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Click here„Vielleicht hast Du zu oft masturbiert. Angeblich geht das auf das Denkvermögen."
„Das ist Unsinn, Sir!"
„Stimmt!"
Auf einmal fühlte er an der Eichelspitze einen leichten Widerstand.
„Generierung abgeschlossen, Sir."
„Na, dann wollen wir doch gleich mal feststellen, ob Dir das auch gefällt."
Greg intensivierte seine Stöße und drang noch etwas tiefer in sie ein. Selens Stöhnen wurde augenblicklich lauter. Er konnte den Muttermund nun tatsächlich spüren, wenn er sich bis zum Anschlag in ihr befand.
Das Gefühl war äußerst geil, da seine Eichelspitze auf diese Weise stimuliert wurde. Es brachte ihn allerdings leider auch dem Abschuss immer näher.
„Uh! Das ... ist ... aber ... ganz ... schön ... intensiv, Sir!", meinte Selen mit zusammengepressten Zähnen, als er wieder einmal gegen ihren Muttermund stieß.
„Gut?"
„Oh, ja. Auch wenn es ein wenig schmerzhaft ist. Aber ich fühle Sie jetzt noch intensiver!"
„Sehr schön. Sollen wir nun Deine Rosette kalibrieren?"
„Oh, ja, Sir! Sehr gerne."
Der Kommandant zog, wenngleich es ihm auch widerstrebte sie zu verlassen, seinen Penis aus ihrer nassen Grotte.
„Wie sind ihre optischen Veränderungswünsche, Commander?"
Greg musterte eingehend ihre Rosette, während er seinen Schwanz wichste.
„Sie muss optisch größer wirken, Sel. Und obszöner. Mach´ sie etwas wulstiger und vielleicht noch eine Spur brauner."
Die Rosette wuchs und veränderte ihre Farbe. Ein sehr geiler Anblick, befand der Industrielle.
„Gut. Nun gib ihr noch einen Hauch mehr Durchblutung und vergrößere die Öffnung."
Abermals veränderte sie sich.
Das Ergebnis sah äußerst säuisch und extrem einladend aus.
„Perfekt! So muss eine anständige Arschfotze aussehen!"
Mit einem zufriedenen Seufzer schob er seinen Schwanz hinein. Dies ging allerdings etwas zu leicht. Innen hingegen war die Enge genau richtig.
„Einen kleinen Änderungswunsch habe ich noch, Sel. Beim ersten Eindringen sollte mir der Schließmuskel anfangs etwas mehr Widerstand entgegenbringen."
„Ok, Sir."
„Damit sind wir wohl fertig, oder?"
„Ja, Sir."
„Dann herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Identität, Miss Mae Swanson. Und jetzt werde ich noch gepflegt in meiner neuen, attraktiven Assistentin absamen."
„Oh, ja!"
Greg ergriff ihre Oberschenkel und begann sie mit tiefen Stößen in ihren Arsch zu ficken.
Es fühlte sich herrlich an, wie ein Handschuh, der perfekt passte. Wenige Augenblicke später stöhnten sie beide wieder um die Wette.
Es brauchte nicht mehr viel und der Kommandant schoss, laut grunzend, seine Ladung in ihren Darm. Selen kam nur wenige Augenblicke später.
Nachdem er sich wieder angezogen und die Androidin seinen Pilotensessel verlassen hatte, wies Greg sie an, sich eine geeignete Bekleidung auszusuchen, und die Holofotos für den Multipass zu schießen.
Sie nickte, warf ihm einen Kussmund zu und stöckelte arschwackelnd von dannen.
Eine Viertelstunde später kam sie zurück. In der einen Hand hielt sie einen kleinen, silbernen Holoball, in der anderen ein großes Paket. Und sie hatte, wie er feststellte, ihre Aufmachung erneut gewechselt.
