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Erinnerungen 01

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Vorsichtig umfuhr er sie, wie eine leicht zerstörbare Blume. Sie blühte nur für ihn, ein leicht zerbrechliches Kunstwerk, von den Meistern persönlich geschaffen. Das unaufhörliche Schlagen ihres Herzens war die Musik des Himmels, unaufhaltsam und erwartungsvoll trug sie sie beide immer höher, das wiegende Gras um sie herum wurde zu einem streicheln der Wolken, der Wind zum Hauch der Erlösung.

Seine Lippen zogen eine heiße Spur, wanderten wieder über ihren Hals, bis er sie wieder auf ihre presste. Immer wieder lösten sie ihren Kuss für einen Moment, nur um sich noch intensiver wieder zu vereinigen. Ihre Zungen umschlangen einander, wurden immer wieder getrennt und trafen sich dann umso erwartungsvoller. Es war ein Tanz der Sinne, für etwas anderes gab es keinen Platz mehr.

Er konnte sich nicht erinnern, wie sie es geschafft hatte, jedenfalls spürte er ihre weichen Brüste an seinem Oberkörper, direkt und ohne ein weiteres Hindernis. Sein Glied klopfte an ihre warme Pforte, der Tür in die Welt der Träume. Auf eine Reaktion von ihr wartend strich er mit seinen Händen von ihren Brüsten aus über ihre bebende Bauchdecke, bis er kurz vor ihrem Heiligtum angelangt war. Sie hatte die Augen geschlossen, doch ihr Blick schien die Lider zu durchdringen. Er wusste, wie sehr sie sich nach seiner Berührung dort sehnte, doch er würde ihr den Wunsch noch nicht erfüllen.

Mit tiefer werdenden Atemzügen inhalierte er ihren Duft, sie umhüllte ihn mit dem Geruch der Verführung. Von Anfang an war sie die Versuchung gewesen, jetzt, wo er beinahe am Ziel seiner Wünsche angelangt war, wollte er diesen Eindruck nicht zerstören.

Von Engeln nahm man sich nicht einfach, was man wollte, man bot ihnen Geschenke dar und hoffte darauf, dass sie einen ebenso beschenken würden. Genau nach diesem Grundsatz handelte er: Wenn er sie beschenkte, bestand eine kleine Chance, dass sie zu seiner Erfüllung wurde.

Sanft fuhr er wieder nach oben, darauf achtend, dass sie seine Erregung nicht zu spüren bekam. Sie sollte sich einfach fallen lassen können und genießen, er wollte ihre Aufmerksamkeit nur auf seinen Händen wissen. Er hatte anscheinend Erfolg, denn auf seinem Rückweg, versuchte sie ihm ihr Becken entgegen zu strecken, doch er drückte sie wieder zurück, einen kleinen Moment musste sie noch warten.

Sanft gab er ihr einen Kuss auf beide Brüste, bevor er wieder damit begann, sie mit seinen Händen zu umschmeicheln. Beinahe ohne jeden Druck fuhr er über sie, er hob seine Hände sogar leicht an, sodass sie die ganze Zeit nichts weiter als einen leichten Hauch spüren konnte. All ihre Versuche, ihm entgegen zu kommen, wehrte er ab.

Zeit konnte er nicht mehr abschätzen, nur noch die Anzahl ihrer Herzschläge war wichtig. So trieb er dieses Spiel eine unzählige Anzahl an Schlägen mit ihr, bis sie endlich erlöst werden sollte. In den letzten Momenten brauchte er deutlich Kraft, um sie noch am Boden zu halten, es war Zeit, weiter zu gehen.

Langsam ließ er von ihrer mit kleinen Schweißperlen bedeckten Brust ab und streichelte mit seinen Händen hinunter zu ihren Hüftknochen, um an diesen entlang zu fahren. Die Seiten stetig wechselnd küsste er jede Stelle, über die er gekommen war, jedoch ähnlich wie seine Berührung nur so, dass sie den warmen Hauch seines Atems spürte, und nur eine Ahnung von seinen feuchten Lippen entstand.

