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Heilsame Wandlung 06

byshadowcast©

6.

/* Nias Geschichte geht weiter. Ich hoffe, es gefällt einigen. Ich freue mich über Feedback. Wer aber meine anderen Geschichten schon nicht mochte, wird diese auch nicht mögen. Wiewohl, in diesem Kapitel gibt es weniger Dirty Talk. Im nächsten wieder mehr. */

Die nächsten Tage nach dem Ulf-Inzident in unserer Wohnung verliefen wie immer. Ich wollte nicht darüber sprechen, und Nia noch weniger. Wir lebten unser Leben. Wir sprachen über Alltägliches, küssten uns, ließen die Harmonie wieder einkehren und versuchten das Geschehene zu vergessen. Schließlich waren wir zuvor glücklich gewesen, warum also hätte nicht alles wieder zum Alten zurückkehren können.

Nichtsdestotrotz eine Verunsicherung war zurückgeblieben, in mir, zwischen uns. Es war etwas Neues im Leben. Etwas war ins Wanken geraten. Etwas Großes, Unsichtbares stand zwischen uns, und ich konnte es nicht greifen. Es war kaum auszusprechen, oder ansprechbar. Nina hatte mit ihrem Verhalten, Sätzen, ihren unerwarteten Neigungen neue Dimensionen erschlossen, Dimensionen, von denen ich nichts geahnt, die ich mit meiner Freundin nicht im Traum in Verbindung gebracht hätte. Aber nun waren sie da, diese Dimensionen, diese neuen Seiten meiner Freundin, und es war gruselig, spannend, erregend und beängstigend zugleich. Aber wollte ich diesen Dimensionen wirklich in die Augen schauen? Wollte ich wider den Stachel löcken?

Ja, selbstredend, ich meine Nias Sex mit Ulf, ihre Liaison mit diesem seltsamen herrischen alten Sack, dieses ungleiche Paar, aber dieser Sex, diese Bilder, die ich unwillentlich vor Augen hatte, verstörten mich. Sie hatten harmoniert. Sie waren vor meinen Augen zu einer prästabilierten Harmonie verschmolzen. Ich hatte Nia noch nie so glücklich, so wild, so erregt erlebt, wie in dem Moment, als Ulf in sie eingedrungen war, als Ulf sie komplett und allein für sich beansprucht hatte. Es war ein Erlebnis ohne Gleichen gewesen. Es hatte mich erregt, mich bezaubernd, dabei zuzusehen, wie meine junge, sexy feministische Freundin sich den stürmischen Begierden meines alten, patriarchalen Chefs unterwarf, wohl wissentlich dass sie nichts als eine Sexpuppe, als eine Beute, eine Trophäe für diesen alten Sack war, nur eine von Hunderten williger Pussies. Und obwohl ich ihr das alles von ihm erzählt hatte, obwohl sie es selbst, nun, mit eigenen Augen erlebt hatte, wie er Frauen als Spielzeug behandelte, benutzte, hatte sie sich ihm ergeben, seinem Drängen nachgegeben und hatte gestöhnt, himmelhochjauchzend jeden Stoß genossen.

Ja, dieses Schauspiel hatte Spuren hinterlassen.

Ich sah es noch genau vor mir. Nia, ergeben, bibbernd, Ulf über ihr, männlich, souverän, sie hauchte, schaute ihn mit großen Augen an, spreizte ihre schönen langen Beine, flehte um seine Aufmerksamkeit, und Ulf, ja, er streichelte ihr über den lieblich, ihm zugeneigten Kopf, küsste sie zärtlich, paternalistisch, ließ sie knien, ließ sie warten, wirkte wie geboren in seiner Rolle, in seiner Dominanz, eine magisch anmutende Souveränität ausstrahlend, der Nia offenkundig nicht widerstehen konnte. Sie ergab sich, streckte die Waffen, den Widerstand, während sie sich selbst in voller Erwartung rieb, streichelte, für ihn bereitmachte, ihrem Herrn und Meister, während sie seinen Blick genoss, von oben herab, auf sie herunter, von jenem Ulf, der langsam seine Hose auszog und seinen ganzen herrlichen Stolz kerzengerade zum Vorschein brachte. Ja, ich sah es noch ganz genau, wie Nias Augen übergingen, wie sie den herrlich erregten harten Schwanz von Ulf vor sich sah, dick, lang, ehern, und sie, ohne zu zögern begann, ihn zu lecken, zu liebkosen, zu lutschen. Es war verstörend, wie sie ihn verehrte, wie Ulf ihr über den Kopf streichelte, "braves Mädchen", sagte und Nia glücklich hoch schaute, während sie ihn versuchte, völlig zu schlucken, bereitwillig Einlass gewährte, tief in ihren Rachen, mit Glückstränen in den Augen bemerkte, wie Ulf langsam anfing, ihr in den Hals zu dringen, männlich, herrisch und genüsslich auf sie herabblickend, siegesgewiss, großzügig, aber auch zärtlich und voller väterlicher Nachsicht.

