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Jikkes Stunde

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Meine Geschichten holen mich ein. Ich lasse mich gerne mit...
6.3k Wörter
3.24
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Meine Geschichten holen mich ein. Ich lasse mich gerne mit einem raffiniert weiblich gesponnenen Netz einholen.

Jikkes Stunde ist eine eigenständige Geschichte.

Zum besseren Verständnis der Bezugnahmen und Quervermerke im Text ist es einfacher wenn die Geschichten „Es ist eine Zeit von kommen" und „Göttinnen Gleich" vorher gelesen werden.

*

Im Frühsommer!

Stahlblauer Himmel. Ein kühler Wind um gut fünf Beauforts hebt die Wellen zu sportlichen Höhen. Eben hat uns eine Oklussion überrollt und der Kaltkeil schiebt in der Ferne die letzten Wolken gen Skandinavien. Die Ersten der Gruppe landen bei strammer Brandung seeseitig am Strand einer friesischen Insel. Noch müssen vier Paddler vor mir durch den Waschgang. Vom Westen kommend habe ich die Gruppe gestern Abend auf der benachbarten Insel im Seglerhafen getroffen, leicht angebissen, genervt, brummelig. Dörte und Anchie (Angelika) sind mit von der Partie- ließen auch bei mir keine große Euphorie aufkommen. Die Zwei sind so das Richtige um uns Männer zu zeigen, wie Frauen werden... wenn sie sich beweisen müssen/wollen. Beide hatte ich, gegen mein besseres Wissen, einmal auf einer Tour mit. Sie endete damit, dass die beiden mit zwei männlichen Teilnehmer zum vögeln und ähnlichen Ersatzhandlungen zurück blieben und ich mit dem Rest der Gruppe, zwei Paddlerinnen, die Tour zu Ende fuhr. Die von den beiden in die Welt gesetzten Gerüchte über die Frauen und mir waren weder Gentlemen- noch Ladylike. Genieße und schweige ist nicht jedermanns/frau Sache, besonders wenn sie nicht bekommen, was verwöhnte Weibchen wollen.

Praktisch ungefragt hängte sich die Gruppe heute morgen an mich, der eigentlich noch eine Insel weiter wollte und hier stoppt, da einige Gruppenmitglieder Erschöpfung zeigen. Um einfach weiter zu fahren ist es zu spät, zuviel Zeit mit den Schwächen in der Gruppe ging verloren.

Die letzten beide, Anchie und Dörte landen. Ein anschwellendes Rauschen holt mich ins Jetzt zurück und schnelle Gymnastik ist die Folge. Ein schneller Surf auf der Brandungswelle, zum Zweiten, Dritten und im Auslauf der Vierten knistert der Sand unter dem Kiel, ca. 80 Meter von der Gruppe entfernt- gewollt. Will mich nicht noch über den Restnachmittag und den Abend mit dieser Truppe quälen. Masochismus in dieser Form überlasse ich deren Liebhabern.