Ihre neue Kleidung bestand aus einem Ganzkörperanzug in Leder, hauptsächlich schwarz, mit abgesteppten Elementen, abgesetzten Arm und Beintaschen und einem reichlich üppigen Ausschnitt. An den Schultern, im Brustbereich und im Schambereich waren kunstvoll gebogene, anthrazitfarbene Titanapplikationen angebracht. Dazu trug sie hohe Stiefel, die fast bis an die Knie reichten.
„Sehr heiß und sexy! Aber in diesem Kostüm hast Du die Fotos hoffentlich nicht gemacht?"
„Nein, Sir. Dafür hatte ich mich anders gekleidet. Das hier ist meine Aufmachung für Außeneinsätze."
„Hm. Hart an der Grenze, aber ich denke es wird gehen. Wirkt fast wie eine Art Kampfanzug, nur wesentlich erotischer. Ist das echtes Leder?"
„Vielen Dank für ihr Kompliment, Sir. Ich habe den Anzug selbst entworfen. Und zu Ihrer Frage: Nein, es ist synthetisiertes Leder, aber täuschend echt. Ich habe den Replikator entsprechend umprogrammiert."
„Es schlummern eine Menge Talente in Dir, Sel. Nun kommt auch noch eine Modedesignerin dazu."
„Danke, Sir! Ich habe ihnen auch ein neues Outfit entworfen."
Die Androidin hielt ihm das Paket hin.
„Oh? Für mich? Da bin ich aber mal gespannt."
Er nahm es entgegen und öffnete es.
Darin befand sich ein komplettes Ensemble, bestehend aus Shirt, Hemd, Hose, Jacke, Stiefeln und sogar Socken. Es war ebenfalls alles in schwarz und anthrazit gehalten, aber nur Jacke, Hose und Stiefel bestanden aus Leder, das Shirt wirkte metallisch und das Hemd erinnerte fast an Seide.
„Ich würde mich sehr freuen, wenn sie es einmal anprobierten.", meinte Sel.
Das werde ich gerne machen, aber hast Du nicht ein Detail vergessen?
„Sir?"
„Eine Unterhose fehlt."
„Unterhosen werden überbewertet, Sir. Sie sind umständlich. In der Hose eingearbeitet ist ein abnehmbarer Bereich, der eine ähnliche Funktion besitzt, aber nicht so lästig ist."
Greg schaute sich die Hose genauer an. Tatsächlich war im Inneren, im Gesäßbereich und vorne, mehrere Lagen weicher Stoff eingearbeitet, die offenbar abnehmbar waren. Die Idee war gar nicht so falsch. Dann entdeckte er, dass sich dort, wo sonst der Hosenschlitz zu finden war, eine große Lasche befand, die mit einem Klettverschluss versehen war.
„Und das hier?"
„Das ist viel praktischer als so ein enger Hosenschlitz."
„Zum Ficken?", fragte Greg belustigt.
„Ja, das auch."
„Also eine Schnellziehhose?", hakte er, breit grinsend, nach.
„So in etwa." Die Androidin schaute ein wenig indigniert drein.
„Du bist echt der Hammer, Sel. Hast Du auch so etwas in deinem Kampfanzug?"
Er schaute auf ihren Unterleib, konnte aber nichts Derartiges entdecken.
„Nein, Sir. Bei mir ist das anders gelöst.", antwortete sie.
„Zeig´ es mir."
Einen Wimpernschlag später lagen Selen´s Brüste und ihr Genitalbereich frei. Es war, als ob sich das Leder an den beiden Stellen in Sekundenbruchteilen aufgelöst hatte.
Wenige Sekunden später sah es wieder so aus wie vorher.
„Äh, Sel. Wie bitte funktioniert DAS denn?", stieß Greg verblüfft hervor.
„Holografie, Sir. An diesen Stellen befindet sich kein Material. In den Metallapplikationen sind winzige Projektoren angebracht. Ich kann auch andere Materialien erzeugen oder die Bereiche halbtransparent machen."
„Das heißt, Du läufst in diesem Kostüm eigentlich ständig oben und unten ohne rum?!!"
„Korrekt, Commander. So haben Sie Zugriff auf mich, wann immer sie wollen."