Am Ende hockte sie zwischen seinen muskulösen Beinen vor ihm, die Hände auf dem Rücken, den Kopf vorgereckt und ließ sich in den Hals ficken. Anders konnte man das beim besten Willen nicht mehr bezeichnen. Sie hechelte, röchelte, Tränen, Speichel floss und Ulf stieß zu, meine schöne Freundin vor ihm, ihre langen braunen Haare zerzaust, ihr Blick dankbar, verzaubert, während sie sich still verhielt, und Ulf langsam in ihren Rachen stoßen ließ, hart und unbarmherzig ihr Gesicht bearbeite, ihr in den Schlund fickte, als wäre es nur ein Loch, eine nasse Möse und kein Mund. Ich erkannte sie kaum wieder. Sie war wild, erregt, glücklich, als Ulf sie endlich hochnahm, in den Arm, aufs Bett trug und hinlegte. Sie sah so schön aus, Tränen der Freude in ihren ach so willigen Augen, wie sie sich positionierte, ihre langen Beine spreizte und ihre glattrasierte Pussy Ulf entgegenstreckte und "Nimm mich!" hauchte, "Besorge es mir!" stöhnte.

Ulf ließ sie nicht warten, und Nia hechelte, stöhnte, wand sich vor Glück, Schmerz und Geilheit auf unserem Bett, während der alte Sack sie nach Strich und Faden durchnahm und "Braves Mädchen!" keuchte. Er hatte eine unheimlich Konstitution. Er rammelte, stieß, hämmerte auf Nia ein, die ohnmächtig vor Geilheit wurde, wieder und wieder kam, wieder und wieder "jaaa!" schrie. Ulf beeindruckte selbst mich. Diese Härte, diese Ausdauer und Schnelligkeit, diese Gewandtheit mit seinen Händen, wie er Nia durchknete, mit seinem Schwanz bearbeitete, wie er sie kleinhielt, niederdrückte und zähmte, wie er ihr nach und nach jeden Widerstandswillen raubte, bis sie sprichwörtlich Wachs in seinen Händen gewesen war, nichts mehr sagte, nur noch ihren Mund zu einem genussvollen Stöhnen verwendete, ihn mit großen schönen glänzenden, dankbaren Augen anhimmelte und jeden Stoß genoss, sich jedem Stoß entgegenwarf, bis er seinen Schwanz herauszog und über sie ejakulierte, über ihren Bauch, ihre Brüste, über ihr Gesicht, wieder und wieder Sperma auf sie ergoss. Es war verrückt.

Ich war still geblieben, und war es immer noch. Ich konnte das alles nicht fassen. Es war wie in einem Film gewesen, nur dass es kein Film gewesen war. Die Szene hatte tiefe Wunden in mir hinterlassen, wunderbare Wunden, aber auch schmerzhafte, erregende, verstörende -- Bilder, die in mir immer wieder aufflammten.

-.-

Ich wusste nicht, wie ich mit Nia darüber reden sollte. Aber auch, sie, egal ob beim Frühstück, abends, beim Fernsehen oder wo auch immer, ich spürte, auch sie wusste nicht, was sie davon halten sollte, wie sie darüber sprechen hätte können. Es stand mit allem in Widerspruch, was sie verkörpert, was sie gesagt, was sie als Persönlichkeit beansprucht hatte.