Bis zur Schulter im Cockpit steckend höre ich knistern im Sand, zwei nackte Füße tauchen in meinem Gesichtsfeld auf, Hmm Größe 38/39 Jeans Hosenbeine zwei Schläge aufgekrempelt. Hmm, strammer weiblicher ausgewachsener Wadenansatz, eine Seglerjacke verdeckt den Rest. Steht da und sieht zu wie ich mich abwürge die Räder vom Bootswagen heraus zu ziehen, gepflegte Fußnägel, hmmm, sauber ausgemalt, rot wie junger Rotwein. „Hermes ich grüße Dich." Schüchtern leise klopft eine glockenhelle Stimme an mein Ohr. Plopp, es hat dich eingeholt, dein Geschreibsel. Die Zehen graben sich in den Sand... leicht nervös die Dame! Sie muss meine Verblüffung, meine Reaktion, halb im Kajak steckend bemerkt haben, denn schon mutiger und lauter, „Peter, Wolf, wie geht es Berenike und Thékla?" die Füße beginnen sich seitlich drehend in den Sand einzugraben. „Sie müssen mich verwechseln, ich bin Hans!" Lachen, hell erfrischend, fröhlich, unbekümmert. „Ach ja, Hans guck in die Luft" Kommt in die Hocke, auf meine Gesichtshöhe. Wuschhhh! Als ob mich eine doppelthohe Welle erwischt. „Oder Hans im Glück" Schaue in helle, lustige, offene, grüne Augen, grün, ja grün. Opsinase und unter der Kapuze und Stirnband kringelt ungebändigtes Rothaar. Schöne Zähne, schöne Lippen, vom Wind gerötete Wangen und wieder diese Augen. Ovales Gesicht, fraulich gefüllt und wieder diese Augen. Krrichehuüm, mein Hals frei räuspern. „ Ab sofort Hans im Glück..." „Und warum?" Diese Stimme, hell, klar, melodisch, norddeutscher Dialekt mit niederländischem Grundton. „Was ich sehe erfreut mein Auge, deine Stimme mein Ohr und deine Art mein Herz!" „So schreibt nur S' Rüebli!" kommt es postwendend. „Äh, wer ist Rüebli und wer ist Wolf?" So schnell bin ich nicht zu knacken. „Wie soll ich Dich nennen Rüebli, Wolf oder Peter" Erneut ein Lachen als ob ein dutzend Weisweingläser anstoßen. „Urso, erst wenn ich weis ob Phila oder Lisa nicht übertreiben" Unter der Jacke hüpft beim folgenden Glucksen eine Menge Frau. Hier freut sich jemand aufrichtig... mich erkannt zu haben. „Wir bekommen Besuch" Fast verschwörerisches Raunen. „Konkurrenz meine Liebe" „Konkurrenz? Schaut kurz hoch „Du hast doch Geschmack!" Spöttischer Grinsen. „ Ist die Linke nicht der Popo den du nicht streicheln wollest, die mit der Prinz Eisenherz- Frisur?" Begleitet von einem Puff in die Schwimmweste gepolsterte Rippe. „Mach nicht so ein dämliches Gesicht, auch wenn es dein Markenzeichen ist!" Inzwischen habe ich meinen Bootswagen zusammengebaut. „Double Frust" beginnen auf den letzten fünf Meter laut, sehrlaut mit mir zu sprechen, mich an nicht vorhandene Pflichten zu erinnern, das übliche, ein Versuch mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Grünauge grinst verschmitzt, abwartend, wie sich ‚ihr Wolf' ‚S' Rüebli' aus der Affäre zieht. „Küss mich!" Raune ich zwischen den Zähnen. „Salzküsse sind eine Delikatesse!" spottet sie. Wir verschmelzen. Es ist als hätten wir uns schon immer geküsst, als ob wir nur eine Spanne Zeit getrennt waren. Friesinnen sind Salzküsse gewohnt, egal, Salz von innen oder von der See, Salz ist das Leben. Leiten die Elektrolyte, die Impulse vom Herzen zum Kopf und wenn sie heftig sind... als Überschläger an ihm vorbei... direkt zum Bauch und eine Handbreit tiefer... wo sie rüpelhaft rumoren, wie jetzt.

Wir Halten mit einer Hand des anderen Kopf und die Andere wandert den Rücken runter auf den Po. Wie auf Kommando drücken wir unsere Gesäße gegeneinander.

Die beiden Brutalis quacken einfach weiter. „Wolf wir reden mit dir, sei so höflich!" Dörtes Reiberasselstimme. „Ich nicht mit euch, wie ihr sehen und hören könnt!" Wir lösen uns, die Besitzfrage ist geklärt „Liebes, kannst du mir den Bootswagen unterschieben." Grünauge als lachende Siegerin kniet im nassen Sand und schwupp ist der Wagen platziert. „Ich habe euch an Land gebracht und jetzt gehöre ich ihr, Gute Weiterfahrt!".

