tagErotische VerbindungenZweimal gelebt, zweimal gestorben 01

Zweimal gelebt, zweimal gestorben 01

bymbkb2016©

Callboy - Tom

Die Hände wühlten sich in die mit Schaum bedeckten Haare. Lauwarmes Wasser prasselte aus dem Duschkopf auf den Körper. Mit leichtem Druck massierte er sich das Shampoo in die Kopfhaut und lauschte dem Rauschen des Wassers, das zu seinen Füßen plätschernd auf den Wannenboden schlug. Tom registrierte nur seine direkte Umgebung, das Bad.

Ein sommerlicher, drückend schwüler Augusttag kündigte sich an. Es war bereits viertel nach Zehn. Sein Frühstück hatte Tom schon gegessen und die morgendlichen Liegestütze ausfallen lassen. Dafür machte er einige Hantelübungen in seinem Büro und sah sich den Terminkalender auf dem Monitor seines PC an.

Dienstag/ Julia/ 13 Uhr, Raffeneriestraße 13/ Tel. ...

Jetzt, unter der Dusche, ging ihm dieser Anruf vom Vorabend nicht aus dem Kopf, obwohl er sich sehr dem Gefühl einer angenehmen Körperpflege hin gab. Unterschwellig bohrte sich das Telefonat in sein Gehirn.

Dieser bestimmende Tonfall und die dazu unpassende angenehme Stimmlage. Er hatte schon so einige schroffe, direkte oder etwas skurrile Angebote per Telefon erhalten. Was er aber am gestrigen Abend auf dem Anrufaufzeichner abhörte verschlug ihm im ersten Moment den Atem.

Tom nannte es Termine, die er abzuarbeiten hatte und es waren die unmöglichsten Offerten darunter. Das Geld war in vielen Fällen leicht verdient, weil es mehr um Unterhaltungen oder abendliche Begleitungen mit unbekanntem Ausgang ging. Nackte Körper oder Sex wurden erst drei oder vier Termine später zum Mittelpunkt der Zweisamkeit und führten irgendwann zu solchen eigenartigen und sehr konkret bezeichneten Handlungen bei der Terminvereinbarung.

Diese Termine ergaben sich meistens aus Empfehlungen und weniger durch neue Kontaktaufnahmen der Frauen, die auf seine monatliche Annonce zurückzuführen waren. Die Stammkontakte erleichterten ihm eine Erfüllung solcher Wünsche sehr. Man kannte sich eben schon geraume Zeit.

Um so mehr fragte er sich, wer ihm diese Julia, so nannte sie sich auf dem Band, empfohlen hatte.

Er rief sie noch am gleichen Abend zurück und wollte wissen, was das zu bedeuten habe und wie sie auf ihn kam. Sie wiederholte den selben Satz wie auf dem Anrufaufzeichner und den Preis von einhundertfünfzig Euro, blieb ihm jedoch die Antworten auf seine Fragen schuldig. Er zögerte und sie fragte mit dem Nachdruck, der keinen Widerspruch duldete: „Willst du oder nicht?".

Ihm blieb die Sprache im Kehlkopf fast stecken und bevor er sich die Blöße eines Zögerns oder der Feigheit gab, sagte er zu und fragte nur: „Bleibt es bei der Adresse?". Sie gab ihm nochmals ihre alle Daten und den Namen an der Hausklingel und wiederholte mit starker Betonung diesen Satz ohne den Preis, als unbedingte Handlung wenn er erschien.

Tom spülte sich die Seife aus den Haaren und vom Körper, drehte das Wasser ab, schob den Duschvorhang beiseite und entstieg der Wanne.

Nach dem Abtrocknen stellte er sich vor den Spiegelschrank über dem Handwaschbecken, betrachtete sein Gesicht auf der Suche nach Bartstoppeln und Unreinheiten, fuhr sich mit der rechten Hand über seine Kinnspitze und stellte freudig fest, dass er sich vor dem Duschen sehr gut rasiert hatte. Automatisch fuhr seine linke Hand über seinen Schamhügel.

