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Ein privater Sexklub 04

byAljowi©

Gloria wurde von Peter zu ihrem Porsche, der seit Donnerstag auf dem Firmenparklatz von Schneider seine Besitzerin erwartete, gefahren.

Die Frauen knutschten noch etwas auf dem Rücksitz. Immer wieder steckte Gloria die Finger in Elkes Schlitz, zog sie heraus und leckte sie genußvoll ab. Elke tat bei ihr ein Gleiches und knetete mit anderen Hand Glorias von der geöffneten und zurückgeschlagenen Bluse unverhüllten Titten.

„Wenn meine doch auch schon so wären!", seufzte sie.

„Na warte mal ab. Wenn du dein erstes Junges im Bauch hast, wachsen die Dinger schon."

Sie waren am Ziel. Gloria küsste Elke noch einmal auf den Mund, dann Peter, zog ihre Lippen nach, sprühte noch etwas Eau de toilette unter die Achseln und auf die Brüste, knöpfte die Bluse wieder zu, verschloß die neben ihr liegende Handtasche und stieg aus.

„Tausend Dank für alles Liebe!"

„Gleichfalls! Du warst einfach ganz große Klasse! ... und bis morgen. ... übrigens noch mal zur Erinnerung: Laut Vertrag kein Slip. Rolf will immer gleich an unser Fleisch" -- sie kicherte und wiederholte - „an unser sündiges und auch so williges Fleisch."

„Ach ja richtig!" Gloria war noch immer nicht ganz in diese Sexwelt eingewöhnt.

***

Da die Straßen leer waren, brauchte sie nur eine halbe Stunde.

Freudestrahlend umarmte sie die Tochter: „Schön, daß du wieder da bist, Mammi! Der Kaffee ist auch fertig. Oder ist es dir für Kaffee zu spät?" -- es war ja schon halb sechs geworden -- „`und ich habe ein paar Stücke Obsttorte geholt."

„Wie aufmerksam, Bettinchen!"

Ja, Bettina war ein sehr aufmerksames Mädchen. Und ihrer feinen, durch keinen Zigarettenrauch geschädigten Nase fiel ihr ein eigenartiger Geruch auf, der umgab. Sie hatte zwar bei Rolf geduscht, aber versäumt, die Haare zu waschen, in denen sich der Fickduft, vermischt mit Parfüms unterschiedlicher Noten, festgesetzt hatte. Allein schon das Spiel mit Elke im Auto hatte eindeutige Duftspuren hinterlassen, die sich mit nichts über decken ließen.. Aber da Bettina auch sehr taktvoll war, sagte sie nichts, sondern stellte nur fest, daß Mama ziemlich abgespannt aussah -- von der vielen Arbeit natürlich.

„Ja Kind, die letzten Tage waren etwas anstrengend. Aber es hat sich gelohnt.".

Sie tranken Kaffee und plauderten. Dabei brachte Bettina zur Sprache, daß sie morgen 20 € für verschiedene die Schule betreffende Dinge brauchte.

„Warte Kind, gebe ich dir gleich, sonst vergesse ich es wieder."

Gloria holte das Portemonais aus ihrer Handtasche: „Nanu, wo ist denn mein Handy? Das war doch hier im Seitenfach! ... Sicher im Auto runtergefallen, denn vorhin hatte ich's noch. Hier hast du erstmal das Geld und, ich springe schnell runter."

Gloria stand auf, machte aber noch ein paar Schritte zum Balkon und beugte sich über die Begonien, um daran zu riechen.

„Danke, daß du unsere Blumen so schön versorgt hast.", lobte sie, als sie zurückkam. Bettina fiel das freie Schwingen von Mamas Busen unter der Bluse auf.

*Nanu! Kein BH an?!*, dachte Bettina, *Komisch!*

***

„Nein.", sagte Gloria besorgt, wie sie nach eine Weile wieder nach oben kam. „Nicht gefunden. Ist wohl weg."