Wie war das mit den kleinen Finger und der Hand, dem Arm? Ihre Stimme, dass reine Glasglockenspiel. Tonleiter rauf und runter. Die Augen und immer wieder diese Augen, Augenbrauen, wie altes angelaufenes Kupfer. Unaufgefordert hilft sie das Kajak mit durch den Sand ziehen und ihre Stimme, ihr Babbel, eine Rhapsodie. „Wolf stimmt also, du Schummler, von wegen Hans im Glück... das schon eher. Ich habe dich gerettet- die Zwei- wo hast du die denn her?" Blickt mich mir breiten Grinsen ins Gesicht.

„Berenike heißen nicht viele Seekajaks. Meine Freundin hat dich gestern im Hafen gesehen und später im Sturmeck. Sie hat mir eine Mail geschickt, dich beschrieben. Schwerenöter, hast mit ihr geflirtet. Sie hörte wie ihr seeseitig landen wollt. Ich habe auf dich gewartet" Zieht ein Fernglas aus der Tasche. „Ich habe dich seit über einer Stunde im Blick. Letzte Nacht habe ich ein Teil deiner Geschichten gelesen, darnach konnte ich schlecht einschlafen" Mit einer Handbewegung schiebt sie die Kapuze zurück. „Hey da wird's richtig warm, anstrengend." Die nächste Wuschhh -- Welle „en krullenbol" ein Kraushaar altkupferfarben. Sie schüttelt ihre Mähne. „Was guckst so, ist alles echt „krullen en kloer" Ich bleibe einfach stehen, setzte das Kajak ab und streichle ihr durch das Haar, ziehe ihren Kopf zu mir, rieche, schnüffle in ihrem Haar, schiebe die Finger vom Nacken her in das Haar. „Ja kraule sanft", schnurrt ihre Stimme. Die Stirn liegt an meinem Kinn, ihre Hände halten sich seitlich an meinem Trockenanzug, eigentlich aber an meinem Nierenfett fest. Ihr Haar duftet nach Frau, nach Salzwiese, Strandflieder, Wermut, nach Salz, nach Meer, ja nach MEHR, nach mehr Frau. Sie wirft den Kopf in den Nacken, sieht mich mit halb geschlossenen Lidern direkt ins Gesicht, in meine Augen. Dieser Moment, der Moment, das Moment, wo Frau ihr Herz öffnet, ihre Seele zeigt, dieser Moment ist für mich als Mann der kostbarste der schönste, einer der tiefsten Augenblicke in der Beziehung zu dieser, einen Frau. Gier, Lust, Angst, Mut, Verletzlichkeit, Stärke, Hass, Liebe, Sattheit, Hunger, Trauer, Freude. Ihr Gesichtsausdruck ist Bereitschaft, Bereitschaft sich auf ein Abenteuer, einen neuen Abschnitt einzulassen. Das Öffnen eines Frauenherzen hat ein Freund mit den öffnen einer Auster verglichen. „Lege ihr ein Korn hinein und sie spinnt dir eine Perle umhin" Die Perle in Herzen in der Seele einer Frau zu sein... Vorrechte die wir Männer nicht hoch genug einschätzen können. Küsse ihre Augen, bevor ich die Kontrolle verliere. Diese Augen kann ich nur Sekundenweise ertragen.

Längere Spannen packen mich an der Seele an meinem Ego, an meinem ‚Mannsein', lässt mich kippen, kippen in ihre Armen und dass will ich noch nicht. Habe mich soeben von der Schippe kullern lassen. Nun steht SIE vor mir und hat innerhalb von Sekunden Entscheidungen, die wir Männer nicht nachvollziehen können und auch nicht sollten, getroffen. Wortlos ziehen wir weiter, über die Düne bis zur Weggabelung. Ihr schulterlanges Haar ist im Nacken zusammengebunden Freistehende Ohrläppchen, Lachfalten in den Augenwinkeln, kein junges Gesicht mehr, Grübchen in der Wange, energisches Kinn, sinnliche Lippen und eben Stupsnase mit geradem Nasenrücken. Mitte Vierzig, hmm... plus.

