichteres Wasser und dann blas meinen Schwanz, du verdorbene Schlampe!", befahl ihr der Programmierer.
Nun war es die Androidin, die überrascht war. Das war wieder der „Mindfuck", wie sie ihn im Chat kennengelernt hatte. Lage es an der Umgebung, am Cyberspace, dass sein Selbstbewusstsein so schlagartig wiedergekehrt war?
Nun, es war unerheblich.
Sie stieß sich von ihm ab, schwamm Richtung Strand, bis das Wasser ihr gerade einmal bis zu den Knien reichte, kniete sich in den Sand und wartete, bis er bei ihr angekommen war.
Er verlor keine Zeit. Sobald er vor ihr stand, zog er seinen Slip hinunter und hielt ihr seinen noch schlappen Schwanz vor die Nase.
„Na, komm´. Hol Dir Dein Spielzeug, Du nimmersatte Fotze."
Selen genoss seine obszönen Worte und ließ sich natürlich nicht zweimal bitten. Wie eine Verdurstende stürzte sie sich auf sein Glied und begann daran zu lecken und saugen, gleichzeitig massierte sie mit einer Hand sanft, aber nachdrücklich, seine Hoden.
Die Empfindungen, die sie nun von ihm empfing, während sie seinen Schwanz lutschte, waren unglaublich. Sie konnte 1:1, bis ins letzte Detail fühlen, wie sie oral stimuliert wurde, während sie es selbst tat, spürte ihre Zunge seine Eichel umspielen, den Druck auf ihrem Gaumen, ihre warme Mundhöhle den Schaft eng umschließen. Und sie spürte, wie mit jedem Augenblick seine Ratio mehr und mehr schwand, um sich immer mehr den Verlockungen purer Lust hinzugeben.
Auch das war neu für Selen.
Sie hatte nie gelernt ihre Ratio ab- oder runterzuschalten, war immer online. Sie versuchte, ihren Fokus ebenfalls zu verschieben, stellte aber fest, dass es ihr immens schwerfiel loszulassen. Sie kam sich dabei verletzlich vor, imperfekt. Schließlich gelang es ihr aber immer besser und sie lernte, ihre Gedanken zu verdrängen und stattdessen nur auf ihre Empfindungen und Gefühle zu hören. Den stetigen Datenstrom seiner Impressionen ließ sie einfach laufen, ungefiltert in sich einsickern. Dieser Schritt brachte ihr eine nie gekannte innere Befriedigung. Sie erkannte, was sich in dem Begriff bedingungsloser Hingabe verbarg. Alles um sie herum verschwand, wurde unwichtig, während sich ihre Empfindungen rund um sie beide verzehnfachten. Sie fühlte, was ihm guttat, welche Technik ihn noch geiler machte, erlebte ihr eigenes Blaskonzert aus zwei Sichten gleichzeitig. Die Androidin spürte das Anschwellen seines Schwanzes in ihrem Mund, sein Pulsieren und je erregter er wurde, desto stärker wurde ihre eigene Lust. Es war so intensiv, dass sie es kaum ertragen konnte.
„Runter auf alle Viere, Fotze!", vernahm sie irgendwann wie in einem Nebel.
Als sie nicht sofort reagierte, drückte Tanner sie hinunter, hob ihren Hintern an, kniete sich hinter sie und nur wenige Augenblicke später fühlte sie seinen Schwanz schmatzend in ihre nasse Grotte eindringen.
Dieses Mal nicht zartfühlend, vorsichtig, schüchtern, leidenschaftslos.
Das Gefühl, das er ihr übermittelte, als er seinen Prügel bis zum Anschlag in ihren gierigen Fleischschlauch stieß, war unbeschreiblich. In ihrem künstlichen Gehirn explodierte eine Supernova. So etwas Erfüllendes hatte sie noch niemals erlebt oder verspürt. Als sie ihre eigenen Nerven im Inneren ihrer Möse anzupassen versuchte, stellte sie es nach nur wenigen Augenblicken, aus reinem Selbstschutz, sofort wieder ein. Dem doppelten Gefühlssturm fühlte sie sich im Augenblick nicht gewachsen.
Als er sie dann unbarmherzig zu ficken begann, wie ein instinktgetriebenes Tier, wurde es noch schlimmer.
Sie hatte das Gefühl, als ob jeder einzelne Stoß sie bis in ihr Zentrum spaltete und genoss diese Behandlung währenddessen voller Verzückung. Wie lange er sie fickte, konnte sie später nicht mehr sagen.