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Verlockende Versuchung

byswriter©

Hiermit stelle ich wieder eine ältere Story von mir ein, der ich hinreichend Potenzial für eine erfolgreiche Veröffentlichung einräume. Da manche Kritiker so viel Freude an meinem letzten Griff in die Mottenkiste gehabt haben, dachte ich mir, ich sollte das möglichst bald wiederholen. Viel Spaß mit der aufpolierten Version aus dem Jahr 2013.

Copyright by swriter Nov 2013 (überarbeitet Nov 2017)

*

Katja war nervös. Seit ihrer Abschlussprüfung auf der Berufsschule hatte sie sich nicht mehr so angespannt gefühlt wie in diesem Augenblick. Sie stand auf der Matte mit der obligatorischen Botschaft „Willkommen" zu ihren Füßen. Neben ihr stand ihr Freund. Der Neue. Der Spezielle. Der nicht minder aufgeregt wirkte als seine Begleiterin. Katja hatte Ben vor einigen Monaten in einer Kneipe kennengelernt, als sie mit zwei Freundinnen unterwegs gewesen war. Er hatte mit einem Kumpel lässig am Tresen gestanden, ein halb volles Glas Bier in der Hand. Katja hatte ihn zunächst nicht bemerkt. Zu voll war es gewesen, zu viele Männer hatte es zu begutachten gegeben. Ihre Freundin hatte Katja schließlich auf den muskulösen Mann aufmerksam gemacht, der Katja fortwährend neugierige Blicke zugeworfen hatte und sein neugieriges Interesse an der jungen Frau nicht kaschieren konnte. Ihre Blicke hatten sich getroffen. Sie fand ihn attraktiv. Sie lächelte ihn an. Sie kamen ins Gespräch. Zwei Stunden später durchwühlten sie die Laken ihres Betts.

Seit dieser Nacht waren sie ein Paar. Heute stand der Besuch bei ihren Eltern an. Eigentlich nichts Besonderes. Jede Frau wäre nervös gewesen, wenn sie ihren Lebensgefährten das erste Mal ihrer Familie vorgestellt hätte. Katja war besonders nervös. Warum? Ben war anders als ihre bisherigen Freunde. Er war schwarz. Dunkle Haut wie die Nacht. Kahl geschorener Kopf. Muskulöser Körper. Für manche sah er bedrohlich aus. Für sie war er der liebenswerte Lebenspartner, der Gefühl und Stärke gleichermaßen vereinte. Sie liebte ihn und er liebte sie. Da er Teil ihres Lebens war, mussten ihre Eltern von ihrem Glück erfahren. Es würde kein leichter Gang werden.

Obwohl Katja einen Schlüssel für das Haus ihrer Eltern hatte, klingelte sie. Ihr Magen drehte sich um. Ben drückte ihre Hand, während sich Schritte aus dem Innern näherten. Als die Tür geöffnet wurde, blickte Katjas Mutter Ursula neugierig hinaus. Sie erblickte ihre Tochter, setzte sie ein strahlendes Lächeln auf, das sogleich erlosch, als sie den Kopf zu dem Mann in dem grauen Sakko drehte. Katja konnte in ihrem Gesicht lesen wie in einem Buch: „Was macht der denn hier?". Ursula besaß soviel Anstand, den Gedanken nicht auszusprechen. Ein Hilfe suchender Blick wanderte zu ihrer Tochter. Katja machte gute Miene zum bösen Spiel und lächelte. „Hallo Mama ... Darf ich dir Ben vorstellen? Meinen Freund."

Katja war sich sicher, dass ihre Mutter für einen Augenblick das Atmen eingestellt hatte. Ben lächelte Ursula freundlich an und präsentierte ihr seine strahlend weißen Zähne. Ursula blieb verwirrt und überrascht. Als Herbert, Katjas Vater, sich zu ihnen gesellte, zuckte seine Frau erschrocken zusammen. Katja sah ihrem Vater an, dass er zunächst irritiert und dann ungehalten war. Er schien sich zu fragen, was der große schwarze Typ an ihrer Haustür zu suchen hatte. Typisch bürgerliches Spießertum ging es Katja durch den Kopf. Es half nichts. Da mussten sie durch. „Hallo Papa. Das ist Ben ... Dürfen wir reinkommen?"