Verdammt dachte er. Da hab ich doch glatt die Rasur da unten vergessen.

Er rasierte seine Schamhaare im Genitalbereich und unter den Achseln in unregelmäßigen Abständen mit dem Nassrasierer nur nach.

Für seine Lustzone rund um seinen Penis und sein Säckchen benutzte er einmal im Monat Enthaarungscreme und das erleichterte ihm für den Rest der Zeit eine schnelle Nachrasur.

Für die Achselhaare kam das nicht mehr in Frage, nachdem er es einmal mit 19 Jahren probierte. Mit einer extremen Rötung unter den Armen und vor Schmerzen wochenlang wie ein Bodybuilder rumlaufend und ölig feuchte Wattepolster unter die Achseln legend, unterließ er jeden weiteren Versuch.

Er öffnete den Wasserhahn vom Waschbecken, nahm den Rasierschaum vom Glasbord an der Wand, links neben dem Spiegelschrank, schüttelte die Dose auf und ab, um den Schaum darin zu verfestigen, nahm die Verschlusskappe ab und sprühte sich eine kleine Menge in den linken Handteller. Ruhig und gleichmäßig verteilte Tom die weiße Creme über seinen Schamhügel, die Hoden, in den Übergang vom Hoden zum After bis hin zum Steißbein. Er wiederholte den Vorgang solange bis auch jede Hautpore mit Rasierschaum bedeckt war. Dann ging er in die Hocke mit weit gespreizten Beinen, musste noch einmal hoch kommen, weil er den Rasierapparat vergessen hatte, ging wieder in die Hocke und begann, mit kurzen aber fast identischen Zügen, mit der Rasur. Kaum begonnen stellte er fest, dass er die Vibration seines Rasierers nicht eingeschaltet hatte, holte es mit einem Daumendruck auf den Einschaltknopf nach und setzte seine Rasur fort.

Um den After herum war er sehr vorsichtig und fühlte mit den Fingern kontrollierend nach, ob er auch keine Borste seiner Haare vergessen und sich nicht verletzt hatte. Zum Ende kommend, zog er den Nassrasierer in den Innenseiten seines Pos bis zum Steißbein hoch, befühlte auch hier nochmals die Qualität und war zufrieden. Es war schon etwas kompliziert, um sich herum über das Gesäß an die Furche zu kommen, aber es funktionierte seit den Anfängen der Selbstrasur immer besser und lief schon automatisch in Bewegung und Handlung ab. Die hockende Position war dabei sehr hilfreich.

Er erhob sich, stieg noch mal in die Wanne, spülte den Schaum ab, wusch sich mit seiner Intimseife alle rasierten Flächen nach und ließ zum letzten mal Wasser über seinen gesamten Körper laufen, um sich vom Rest der Seife zu befreien, die sich noch irgendwo mit Spritzern auf ihm verteilt hatten.

Wieder aus der Wanne, nahm er Melkfett aus dem linken Teil seines dreiteiligen Spiegelschrankes und verteilte, mit mehreren geringen Mengen auf den Fingerspitzen und in den Handflächen, das Fett auf seinem Unterleib. Eine kleine Portion auf dem Zeige- und Mittelfinger, nicht größer als eine Weintraube, presste er durch den Anus in seinen vor dem Duschen mehrfach gespülten und gereinigten Darm. Es war ihm zu einem völlig normalen Ritual geworden und nichts besonderes mehr. Auch die kleine rundum Massage mit der Fingerkuppe im Innenrand des Schießmuskels gehörte dazu. Das Fett, an dieser Stelle und mit dieser Prozedur, gab ihm ein Gefühl der Reinheit und Zwanglosigkeit für eventuelle besondere Lustbarkeiten. Manchmal nahm er mehr und verteilte es mit zwei oder drei Fingern in der Tiefe seines Enddarms als Gleitcreme, wenn er wusste, dass mehr auf dem Programm stand.