Als sie nun ihr Becken anhob und sich ihm zu ihm streckte, wehrte er sie nicht mehr ab, umfasste ihr Hüfte mit beiden Armen und zog sie noch ein Stück zu sich. Ihr intensiver Duft schien ihn beinahe zu betäuben, er musste seine ganze Willenskraft aufbringen, um nicht sofort seine eigene Lust zu befriedigen, dass sie seine Erregung allzu deutlich an sich spürte, war nicht mehr zu verhindern. Beinahe schmerzhaft schien sie mehr Blut in sie schießen zu wollen, als es irgendwie möglich war, doch er schaffte es, nicht die Kontrolle zu verlieren.

Sich der Magie des Augenblicks bewusst küsste er vorsichtig ihren Eingang, entfernte sich einen Fingerbreit, um ebenso ihren Kitzler zu küssen. Er zitterte fast ein wenig, als seine Lippen vorsichtig auf ihre Perle trafen, zu lange war es her, dass er jemandem auf diese Weise seine Liebe gezeigt hatte, viel zu lange. Der Moment der Berührung war für ihn beinahe intensiver als für sie, obwohl sie hörbar nach Atem rang. In seiner Erinnerung war es stets nur eine Art Vorbereitung gewesen, hier war es bereits stärker als alles bisher gekannte.

Um sie nicht zu sehr zu überreizen ging er wieder ein wenig tiefer, seine Lippen berührten nun wieder ihre nach außen gewölbten Schamlippen. Seicht wie ein Luftzug versuchte er sie mit seiner Zunge zu teilen, doch diesmal konnte er seine eigene Erwartung nicht so effektiv zurückhalten. Es war dennoch nicht weiter schlimm, denn sie kam ihm soweit es ihr möglich war entgegen, sodass seine Zungenspitze unweigerlich ein Stück in sie eindrang.

Seine Vorarbeit hatte mehr Wirkung gezeigt, als er erwartete hatte, ihre Säfte überschwemmten ihn wie ein Sturzbach, er konnte sich nicht zurückhalten einen Teil regelrecht zu trinken. Es war das Elixier ihres Lebens, es wurde zu seinem.

Er zog sich aus ihr zurück, doch ihr Brunnen lud ihn ein erneut einzutauchen. Wieder küsste er sanft ihre Perle, beinahe wäre er zurückgezuckt, als sie sich beinahe aus seinem Griff zu winden schien, doch er hielt sie fest an sich. Ihr Körper schien zu rebellieren, jegliche Muskeln zogen sich ruckartig zusammen, beinahe fürchtete er darum, dass sie nicht wieder anfangen würde normal Luft zu holen.

Gerade als er sich von ihr lösen wollte, kehrte sie wieder in die Wirklichkeit zurück und überließ es nun vollkommen ihm, sie zu halten. Zufrieden hob er seinen Kopf an und sah in ihr vor Anstrengung zitterndes Gesicht. Er hatte sein Ziel erreicht, auch wenn er nicht damit gerechnet hatte, dass es so schnell geschehen würde.

Es dauerte eine scheinbare Ewigkeit, bis sie wieder vollkommen zu sich kam, ein Gedanke verirrte sich in die Richtung, ob sie wohl ebenso lange wie er von Enthaltsamkeit hatte leben müssen. Nein, es war kein echtes Leben gewesen, eben war ihm wieder klar geworden, was mit der Magie des Lebens gemeint war: Liebe.

Liebte sie ihn, oder war sie von Lust getrieben worden, hatte er sich eventuell doch einfach nur genommen, was er wollte? Nach ihrer stürmischen Umarmung hatte er nicht gefragt, sie zu keiner Zeit um ihr Einverständnis gebeten. Er hatte sie einfach geküsst, ihr vielleicht mehr genommen, als er gegeben hatte. Zweifel dieser Art hatten sein bisheriges Leben zerstört, nur hatte er sich immer vorher gefragt, ob es richtig war. Nun kamen die Fragen danach, sie waren durchdringender und ernster als alles Vorherige. Dennoch hatte es ihr eindeutig gefallen, jedenfalls ihrem Körper, doch was war mit ihrem Geist?