Der Kommandant konnte der Versuchung nicht widerstehen. Er griff zwischen ihre Schenkel, seine Finger verschwanden im Holografiefeld und er konnte tatsächlich direkt in ihre feuchte Möse eintauchen.
„Das ist ja irre.", meinte er staunend, dann begann er erneut zu grinsen.
„Kann man damit auch Filme schauen?"
„Sie sind albern, Commander. Aber theoretisch ist das möglich."
„Cool! Ich habe gerade echt spannende Bilder im Kopf, Sel. Wie Dir mitten auf einem Staatsempfang der Saft für die Projektoren ausgeht.", sagte Greg kichernd.
„Hmpf."
„Aber nun werde ich mal Deine Kreation für mich anziehen. Ich bin gespannt, wie sie mir steht."
Da er keine Lust hatte in sein Quartier zu gehen, zog Greg sich kurzerhand auf der Brücke um, natürlich unter reichlich lüsternen Blicken von Selen. Es passte alles wie angegossen, aber das hatte er auch nicht anders erwartet.
Sel warf den Holoball hoch, dieser umflog ihn einmal und projizierte anschließend, in Ermangelung eines Spiegels, vor ihm ein sich dreidimensional drehendes Abbild seiner Selbst.
Es gefiel ihm. Das Outfit sah edel, funktional, sportlich und ein wenig abenteuerlich aus. Es hätte problemlos aus einer teuren Boutique stammen können.
„Klasse, Sel!", meinte er daher auch zu ihr.
„Eine tolle Arbeit."
„Vielen Dank, Sir. Freut mich, dass ich Ihren Geschmack getroffen habe und es Ihnen gefällt."
„Das tut es wirklich. Aber nun müssen wir uns langsam bereit machen. Ich muss noch einen Anruf tätigen und Du solltest in der Zwischenzeit Spuren einer imaginären Vergangenheit legen."
„Jawohl, Sir."
Die Androidin verließ die Brücke und Greg setzte sich wieder in seinen Pilotensessel. Dann ließ er eine Verbindung zu Simon aufbauen. Wenige Augenblick später erschien sein verwittertes Gesicht auf dem Holoscreen vor Greg.
Simon der Schöne war wirklich nicht schön, eher das Gegenteil war der Fall. Er hatte eine fahle, fleckige Hautfarbe, schütteres weißes Haar und seine grauen Augen lagen in tiefen Höhlen. Seine Nase war zu groß, seine Lippen zu schmal und er hatte ein fliehendes Kinn.
„Hallo Greg!", begrüßte er ihn jovial und zeigte dabei seine gelben Zähne.
„Schön Dich wieder zu sehen! Wann kommt ihr vorbei?"
„Wir werden in etwa einer Stunde andocken und könnten eine halbe Stunde später, also etwa um 1600 Ortszeit, bei dir sein."
„Okay. Ich werde alles vorbereiten. Äh, du sagtest: WIR. Begleitet dich jemand?"
„Ja, ich habe eine neue Assistentin. Sie heißt Mae."
„Oh, der einsame Wolf mag nicht mehr ganz so einsam sein. Ich bin gespannt auf sie."
„Ich bin sicher, sie wird dir gefallen, Simon."
„Bestimmt, wenn sie es geschafft hat, dass du sie auf deine abenteuerlichen Reisen mitnimmst. Ach, Greg. Ich muss dich übrigens warnen. Mir ist zu Ohren gekommen, dass einige Likianer auf der Station sind und sie über irgendwelche Quellen erfahren haben, dass du Sirius anfliegst. Sie haben dich nicht vergessen und möchten immer noch den „Stein von Sli-ith" zurück. Seid also bitte vorsichtig! Ich werde euch ein persönliches Taxi zum Anlegepunkt schicken. Kennwort „Nebula"."
„Vielen Dank, Simon. Wir werden die Augen offen halten."
„Gut. Übrigens siehst Du blendend aus, Greg. Um Jahre jünger! Hast Du eine Frischzellenkur oder plastische Chirurgie benutzt?"
„Von beidem ein bisschen. Ach, Simon ..."