Sie durften, wenn auch widerwillig. Katja bedauerte Ben. Zwei Augenpaare verfolgten jeden seiner Schritte. Er versuchte das Beste daraus zu machen und bemühte sich, so wenig feindselig wie möglich auszusehen. Glücklicherweise streckte Katjas jüngere Schwester Lisa den Kopf in den Flur und rannte voller Freude auf die Gäste zu. Die Geschwister fielen sich in die Arme und drückten sich innig. Lisa lebte noch bei ihren Eltern und sah Katja nur gelegentlich. Sie wusste, dass Katja einen Neuen hatte, war aber ebenso ahnungslos wie ihre Eltern, was sein Äußeres anging. Sie starrte den athletisch wirkenden Schwarzen prüfend an. Katja sah, dass Ben ihrer Schwester gefiel. Lisas Blick ließ keine Zweifel an ihrer positiven Taxierung des Mannes aufkommen. Ben und Lisa gaben sich freundlich die Hand. Für Katjas Geschmack löste Lisa den Händedruck zu spät. Endlich bat ihre Mutter sie ins Wohnzimmer. Bloß schnell aus dem Flur rauskommen!

Ihre Mutter hatte Abendessen gekocht. Während die Frauen in der Küche standen und sich die aktuellsten Neuigkeiten zuwarfen, führte Herbert den schwarzen Gast ins Wohnzimmer. Ben nahm auf der Couch Platz, auf der er verloren wirkte. Auf die Idee, ihm etwas zu trinken anzubieten, kam Herbert nicht. Später hatten sie sich an den Esstisch begeben und speisten in scheinbar gemütlicher Atmosphäre. Diese herrschte nur äußerlich, Katja spürte die Spannungen am Tisch allzu deutlich. Ihre Eltern sprachen nur das Notwendigste und vermieden es, Ben in die Unterhaltung einzubeziehen. Katja ärgerte sich darüber und war froh, dass wenigstens Lisa sich mit Ben unterhalten wollte.

Herbert war offensichtlich immer noch nicht angetan vom Erscheinen des fremdländisch wirkenden Mannes. Ein Sklavenhändler aus den Südstaaten hätte nicht finsterer dreinblicken können. Katja verstand ihren Vater sogar. Sie war schon immer sein kleines Mädchen gewesen. Sie war die gut behütete der beiden Schwestern gewesen. Ihren ersten Freund hatte sie erst mit 18 gehabt. Jetzt war sie 24 und Ben war erst ihr dritter fester Freund. Herbert achtete auf seine Älteste wie auf seinen Augapfel. Ihr sollte nichts Böses widerfahren. Ein dunkler großer Mann passte nicht in das Bild von einer heilen Welt für seine Tochter.

Wie gut hatte es da doch Lisa. Ihre Schwester war schon immer der Wirbelwind in der Familie gewesen. Sie hatte alles tun dürfen, wofür Katja hart kämpfen musste. Lisa war schlagfertig, wusste, was sie wollte, und hatte ihren Eltern früh die Stirn geboten. Sie hatte den Respekt ihres Vaters erworben und bewiesen, dass sie mit beiden Beinen im Leben stand. Sie traf sich regelmäßig mit allen möglichen Typen und war so schlau, diese ihren Eltern vorzuenthalten. Katja war sich sicher, dass ihr Vater weniger skeptisch reagieren würde, sollte Lisa eines Tages einen Schwarzen nach Hause bringen. Oder einen Araber. Oder gar eine Lesbe. Katja konnte nachvollziehen, dass ihr Vater für seine Große nur das Beste wollte und sein Leben lang auf sie achten würde. Es würde ein langer Weg werden, ihn von den positiven Eigenschaften ihres Lebensgefährten zu überzeugen.