Bettina lachte: „Da hat eben eine Elke M. angerufen. und wollte dich sprechen. Ich habe gefragt, ob ich dir etwas ausrichten dürfte -- ich sei die Tochter. Da sagte sie: „Bestellen Sie ihrer Mutter einen schönen Gruß. Ich habe ihr Handy im Auto gefunden. Das muß ihr eben aus der Handtasche gerutscht sein. Ich bringe es ihr morgen ins Büro mit.""

Gloria wurde rot.

Und gar nicht mehr so taktvoll wollte Bettina wissen, weshalb Gloria noch vor Kurzem in Elkes Auto gesessen hatte, da sie doch in der Firma an dem gerade eingefahrenen Riesenauftrag zusammen mit ihrem Chef gearbeitet hätte.

„Emm .. äääh ... ....... ach ja ... wir haben noch, em ... wir waren noch ...". kam es langsam, und dann hastig, „beim Italiener Mittag essen."

*Da stimmte doch was nicht! Eben war sie noch in Frau M.s Auto gewesen. Und außerdem - zu dieser Zeit ißt man doch nicht mehr zu Mittag. Und dann dieser eigenartige Geruch in Mammis Haar! Kein BH an. Auch hatte die Frau M. so seltsam gelacht. Und warum wurde Mammi rot und verlegen? *

Aber Bettina ließ zunächst alles auf sich beruhen und guckte Gloria nur mit einem vielsagenden Blick an.

Der weitere Abend verlief dann ohne neue Zwischenfälle, aber etwas gequält. Gloria erzählte der Tochter, daß alle wirtschaftlichen Probleme durch Herrn Schneiders Entgegenkommens und in Anerkennung ihrer Leistungen behoben seien.

Bettina fand das ganz toll. *Allerdings, so ein Entgegenkommen setzte wohl noch etwas mehr als nur berufliche Leistungen voraus; und das auch noch nach der relativ kurzen Zeit, die Mutter in der neuen Firma war.* So ging es immer wieder in Bettinas Köpfchen herum. *Auch die Geschichte mit dem Handy eben -- paßt alles nicht so recht zusammen! -- Und der eigenartige Geruch in Mutters Haar -- gar nicht mal unangenehm, eben nur eigenartig. Und das Erröten von Mama und ihre Verlegenheit.*

Dann erzählte Bettina von der Schule und daß da demnächst ein mehrere Tage dauernder Ausflug geplant sei, was Gloria zustimmend zur Kenntnis nahm.

Gloria beunruhigten Bettinas Züge und ihre dauernden seltsamen Blicke. Sie fühlte sich ausgesprochen unbehaglich.

*Erst mal schlafen gehen! Morgen findet sich dann alles Weitere schon*

Sie stand gähnend auf, wünschte Bettina einen erholsamen Schlaf mit schönen Träumen und verschwand.

Bei dem üblichen Gute-Nacht-Kuß auf die Stirn zog Bettina wieder diesen eigenartigen Duft aus Mutters Haaren ein. Ähnlich wie Gloria dachte sie: *Wird sich schon finden und klären*

Da Gloria keine Slips mehr trug, waren auch nur drei in der Wäsche, die Bettina zu besogen hatte. Und auch nur drei BHs.

„Gehst du jetzt immer unten ohne? Es waren nur drei Slips in der Wäsche." fragte sie die Mutter am nächsten Tag, als sie gegen 22 Uhr nach Hause kam, woraufhin die wieder errötete.

„Ach, bei der gegenwärtigen Hitze ist das oft schon angenehmer. Auch der BH ist mir manchmal zu viel."

Für Bettina stand es allmählich fest: Mutter hat was mit dem Chef. Auch das späte nach Hause Kommen jeden Tag. Sie zuckte innerlich die Achseln. *Was soll's? Wäre nicht die erste Frau, die vor dem Chef die Beine breit macht und besondere Leistungen mit ihren Leisten leistet. Und wenn es sich auszahlt und vielleicht auch noch Spaß macht, warum eigentlich nicht? 's gibt ja die Pille.*

Beim Ausleeren des Papierkorbes fiel nämlich der zusammengeknüllte Beipackzettel von LYNDIOL neben den Papiercontainer..Das war für Bettina der Beweis. Wozu sollte Mama dieses Präparat nehmen, wenn sie wie eine Nonne lebt.