Mein Weg zum Hafen geht nach links und automatisch ziehe ich in diese Richtung. Sie bleibt stehen und lässt das Boot los, den Blick zu Boden gerichtet faltet sie ihre Hände, verlegen, unschlüssig. Ich bemerke ihre Unsicherheit in meiner Person, ihren Zweifel vor der eigenen Courage. Grünauge hat mich schon nach Minuten mit ihrem zarten reisfesten Netz eingeholt. Nun zapple ich in ihrem Käscher. Kruümhach. „Im Hafen dürfen wir unser Zelt aufbauen" kommt es kratzig und nicht sehr überzeugend. „Mein Häuschen steht am Ende vom übernächsten Weg- mit Garten- wenn du unbedingt zelten willst!" Ihre Füße, ihre Zehen sind mächtig in Bewegung. Sie überlässt mir die Entscheidung durch ihre offene Tür einzutreten oder weiter zu ziehen, den einsamen Wolf zu sein- zu spielen. Ich setzte das Kajak ab, nehme sie in die Arme schnüffle in ihren Haaren. „ Dein Haar duftet nach Meer, nach Strandflieder, nach Wermut, ich möchte den Rest dieser Frau auch erschnüffeln..." Ihre Arme umklammern mich, presst mit einem Jauchzer ihre Luft aus der Lunge, stößt mich weg. „Hier rechts, der Düne entlang" Die Spannung ist gelöst, sie erzählt, vor Aufregung halb deutsch, halb niederländisch mit friesischen Brocken.

Von ihrer Freundin- der Bruder, und sie natürlich auch... die Freundin und sie selber auch ein bisschen, wenn es so einsam ist... würden abundzu, surfen um sich einwenig umzuhören, ob die anderen auch so sind und da hat sie, die Freundin, eine Geschichte gelesen, so bei einer ‚Erotikseite.Com' von einer die ihr Gedächtnis verloren hat. Das ist ihr vor Jahren auch passiert, nein nicht mir, ihr, der Freundin und dann hat sie gesucht und mehrere Geschichten von diesem ‚S'Rüebli' gefunden. Wir bleiben kurz zum verschnaufen stehen, ich schäle mich aus dem Oberteil meines Trockenanzuges und sie entledigt sich ihrer Jacke. Alsooo, ihre Augen, auch wenn's nervt.

An dieser Frau hat der liebe Gott zuerst die Augen gemacht und später erst das Drumherum. Beim Drumherummachen vergessen seine Augen von ihren Augen zu lösen und eine gute ausgestattete Frau modelliert. Hier muss sein Wunsch Modell gestanden haben. Sie merkt nicht meine Verwirrung, sie muss wichtigeres loswerden. Kajaks kommen abundzu hier vorbei, na ja man hat so gefragt nach der Berenike, einfach so aus Laune und Neugierde. Dass es eine Berenike gibt wissen wir seit Ostern und wer der Eigner ist kurz darnach. Der Bruder von der Freundin hat gesurft. Als ob sie gegen eine Mauer gelaufen ist bleibt sie stehen, stellt sich vor mich hin und fasst mir mit einem schnellen Griff vom Hals her in Shirt. Unter triumphierendem Lachen, gefolgt von breitestem Grinsen zieht sie meinen Grabstein oder Hundemarke hervor. „Überführt, was haben Sie zu ihrer Verteidigung zu sagen, Sie, Gauner, Schummler, Schwerenöter?" „Du hast den Streuner vergessen" Kontre ich lahm. Mit strahlenden Augen, gefüllt mit Vorfreude der kommenden Dinge schmiegt sie sich an mich. „Und wenn es nur Heute ist, ich freue mich. Wenn es ein Morgen gibt wird mein Leben bereichert und darnach ist Zukunft" „Friesische Strandräuberin auf Frischfleischfang... was?" Necke ich ihr ins Ohr. „Ochsenfleisch ist zart, aber außer Fleisch hat Frau nichts" Neckt sie zurück, mit zärtlichem Biss ins Läppchen. „Altes Bullenfleisch ist langfasrig, zäher, mit Eigengeschmack, bleibt in den Zähnen hängen... frau muss es raus pulen... frau hat länger was davon, erinnert sich, besonders beim pulen" und wie ein Chamäleon stößt sie ihre Zunge in mein Ohr.

