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Shadow of the Seas 05

bypitze17©

Rosaria hatte mit allem gerechnet. Doch jetzt war sie wirklich überrascht. Am Strand hatte ihr Herz noch so wild geschlagen, dass ihr die Hals und Armvenen deutlich heraus traten. Als der Texaner am Ende zum Aufbruch drängte, hatte sie die Hölle auf Erden erwartet. Während die Rothaarige gepeitscht wurde, hatte er ihre kleinen Brüste schon so wild gemolken, dass ihre dicken Nippel ganz wund waren, und wie Feuer brannten. Jede Region der Tschechin, die der Russe gerade so rückhaltlos peitschte, massierte der Ami an seiner Latina in so wildem Verlangen, dass die Brasilianerin für die Nacht das Schlimmste befürchtete.

Auch die Pein der schwarzhaarigen Rumänin spiegelte sich auf Rosarias nacktem Leib. Gewiss, sie saß nur auf dem Schoß des Gastgebers, während die Gastsklavinnen unter den Instrumenten ihrer Herrschaft zu leiden hatten. Dennoch war sie mitten drin, statt nur dabei. Als diese grausam dicken Nadeln durch die Knospen der Kegelbrüstigen gebohrt wurden, kniff Mac B. So gierig in die ihren, dass sie lauter aufstöhnte, als die Gestochene selbst. Und als man ihren Schmetterling verzierte, wurde auch Rosarias feuchte Feige gezwickt, dass sie nicht mehr still sitzen konnte.

O ja, die Darbietung erregte den Inselherrscher bis ins letzte Glied. Aber auch die knackige Brasilianerin konnte sich der Wirkung des bizarren Schauspiels nicht entziehen. Sie war nicht nur feucht, sie war nass, als sich der Freizeitpirat endlich erhob.

Erstaunlich behände, fand er seinen Weg durch die Dünen. Als sie endlich den festen Weg zur Villa unter den Füßen hatten, drückte er der Brasilianerin eine der zahlreich deponierten Fackeln in die Hand, und wies die Halbnackte an, ihm den Weg zu leuchten.

Natürlich hätte er auch im Mondschein heim gefunden. Doch der pralle Arsch und das Muskelspiel der sambagestärkten Schenkel waren zu verführerisch, als dass der exzentrische Genießer den Anblick ungenutzt hätte verstreichen lassen. Der schwere Mann war geil; ...und Rosaria war es auch. Ungeachtet dessen, dass sie den Kerl fürchtete, und ihn auch noch ziemlich unattraktiv fand.

Aber er gebot über diese Insel. Und er war sehr reich. Geld und Macht haben eine ganz eigene Erotik. Und Schönheit, liegt ihnen zu Füßen...

...Nachdem sie endlich das palmengesäumte Portal durchschritten hatten, fiel die schwere Eichentür geräuschvoll ins Schloss. Ohne dass Rosaria auch nur für eine Minute die kostbare Einrichtung des großen Salons bewundern durfte, drängte der Hausherr sie ins Schlafzimmer.

Und plötzlich begriff die Kastanienblonde:

Der Kerl würde sie heute nicht mehr peitschen. Er war bereits bis in die Zehenspitzen erregt und bedurfte keiner weiteren Stimulation. Er wollte ihr seine Geilheit nur noch in den Schoß hämmern. ...Er würde sie vögeln, bis ihr die Augen aus den Höhlen traten. Und dieser Gedanke beunruhigte sie fast noch mehr...

Als unsere Schöne gegen Mittag aus ihrem erschöpften Schlaf erwachte, fühlte sie sich, als hätte man sie mit einer größeren Dampflokomotive überrollt. Mac B. war zwar fett wie ein Walross, aber auch ebenso stark und ausdauernd. Anfangs glaubte sie, seine Lust durch einen kurzen, heftigen Ritt auf seiner Mitte zu befriedigen. Doch der Kerl war verdammt standhaft, ...und dazu unerwartet stark bestückt.