„Ja?"
„Kennst Du vielleicht jemanden auf Sirius, der einen Multipass fälschen kann?"
„Einen Multipass? Oh, das ist schwierig, da gibt es eigentlich nur einen, der mir einfällt. Sein Name ist Alexander Tanner, Username „Mindfuck". Er ist ein recht bekannter Hacker und Programmierer. Wenn er es nicht kann, dann niemand. Ich schicke Dir seine Adresse. Noch etwas, was ich für Dich tun kann?"
„Nein, das wäre erst einmal alles. Das Weitere besprechen wir persönlich."
„Okay, dann bis später."
„Bis später."
Der Holoschirm erlosch.
Greg dachte nach. Ihr Besuch auf Sirius konnte gefährlicher werden, als er geahnt hatte.
„Sel?", rief er in den Raum.
„Ja, Sir, ertönte ihre Stimme über die Lautsprecher.
„Hast Du das Gespräch mitgehört?"
„Ja, natürlich, Sir."
„Gut. Dann weißt Du ja Bescheid. Wir müssen vorsichtig sein."
„Ja. Übrigens, Sir, ich kenne „Mindfuck"."
„Wie das?", fragte der Kommandant erstaunt.
„Ich kenne ihn nicht persönlich, aber wir hatten vor knapp einem halben Jahr eine Zeit lang eine virtuelle Cybersex-Beziehung."
„Ist nicht wahr? Sel, Du erstaunst mich immer wieder. Wie kam´s dazu?"
„Nun, es drehte sich um persönliche Recherche in erotischen Foren. Wir hatten uns in einem Chat kennen gelernt. Ich wollte wissen, wie es ist, direkt mit einem Menschen zu interagieren. Er weiß aber nicht, dass ich ein Computer bin, sondern hält mich für real."
„Hm, das könnte ein Vorteil für uns sein. Kannst Du ihn kontaktieren?"
„Ja, wir haben zwar länger nicht mehr miteinander kommuniziert, aber ich denke schon."
„Fein. Dann erzähl´ ihm, dass Du auf der Flucht bist und seine Hilfe brauchst. Vielleicht solltest Du auch alleine zu ihm gehen. Je weniger wissen, dass ich darin involviert bin, desto besser."
„Okay."
Eine knappe Stunde später hatten sie die Sirius-Station erreicht. Das gewaltige, tellerförmige Gebilde mit der großen Kuppel darüber war jedes Mal wieder beeindruckend, fand Greg.
Knapp 3 Millionen Humanoide der verschiedensten Rassen wohnten dort.
Selen führte das Andockmanöver durch und anschließend trafen sie sich vor der Luftschleuse.
Die Androidin hielt ihm einen Holster mit einem Handlaser entgegen.
Wie er sah, trug sie selbst ein baugleiches Modell an ihrer rechten Seite. Er nahm den Holster entgegen und befestigte ihn an der dafür vorgesehenen Halterung an seinem Gürtel.
Dann holte er die Waffe hervor und musterte sie.
„Eine Mark VI? Was hast Du vor? Sollen wir die Station in Schutt und Asche legen? Haben wir die überhaupt schon auf den Markt gebracht?"
„Nein, Sir. Es sind zwei Prototypen aus ihren Labors. Ich habe sie gewählt, weil sie als Handfeuerwaffe die größte Bandbreite an Möglichkeiten haben."
„Und was ist das für ein Anbau auf der Oberseite? An den kann ich mich nicht entsinnen."
„Den habe ich entwickelt, er ist auch nur auf ihrem Modell montiert, ich selbst benötige ihn nicht. Es ist eine holografische Zielhilfe, eine Art elektronisches Zielfernrohr."
„Und wie funktioniert sie?"
„Zielen Sie einfach auf etwas und drücken Sie den Abzug leicht durch, Sir. Sie arbeitet etwas verzögert, weil sie nur für weite Distanzen gedacht ist und in Nahbereich den Schussbetrieb nicht stören soll."