Ihre Brüste durch ein Sportbustier gebändigt wogen förmlich bei ihrem beschwingten, fast hüpfend Gang. In mir lästert das alte Ego, „kannste nicht einmal ohne Weiber auskommen, immer den Titten, den Ärschen nachstreunen, jede Ritze aufgabeln und durchrubbeln, Hääh"

Ich hatte ja die Wahl. Die beiden Doubelfrust oder Einsamkeit und die gewählte Einsamkeit beschert mir eine hocherotische Zweisamkeit. „Halt dein Lästermaul und zisch ab in dein dunkles Loch" knurr ich zurück. „Hey Graubart, das Leben ist schön, eine schöne Frau läuft neben dir" summt es im Herzen.

Ihre Füße hüpfen, ihre Hände malen Bilder in die Luft, schöne Ohren hat sie. Die Nippelchen drücken durch, durch das dicke Bustier. Taille, Hüfte, Becken, kleiner runder Bumsbauch, nee kein wabbeln, fest ist er. Zwei kleine Röllchen, herrlicher Jubel, sie hat zwei kleine Poignée l'amour. Gewölbtes Schambein, mehr läst die dicke Jeans nicht sehen, stramm verpackte Backen, feste Oberschenkel und sie schwebt, hüpft, trabt, tänzelt und bockt manchmal mitten in Schritt wie ein Füllen wenn es von der Weide geholt wird, ungestüm voller Tatendrang. In ihrem Köpfchen läuft ein Film, die Mimik ist eindeutig, schneller Seitenblick. Nein es ist kein Traum Grünauge... ich bin Gegenständlich, noch da... kein Flaschengeist.

Auf einem Seitenweg, beim letzten Haus angelangt stößt sie die Gartenpforte auf. Kurzes Manöver und mein Kajak steht in ihrem Garten, umgeben von über mannshohen dichten Sanddornsträuchern, windstill, nur sanftes fernes Rauchen der Brandung jenseits der Dünen. Ihr Häuschen ist ein Knusper- Puppenhaus. Fasziniert stehe ich vor diesem Kleinod, staune. Sie bemerkt meine Verblüffung. „Neben meinen Kindern eine der wenigen positiven Hinterlassenschaften meines Exmannes"