Das Thema SEX war zwischen Mutter und Tochter seit eh und je tabu. Immer, sobald Bettina das Gespräch in diese Nähe geführt hatte, mauerte Gloria. Völlig verständlich. Denn was hätte sie der Tochter sagen sollen, hatte sie doch selbst bisher ihren Kurs noch nicht gefunden und war eine Suchende.

So ging es aber nicht weiter, wurde Gloria klar: *Jeden Abend diese seltsamen Blicke des Kindes. Doch, was heißt hier „Kind"? Schließlich war sie schon 18 und ihre Brüste hatten eine Größe, derer sich auch eine 2o-jährige nicht zu schämen brauchte. Po und Hüften waren auch recht weiblich geformt. Und die Beine - lang, gerade, stramm und straff mit vollen Waden.*

Am Freitag kam Gloria besonders spät. Es war 23.Uhr. Bettina bemerkte sie nicht, denn sie saß konzentriert vor ihrem Computer. In der letzten Mathe-Arbeit hatte sie nämlich nur eine Zwei geschrieben, was sie fürchterlich wurmte, und so holte sie sich hier von verschiedenen Internetseiten mathematische Informationen und Anregungen. Die Lehrerin hatte ihr nämlich, als sie Bettinas Tränen bei der Rückgabe der Arbeiten sah, versprochen, es würde sich auf die Note „Eins" im Zeugnis nicht auswirken, da sie bisher nur Einsen geschrieben hätte. Sie solle nur so weiter machen, wie bisher. Also ackerte und büffelte sie. Nächsten Montag Nachmittag wollte sie wieder mit Andrea, ihrer Nachbarin in der Schule, und deren Bruder Lars zusammen Mathe pauken und dabei auch vor denen glänzen.

Sie nahmen gerade Infinitesimalrechnung durch und waren bei den Kurvendiskussionen. Bettina hatte sich einen Jux ausgedacht: Die Kurven der Silhouette einer mit aufgestütztem Ellenbogen auf der Seite liegenden nackten Frau mathematisch erfassen. Dazu hatte sie ein entsprechendes Bild aus dem Internet heruntergeladen, das sie nun mit Strichen und den betreffenden Symbolen versah, die Maxima und Minima markierte und die Wendepunkte bezeichnete. Besonders interessant waren dabei die Brüste, bei denen es ja immer auf und ab ging. Sinuskuven! Sinus heißt ja auf Lateinisch „Busen". (Das wusste sogar Andrea, die in Latein immer noch auf 5 stand.)

Gloria freute sich über den Eifer des Kindes, hatte jedoch die Zeichnung nicht gesehen. Sie gab ihm einen Kuß auf die Stirn und sagte:

„Ich bin völlig erschöpft und muß gleich ins Bett. Ich wünsche dir eine gute Nacht. Mach' nicht mehr zu lange! Du brauchst auch deinen Schlaf."

„Ja, Mama. Ich bin auch schon ziemlich fertig. Den Rest mache ich morgen. Auch dir eine gute Nacht. Morgen können wir ja ausschlafen. Und ich würde mich freuen, wenn ich dich mal ein Wochenende für mich allein hätte."

„Hast du, Kind! Und nun tschüß!"

Gloria gab der Tochter noch einen Kuß und streichelte ihre Wangen.

Rolf hatte in Anbetracht des bevorstehenden gloriafreien Wochenendes noch einmal alles, was er konnte aus ihr herausgeholt, bzw. auf und in sie hineingespritzt, unterstützt von Elke.

Inzwischen war es Bettina völlig klar, daß Mutter noch andere Aufgaben in der Schneiderschen Fabrik hatte, als Kundenaufträge zu bearbeiten. Denn als Gloria gegangen war, blieb eine Duftwolke im Raum stehen. Bettina atmete noch einmal langsam und tief ein.