Greg nahm den Laser hoch und zielte auf einen kleinen roten Ventilgriff, etwa 10 Meter entfernt. Im ersten Augenblick geschah nichts, dann flammte über dem hinteren Ende der Waffe ein knapp handtellergroßes Holo-Display mit einem dunkelroten Fadenkreuz auf. Es zeigte das anvisierte Ventil zuerst in etwa doppelter Vergrößerung, dann begann das Bild automatisch langsam heran zu zoomen, bis auf etwa 8-fache Vergrößerung.
„Das ist ja cool! Daumen rauf, Sel. Damit werden wir irgendwann mal in Serie gehen."
„Vielen Dank, Sir! Es besitzt übrigens auch Nachtsicht."
„Klasse! Bist Du bereit?"
„Ja, Sir!"
„Dann mal los, Mae."
Die Beiden betraten gemeinsam die Luftschleuse.
Kapitel 5 - Begegnungen
Selen und Greg gingen, nachdem sie das Raumschiff verlassen hatten, gemeinsam die Gangway an den Docks zum Hafenmeister. Der Unternehmer regelte die notwendigen Formalitäten. Anschließend wandten sie sich zum Ausgang des Raumhafens. Greg schaute sich um, konnte aber in dem ganzen Gewühl von Humanoiden der verschiedensten Rassen und den endlosen Reihen Antigravgleitern niemanden ausfindig machen, der sie abzuholen schien.
„Bei den neun dunklen Sonnen!", fluchte er.
„Wie soll man denn in diesem Chaos überhaupt jemanden finden können?!"
„Dort drüben scheint sich jemand auf uns aufmerksam machen zu wollen, Commander.", entgegnete die Androidin und zeigte in eine bestimmte Richtung.
Er verfolgte, worauf sie deutete und sah in der dritten Reihe der Abholzone einen goldfarbenen Gallardogleiter der neuesten Generation.
„Nun, eine solche Geschmacksverirrung würde zumindest zu Simon passen.", dachte Greg.
Direkt neben dem schnittigen, luxuriösen Transportmittel stand ein riesiger, rotgesichtiger Hüne, der ihnen wild gestikulierend bedeutete zu ihm zu kommen.
Sie bahnten sich ihren Weg durch die wogende Menschenmenge und hatten ihn wenige Augenblicke später erreicht.
„Sind sie Mister Dillinger und Miss Swanson?", sprach er sie direkt an.
„Ja. Wer schickt sie?"
„Mein Chef, Mister Pratt. Mein Name ist Oliver. Entschuldigen sie bitte dass ich nicht vorne am Eingang stehe, aber ich wurde abgedrängt. Der Verkehr ist grauenhaft. Mir wurde ein Kennwort gesagt, dass ich ihnen nennen soll, Sir. Es lautet „Nebula"."
Greg nickte.
„Okay. Dann können wir los.", meinte er knapp.
Er wandte sich an Selen und zischte ihr leise zu:
„Überprüf´ die Fahrzeugkennung und den Halter. Ich möchte kein Risiko eingehen."
Sel nickte.
Der Chauffeur öffnete ihnen die Türen und bat sie mit einer Geste einzusteigen.
Der Unternehmer aber wartete erst auf die Bestätigung von seiner Begleiterin. Diese zeigte nur Sekunden später mit dem Daumen nach oben und gab somit grünes Licht.
Sie nahmen im Fond Platz, die Türen schlossen sich und kurze Zeit später erhob sich der Gleiter mit einem leisen, tieffrequenten Summen und fädelte sich reibungslos in den endlosen Verkehrsstrom ein, der sich auf verschiedenen Ebenen zwischen den gigantischen Gebäuden abspielte.
„Es ist lange her, seit ich hier war.", konstatierte der Kommandant nüchtern.
„Offenbar hat die Bevölkerungszahl weiter zugenommen und das Verkehrsaufkommen ist extrem gewachsen."
„Ja, Sir. Sirius wächst unaufhörlich, wie ein Krebsgeschwür.", bestätigte ihr Fahrer.
„Es wird immer schlimmer."