Fast verlegen stehen wir voreinander, zögern, scheu lächeln. Beginne meinen Trockenanzug auszuziehen, Grünauge kniet sich vor mir und zieht mir die Schuhe aus, streift den Anzug über den Po bis zu den Unterschenkel und hilft mir aus den Füßlingen. Nach vier Fahrtagen in Folge, mit bis zu zehn Stunden im Troki sammeln sich eine Menge Gerüche zu einer eigenen Komposition, so an der Grenze der Fermentation von jungem zum alten Puma. „So riechen meine Brüder auch wenn sie von See kommen" fühle ihr Gesicht auf meinen Bauch gepresst, höre wie sie einige Lungenfüllungen aus dem Faserpelz inhaliert. „Wie bei Henk, mein jüngster Bruder, der riecht auch immer leicht nach Curry, ist mit einer Javanerin verheiratet." Sie schaut zu mir hoch. Die zwei großen, grünen Augen, unergründlich Tief, verschlingen rufen, schreien, nach meinen Augen. Sie zieht mich zu Boden. Ich lasse mich fallen, rolle zur Seite. Es blieb beim Versuch, sie liegt, kniet, auf, neben mir. „Wolf, deine Augen, du ziehst mich aus, hungriger Wolf, hungrig auf mein Weiberfleisch." Sie fasst mit beiden Händen in meine Haare, krallt sich fest und beschmust mein Gesicht, Augenhöhlen, ihre Zungenspitze kitzelt, Lippenkneifen-, knabbern. „Wolf, als ich zum ersten Mal in deine Augen schaute! „So muss sich Rotkäppchen gefühlt haben als der Wolf sagte: „Um dich besser fressen zu können!" Sie reibt ihre Stirne gegen meine. Unsere Augen fressen sich in des Anderen Augen, wir verschlingen uns gegenseitig. „ Bei dir Grünauge habe ich das Gefühl wie von einem Tornado aufgesaugt zu werden." Kratzt meine Stimme. „Grünauge... so nannte mich mein Großvater" Plötzlich beginnt sie zu lachen, rutscht fast von mir runter, echte Tränen kullern... vor lachen. Unter Luft schnappen, erneut losprusten und giggeln. „Ich erwischte ihn mit sechsundsiebzig im Gartenhäuschen, mit seiner Nachbarin, zehn Jahre jünger und wie er verwitwet" Tief Luft holen. „Die beiden vögelten, so zärtlich, so gefühlsvoll, so lustreich. Beide hatten einen herrlichen Höhepunkt, zuerst sie dann er. Ich war 19!" Ein verspieltes Lächeln überzieht ihr Gesicht. „Er hat mich bemerkt und am anderen Tag bekam ich von ihm den Ring meiner Großmutter, den sie zur Geburt meines Vaters erhalten hat" Sie streichelt mit der Rechten Hand über den linken Pink und zeigt mir den Ring. „Er küsste mich zum ersten Mal als Mann, hart, fordernd, nahm mich in die Arme, als Frau, fühlte seine Hand von hinten im Schritt, drückt meine Scham auf seinen Oberschenkel, lies mich auf ihm reiten und ich kam zum Orgasmus. Er führte mich, er half mir ihn auszukosten, darnach hat er mich nie mehr angefasst" Ich fühle ihr Schambein hart auf meinen Oberschenkel gepresst, lege nach ‚Großvatersitte' ihr meine Hand von hinten in den Schritt erhöhe den Druck. Mit der anderen Hand ziehe ich sie auf mich runter und küsse Hals, Kinn, Mund und sie implodiert! Klammert mit den Schenkeln, fast schmerzhaft, macht sich weit, öffnet sich. Ich erhöhe meinen Druck von Oberschenkel und Hand in ihrem Schritt im Wechselspiel. Erschöpft, entspannt liegt sie auf mir. „Bitte nicht Grünauge, Jikke, ich bin Jikke!" Sie murmelt es in meine Halsbeuge. In mir tobt es, die Elektrolyte leiten die Botenstoffe schon längst am Verstand vorbei direkt ins Horn und die angrenzenden erogenen Zonen. Mein Horn ist im Schritt eingeklemmt, zwischen Thermounterwäsche, Slip und Faserpelz. Schmerzhaft pocht der Blutstau. Schiebe meine Hand in den Schritt und meinem Sporn Platz zu machen. Sanft weiblich weich wird sie gestoppt und zu ihrem Gesicht umgeleitet. „Dafür bin ich zuständig, Wolf, nur ich" Öffnet den Reisverschluss vom Faserpelz, zieht Hemd, Hose, Slip auseinander und schiebt ihre Hand hinein, gebe Raum, sanft weiblich weich umfasst sie ihn... den Sporn und zieht in ans Licht. Schiebt sie erneut hinein und sanft weiblich weich werden meine Hoden befreit. Mir wird es dunkel vor den Augen, fast Schwarz. Ich bin vor dem Kommen, umfasse ihre Hand... will sie wegziehen, Jikke nein, er ist scharf geladen, gleich knallt die Sicherung! Jikke nicht, nein." Sie verharrt, zieht sich zurück. „Komm ins Haus!" Und sie hilft beim auspacken vom Kajak.