Ben war gebildet, sprach akzentfrei Deutsch und wusste sich zu benehmen. Er war gepflegt, hatte gute Manieren und war charmant. Dass diese Talente bei ihren Eltern versagten, wunderte Katja nicht. Sie erinnerte sich an früher, als sie im Alter von acht oder neun Jahren die Freundschaft eines türkischen Jungen gemacht hatte. Ihr Vater hatte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ihr den Umgang zu Ali so schwer wie möglich zu gestalten. Katja konnte sich bald nur noch heimlich mit dem Jungen treffen. Das Spießrutenlaufen fand irgendwann ein Ende, als Ali mit seiner Familie zurück in die Türkei zog. Glücklicherweise hatte ihr Vater keinen Verdienst daran. Ob Herbert es auch so sah, wusste sie nicht.

Nach dem Essen räumten sie den Tisch ab. Katja wollte Ben nicht mit ihrem Vater alleine lassen. Lisa bot sich an, ihm Gesellschaft zu leisten. Katja war aufgefallen, dass ihre kleine Schwester ihren Freund musterte und ihm neckische Blicke zuwarf. Das ärgerte sie. Nicht, dass Ben darauf anspringen würde. Lisa war attraktiv. Sie war jung, hübsch, hatte lange braune Haare, die bessere Figur beider Geschwister, und mit ihrem Lächeln konnte sie fast jeden Mann in ihren Bann ziehen. Katja wusste, dass ihr die Typen reihenweise zu Füßen lagen und eine Einladung in das Bett der 19-Jährigen nicht ausschlugen. Lisa war so vernünftig, ihr lockeres Sexleben außerhalb der elterlichen vier Wände auszuleben, sodass Ursula und Herbert nicht mitbekamen, dass ihre Tochter gelegentlich als Wanderpokal durch die rauen Hände ihrer männlichen Verehrer wechselte. Manchmal beneidete Katja sie wegen ihrer Lockerheit und Offenheit. Sie sehnte sich allerdings nach einer stabilen Beziehung in ihrem Leben und war sich sicher, mit Ben den Richtigen gefunden zu haben.

Die Familie samt schwarzem Anhang nahm auf der Couchlandschaft Platz, und es entwickelte sich eine schleppende Unterhaltung. Katjas Mutter hatte sich entschieden, den Freund ihrer Tochter nicht mehr zu ignorieren, und erkundigte sich nach seinen Familienverhältnissen. Katja kam es eher wie ein Verhör vor, doch Ben machte gute Miene zum bösen Spiel und antwortete freundlich und charmant. Ihr Vater zog es vor, wortkarg zu bleiben. Da Katja seit einigen Jahren alleine wohnte und zwischen den Wohnungen eine mehrstündige Autofahrt lag, hatten ihre Eltern sie eingeladen, in ihrem alten Kinderzimmer zu übernachten. Die Einladung wurde in der Annahme ausgesprochen, ihre Tochter reise ohne Begleitung an. Nunmehr konnten Ursula und Herbert nicht von ihrem Angebot zurücktreten und erklärten wie selbstverständlich, dass Katja und Ben gerne über Nacht bleiben durften. Lisa wirkte belustigt, da sie ganz genau wusste, dass ihr Vater den schwarzen Typen so schnell wie möglich aus dem Haus haben wollte.

Katja war froh, als der gemeinsame Abend beendet war, und gemeinsam mit Ben zog sie sich auf ihr Kinderzimmer zurück. In diesem sah es noch so aus wie damals, als sie ausgezogen war. Es hingen Poster längst vergessener Teeniestars an den Wänden. Stofftiere und Puppen bewiesen, dass es das Zimmer einer unreifen Tochter gewesen war. An der Wand stand ihr schmales Bett, in dem sie mit Ben schlafen würde. Ihr fiel spontan ein, dass dieses Bett noch jungfräulich war. Nie zuvor hatte sie auf dieser Matratze mehr gemacht als mit einem Jungen zu knutschen und zu fummeln. Ihre Unschuld hatte sie erst in ihrer ersten eigenen Wohnung drangegeben. Sie zogen sich ins Kinderzimmer zurück und machten sich für die Nacht bereit. Ihre Mutter wünschte ihnen eine angenehme Nacht. Ihr Vater hatte sich ins Elternschlafzimmer zurückgezogen. Er war nicht der Typ für Freundlichkeiten. Katja und Ben schlossen die Tür hinter sich und sahen einander fragend an.