Mit diesen Gedanken geplagt löste er langsam den Griff um ihre Hüfte, den er die ganze Zeit über gehalten hatte und ließ sie in das weiche Gras gleiten. Auf einmal schien alles so unvollständig, kaum hatte er ihre direkte Nähe verlassen, fühlte es sich an, als ob etwas fehlte.

Er hatte nicht gemerkt, dass er seine Augen geschlossen hatte, so traf ihn ihr Kuss völlig unvorbereitet. Sollte er doch etwas richtig gemacht haben? „Wie konnte ich das nur übersehen?" Ihre Stimme war nicht mehr als ein Lufthauch, nur eine kleine Änderung des Windes, ihre Worte waren mehr Gedanken als gesprochen, doch in seinen Ohren waren sie deutlicher als wenn sie normal gesprochen hätte. Es gab ihnen eine Melodie, der er sich nicht entziehen konnte, ihre Worte waren mehr als jede Liebeserklärung der Welt. Sie drückten keinen Zustand aus, sondern echte Gefühle, es war nicht die Sprache der Gedanken sondern des Herzens.

Sie drückte ihn sanft auf die kühle der Wiese, ähnlich, wie er es mit ihr zuvor getan hatte. Der einzige Unterschied bestand darin, dass sie sich verführerisch so in Position brachte, dass zu jedem Zeitpunkt ihre Beine gespreizt blieben und jeweils ein Bein rechts beziehungsweise links von ihm lag.

Sie beugte ihren Oberkörper so nach unten, dass die Spitzen ihrer Brüste jeweils über seinen Oberkörper strichen und so abwechselnd heiße und kalte Wellen durch seinen Körper sandten. Ihre Hände waren unaufhörlich damit beschäftigt, entweder ihre Bewegung zu unterstützen und seine Brust und Bauchmuskeln entlangzufahren oder seinen Kopf so zu zentrieren, dass ihm gar nichts anderes übrig blieb, als ihrem Treiben genauestens zuzusehen.

Er war unfähig in irgendeiner Form angemessen zu reagieren, sie umschmeichelte ihn, dass er nichts anderes zu tun wusste, als es zu genießen. Ein einziges Mal unternahm er den Versuch, etwas zu sagen, sie zu fragen, womit er das verdient hatte. Sie reagierte jedoch schneller als es seine eigenen Gedanken hätten tun können und unterband seinen Versuch mit einem blitzschnellen Kuss, der ihn eindeutig anwies, nichts zu tun.

Je länger sie dies tat, desto deutlicher schien sich seine Erregung dem Himmel entgegen zu strecken, mehr als die scheinbar zufälligen Berührungen ließ sie seinem besten Stück jedoch nicht zukommen und aus irgendeinem Grund schaffte sie es jedes Mal die Pause so abzupassen, dass er schon vermutete, sie hätte es vergessen. Kaum strich sie jedoch wieder scheinbar beiläufig darüber, entwich ihm ein immer tieferes Stöhnen.

Seinem eigenen Höhepunkt kam er kein Stück näher, die Erwartung darauf wurde jedoch beinahe zur seelischen Folter für ihn, einer süßen Folter der Liebe. Sie veränderte ihre Bewegungen nur minimal, doch es erzielte ohne Frage die erwünschte Wirkung. In ihm entstand der kaum noch zu beherrschende Wunsch, sie endlich an sich ziehen zu können, endlich die mittlerweile von ihm mit all seinen Gedanken herbeigewünschte Vereinigung vollziehen zu können.

Sie verwehrte es ihm, sie wirklich spüren zu können, all ihre Handlungen waren nie mehr als ein sanftes Herüberfahren oder ein liebevolles Kitzeln seiner empfindlichen Punkte. Es war noch deutlich schwieriger sich zu beherrschen, als in den Minuten, in der er sie verwöhnt hatte. Das einzige, das ihm genug Kraft gab, war ihr grenzenloses Vertrauen.