Zum Schluss versorgte er seine fettigen Hände mit einem sehr angenehmen Duft. Dazu benutzte er Vegas 69, einem Parfüm mit dem annähernden Geruch von Davidoff Coolwater, nur nicht so intensiv und etwas femininer Note. Der Clou daran war, dass er sehr wenig in den fettigen Händen verreiben, auf die Haut auftragen und nur warten musste, bis sich der Duft in einen angenehmen, unaufdringlichen und maskulinen Duft verwandelte. Zuviel davon war zu aufdringlich, weniger hob seinen eigenen Körpergeruch stärker hervor. Sein After blieb davon ausgeschlossen.

Wichtig war auch die Pflege des Hodensacks mit seinen unzähligen Fältchen.

Tom sprühte sich einen kleinen Stoß von dem Parfüm auf die Handflächen, nahm sein Babyöl vom Deckbord des Spiegelschrankes, goss sich etwas Öl in die linke Handkuhle, rieb wieder seine Hände aneinander, um alles gut zu verteilen und faste an seinen Sack.

Millimeter um Millimeter tastete er sich von einer Falte zur nächsten.

Mit den Daumen und Zeigefingern seiner Hände zog er abwechselnd die Haut von den Hoden ab, straffte sie und rieb sich sanft die ölige duftende Substanz in jedes Fältchen und jede Pore bis er durch war. Das Verbindungshäutchen zwischen Eichel und Schaft, ein Rest seiner ehemaligen Vorhaut, wurde der gleichen geschmeidigen Pflege unterzogen.

Einmal noch über die Schwanzwurzel die fettigen Hände abgewischt und fertig.

Das Badehandtuch in Reichweite griff er danach, trocknete seine Hände darin ab, fuhr sich mit einem Zipfel des Tuches noch mal über den Anus, weil sich schon etwas Fett zwischen den Pobacken zu stark verflüssigt und verteilt hatte und putzte anschließend seine Zähne.

Danach räumte er das Bad auf, wischte kurz durch und verließ den Raum in Richtung Büro.

Tom überlegte. „...anziehen? ...Jetzt? Nein, muss nicht sein!"

Er betrat sein Büro, schaute auf die Uhr und stellte erleichtert fest, dass er noch eineinhalb Stunden bis zum Termin hatte. Die Kleidungsfrage war für ihn schon lange geklärt.

Mit einem lockeren Schwung hopste er in den Bürostuhl, nahm die Fernbedienung in die Hand, drückte ein Paar tasten und der Stuhl begann mit Vibrationen eine angenehme Massage auf seinem Rücken und unter seinem Gesäß. Die Rückenlehne senkte sich langsam nach hinten und die Beinstütze hob sich, bis er halb liegend und halb sitzend in dem Sessel versank. Mit geschlossenen Augen ließ er die warme Sommerluft, die durch das geöffnete Fenster kam, über seinen nackten Körper wehen.

Seine linke Hand legte sich auf seinen Schamhügel und er strich mit dem Daumen sanft über die glatte Haut. Mit der rechten Hand fasste er sich zwischen die knapp gespreizten Beine unter seine Hoden, hob sie leicht an, führte den Daumen und Zeigefinger an sein Verbindungshäutchen zwischen Unterkante Eichel und Schaft, zog sie leicht nach unten und massierte mit gegenläufigem Reiben von Daumen und Zeigefinger zärtlich die Außenflächen dieses kleinen und sensiblen Hautstücks. Ohne Vorhaut ließ sich das ohne Erektion sehr gut umsetzen.

Entspannung drang in seinen Körper und er nickte ein wenig ein.

Diese Ruhe zerriss plötzlich das Klingeln des Telefons.

Er fuhr wie von der Tarantel gestochen hoch. Seine nicht mehr so sichtbaren Bauchmuskeln waren zusammengezuckt und zogen ein wenig schmerzhaft von der hastigen Reaktion.