„Tut mir leid, dass meine Leute solche Spießer sind."

„Hey. Kein Problem. Ich komme damit klar."

„Sollen wir uns schlafen legen?"

Kurz darauf lagen sie zusammen auf dem Bett. Sie hatten das Bettzeug zur Seite geschoben. Da es schwülwarm war, wollten sie sich nicht bedecken. Wie in den eigenen vier Wänden hatten sie sich komplett ausgezogen. Seit Katja von zu Hause ausgezogen war, hatte sie den Reiz des Nacktschlafens für sich entdeckt. Sie liebte es, unbekleidet zu schlafen und sich in die kühle Bettdecke zu kuscheln. Ben hatte sich an ihre Gepflogenheiten angepasst, und wenn sie nebeneinander schliefen, trug keiner von ihnen Kleidung am Leib. Katja nahm an, dass ihre Eltern nicht mehr bei ihnen hereinplatzen würden, weswegen ihre Nacktheit unbedenklich erschien. Während sie sich unterhielten, schmiegten sie sich eng aneinander. Katja ließ ihren Finger immer wieder über Bens leicht behaarte Brust wandern. Er revanchierte sich mit Streicheleinheiten über ihrem Rücken.

„Ich verstehe wirklich nicht, warum meine Eltern so voreingenommen sind."

„Deine Mutter sieht mich an, als ob ich einem Kannibalenstamm entsprungen wäre."

„Jetzt übertreib aber nicht."

„Sind sie jedem deiner Freunde so ablehnend gegenüber aufgetreten?"

„Nun ja ... Papa wollte jeden der Typen so schnell wie möglich wieder los werden", gab Katja zu verstehen. „Aber so oft habe ich keinen Männerbesuch nach Hause gebracht."

Ben küsste sie auf die Haare. Katja legte ein Bein über seinen Oberschenkel. Ihre Hand wanderte den Bauch hinunter und führte kreisförmige Bewegungen auf der dunklen Haut aus. Ben gefiel es und berührte Katja am Ohr, an der Schulter und am Nacken. Sie schnurrte wie ein Kätzchen und schmiegte sich noch enger an ihren Freund.

„Und deine Schwester?"

„Du meinst die, die dich mit Haut und Haaren auffressen wollte?"

„Wie kommst du denn darauf?"

„Glaubst du nicht, dass ich gesehen habe, welche Blicke sie dir zugeworfen hat ...? Lisa hat die Angel ausgeworfen und du hast dich beinahe von ihr einfangen lassen."

„Das stimmt doch gar nicht."

„Ich habe deinen Blick gesehen."

Jetzt hatte sie seinen Schoß erreicht und fuhr mit den Händen durch das krause Schamhaar. Bens bestes Stück ruhte zwischen den Beinen und zeigte in Richtung Bauchnabel.

„Ich wollte nur nett sein. Außerdem ... Du glaubst doch nicht, dass deine Schwester mir schöne Augen machen würde? Sie weiß doch, dass ich mit dir zusammen bin."

Die Fingerspitzen glitten über die Eichel. Ben zuckte kurz zusammen.

„Ich glaube nicht, dass sie das als Hinderungsgrund sehen würde."

„Ich dachte, ihr versteht euch gut."

„Schon ... Was Männer angeht, spielt Lisa allerdings nach ihren eigenen Regeln."

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es wagen würde. Außerdem gehören immer zwei dazu, dass etwas passiert."

Katjas Zeigefinger strich von seiner Spitze bis zum Ansatz über den Penis. Ihr Freund zitterte leicht und nahm einen tiefen Atemzug. „Würdest du auf sie stehen, wenn du nicht mit mir zusammen wärst?"

„Was soll denn die Frage?"

„Sei ehrlich. Findest du Lisa scharf?"

„Äh. Keine Ahnung."

Jetzt berührten zwei Finger den schlaffen Kameraden. Das Zucken nahm zu. Die Blutzufuhr kam in Gang. „Sie hat eine tolle Figur ... Und einen knackigen Hintern."

„Kann schon sein."