Es schien jedenfalls, dadurch, dass sie es nun mit Ulf getrieben hatte, war sie wieder ruhiger, ausgeglichener geworden. Ihr überzogenes Gerede, ihre perversen Ankündigungen waren verschwunden. Sie konzentrierte sich wieder auf die Arbeit, las Zeitung, versuchte wie die alte Nia zu erscheinen, aber tief im Inneren wusste ich, es war nur eine Frage der Zeit, bis es wieder aufflammen würde, und ich hatte die Wahl, ob ich wieder warten wollte, oder ob ich die Zeit nutzen wollte, um einige Dinge zu klären. Dass nicht alles so war, wie vorher, sah ich schon alleine daran, dass sie sich nun ausgiebig schminkte und keine flachen Absätze mehr trug. Sie hatte sich verändert, also sprach ich sie schließlich doch darauf an, um keine weitere Zeit mehr zu verlieren. Ich liebte sie und ich wollte wissen, was in ihr vorging!

"Wir müssen reden."

Sie schaute mich zurückhaltend über die Zeitung hinweg an und wusste sofort, was ich meinte. "Müssen wir wirklich? Können wir nicht einfach so tun, als wäre es nie passiert? Das wäre mir nämlich lieber. Mark, lass uns einfach alles vergessen. Okay?"

Ich atmete durch. "Bist du dir sicher, dass das eine gute Idee ist? Ich meine, das war schon allerhand, was da lief, oder nicht?"

Sie errötete. "Es war nur ein einziges Mal. Es war ein Spleen, eine komische Phase, glaub mir, so etwas passiert nicht noch einmal. Es ist mir total peinlich. Es war nur," sie zögerte, "nun, ich war so frustriert mit der Arbeit, so frustriert mit dem Avenarius-Fall, diese Scheiß-Kramer-Sache, dass ich ... na ja ... etwas Anerkennung brauchte, und Neugier, was weiß ich. Ich schäme mich! Ich würde lieber nicht darüber reden."

Ich schaute sie nachdenklich an. "Du plädierst auf Unzurechnungsfähigkeit?"

Sie grinste. "Ja, wenn du es so sagen willst. Ich plädiere absolut auf Unzurechnungsfähigkeit. Es wird nie mehr passieren! Versprochen."

Wenigstens log sie nicht und versuchte sie nicht, das herunterzuspielen. Aber so einfach konnte sie meine Sorgen nicht vertreiben. "Es hörte sich aber nicht so an, wenn ich mich richtig erinnere. Du schienst ziemlich überzeugt damals, und du schienst dir auch sehr im Klaren darüber ... "

Nia unterbrach mich schnell. "Schon mal was von Dirty Talking gehört. Meine Güte, lege doch nicht alles so auf die Goldwaage. Ich meinte das doch nicht so. Ich wollte dich und mich nur heiß machen. Wirklich, glaub mir. Ich bin die ganz die alte. Ich will nichts von Ulf wissen. Ich habe mich nicht gebildet, hoch gearbeitet und angestrengt, um mich in eine Trophywife verwandeln zu lassen. Nein." Sie schnaubte und schaute mich feurig an. "Das war ein Moment der Schwäche nichts weiter. Ich habe Schwachsinn geredet, das passiert in der Wut und im Frust. Lass uns nicht weiter drüber reden."

"Du hast mit Ulf geschlafen, das war kein Dirty Talking mehr!"

Sie nickte. "Ich weiß, aber du warst dabei, du hättest mich auch abhalten können, oder nicht? Statt dessen hast du uns beobachtet. So unschuldig bist du bei der ganzen Sache nun wirklich nicht! Wenn ich genau darüber nachdenke, finde ich es allerhand, dass du nicht eingeschritten bist. Du hättest doch sehen müssen, dass ich neben mir stand. Statt dessen hast du es auch noch ausgenutzt und eine Beförderung herausgeschlagen. Also überleg dir gut, ob du darüber reden willst." Sie schaute mich an. "Ich will hier meine Verantwortung nicht herunterspielen, glaub mir. Ich weiß, was ich getan habe, aber ich weiß auch, dass es eine harte Zeit war, diesen Fall zu verlieren. Es war eine totale Niederlage, eine fundamentale Niederlage, Mark. Ich war verletzlich, verwundbar, und, na ja, eines führte zum anderen. Du hättest besser auf mich aufpassen können."