Ich muss mal wieder was gegen meinen kleinen Fettansatz rund um den Bauch tun, dachte Tom und überlegte spontan, wer das wohl sein mag.

OK, machen wir Bürodienst sprach er laut vor sich hin. Den Bürostuhl ausgeschaltet und in seine originale Sitzfunktion zurückgestellt, nahm er vor dem PC Platz, hob den Telefonhörer hoch, drückte auf eine Taste und meldete sich.

„Tom hier, wer da?.... Na klar steht der Termin! ...Wieso?... Ich schau mal nach?

Tom drückte eine Taste am Telefon, legte es bei Seite, kratzte sich lustvoll über die Spitze seiner Eichel, ließ das Rieseln eines kleinen Schauers über seine Haut vergehen und nahm den Hörer wieder in die Hand und gab die Sperrtaste zum Stumm schalten wieder frei.

Also... nein, nein ...ja doch, natürlich so wie du es willst... gut dann um 15:00 Uhr bei dir, wie besprochen!

Julia...? Julia...?

Sie hatte aufgelegt.

Tom wollte eigentlich nicht mehr hin. Das Geld brauchte er nicht.

Es war aber diese eigentümliche Ansage mit diesem kalten Unterton von ihr, die sein Interesse an einer vermeintlich frigiden Frau, die nur mal wieder testen wollte ob sie vielleicht doch nicht Gefühlskalt sei, aufrecht hielt.

Die Terminverschiebung kam nicht besonders gelegen, denn er wollte noch mit zwei Mitstreitern seines Gewerbes einen gemütlichen Männerabend verbringen. Unter der Woche ließ sich das immer problemlos einrichten. Aber was soll's. Das was sie haben wollte und so knallhart verlangte, dürfte nicht sehr lange dauern.

Die Zeit bis zum Gehen hatte Julia sein Gehirn in Beschlag genommen. Tom hing immer wieder dem Faktor Frau nach, der in diesem telefonischen, unbekannten Wesen nicht so richtig zu erkennen war. Er setzte nun seinen Bürotag fort und erledigte einige Schriftsachen, prüfte sein Bankkonto, glich Daten, Fakten und Termine ab, die bereits vor lagen, und prüfte alles auf seine Richtigkeit. Die Zeit verging dadurch wie im Flug.

Um Halb drei verließ er die Wohnung. Saloppe Kleidung war angesagt.

Jeans, Hemd, Sakko und seine schwarzen Slipper. Unterwäsche oder Strümpfe, Fehlanzeige.

Im Treppenhaus überlegt er noch ob er seinen weißen, siebzehn Jahre alten, rostigen Golf nehmen sollte, der auf der Straße vor dem Haus stand, oder doch lieber mit einem Taxi vorfuhr. Den Autoschlüssel am Ring über den kleinen Finger hängend, schwang er ihn um den Finger unentwegt herum und ließ ihn Loopings drehen. Kurz vor der Haustür hatte er sich für sein Auto entschieden. Ein wenig Unabhängigkeit sollte dieser Termin schon in sich verbergen und ihm Sicherheit für einen eventuellen schnellen Abgang geben.

Die Adresse war ihm nicht unbekannt. Beste Lage von Altbau- Eigentumswohnungen und nicht weit von seiner entfernt. Er wohnte ja selbst in einer dieser Wohnungen, die er sich vor Jahren kaufte. Nur Tiefgaragenplätze gab es weder für sein Haus noch dort wo er hin fuhr.

Nach zwanzig Minuten parkte er vor dem Haus Nummer 13. Die Tageszeit und der Wochentag begünstigten das schnelle Parken. Spät Abends wäre es sicherlich problematischer gewesen einen Parkplatz zu finden.

Er Stieg aus, schloss das Fahrzeug nur so zur Tarnung ab, denn die Schlösser funktionierten schon lange nur noch nach Lust und Laune, ging auf die Haustür zu, suchte neben den Klingelknöpfen den Namen und klingelte. Der Summer ging, er trat ins Haus und hörte von oben aus dem Treppenhaus, ... dritter Stock!.