O ja, auch sie war zweimal wirklich heftig auf ihre Kosten gekommen. Nicht wegen seiner Schönheit. Aber das Gesehene hatte auch in ihr so manchen Schalter umgelegt. Die Mischung aus Schweiß, Blut, Sand, kehligem Stöhnen und dem Geraune einer lüstern aufgepeitschten Menge: Aphrodisierend, wie der zweifelhafte Zauber der antiken Römischen Arena, hatte es auf sie gewirkt.

Nun schmerzte ihre überarbeitete Feige, als sei ein Güterzug hindurch gerast. Ihr stattlicher Arsch leuchtete feuerrot, von seinen anfeuernden Hieben. Und nicht zuletzt ihre armen, kleinen, knackigen Brüstchen hatten gelitten. Nach dem zweiten Ritt hatte er sie gierig gemolken und gesaugt wie ein Verdurstender, um sich in Stimmung für den dritten zu bringen. Als die letzten Milchtropfen versiegt waren, biss er beinahe wütend in die erschöpften Zitzen, schob sich mit seiner ganzen Masse über sie, und fickte die Straffe ein drittes mal. Rosaria war nahe der Ohnmacht. Der Dicke verspritzte seine letzten Tropfen, und schlief schnarchend auf ihr ein. So musste sich ein Walrossweibchen fühlen, kurz bevor es unter dem vielfachen Gewicht des Bullen erstickte.

Rosaria erstickte nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit rollte sich die Masse in eine andere Position, so dass sie entwischen konnte. Zum Glück war dieses massiv hölzerne Lotterbett riesig bemessen. Man hätte eine zehn bis vierzehnköpfige Orgie darin feiern können. Auf seiner Südseite fand sie eine ruhige Ecke, und erholsamen Schlaf.

Sie war gerade erwacht, da huschte auch schon eine halbnackte, bildhübsche asiatische Dienerin herein, und servierte frischen Kaffee und ein herzhaftes Frühstück. Vom Hausherren keine Spur...

Doch gegen Nachmittag, Rosaria hatte gerade frisch geduscht und trug nicht mehr, als ein großes Handtuch um den Luxusleib, fand er sich dann endlich ein. Nicht, dass unsere festschenkelige Schönheit ihn vermisst hätte. Dennoch war sie enorm überrascht, wie freundlich und unterhaltsam er sein konnte, wenn er nicht gerade geil war (und er war meistens geil). Scheinbar hatte sie auch ihn während der vergangenen Nacht ganz ordentlich abgemolken.

Derart befriedigt, zeigte „Blackbirt" ihr dann auch seine weitläufige Anlage, die durchgängig im englischen Landhausstil des achtzehnten Jahrhunderts errichtet war. Bis auf zwei alte Schiffskanonen im Hof, und einigen Säbeln und Musketen an den Wänden des Kaminzimmers, hatte das Anwesen wenig „piratiges", und noch weniger „folterkammeriges" an sich.

Außer des hübschen asiatischen Dienstmädchens, hatte sie auch nicht eine einzige Frau im Haus gesehen. Dabei sollte er sich doch angeblich einen ganzen Harem bildschöner Sklavinnen leisten. Als sie sich gerade auf der Veranda zum Tee niedergelassen hatten, beschloss Rosaria mutig, ihrer Neugierde Befriedigung zu verschaffen.

„Sie haben einen gewissen Ruf", ...begann sie die Unterhaltung im nachmittäglichen Plauderton. „Doch ich wundere mich. Ihr schönes Anwesen liegt so friedlich da, als hätte es niemals den Schrei einer einzigen Sklavin gehört. Selbst wenn das gestrige Fest am Strand eine ganz andere Sprache sprach. Wo sind all die Lustdienerinnen, die zu halten man sie bezichtigt? Wo befinden sich die Kammern des Schreckens, deren Existenz mir solch wohlige Schauer durch die Glieder jagte? Ich habe vor Angst fast unter mich gemacht, als meine Herrin mir eröffnete, welch perverser Bestie sie mich ausliefern wolle. Und nun sitze ich auf der Veranda eines zivilisierten Gentleman, der es vortrefflich versteht, eine Lady zu beglücken; der Manieren an den Tag legt, die eines britischen Edelmannes würdig sind."