Ich wusste, dass sie recht hatte. Die Avenariussache hatte sie tatsächlich mitgenommen. Nia war strebsam und sehr ehrgeizig. Sie hatte sich Tag und Nacht um die Vorbereitung dieses Falles gekümmert, nur um am Ende dabei zuzusehen, wie ihr der Fall abgenommen und an Kramer übergeben wurde, mit dem sie um eine Partnerschaft in der Kanzlei wetteiferte. Kramer hatte gegrinst und den Sieg, den Nia vorbereitet hatte, fröhlich eingestrichen, und nach allgemeiner Meinung, auch von Nias und Kramers Chef Jacques, seine Chancen auf baldige Beförderung erheblich erhöht.

Ich schaute schuldbewusst. "Ich weiß, und gerade deshalb wollte ich ja darüber reden. Ich bin ja nicht sauer. Ich bin nur verwundert über uns! Und, ja, auch über dich. Du kannst jetzt nicht so tun, als wäre alles beim Alten. Das ist es nun wirklich nicht. Ich sehe diese Szenen immer wieder vor mir. Sie haben dich und mich verändert, würde ich sagen, oder nein, ich bin mir sicher, dass sie uns verändert haben."

Sie nickte und streichelte mir sanft über die Hand. "Lass uns das einfach vergessen. Das hatte mit uns nichts zu tun, es war ein Spleen, eine seltsame Wallung, etwas Komisches, wie eine Krankheit, ein Aussetzer, irgend so eine Attacke. Ich verspreche dir, es wird niemals wieder passieren. Versprochen! Ich war nur fertig, frustriert. Ich hätte innerlich explodieren können vor Wut. Ich habe mich gedemütigt gefühlt, und wollte, nun ... ja, ich glaube, ich wollte etwas Anerkennung. Aber das alles liegt jetzt hinter mir."

Ich atmete durch. "Das verstehe ich nicht, Nia. Ulf hat dich wie der letzte Dreck behandelt!"

Sie zögerte. "Nein, so einfach ist das nicht, Mark. Er hat mir seine ganze Aufmerksamkeit gewidmet." Sie schluckte. "Er hat mir für meine Unterordnung seine ganze Aufmerksamkeit gewidmet. Das war, im Gegensatz zur Avenarius-Sache, ein fairer Tausch. Und, in dem Moment, und nur in dem Moment, hat mir das geholfen."

Es strengte sie an, darüber zu sprechen. Sie wirkte nicht überzeugend. Es schien sogar mehr zu sich selbst als zu mir zu reden. Ich blieb ruhig. "Nia, willst du wirklich nicht wieder mit Ulf schlafen? Ich muss das fragen. Ich kann nicht so tun, als wäre es nicht geschehen. Und was du sagst, hört sich eher so an, als könnte das jederzeit wieder passieren!"

Sie atmete tief durch. "Nein, Mark. Es war nur dieses eine Mal, als alles schief ging. Glaub mir! Es wird niemals wieder passieren. Ich weiß nicht, ob ich ihm nochmal unter die Augen treten kann. Wie soll er mich jetzt noch ernstnehmen. Ich habe vor ihm gekniet, mir ins Gesicht ficken lassen ..." Sie errötete, wurde verärgert. "... nein, ich könnte es nicht ertragen, wenn er mich jetzt belächelt. Was habe ich mir nur dabei gedacht!!"

Ich schaute sie nachdenklich an. "Ich liebe dich, Nia. Nur, ich verstehe nicht, was dir an Ulfs Meinung noch so wichtig ist? Da stimmt doch was nicht."

Sie schaute weg und errötete. "Warum können wir nicht einfach darüber schweigen? Lass uns einen Film schauen, lass uns einfach tun, als wäre es nicht passiert. Lass uns miteinander schlafen, und nie wieder zurückblicken. Könntest du mir diesen Gefallen tun?"