*Ficke,*, dachte sie, *eindeutig Ficke. Mutter hatte also eben noch Geschlechtsverkehr gehabt.* Sie griff sich unter den Rock und rieb ihre Schamlippen: *Hätte ich jetzt auch gern.*. Natürlich konnte Bettina sich dabei nicht mehr auf ihre Formeln und Kurven konzentrieren. In Ihrem Kopf kurvten ganz andere Kurven. Schließlich waren Männerärsche auch nicht eckig. Sie gab sich -- solches erwägend - einer kurzen Betrachtung über den Sinn des Lebens und die Möglichkeiten, es zu gestalten, hin, ging dann ins Bett und onanierte. Dabei stellte sie sich vor, wie Mutter mit hochgeschlagenem Rock rücklings auf einem Schreibtisch ihre zwischen den gespreizten Beinen leicht geöffneten Schamlippen dem steifen Schwanz ihres davor stehenden Chefs zum Einstich darbot.

***

Nach einem tiefen und erholsamen Schlaf wurde Gloria von Druck ihrer Blase geweckt.

5.3o zeigte der Wecker und es war schon taghell. Sie stand auf und ging barfuß zur Tür, öffnete sie leise und schlich, um Bettinas gewöhnlich leichten Schlaf nicht zu stören, ins Bad. Dabei sah sie durch die offen stehende Wohnzimmertür, daß auch die Balkontür nicht geschlossen war.

*Mensch, muß ich gestern müde gewesen sein, daß ich versäumt habe darauf zu achten, daß die Wohnung dicht ist.*, dachte sie und schlich weiter zur Toilette. Sie machte die Tür zu, damit ihr plätschernder Strahl draußen nicht zu hören war, unterließ die Spülung, tupfte sich ab und trat wieder auf den Flur.

Sie ging ins Wohnzimmer. um zu sehen, ob da keiner eingestiegen sei.. Da erblickte zu ihrer großen Verwunderung am Balkontisch Töchterchen mit Laptop.

*Ist das Kind aber fleißig!* dachte sie und wollte sie schon begrüßen, hielt aber einen Augenblick inne.

Bettina hatte den Bildschirm gegen die Strahlen der Morgensonne gestellt und saß mit den Rücken zum Wohnzimmer, so daß sie Muttern nicht bemerkte.

Aber was war denn das?!! Der Bildschirm zeigte keine mathematischen Ableitungen oder derartiges, sondern Leute, wie Glorias scharfe Augen wahr nahmen. Noch etwas näher kommend erkannte sie: Fickende Leute. Ein Porno also!

Im ersten Impuls wollte Gloria auf den Balkon stürzen, besann sich aber, trat zur Seite hinter das breite Fenster neben der Balkontür, von wo sie -- geschützt durch einen Store -- die Tochter in Ruhe beobachten konnte.

Die hatte eine Hand in den Slip geschoben und die andere machte sich unter dem T-Shirt zu schaffen.

Gloria überlegte: *Mich leise davon Machen, wäre das Einfachste und Bequemste,

Hingehen und Zetern: "Was siehst du dir da für einen Scheiß an!", wäre korrekt aber unaufrichtig.*

Nach einigen Minuten hatte sie sich was zurecht gelegt:. Sie sah, wie Bettina das Gesicht verzerrte, hörte ein unterdrücktes Keuchen und dann ließ sich Bettina zurückfallen, die eine Hand von der Brust nehmend und die andere noch unter dem Slip in schwachen Bewegungen.

„Guten Morgen, mein liebes Bettinchen!" Gloria war mit strahlendem Gesicht auf den Balkon getreten.

Die Tochter schreckte hoch, zog die Hand aus dem Slip und konnte gerade noch den Computer abstellen, aber nicht verhindern, daß Mutter noch sah, wie ein stämmiger Mann mit gewelltem blonden Haar sein Sperma in hohem Bogen zwischen die Titten einer schlanken brünetten vor ihm knienden Frau spritzte, deren Augen geschlossen waren und deren Mähne von dem nach hinten geneigten Kopf bis fast zur Taille fiel.

„Schon so früh auf, mein Schatz?"