„Wie gefällt es Dir, Mae?", wandte er sich, erheblich leiser, an seine Begleiterin.
„Ich bin überwältigt, Sir!"
„Von der Station? Ernsthaft? Ich finde, die ist einfach nur ein mieses, hässliches Drecksloch!"
„Diese Aussage kann ich nicht bewerten, Commander. Ich bin überwältigt von der Vielzahl an Individuen, den mannigfaltigen Gerüchen und Geräuschen. Meine Sensoren waren vor kurzem, als wir uns mitten in der Menge befanden, nur Augenblicke von einer Notabschaltung entfernt. Auf so etwas Intensives war ich absolut nicht gefasst."
„Hat Dir das etwa gefallen?! Der Gestank war kaum auszuhalten."
„Ich empfinde nichts als Gestank, Sir. Im Schiff riecht es, bis auf den Sex, fast immer gleich, daher finde es hier sehr an- und aufregend und in höchstem Maße faszinierend!", ereiferte sich die Androidin.
„Der Input ist gewaltig. Solche Datenmengen musste ich noch nie verarbeiten, ich bin immer noch bei Analyse und Auswertung. Es ist toll! Ich fühlte mich in ihrer Mitte so lebendig, wie ein Teil von ihnen."
Greg dachte über ihre Worte nach, versuchte ihre Überlegungen und Empfindungen nachzuvollziehen. Er kam zu dem Schluss, dass er sie vermutlich nie wirklich verstehen würde können, da Selen's Betrachtungsweisen und Handlungen vollständig andere Motive als bei einem Menschen zugrunde lagen.
„Es freut mich, dass es dir gefällt.", meinte er daher nur leise und schwieg anschließend. Sel schien zu spüren, dass er nicht mehr reden wollte und hielt sich ebenfalls zurück.
Der Gleiter stieg sanft nach oben in eine andere Spur und wechselte damit die Fahrtrichtung.
Der Unternehmer schaute versonnen aus dem Seitenfenster und musterte beiläufig die dunklen Gebäudekolosse und die zahllosen, hell leuchtenden, schwebenden Werbetafeln, die sie passierten. Der künstliche Himmel, der die gesamte Station überspannte, wurde langsam dunkler und erste orange Farbtöne erschienen in den Schleierwolken rechts von ihnen am Horizont.
Erneut stiegen sie nach oben und wechselten abermals die Bahn. Dieser Prozess wiederholte sich noch einige Male, bis sie auf eine Spur gelangten die wesentlich weniger frequentiert wurde. Diese führte offenbar aus dem Areal von Raumdock und Innenstadt in die östlichen Außenbereiche der Station. Der Unternehmer spürte, wie sie beschleunigten.
Als er sich gerade entspannt zurücklehnte und seine Augen für ein kleines Nickerchen schließen wollte, meldete Selen sich zu Wort.
„Ich bedaure es sie stören zu müssen, Sir, aber wir werden offenbar verfolgt."
Greg richtete sich mit einem Ruck auf.
„Was? Bist Du sicher?"
„Ja, Sir. Ich scanne sicherheitshalber ständig unsere Umgebung und drei Flugkörper haben seit einiger Zeit jeden unserer Richtungswechsel präzise nachgeahmt."
„Das muss nicht unbedingt etwas heißen."
„Das ist richtig. Die Kennungen dieser Gleiter sind aber, wie ich soeben überprüft habe, auf das likianische Handelskontor zugelassen und sie nähern sich uns inzwischen stetig. In wenigen Klicks werden sie uns erreicht haben."
„Verdammt! Warum hast du das nicht direkt gesagt? Die wollen uns abfangen."
Greg wandte sich laut an den Fahrer.
„Wir werden verfolgt und es könnte gleich zu einem Angriff kommen, bringen sie uns hier raus!"
Dieser drehte sich um und sah ihn entgeistert an, machte aber keine Anstalten etwas zu unternehmen.
„Ein Angriff? Hier auf der Schnellspur?"
„Reden sie nicht lange, sondern handeln sie, Mann!", blaffte der Unternehmer ihn an.