Rosaria wusste sehr wohl, dass sie provozierte; ...mit ihrer spitzen Zunge, und dem Muskelspiel ihrer provokant übereinander geschlagenen Beine. Sie wusste, dass sie auf einer Rasierklinge tanzte. Sie wollte ihren Mut beweisen, ihre Verruchtheit, ihre spezielle Neigung herausstellen, die sie in den Augen dieses reichen Mannes zu einem begehrten Lustobjekt machte. Denn sie hatte vom ersten Augenblick an erkannt, dass sie die beste Partie ihres Lebens vor sich hatte. Egal wie dick und unsympathisch er auch sein mochte. Er war auch eine dicke Bank, die es zu knacken galt. Sie wusste, dass sie nicht die erste war, die eine Lunte an diesen Tresor legte. Aber sie wollte die Beste sein. Wenn sie scheiterte, würde sie halt weiter mit Gunnar und Anna weiter segeln. Egal wie es ausging: Wenn sie den Auftrag durchstand, konnte sie ein großzügiges Strandhaus ihr eigen nennen. Wenn sie brillierte, würde sie sich unter Umständen ganze Ölfelder unter den Nagel reißen. ...Was hatte sie also zu verlieren, vielleicht einmal abgesehen von einer heilen Haut?

„Das eine, schließt das andere nicht aus. Natürlich habe ich meine Neigungen. Und ich stehe dazu. Das gestrige Strandfest... . Sexueller Sadismus und gute Manieren müssen sich auch nicht zwangsläufig widersprechen. Ich habe die besten Schulen besucht. Die schlimmste Gemeinheit, schlug mir stets aus der Ecke der wohlerzogensten Schnösel entgegen. Schon als Kind war ich dick, und auch was meine Gesichtszüge anging, nicht eben besonders bevorzugt. Als pubertierender Bengel hatte ich richtig zu leiden. Man schlug mich, sperrte mich in den Schrank, rollte mich unter wohl gesetzten Sprüchen den Hang herunter; ...und wenn die Jungs auf der Balz waren, waren sie wahre Meister darin, mich vor den Ladys lächerlich zu machen. Das Internat konnte grausam sein. Was nützte mir da das Geld meiner Eltern? Dort waren alle reich. Die schlimmsten Schläge erhielt ich von wohlerzogenen Kindern reicher Eltern. Und bei den Mädchen kam ich natürlich nie gut an." ...Mac B. zuckte gleichgültig mit den Schultern.

„Das tut mir leid", ...seufzte Rosaria mitfühlend, und legte dem Inselherren eine tröstende Hand aufs Knie. Doch der wischte sie mit einer lässigen Geste fort.

„Das muss dir nicht leid tun", lachte der Dicke. „Das war die beste Schule meines Lebens. Meine Eltern hatten Geld. Aber ich wollte noch viel reicher werden. Denn Reichtum bedeutet Macht. Ich habe manchen meiner ehemaligen Peiniger ruiniert. Und was die Weiber angeht: Heute sind mir die meisten von ihnen eh zu alt. Damals aber, habe ich mir zwei der einst begehrtesten Internatsschönheiten geangelt, nachdem ich ihre arroganten Gatten arm gemacht hatte. Ein Hochgenuss!"

„Aber ich kann mir all das frische Fleisch, dass ich begehre, natürlich auch kaufen. Nicht wirklich auf dem Sklavenmarkt; ...ich würde niemals ein unglückliches Unterschichtenmädchen für meine Spiele missbrauchen. Ich habe durchaus ein soziales Gewissen und spende großzügig."