Sie sah ihm ohne Zweifel an, wie schwer es ihm fiel, doch sie unternahm absolut Garnichts um ihn in seiner Position zu fixieren oder festzuhalten, bis auf ein gelegentliches Zurechtdrehen seines Kopfes für einen Kuss. Zu jedem Zeitpunkt hätte er sich den nächsten Schritt einfach nehmen können, doch sie vertraute bedingungslos darauf, dass er dies nicht tat.

Dieses Wissen war beinahe schöner, als jede Empfindung, die von seinem Körper ausgehen konnte. Vertrauen und Verständnis in diesem Maße hatte er noch nie erlebt, zum ersten Mal gab er sich im Prinzip selbst auf und überließ alles ihr, er würde erst wieder aktiv werden, wenn sie dies wollte. Daria hatte sich dieses Vertrauen verdient, indem sie ihm vertraut hatte. Trotzdem registrierte er erleichtert, dass sie dazu übergegangen war, ihren Oberkörper ein wenig weiter zu senken und so immer wieder ein paar Sekunden einfach auf ihm verharrte, ein wenig später spürte er sogar, dass sie erst noch vorsichtig, dann immer häufiger anstatt ihrer Hände ihr Becken so über seine Eichel streichen ließ, dass sie jeweils für einen kurzen Moment ihren Kitzler berührte, nur kürzer als die Dauer eines Augenblicks, doch es fühlte sich an, als würden sich Blitze in ihm entladen und seinen ganzen Körper erzittern lassen.

Ihr schien diese neue Art der Befriedigung offensichtlich ebenfalls gut zu gefallen, es fiel ihr sichtlich immer schwerer ihr „Programm" weiterhin durchzuhalten, immer häufiger wurden die kurzen Berührungen, die ihre Augen jedes Mal Funken sprühen ließen.

Alles in ihm schrie nur noch nach Erlösung, er versuchte sie möglichst flehend anzusehen, er war mehr als bereit. Ein kaum merkbares Nicken ihres Kopfes, erlaubte ihm schließlich, ebenfalls wieder etwas tun zu dürfen. Zeitgleich rutsche sie ein wenig nach oben, sodass ihre Mitte nun nicht ganz eine Handbreit über seiner aufragenden Erregung schwebte, so nah und doch immer noch unerreichbar.

Seiner erste Handlung war, sie endlich zu sich zu ziehen, nicht so, dass sie sich vereinigten, sondern nur so, dass er endlich ihre vollen Brüste an seinem Oberkörper spürte. Er drängte sie sanft dazu, sich auf ihn zu legen, bis er ihre Lippen zu einem diesmal sehr lange andauernden Kuss erreichte.

Auch wenn es ihm im Nachhinein wahrscheinlich lächerlich vorkommen würde, versuchte er dennoch, echte Liebe in seinen Kuss hineinzulegen, ihr zu zeigen, wie sehr er sie brauchte. Sie war mehr als nur eine platonische Erfüllung seiner primitiven Wünsche, sie schenkte ihm Erfüllung seiner Seele. Er war nicht mehr längerer ein verlorener Abenteurer, sie hatte ihm in den letzten Minuten ein neues Lebensziel gegeben.

Er konnte sich nicht erklären wie, dennoch fühlte er irgendwie, dass sie ihn verstand und ihr Verhalten bestätigte ihm, dass es ihr ähnlich ging. Im Gegensatz zum ersten Mal, alssie sich geküsst hatten, schien dieser Kuss nicht verbrennen zu wollen, er war nicht stürmisch, sondern sanft und lang. Von ihm ging nicht jenes heiße Verlangen aus, welches er beim ersten Mal gefühlt hatte, sondern es war eine stetige Wärmequelle, die sein ganzes Ich in einen Teil von ihr verwandelte.

Nur ein wenig widerwillig gab er schließlich ihrer stummen Aufforderung nach, den Kuss zu beenden, wurde dafür jedoch mehr als angemessen entschädigt. Sie hatte sich ein wenig aufgerichtet und eine Hand um seinen Schaft gelegt, mit dem sie ihn so hielt, dass er geradewegs in ihre weit geöffnete Pforte eindrang.