Ich zögerte und überlegte, ob ich es aufgeben sollte. Ich entschied mich, ihr zu glauben, umarmte sie, küsste sie und wir schauten uns einen Film an.

-.-

Die nächsten Wochen vergingen ruhig. Sehr ruhig. Nia stürzte sich in die Arbeit. Sie verbrachte viel mehr Zeit als sonst im Büro, wälzte Akten, ersinnte sich Strategien, fuhr auf Kundenakquise. Ich sah sie kaum noch. Wenn ich sie sah, war sie müde, sah zerzaust, mitgenommen aus. "Ich will nicht, dass das mit Avenarius noch mal passiert. Kramer ist fein raus. Er ist jetzt fest im Gespräch für eine Beförderung."

Sie schnaubte, trank einen großen Schluck Wein. "So was lass ich mir nicht noch einmal gefallen!! Das passiert mir nicht mehr. Ich habe jetzt einen anderen Fall, den CEO Richter, der ist angeklagt und zwar wegen Veruntreuung, den haue ich aus diesen Vorwürfen raus, und dann kann Kramer sehen, wo er bleibt."

Ich wollte meinen Ohren nicht trauen. "Emil Richter? Dieser hundselende Kriminelle, dem willst du helfen?"

Sie schüttelte den Kopf. "Ja, dieser Richter, aber er ist mir egal. Er ist Mittel zum Zweck, verstehst du! Ich brauche einen Erfolg, und den werde ich einstreichen!"

Ich atmete durch. Emil Richter war ein stadtbekannter, was sage ich, landesweit bekannter Großindustrieller, der seine Aktionäre verarscht hatte, einer dieser Gestalten, die alles zusammenbrechen lassen, einfach, weil sie es übertreiben, Steuerhinterziehung in Millionenhöhe betreiben trotz wieder und wieder neuer Vorwürfe der Veruntreuung, und zudem bekannt für seine vielen Hurenparties. "Ich hätte nie gedacht, dass du jemandem wie Richter hilfst."

Sie trank Wein. "Ich auch nicht, ist mir aber egal. Scheiß Kramer, den Fall Richter bekommt er nicht. Ich habe alles im Griff. Der Scheißtyp frisst mir aus der Hand, und bald ist er mir dankbar und gibt der Firma fette Aufträge. So sieht's aus."

Ich starrte sie an. Meine schöne, humanistische Freundin warf mit Schimpfworten um sich, lief rot an und wurde aggressiv. Ich begann mir Sorgen zu machen. "Nia! Du weißt doch, Mittel zum Zweck funktioniert nie. Das weißt du doch. Wie redest du überhaupt, ich erkenne dich nicht wieder."

Sie versuchte mich zu besänftigen, aber nur sehr halbherzig. "Mark, ich muss mich durchsetzen, verstehst du. Ich komme nicht weiter, wenn ich einfach nur 'ja' und 'Amen' zu allem sage. Kompromisse sind in meinem Job nötig."

Ich nickte. Ich ging auch Kompromisse ein, für Ulf zu arbeiten, aber für Emil Richter. "Nia, Kompromisse schön und gut, aber es gibt Grenzen."

"Ach ja, welche denn? Kramer kennt keine Grenzen und streicht ein Lob nach dem anderen ein. Ich raste aus. Er ist nun Jacques' Lieblingskind, geht mit ihm Kaffee trinken, gibt ihm die besten Jobs, und wir anderen, wir können zusehen, wo wir bleiben. Nein, ich brauche einen dicken Fisch, und Richter ist genau das Richtige." Sie schnippste mit den Finger. "Das ist genau, was ich brauche, Mark!" Ihre Augen glänzten. "Und ich habe eine Superstrategie ausgefuchst. Ich brauche nur noch ein paar Informationen, und dann... "

Sie schnippste mit den Fingern. Plötzlich schaute sie mich verwegen an. "Weißt du, was ich noch brauche?"

Ich ahnte und wurde innerlich aufgeregt. Ihre Augen glühten. Sie öffnete leicht ihren Mund und hauchte. "Etwas Ablenkung!"