„Nein, auf die geldgeilen Schönen habe ich es abgesehen. Nur wirklich rauben, so mit Kanonenboot und Pulverdampf, kommt natürlich noch besser. Darum gebe ich hier ja auch den Piraten. Und ich genieße diese Rolle. ...O, ja: Ich habe ziemlich viele Sklavinnen in meinem Harem. Ein Anruf genügt, und sie stehen zu meiner Verfügung. Denn Geld macht gefügiger, als jede Peitsche. Mein Privatjet ist stets aufgetankt und die Crew in ständiger Bereitschaft."

„Du glaubst es nicht? Ich sehe es in deinen Augen. ...Du hast auch schon Blut geleckt. Du glaubst wirklich, du könntest mir den Kopf verdrehen?"

„Bilde dir nichts ein. Du bist ein schönes Stück, und du wirst mich für ein paar Tage geilen. Du sollst leiden, weil es mich erregt. Deine Pein wird Früchte tragen. Dessen sei dir gewiss. Denn zum Lohn werde ich dich mit Schmuck überhäufen. Aber einen Teil davon, wirst du im Körper tragen. Denn ich will, und werde dich gestalten. Wenn du am Ende diese Insel verlässt, werde ich dir meinen Stempel unauslöschlich aufgedrückt haben. Den Ausdruck „INS FLEISCH GEBRANNT", vermeide ich mit Bedacht. Denn dieses Privileg gewähre ich nur jenen, die sich mir wirklich voll und ganz ergeben haben. Jenen, die mir aus freiem Willen dienen, nur um des Dienens willen; ...mit Haut und Haaren: Fürstlich versorgt, aber ein Leben lang."

„Sou Ling ist eine solche Dienerin. Mein Zeichen trägt sie auf der rechten Brust. Ansonsten trägt sie keinen Schmuck. Sie ist eine ganz besondere Sklavin. Absolut loyal und naturveranlagt. Sie reagiert schon auf bloßen Blickwechsel. Oftmals liest sie sogar meine Gedanken. Ja, sie ist mein Körper; vor allem aber meine Hände. Ich züchtige nur selten von eigener Hand. Ich lehne mich lieber zurück, schaue zu, und genieße. Sou Ling übernimmt das Wesentliche."

„Und dich, werde ich genießen..."

„Zwei Fragen habe ich dir noch nicht beantwortet."

„Was die „Folterkammer" betrifft: An der Westküste der Insel gibt es eine versteckte Höhle. Schon die Piraten nutzten sie, um manches Geheimnis aus ihren verstockten Gefangenen heraus zu kitzeln. Sie hat dieses gewisse Flair. Die Ausstattung ist großenteils noch im original vorhanden. Schon den Fußmarsch dorthin, wirst du genießen..."

„Und was meine restlichen Sklavinnen angeht: Eine handvoll habe ich auf der Insel; natürlich brauche ich ständig meinen Kick. Mein Schiff ankert im Westen, unweit unserer kleinen Vergnügungsstätte. Einige Mädchen erholen sich bereits an Bord, andere warten noch auf ihren Einsatz. Auf jeden Fall aber, tun sie es in größtem Luxus. Mitleid ist also fehl am Platz..."

„Mitleid liegt mir auch fern", ...lächelte Rosaria leicht angesäuert. Wie konnte sie nur annehmen, diesen ausgekochten Burschen so leicht um den Finger zu wickeln. Zumal: Er hatte seine Favoritin eindeutig schon vor langer Zeit gewählt. Die Asiatin lächelte in undurchsichtiger Freundlichkeit. Aber dieses Lächeln zeigte auch Überheblichkeit, Gnadenlosigkeit und unangefochtenen Stolz. Und letzterer war, das musste sich Rosaria im Stillen eingestehen, durchaus berechtigt.

Denn mit ihrem glatten, schwarz glänzenden Seidenhaar, den langen, zierlichen Gliedern, den fein gemeißelten Gesichtszügen und den großen, hohen Naturbrüsten, hatte sie allen Grund dazu stolz zu sein. Und am Blitzen der tiefbraunen Mandelaugen erkannte die Brasilianerin sofort, dass sie ihren dicken Fisch wohl niemals von der Angel lassen würde.