Keine seiner Erinnerungen konnte es mit diesem Gefühl auch nur ansatzweise aufnehmen, es war förmlich wie ein Eintauchen in den Himmel, den Himmel der Lust. Er hörte nichts, doch es fühlte sich an, als ob ein Urschrei seine Kehle verließ, zu intensiv war das Gefühl, sie so spüren zu können.

Ihre Vorbereitung war jedoch so gut gewesen, dass er nicht lange durchhalten würde. Langsam drang er immer weiter in sie ein, ohne eine einzige Unterbrechung glitt er durch ihre nasse Höhle. Als sich ihre Schamlippen auf seinen Unterleib pressten, stöhnten sie beide ein weiteres Mal laut auf, an dem Ausdruck, der in ihren Augen lag, erkannte er, dass auch sie wohl nicht mehr allzu weit von ihrem zweiten Höhepunkt entfernt sein konnte. Vielleicht eine Fingerbreit hob sie ihr Becken nun wieder an, um sich sogleich von Neuem auf ihn fallen zu lassen. Das allein genügte bereits, um seine Empfindungen beinahe explodieren zu lassen, schnell fanden sie jedoch einen gemeinsamen Rhythmus, mit dem sie beide dem Ziel beinahe entgegenflogen.

Seine Hände suchten ihre Brüste und fanden sie, im entgegengesetzten Takt ein wenig nach oben und unten wippend. Es fiel ihm nicht schwer sie so zu massieren, dass er wieder spürte, wie ihre Atmung hörbar schneller wurde. Parallel erhöhte er die Strecke ihrer Bewegungen, sodass er sie sich nur knapp nicht aus ihr entfernte.

Bei jeder Bewegung fuhr so sein Lustkopf durch ihren mittlerweile wieder ein wenig vor Nässe auslaufendenden Eingang. Kurz bevor er jedoch den Höhepunkt erreichte, hielt er sie mit einer kurzen, aber bestimmten Bewegung fest, während sein Glied gerade vollkommen in ihr war. Der nächste Stoß würde ihn in eine andere Dimension befördern, ein klein wenig musste er jedoch noch aushalten.

Sie sollte vor ihm, im Idealfall mit ihm, die Klippe überschreiten, zu diesem Zweck veränderte er ihre Position so, dass sie nun seitlich nebeneinander auf dem Gras lagen, ohne dabei jedoch ihre Becken auch nur einen Zentimeter wieder auseinander zu bewegen.

Diese neue Position hatte nun den Vorteil, dass er mit einer Hand problemlos ihren Kitzler erreichen konnte, während er sich in ihr bewegte. Einen kurzen Moment ließ er vorsichtig nur seine Hand um ihre Perle kreisen, bis er sich in der Lage fühlte, ihnen ein gemeinsames Erlebnis zu bescheren.

Darias Atem ging mittlerweile so schwer, dass sie wieder klang wie kurz vor dem Erstickungstod, es war so weit. Er drückte seinen Daumen vorsichtig genau auf ihren hervorstehenden Lustknopf während er sie mit einem kräftigen Stoß zu ihrem zweiten Orgasmus trieb. Beinahe noch stärker als zuvor schien sie von tausenden Stromschlägen gepeitscht zu werden, diesmal jedoch spürte er noch zusätzlich jedes Zucken ihrer Beckenmuskulatur.

Allein ihr Anblick hätte ihn wahrscheinlich ebenfalls den Höhepunkt erreichen lassen, ihren Orgasmus in ihr miterleben zu dürfen, schickte ihn jedoch förmlich in eine andere Welt. Ihre beiden Säfte strömten aus ihr heraus, als sie sich langsam voneinander trennten, es war das Zeugnis ihrer gemeinsamen Liebe.

*****

Eine scheinbare Ewigkeit blieben sie eng umschlungen einfach im hohen Gras liegen, unwillig sich voneinander zu trennen. Es hatte viel zu lange gedauert, bis sie sich gefunden hatten, es wäre purer Hohn gewesen, wenn sie sich wie eigentlich geplant für die Reise fertig gemacht hätten.