Ich berührte ihre Knie. "Etwas Ablenkung?"

Sie nickte gierig, trank ihren Wein aus und warf ihre Arme um mich. "Ja, exzessive Ablenkung. Ich arbeite momentan zu viel, da staut sich was!"

Sie küsste meinen Nacken. Elektrische Ströme blitzten in mir auf. Meine Nia war heiß. Ich fühlte sie, ihre Haut, ihren Körper, ihre willigen Atemstöße. Ich küsste sie zurück. Sie erschauderte unter ihrer seidenen Bluse. Sie erstaunte mich jedes Mal, jedes Mal dachte ich, dass ich der glücklichste Mann der Welt sein musste, eine solche Frau an meiner Seite zu haben. Ihre heißen Lippen küssten mich, ihr raubtierartiger Blick beschleunigte meinen Puls, ich strich ihr über den Rücken, zu ihrem Po, der sich straff und heiß unter ihrem engen Rock meinen Griffen abzeichnete. Ich ergriff sie, küsste sie. Sie hockte sich auf mich, umgriff mein Gesicht und küsste mich heißblütig, drückte sich in meinen Schoß. Ich hielt es kaum aus, umarmte sie und stand, sie mit mir zusammen hochhebend, auf.

Es erregte sie. Ich merkte es. Sie küsste mich weiter und ich trug sie in das Schlafzimmer, legte sie aufs Bett. Sie zog ihren Rock hoch, zog sich den Slip aus und zeigte mir ihre feuchte, nassglänzende, glattrasierte Pussy. Mein Puls raste. "Du rasierst sie weiterhin!"

Sie gurrte. "Es fühlt sich einfach geiler an, Mark. Die ganze Zeit, ob beim Duschen, beim Slip Anziehen, selbst beim Pinkeln. Ich liebe es ganz glatt zu sein."

Ich schaute sie voller Vorfreude an. "Es sieht auch viel geiler aus."

Sie schnurrte. "Gut!!" und spreizte ihre langen schönen Beine, schaute mich gierig und willig an.

Ich zögerte keinen Moment, riss mir die Hose vom Leib und stürzte mich auf sie. Ich drang sofort in sie ein, die heiße, vibrierende Grotte nahm mich verschlingend und geil auf. Ich stieß. Sie hechelte. Ich stieß härter. Sie stöhnte. Ich rammte mich in sie. Sie keuchte. Ihre Erregung erzürnte mich. Ich wollte sie besitzen, vereinnahmen, überwältigen, nicht amüsieren, also stieß immer härter zu, immer ungezähmter, ungezügelter. Ich beschleunigte, ergriff sie an der Schulter und stieß krasser und unbarmherziger in die herrliche, weiche, mich umschließende, reibende feuchte Tiefe. Sie zitterte. Sie gierte, kam, erschauderte. Ich drückte ihren Kopf nach unten, während sie kam, verstärkte ihre Lust, rieb, hämmerte und ließ sie beinahe ohnmächtig vor Geilheit werden, als ich abspritzte, mich tief in sie hinein ergoss.

Ich fiel neben sie. Sie streichelte mich. "Das war gut, Mark! Sehr gut!" Sie küsste mich. "Und sehr männlich!!"

Sie streichelte mich und stand auf. Ich verstand nicht. Sie grinste. "Ich gehe zurück ins Büro. Ich bin auf eine Idee gekommen!! Eine sehr gute. Du hast mir sehr geholfen."

Ich starrte ihr hinterher, aber da war sie schon aus der Tür raus und verschwunden. Die Tür fiel ins Schloss und ich rieb mir die Stirn, zufrieden, erstaunt, aber glücklich. Ich fühlte mich benutzt, aber auf die gute Weise.

-.-

Nia arbeitete wie eine Verrückte die nächsten Wochen. Ich sah kaum noch. Sie ging früh und kehrte spät zurück. Und obwohl wir uns selten sahen, hatten wir viel häufiger Sex als früher, meist zweimal am Tag. Leben war gut zu mir, dachte ich, und konzentrierte mich auf meinen eigenen Erfolg, und freute mich auf den kurzen schnellen guten Sex.

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