Kein Fahrstuhl und schöne steile alte Treppen mit hohen Stufen. Holzgeländer, gedrechselte Stützstreben des Jugendstils. Für Tom war das alles sehr vertraut. Die Fenster im Treppenhaus waren mit Jugendstil Motiven in Bleiverglasung gestaltet. Nur wenige Stellen waren durch deutlich sichtbare neue, farbige Glasstücke ersetzt.

Im dritten Stock angekommen sah er zwei Wohnungstüren und eine schien nur angelehnt. Er vergewisserte sich mit einem Blick auf das Namensschild das er richtig war und klopfte an die angelehnte Tür.

„Komm, Tom!, hörte er die Stimme vom Telefon sagen.

„TOM TOM???", dachte Tom und musste unweigerlich grinsen, weil es ihn sofort an sein nicht vorhandenes Navigationsgerät erinnerte, das er schon lange kaufen wollte.

Wieder dieser fordernde Ton, der schon fast an einen Befehl erinnerte. In dieser Weise ging es auch weiter.

„Schließ' die Tür hinter dir und komm her!"

Er tat wie ihm „befohlen" und stand im Halbdunkel. Licht schimmerte aus drei geöffneten Türen entlang des Flurs, sodass er wenigstens etwas sehen konnte. Seine Augen mussten sich erst an die Lichtverhältnisse gewöhnen und um die Zeit zu überbrücken rief er in den Flur hinein: „Wo soll ich hin kommen? Wo bist du denn, Julia?"

Er erhielt keine Antwort, setzte sich in Richtung der Lichtkegel aus den Räumen in Bewegung und schaute nach links hinein. Es war die Küche, die sehr sauber und aufgeräumt war. Er empfand diesen Raum mehr als unbewohnt und ungenutzt, so ordentlich sah es aus.

Tom drehte sich wieder in den Flur und setzte die Wanderung fort. Gleich neben der Küche erkannte er ein kleines Relief von Männeken Piss und konnte sich denken, was sich hinter dieser Tür verbarg. Gegen über vom Männeken war gleich das nächste Zimmer.

Autsch, dachte er. Was für eine schauderhafte Einrichtung. Alte Möbel verschiedener Stile zusammen gewürfelt, ohne Geschmack oder Sinn für Farben. Nur dunkles Holz wohin man sah. Das einzig ansprechende war ein gigantischer Ohrensessel. Dunkelgrünes gestepptes Leder, in den Kreuzungen der Nähte mit Messingnieten versehen, mit massiven kurzen Füßen und glänzend lackierten Armlehnen in Mahagoni.

Bloß weg hier, dachte Tom und schüttelte sich.

„Wo bleibst du denn?", hörte er Julia, aus dem letzten offenen Raum, erbost rufen.

Sein Fluchtgedanke war so schnell verflogen, wie er aufgekommen war.

Schnurstracks ging er auf das letzte Licht zu und schaute hinein. Die Sonne kam von rechts ins Zimmer und schlug in seine geweiteten Pupillen wie ein Nadelkissen. Tom kniff die Augen etwas zusammen, bis sie sich an das grelle Licht gewöhnt hatten und dann kam der nächste Hammer.

Vor ihm, gegenüber der Tür, erkannte er ein breites Doppelbett. Links und rechts Nachtschränkchen auf denen Lampen standen. Der Stil der fünfziger Jahre ließ grüßen.

Das wäre alles halb so schlimm, wenn nicht diese Bettwäsche wäre.

Der weiß gestrichene Raum und dazu OP- Grün als Bettwäsche, war nun nicht gerade das, was er unter Liebesnest verstand.

Krankenhaus... Navigationsstimme... Oberschwester... Navitante, schoss es ihm durch den Kopf.