Immer wieder trafen sich ihre Lippen zu heißen Küssen, nie waren sie vollständig voneinander getrennt. Erst als er bemerkte, dass sie im kühlen Wind leicht zu frösteln begann, löste er sich schweren Herzens von ihr und zog sich selbst ebenfalls wieder an, der kühle Wind konnte schnell eine Krankheit mit sich bringen.

„Ich hoffe doch, wir setzten die Reise nach Lanan gemeinsam fort?", fragte er schließlich, immerhin hatte sie ihn gebeten gehabt, alleine bleiben zu dürfen, auch wenn dies beinahe Jahrzehnte her zu sein schien. Er würde ihr überall hin folgen, solange er nur bei ihr sein konnte, das Einzige, was ihn davon abhalten könnte, wäre ihr ausdrücklicher Wunsch.

„Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Paar getrennte Wege in dieselbe Richtung geht, jedenfalls nicht wenn es sich um einen Weg im räumlichen Sinn handelt... Ich würde es nicht akzeptieren, wenn du mich nun noch verlässt." Sie lächelte, einen Ausdruck, den er am liebsten für die Ewigkeit auf ihr Gesicht bannen würde. Ihre Stimme war wieder selbstbewusst und kräftig, ihren Humor hatte sie auch wieder gefunden. Was gab es also noch zu verlieren?

Wie und warum sich die Umstände so entwickelt hatten, wie sie es getan hatten, war ihm nach wie vor nicht klar, auf dem Weg würde er sie danach fragen. Doch nun hatte sie ihre Lebensfreude wiedergefunden, die er kurzzeitig verloren geglaubt hatte, und sie färbte definitiv auf ihn ab. Wenn sie glücklich war, war er glücklich. Der Rest der Reise würde magisch werden, in nächster Zeit würden sie hoffentlich öfter ihr Lager teilen.

Seine unerwartet erwiderte Liebe und sein wiedererweckter Sinn des Lebens schienen ihn beinahe schweben zu lassen, erfüllten ihn mit Selbstvertrauen. Seine Gedanken kreisten um ihre Zärtlichkeit, in seiner Fantasie gab es nur noch eine unbeschwerliche Reise angereichert mit ihrer gegenseitigen Liebe. Die reinen Gedanken eines Unwissenden...

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9 Comments
NachtfuchsNachtfuchsover 5 years ago
Ich bin begeistert

Ich kann hier eigentlich nur meinen Vorkommentatoren zustimmen. Diese Geschichte ist wirklich anrührend.

Ich habe zwar selbst mal versucht, den Horror der Einsamkeit zu beschreiben. (Anderes Forum, anderes Thema.) Aber gegenüber deiner Geschichte war es ein geradezu jämmerlicher Versuch.

TotersensenmannTotersensenmannalmost 8 years ago
WowWow.

Wow? Darf ich dir die Filmrechte abkaufen? Einfach unglaublich gut Geschrieben.

So romantisch es auch ist - die Geschichte hat mich wirklich berührt.

Trau dich auch, eine deiner - bestimmt vorhandenen - normalen Geschichten zu veröffentlichen- das Talent und einen Fan hast du.

Ich stell mich auch gern als Testleser( nicht Korrektur, das trau ich mir nicht zu :D) zur Verfügung : per pn, oder an meinen (Profilname)@gmail.com

Uriel88Uriel88almost 8 years ago

Sehr schön geschrieben. Aber schon witzig wie 2 Menschen 8 Seiten aneinander vorbeireden können^^

Die Leidensphase und die Einsamkeit wurde sehr schön beschrieben und ich hatte fast Angst das es kein Happy End geben würde.

literrorliterroralmost 8 years ago
Wunderschöne einfühlsam...

...ist diese auf tragische Weise romantische Geschichte - ein meiner Meinung nach wichtiges Element, das leider allzu vielen Veröffentlichungen hier vollkommen fehlt. Als Leser merkt man, dass du viel Zeit und Mühe darauf verwendet hast, dich in die Seelenwelt zweier Menschen einzufühlen, die alles verloren haben, die das Leben zu etwas gemacht hat, das sie niemals sein wollten und die nun Tag für Tag aufs neue gegen die schrecklichen Erinnerungen ankämpfen müssen, die sie verfolgen.