Diensteifrig schenkte die Vollbusige nach, und reichte etwas frisches Gebäck. Aber Rosaria war sich sicher: Mit dem selben Eifer würde sie auch die Peitsche schwingen. Vielleicht sogar mit dem selben, freundlichen Gesichtsausdruck. Ja, sie schien Rosarias Leib sogar schon mit den Augen zu vermessen, ...voller Vorfreude auf den kommenden Tag.

...Und dieser Tag begann schon im Morgengrauen. Ein fernöstliches Lächeln servierte das „Galgenfrühstück" am Bett, und legte angemessene Kleidung bereit. Knapp und wenig, wie sollte es auch anders sein. Ein kurzes Tuch für die Lenden, ein breiter Gürtel dazu. Ferner eine dünne, weiße Bluse, aber immerhin auch kniehohe Stiefel, zum Schutz vor dem dornigen Unterholz. Und einen großen Hut gegen die Sonne.

„In einer Stunde bei den Ställen", ...verabschiedete sich die „Dienerin" lächelnd aus dem Zimmer.

Der Herr wartete bereits hoch zu Ross. Heute sah er ziemlich „piratig" aus. Seine Vertraute war ebenfalls zu Pferde, recht ähnlich gekleidet, und machte eine deutlich bessere Figur auf ihrem angemessen zierlichen Araberschimmel.

Rosaria hatte nie Reiten gelernt. Jedenfalls nicht auf Pferden. Aber das musste sie auch nicht. Sie bekam ein breites Lederhalsband angelegt, in dessen Öse bereits ein langer Strick eingerastet war. Das andere Ende lag in „Blackbirts" Hand.

„Und damit der Weg nicht zu vergnüglich wird, wirf dir diesen Rucksack über. Er ist prall gefüllt mit Überraschungen. Auf das Joch will ich heute gern verzichten. Sonst bleibst du uns noch im Gebüsch hängen, und wir kommen zu langsam voran. Aber Handschellen sollst du tragen, wie eine richtige Gefangene. ...Dort vorn am Stalltor. ...Leg sie dir selbst an. Yoki hat das Schloss dazu."

„Nein, ...nicht vorm Bauch. ...Hände hinter den Rücken und die Scharniere schließen. Ja, so ist es gut...". Schon beugte sich Yoki vom Pferd, und verschloss die altmodischen Handeisen...

Dann ging es durchs Hintertor auf einen einfachen Feldweg, der sich schon nach wenigen Metern im tiefen Grün des Tropenwaldes verlief. Schnell lernte Rosaria die Handfesseln zu verfluchen. Denn der Weg wurde zusehends schlechter. Sie hatte oft Mühe das Gleichgewicht zu halten. Mehrfach hinderte sie nur das Halsband am Stürzen; was sich als wenig komfortabel erwies. Dazu die stechenden Schweißfliegen und Pferdebremsen, die sie nicht verjagen konnte. Zum Glück trug sie lange Stiefel gegen die dornigen Ranken. Dennoch bohrte sich so manch brennender Stachel in ihre ungeschützten Oberschenkel. Denn der Herr schonte lieber sein Pferd, als seine Sklavin, wenn der Weg zu schmal wurde.

Und dann durchquerten sie auch noch diesen kleinen See. Eher ein großflächiger Teich, der wohl auch als Wasserspeicher für die wenigen Inselbewohner diente. Gewiss sehr sauber, denn es lebte allerlei Getier darin. Darunter auch eine stattliche Anzahl von Blutegeln, die schnell Freundschaft mit den Pferden, aber auch mit der schönen Brasilianerin schlossen. An seiner tiefsten Stelle reichte das Wasser bis knapp unterhalb der Brüste.

„Keine Sorge", ...lachte die Asiatin, als sie am anderen Ufer Rosarias angewiderten Gesichtsausdruck bemerkte. „Die kleinen Biester fallen von selbst ab, wenn sie sich voll gesogen haben. Ihr Biss ist sogar sehr gesund. In der Medizin verwendet man sie vielfältig. Unter anderem gegen Rheuma und andere Gelenkentzündungen."