Normaler Weise regte sich da unten schon etwas, wenn er eine nackte Frau auf einem Bett mit weit gespreizten Beinen und freiem Blick auf ihre Lustgrotte sah. Das Bett stand ihm gegenüber und dieser freizügige Anblick löste eher Schock, als lustvolle Neugier in ihm aus. Alles zusammen, das Telefonat, die Forderung, die Terminverschiebung und jetzt dieser ordinäre Anblick ohne jegliches Gefühl, war für ihn bisher keine animierende Einladung für sexuellen Lustgewinn.

Julia, wie sie sich selbst nannte, war die Krönung dieser absurden Ausstattung. Er trat einen Schritt näher und betrachtete sie.

Sie sah ihn ebenfalls kurz an, drehte ihren Kopf sofort nach links, griff zu einer Schachtel Zigaretten und dem Feuerzeug auf dem von ihr aus linken Nachtschrank, entnahm eine Zigarette aus der Schachtel, zündete sich diese an, legte Schachtel und Feuerzeug wieder zurück und wandte sich ihm zu. Die Beine unbeweglich gespreizt haltend, schaute sie ihm Rauch auspustend direkt in seine Augen und er erstarrte fast zur Salzsäule.

Was für ein kalter, abweisender Blick aus diesen graugrünen Augen.

Sie hatte ein angenehmes Gesicht und man könnte es schön nennen, wenn dieser starre kalte Blick nicht wäre. Unverhohlen musterte Tom diese nackte, liegende Statur mit weißer Haut und brünetten Haaren, auf ekelhaftem grünem Grund. Ihre gesamte Gestalt war überaus schön. Ihre Brüste, im liegen nicht flach und prall gewölbt, mit herrlich großen Warzenvorhöfen und kaum sichtbaren Brustwarzen, lagen leicht nach außen geneigt auf ihrem Brustkorb. Die kleinen Stecknadelkopf großen Warzen entlang des Außenringes ihrer Vorhöfe, in zwei parallelen Ringen und unregelmäßigen Abständen untereinander, waren verlockend. Es störte ihn nicht, dass leichte Dehnungsrisse an der Unterseite der Brüste heller hervor stachen und sich in seinen Blick vordrängelten. Schwangerschaftsnarben waren ihm sehr vertraut und eine angenehme Einzelheit, die ihn immer an Frauen faszinierte. Diese Brüste luden regelrecht dazu ein an ihren wichtigsten Stellen wie ein Baby zu saugen.

Seine Augen flogen schnell weiter über ihren Körper. Er bemerkte die selben, aber ebenso unmerklichen Schwangerschaftsnarben an den Innenseiten ihrer Oberschenkel und dem für ihn sichtbaren Teil ihres Gesäßes. Bezaubernd, dachte er und wusste, dass er Punkte an Julia gefunden hatte die ihm den schnellen Sex, trotz aller Abneigung gegen ihre Gefühlskälte, erleichterten.

Er zog das Sakko aus, knöpfte sich das Hemd auf und streifte es von seinem Oberkörper. Langsam ging er auf das Fußende des Bettes zu und schaute ihr unverschämt und zielsicher auf ihre Schamlippen. Mit einem aufmunternden Lächeln löste er die Schnalle des Gürtels, knöpfte den Hosenbund auf, zog den Reißverschluss auf und schob sich, mit einem kleinen Bücken, die Hose über den Po nach unten von den Beinen. Er ließ sie dort liegen wo er stand, ging einen Schritt auf das Bett zu und entstieg dabei der Hose. Dann drehte er sich noch einmal zu seiner Hose um, bückte sich abermals, fummelte an diesem Kleidungsstück herum und entnahm der rechten Hosentasche drei Kondome. Wieder zu ihr gewandt legte er die Kondome zu seiner rechten Seite vor Julias linken Fuß, kletterte auf das Bett zwischen ihre Beine, kniete sich mit leicht geöffneten Oberschenkeln vor ihr hin und berührte fast ihre Pobacken mit den Knien. Er senkte sein Hinterteil und ließ sich auf den Hacken seiner Füße nieder.

Sie sah ihm rauchend dabei zu und lag gelangweilt vor ihm.

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