Wir stehen im Wohnraum. Dicke Nepal- und Berberteppiche auf dem Boden Specksteinofen, schöne alte Seemannskiste in der Ecke- mit rundem Deckel, Kuschelbank mit vielen Kissen, Bilder von ‚Ole West'... Photos von drei Kindern im Seglerdress- Jikke am Ruder. Die Rückseite als große Fensterfront. Jiekke wirft die Sachen auf den Boden, nimmt meinen Krempel und schwups mit auf den Haufen. „Wolf komm, komm, nachher ist viel Zeit, Wolf ich brenne, Wolf dein Gesicht, deine Augen... friss das Rotkäppchen... Wolf... Jikke möchte gefressen werden" Fass nach Jikke, Hosen öffnen, abstreifen gleich mit Slip heraustreten eine fließende Bewebung. Fasse ihre Hüfte presse mein Gesicht in ihren dichten wilden Busch, inhaliere die erste Lungenfüllung. Ich bin gedopt, unempfänglich für alles was von außen kommt, beiße sie zart in die Hautfalte über dem Schambein, schüttle leicht meinen Kopf, schneller und sie kommt spontan. Sie drückt mein Kopf von sich weg, zieht mich hoch. Ich schiebe ihr meine Hände unter den Bustier und Shirt streiche über die Brüste, ziehe ihr beides über den Kopf aus. Jikke, jetzt nackt springt, umklammert mich mit den Beinen und reibt sich ihre Kitzellust an meinem stinkenden Faserpelz. Das spiegelnde Bild von uns beiden im Fenster erinnert mich an den Wald Disney Film „Die Schöne und das Biest." Drehe mich so, dass sie es auch sehen kann, „ La Belle et la Bête" flüstere ich ihr ins Ohr. Sie wird mir langsam zu schwer, setzte mich auf einen Hocker ziehe sie fest an mich greife von hinten in ihren Schritt. „Nein nur festhalten, schließ Deine Beine" Sie beginnt zu hecheln, rhythmisch zu wiegen, ich unterstütze ihre Bewegungen mit beiden Händen am Po. Ihre glockenhelle Stimme beginnt im Rhythmus zu erzählen. „So habe ich meine Unschuld verloren, Wolf... es war so schön, er hat mich so lange gewiegt, wie eine Bébé. Wolf... Männer im stinkenden Faserpelze sind meine schönsten Erfahrungen. Wolf zieh dich nicht aus, leg mich auf die Seemannskiste, leg das Schafsfell auf die Kiste, quer auf den runden Deckel. Lass mich hinten runter hängen, stoße mich von unten einfach stoßen, komm, einfach stoßen!" Sie bog den Rücken nach hinten durch, legt mir ihre Beine auf die Schulter und gibt sich frei. Durch die Enge von Slip Unterhose uns Teddy ist mein Horn wie abgebunden, prall voll, hart. Eindringen! Einsaugen! Ihre Schenkel rutschten von der Schulter. Ihr weiser Körper, lang ausgestreckt, nach hinten gebogen, ein Arm die Augen bedeckend, der andere lang nach hinten hängend, totale Hingabe. Leda und der Schwan die Skulptur aus Gwailor taucht vor mir auf, spornt mich an, mein Innerstes zu geben. Ich presse mich in sie, langsames lösen, pressen, kleine Hübe... tiefe Vereinigung. Sie stammelt unverständliches, wird weich entspannt, baut neue Spannung auf, lauteres stammeln, ihre Nippel sind jetzt rot durchblutet. In mir steigt eine Lust, eine Gier, ein Rausch... nach diesem Körper, nach dieser Frau. Eine haltlose Hingabe meinerseits, ein Verschmelzen, ein Zustand den ich nur mit wenigen Frauen erreicht habe, mein friesisches Rothaar, mit Phila, Thekla. Jetzt Jikke, mein zweites friesisches Rothaar. Mir entgleitet die Kontrolle. Ich spüre wie ich explodiere... sehe wie Jikke sich hochrollt, sehe nur große grüne staunende wunderbare liebe Augen auf mich zufliegen. Fühle viel Frau in meinen Armen und ein poltern von irgendetwas. Sehe in einer Art Halluzination mich in einem Teich stehen, umgeben von hunderten von Kraniche und alle umschmeicheln mein Körper mit den Federn ihrer Schwingen. Ein Kranich hat ein Krönchen auf, ein Federbusch, wie der Südafrikanische. Als er in meine Nähe kommt strecke ich meine Hand aus und er legt seinen Kopf in sie.

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