Doch das beruhigte die Vanillecremehäutige nur wenig. Ein Saugwurm hatte sich in ihre Kniekehle verbissen, ein zweiter direkt unter ihrem Bauchnabel. Der dritte labte sich an der Innenseite ihres linken Oberschenkels, und sein vierter Vetter hatte den Weg unter ihren Lendenschurz gefunden.

...Als unsere Heldin endlich das Donnern der Küstenbrandung hörte, hatten sich die dünnen Würmer bereits zu pflaumengroßen Gebilden gemausert. Kurz vor Erreichen des versteckten Höhleneingangs, fiel schließlich der erste vom Schenkel...

„Man könnte dir die Biester auch direkt auf deine unverschämten Nippel setzen, ...und auf die geile Clitt. In meiner Heimat ein sehr beliebtes Hausmittel zur Luststeigerung. Hab mal gesehen, wie es ein Meister an seiner jungen Novizin angewandt hat. An den Brustspitzen hat sie nur schwer geatmet. Doch als er ihr den Saugwurm auf das zarte Perlchen setzte..., die kleine hat gestöhnt und gequiekt. Ob vor Lust, oder Schmerz, ...oder auch beidem? ...Ich weiß es nicht. Der Herr hatte danach jedenfalls einen mächtigen Ständer ", ...lächelte die Chinesin zweideutig, und half ihrem Herrn aus dem Sattel.

Rosaria erschauerte beim bloßen Gedanken. Denn schon die eigenen, zufälligen Bissstellen ziepten nicht gerade angenehm...

Als die Pferde schließlich versorgt waren, ging es über einen zugewucherten Pfad zu den scharfen Klippen hinab. Ein falscher Tritt, und ihr schöner Leib würde zerschmettert werden. Nun waren ihre auf dem Rücken gefesselten Hände wirklich ein gefährliches Hindernis.

Die Brandung donnerte. Man konnte die feine, salzige Gischt schon auf der Zunge schmecken, als Mac B. seinen Säbel zückte, um auf dichte Vegetation einzudreschen. Als die letzte Ranke gefallen war, quetschte sich der voluminöse Mann durch einen Felsspalt, und zog die Sklavin hinter sich her. Sou Ling folgte griff in eine seitliche Nische und entzündete eine bereitliegende Fackel.

„Willkommen in der Unterwelt", ...lachte Blackbirt, als nach ein paar Schritten das letzte Tageslicht gewichen war. Die Chinesin schritt inzwischen routiniert voran, und beleuchtete eine sich zusehends weitende Halle. Die Brecher donnerten wie ferner Geschützdonner gegen den Fels. Es hätte Mac B´s Schilderung gar nicht bedurft, um ein beklemmendes Gefühl zu entfachen. Rosaria konnte sich nur zu gut vorstellen, wie die Gefangenen sich einst fühlen mussten, wenn sie unter diesem Donnern ihrer Folter, und nicht selten ihrem sicheren Ende entgegen schritten.

„Wir befinden uns hier knapp zwei Meter über dem Meeresspiegel. Bei Sturm oder ungewöhnlich hoher Flut, drückt das Wasser über unterirdische Kanäle auch gern in die Grotte", ...eröffnete der Freizeitpirat im Plauderton, als sie in der großen Halle angekommen waren.

Der sauber gespülte Sandboden sprach Bände. Sie waren die Ersten, die hier seit der letzten Überflutung ihre menschlichen Fußspuren hinterließen. Kleinere Fußspuren gab es zuhauf, wie Rosaria erkannte, als die Chinesin weitere Fackeln entzündete. Und sie wollte sich gar nicht vorstellen, welche Tiere sie hinterlassen hatten. Doch der Pirat beantwortete ihr die ungestellte Frage sogleich.

„Kleine Einsiedlerkrebse machen hier regelmäßig sauber. Nach dem Hochwasser bleiben regelmäßig verirrte Fische zurück. Und wenn die bösen Seeräuber mal jemanden vergessen haben..."

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