„Ja, ... Mammi, ... ich, ... ich„ - dieses Mal wurde Bettina rot wie eine Paprika - „ich dachte du würdest lange schlafen. Und ... und ... da bin ich ... da habe ich mich halt auf den Balkon gesetzt. Die Morgenluft ist so erfrischend."

„Und hast Mathematik gelernt." ergänzte Gloria in verständnisvollem Ton und mit ernster Miene.

„Jaa, ... und dann habe ich ... wollte ich noch ein bisschen surfen. Und dabei stößt man ja oft auf seltsame Dinge.", antwortete das „Kind" zwar schlagfertig, aber doch mit stockender Stimme und sich immer wieder verhaspelnd.

„Ja, ja, aber wenn frau das Richtige sucht, findet frau das schon." Gloria nickte.

Pause.

Bettina guckte verschämt zu Boden und dann wieder zur Mutter. Die strich ihr über das Haar. Dann zog sie einen Stuhl heran und setzte sich.

„Zeig mir doch mal, was du da eben gesehen hast. Vielleicht gefällt mir das auch."

Bettina war verwirrt und wußte nicht, was sie nun denken sollte. Nie hatten sie -- wie schon gesagt - über SEX gesprochen und nun wollte Mutter plötzlich einen Porno sehen, sicher, um sie zur Rede zu stellen und zu schimpfen.

„Kann ich nicht, bin nur so zufällig darauf gestoßen -- und da bin ich halt neugierig geworden. Zufall, Mammi, reiner Zufall. ... Und jetzt ist das Portal weg. Finde ich nicht mehr. Das ist ja alles so kompliziert mit dem Internet." Bettina guckte zur Seite und faßte sich in die Haare -- eine bekannte weibliche Verlegenheitsgeste.

„Schade!", meinte Gloria bedauernd mit einem Blick auf den Computer. "Hätte mich schon interessiert.", und nach zwei Atemzügen fuhr sie fort: „Weißt du, Kind, ich habe ein etwas schlechtes Gewissen dir gegenüber. Ich habe mich wohl zu wenig um dich gekümmert. Du hattest immer zu essen und anzuziehen aber sonst.... „

„Mammi, wir machen alle nur das, was wir machen müssen.", unterbrach Bettina. „Niemand darf ein schlechtes Gewissen haben, denn Willensfreiheit gibt es keine. Nach dem Gesetz der Kausalität - das ist eins der vier Axiome der Logik -- hat alles mindestens eine Ursache und nichts ist ohne Ursache. Und wer von Willensfreiheit redet, hat nicht folgerichtig zu Ende gedacht, oder will manipulieren, indem er Schuldgefühle erzeugt. Schopenhauer hat über Willensfreiheit eine preisgekrönte Abhandlung geschrieben. Solltest du auch mal lesen."

„Wie kommst Du denn auf solche Gedanken? Woher weißt du das denn? In der Schule gelernt?"

„Neee - wirklich nich! Den Schopenhauer hat uns Gernot gegeben."

„Wer ist denn Gernot? Und wer seid „ihr"?"

„Gernot, das ist Andreas Vater. Und wir, das sind Andrea, ihre beiden Brüder und ich. Wir reden über alles -- manchmal bis tief in die Nacht hinein."

„Und wer ist Andrea?"

„Das ist meine Nachbarin in der Schule. Auch meine beste -- richtiger gesagt -- meine einzige Freundin. Is' zwei mal sitzen geblieben, weil sie mit ihren Anschauungen die Lehrer immer zur Verzweifelung gebracht hat und überdies in Latein schlecht ist. Sehr intelligent, aber auch sehr emotional. Hat in Mathe immer eine Eins gehabt, ist in Physik, Bio und Chemie gut, aber in anderen Fächern, Deutsch, Geschichte, Kunst und so weiter schlecht. Ich lasse sie natürlich bei den Klassenarbeiten abschreiben und sage ihr auch vor. Seitdem werden ihre Noten besser."