Durch die ausführliche Beschreibung der Gefühlswelt deiner Hauptpersonen schaffst du gekonnt eine Nähe, die es mir als Leser erlaubt, sich einfach in diese Figuren hineinzuversetzen. Die zwiespältigen Sorgen und Gefühle rechtfertigen so die Taten der Handelnden, ohne weitere Erklärungen des Erzählers notwendig zu machen.

Kurzum eine gelungene, erfreulich ausführliche Geschichte mit leicht magischer Atmosphäre.

Meine Verbesserungsvorschläge:

Nicht übertrieben häufig, aber doch mit schöner Regelmäßigkeit tauchen formale Fehler auf. Weniger Rechtschreibfehler, als vielmehr Patzer im Satzbau (ungewöhnliche Wortstellung), Grammatikfehler wie fehlende Kommata und - für den Lesegenuss am störendsten - falsche Pronomen oder Konjunktionen (z.B. "er" statt "der" oder "uns" anstelle von "wir").

Auffallend waren auch Wortwiederholungen (zwei aufeinanderfolgende Sätze starten z.B. mit "dergleichen"), bei denen man manchmal deutlich merkt, dass du einen Satz anders beendet hast, als ursprünglich geplant.

Meiner Meinung nach würde es den Lesefluss deutlich erleichtern, wenn du öfters einfach einem Satz mit einem Punkt ein Ende setzen würdest, als endlos Satzteile mit Kommata aneinander zu reihen.

Vielleicht ist es beabsichtigt, aber ich fand es meist schwer, Realität und Traum (meist zusätzlich kombiniert mit Zeitsprüngen) auseinander zu halten. Mir ist z.B. trotz mehrfachen Lesens der entsprechenden Stelle nicht klar, ob sich die zwei am ersten Abend in der Kneipe wirklich küssen oder auch das nur Einbildung ist. Hier würde es sicher helfen, wenn du die entsprechenden Traumszenen etwa durch Kursivschrift hervorheben würdest.

Zu guter Letzt würde ich mir an manchen Stellen eine etwas ausführlichere Beschreibung der Umgebung wünschen, z.B. der Kneipe. Die Personen hast du dagegen hervorragend beschrieben und dabei dennoch die letzten Details der Fantasie des Lesers überlassen.

Wie bereits in anderen Kommentaren erwähnt, hätte der erlösende Sex am Ende durchaus genauer ausgestaltet werden können, schließlich haben wir acht Seiten darauf gewartet ;)

Die meisten dieser Fehler sind Kleinigkeiten, die sich durch aufmerksames Korrekturlesen beheben lassen, und können nicht davon ablenken, dass du großes Talent als Autor besitzt. Falls du für deine nächsten Veröffentlichungen einen Korrekturleser/Editor suchst, darfst du mich gerne anschreiben.

MfG literror

ErelynErelynabout 8 years agoAuthor
Vielen Dank!

Als erstes ein großes Danke für die gute Bewertung, ich hätte längst nicht damit gerechnet. Vielen Dank vor allem auch an alle Kommentarschreiber, es gibt nichts schöneres als ein Zeichen dieser Art, dass es sich gelohnt hat. Wenn diese dann auch noch so positiv ausfallen...

@Kleine Fehler: Da kann man die Geschichte noch so oft Korrektur lesen und es fallen doch noch ein paar durch... Es tut mir natürlich leid, wenn diese auffallen, aber ich würde mich freuen, wenn du/ alle anderen denen welche auffallen mir eine kurze Notiz dalassen, wo sich diese befinden, damit ich sie ausbessern kann.

@Zum Ende hin zu kurz: Das könnte daran liegen, dass eine Fortsetzung bereits in Arbeit ist... Eigentlich hätte ich es gleich als Ch.01 einreichen können, es war nie geplant gewesen, hier ein endgültiges Ende zu setzen. Ich arbeite dran!

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