„Ich habe gesehen, wie du ihr auf den Arsch geschielt hast."

„Wenn du meinst."

Die Hand wanderte hinab und nestelte zwischen den Beinen. Ben spürte die Reize an seinem Hoden und spreizte die Beine. „Sie ist schlanker als ich ... Und hübscher."

„Du hast die geileren Möpse."

„Sonst nichts?"

„Du hast ein angenehmes Wesen."

„Ja, danke schön. Macht dich das etwa an?"

„Nein. Aber wenn du mir an den Eiern spielst, macht es mich an."

„Tu ich doch gar nicht."

Der halb ausgefahrene schwarze Stamm behauptete das Gegenteil.

„Wenn du Lisa in der Disco treffen würdest und wenn du nicht mit mir zusammen wärst ..."

„... dann würde ich sie anbaggern und sie mit nach Hause nehmen ... Wolltest du das hören?"

Katja zwickte mit den Fingernägeln in den wachsenden Schwanz.

„Aua. Spinnst du?"

„Du betrügst mich mit meiner eigenen Schwester?"

„Ich hatte doch gesagt, wenn ich nicht mit dir zusammen wäre."

„Wenn du nicht mit mir zusammen wärst, würdest du Lisa gar nicht kennen."

„Aber du hattest doch gesagt, wenn ich sie in der Kneipe ... Kannst du nicht einfach mit den Psychospielchen aufhörten und dich mit angenehmeren Dingen beschäftigen?"

„Zum Beispiel?"

„Du könntest zeigen, dass du mich als Typ cool und annehmbar findest. Blas mir einen und setzt dich anschließend auf mich."

Katja ließ von seiner Stange ab und stützte sich mit einer Hand am Kopf auf der Matratze ab. Sie blickte Ben herausfordernd an. „Im Haus meiner Eltern?"

„Na und?"

„Ich kann doch nicht mit dir vögeln, wenn meine Eltern nebenan im Elternschlafzimmer sind."

„Was? Wieso ...? Warum fummelst du denn die ganze Zeit an mir rum?"

„Hat dich das gestört?"

„Nein. Ich meine nur ..."

„Hast du eine Vorstellung davon, was mein Vater mit dir macht, wenn er uns beide gleich stöhnen hört?"

„Was sollte er denn tun?"

„Ich glaube, er hat noch eine Schrotflinte im Keller. Er war mal Jäger."

„Das ist doch wohl ein Scherz."

„Nein. Ich habe die Knarre selber gesehen."

„Die wird er wohl kaum herausholen, um den Freund seiner Tochter zu erschießen."

„Wer weiß? Was würde er wohl denken, wenn ich plötzlich laut stöhnen würde? Dass du mir etwas antust?"

„Du drehst jetzt total durch ... Dann vögeln wir eben nicht und fummeln nur ein bisschen. Wenn du mir einen bläst, verspreche ich auch leise zu sein."

„Das geht nicht. Du müsstest dich revanchieren, und wenn ich auf Touren komme, werde ich immer wahnsinnig laut. Ich würde richtig laut werden und Papa würde es sicherlich hören ... Denk an die Flinte im Keller."

„Dann lecke ich nicht dein Döschen und du spielst nur ein wenig an meinem Schwanz rum."

„Das wäre doch unfair, oder?"

Ben blickte zwischen seine Beine. Sein Schwanz stand steil nach oben und sehnte sich nach Streicheleinheiten oder Schlimmeres. „Was soll das Ganze eigentlich? Willst du mir eins auswischen, weil ich deiner Schwester auf den Arsch geguckt habe ...? Das haben heute wahrscheinlich etliche Männer gemacht."

„Die sind aber nicht mit mir zusammen."

„Ich kapiere es nicht. Warum hast du mir an den Schwanz gefasst, wenn du doch keine Ambitionen hast, etwas damit anzufangen?"

„Ich hatte angenommen, dass es angenehm für dich ist."

„Natürlich war es angenehm. Es hat aber auch Lust auf mehr gemacht und du kommst stattdessen mit der Schrotflinte im Keller ... Warum müsst ihr Frauen immer diesen Psychoquatsch abziehen?"