Es verschlug Gloria den Atem. *In welcher Welt lebte denn die Tochter da? Seltsames Kind.*, dachte sie, * Is' fast Klassenbeste, sieht sich Pornos an, redet, wie ein Professor über die Gesetze der Logik und ihre praktischen Auswirkungen auf unser Tun und Denken, liest Schopenhauer und wer weiß, was noch und diskutiert mit Freunden über den Sinn der Welt, während andere ihres Alters in Diskos herumspringen, wo man vor lauter Krach kein Wort reden kann.*

„Gloria nickte beifällig, wollte aber mit ihrer Tochter etwas anderes als die Willensfreiheit besprechen. Und so wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Computer zu.

„Was ist denn da für eine CD drin?"

Bettina wurde wieder knallrot und höchst verlegen: „Ach nichts weiter."

„Zeige sie mir bitte!"

„Ach -- Mammi!"

„Ich habe dich gebeten, mir die CD zu zeigen." Glorias Stimme bekam einen Ton, der keinen Widerspruch zuließ.

Bettina schaltete den Computer wieder an, vertippte sich aus Nervosität ein paarmal mußte dann aber doch das Video zeigen. Sie wäre am liebsten fort gerannt, in die Lüfte entflogen

Oder im Boden versunken...

Natürlich -- so hatte Gloria sich das gedacht: Die CD enthielt einen Porno, wie ihn Bettina eben gesehen hatte. Vielleicht war es sogar der gleiche. Wieder dieser blonde Mann, jetzt eine Frau in Missionarsstellung durchfickend. Gloria wartete noch den Ausbruch des Orgasmus ab und tippte dann auf Stopp, so daß das Bild stehen blieb, just in der Sekunde als die Frau gerade mit ihren Beinen den Rücken des auf ihr Liegenden umklammerte und ihr von der aufgestiegenen Wollust gezeichnetes Gesicht dem Betrachter zudrehte.

Gloria musste sich sehr beherrschen, um nicht ihre Votze zu reiben. Deshalb schlug sie Beine über einander und presste die zuckenden Oberschenkel zusammen, faltete die Hände und legte sie auf das Knie..

Auch Bettina faltet die Hände, blickte mal auf den Bildschirm und dann wieder zur Seite, auf den Boden und wieder zurück zum Computer und Mama. Sie rutschte auf ihrem Stuhl unruhig hin und her.

Das entging natürlich Gloria nicht. In gewisser Weise fand sie die Situation gut -- sehr gut sogar und ihren weiteren Absichten recht zuträglich. Sie wartete sie noch bis der Bildschirmschoner kam und fragte dann:

„Wo hast du die denn her?"

„Von Andrea.", kann es leise mit einem scheuen Blick.

„Interessant. Diese Andrea scheint das Leben ja wirklich in seiner ganzen Fülle wahr zu nehmen."

Diese ruhige, beinahe anerkennende Äüßerung erstaunte Bettina, die nur abfällige und böse Worte erwartet hatte.

„Ihr sprecht also auch über SEX?"

„Ja, ... gelegentlich," Bettina war immer noch rot. Und sie fügte fast wie um Entschuldigung bittend, aber auch ein wenig vorwurfsvoll, hinzu: „Gehört doch auch zum Leben und mit dir kann ich doch nie darüber reden."

Die Sonne kam höher und Gloria streifte die Ärmel ihres Nachhemdes hoch und öffnete die oberen Knöpfe..

„Ich weiß.", seufzte sie, „und das hat seinen Grund."

Wie Bettina ihre Mutter so dasitzen sah, mit etwas hängenden Schultern und betrübtem Gesicht, bekam sie Oberwasser: „Siehst du, Mammi! Alles hat seinen Grund. Daher: Keine Schuldgefühle!"

„Du bist aber lieb, Kind!" Gloria lächelte die Tochter an und tätschelte ihre Wange..

„Bin kein Kind mehr!", antwortete die trotzig.

„Sondern?"

„Eine Frau." Stolz erhob das „Kind" seine Nase und nahm die Schultern zurück.

Es dauert ja immer lange, bis sich Eltern daran gewöhnt haben, dass die Kinder erwachsen sind. So ging es auch Gloria, die hell auflachte,. als hätte sie soeben einen Witz gehört:

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