Katja grinste ihren Freund an. Sie beugte sich über ihn und gab ihm einen innigen Kuss. Gleichzeitig legte sie ihre Hand in seinen Schritt und umfasste den harten Riemen. Sie vollzog ein paar Schübe vor und zurück und ließ dann von ihm ab. „Ich bin nicht böse auf dich. Ich habe heute irgendwie keine Lust. Wahrscheinlich, weil meine Eltern nebenan schlafen. Du hast recht ... Ich hätte dir nicht erst Hoffnungen machen sollen."

„Ach nee."

Erneut ein entschuldigender Kuss auf den Mund. Dann drehte sich Katja um und legte den Kopf auf ihr Kissen. Ben blieb mit der Frage nach dem Sinn der Aktion und einer stattlichen Erregung neben ihr liegen. Er starrte an die Decke. Was war das hier für eine komische Familie? Der Vater war ein Schwarzenhasser, die Mutter beäugte jeden seiner Schritte und die kleine Schwester zog ihn mit den Augen aus. Und seine Partnerin vollzog einen aberwitzigen Psychokampf, aus dem er mit einer unbefriedigenden Erregung hervorging. Was sollte er damit anfangen?

Ben fand sich damit ab, dass er an diesem Abend nicht mehr zum Schuss kommen würde. Sollte er sich noch schnell im Bad einen runterholen? Er spürte seine Blase. Er würde vor dem Schlafengehen nochmals pinkeln müssen. Ben beugte sich zu Katja herüber. Sie hatte die Augen geschlossen. Er stand auf und suchte seine Schlafanzughose. Katja bekam mit, dass Ben im Zimmer umherlief, und drehte sich zu ihm um. „Was ist denn?"

„Wo ist mein Schlafanzug?"

„Zu Hause im Kleiderschrank."

„Na klasse ... Und was soll ich jetzt anziehen?"

„Wozu?"

„Ich muss noch mal ins Badezimmer."

„Geh doch so."

„Und wenn dein Vater mich so sieht ...? Schrotflinte?"

„Der schläft schon längst, und Mama liegt auch im Bett. Außerdem war sie vorhin noch im Bad. Du hast freie Fahrt."

„Ich ziehe besser den Slip an."

„Wenn du meinst."

Ben nahm die graue Unterhose an sich und zog sie an. Sein semi-erregter Penis beulte die Vorderseite aus. Katja hatte sich wieder zur Wand abgewandt, während Ben sich zur Tür orientierte. Er legte ein Ohr an das Holz und lauschte. Wie wahrscheinlich war es, dass der verrückte Vater im Flur patrouillierte und auf so eine Gelegenheit wartete? Ben schüttelte den Kopf und damit seine blöden Gedanken ab und öffnete die Tür des Kinderzimmers. Der Flur war in Dunkelheit getaucht. Er versuchte sich zu orientieren. Als er vor einer Tür stand, suchte er nach einem Hinweis, was sich hinter dieser befand. Wenn er ins Elternschlafzimmer platzen würde, dürfte das einer mittleren Katastrophe gleichkommen. Dann doch schon lieber versehentlich zu Lisa ins Zimmer.

Katjas Schwester war aber auch ein scharfes Geschoss, ging es ihm durch den Kopf. Geiles Fahrgestell, bildhübsches Gesicht und ein Lächeln, dass Eisberge zum Schmelzen bringen konnte. Der einzige Makel waren die kleinen Titten. Die waren ihr schnell verziehen angesichts der restlichen geballten Ladung Sex, die diese Frau ausstrahlte. Selbstverständlich hätte er Lisa in der Kneipe angebaggert und zu sich ins Bett eingeladen. Welcher Mann mit Verstand hätte sich solch eine Gelegenheit entgehen lassen? Ben sah sich um. Er erinnerte sich, wie er das Bad wenige Stunden zuvor aufgesucht hatte. War es hinter dieser Tür? Er riskierte es und drückte die Klinke herunter. Kein spitzer Schrei einer Frau. Kein Licht. Kein Gewehrschuss in seine Richtung. Er betätigte den Lichtschalter. Es war das Bad.

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