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Shadow of the Seas 04

bypitze17©

In der Bucht einer alten, verschlafenen Pirateninsel, liegen zwei moderne Schiffe vor Anker. Der sadistisch veranlagte Inselherrscher, ein texanischer Ölmillionär, hält sich für die Reinkarnation des berüchtigten Seeräuberkapitäns Blackbirt, und feiert sein alljährliches Strandfest, auf dem viel nackte Haut und manche ebenso nackte Peitsche die Hauptrollen spielen.

Die eigentlichen Hauptrollen der Geschichte spielen natürlich eine schwarze Luxusjacht, ihr exzentrisches Eignerpärchen, Teile der Besatzung und nicht zuletzt die frisch rekrutierte brasilianische „Schiffssklavin", welche samt und sonderst, in diesem Teil nur am Rande Erwähnt werden; weil sich der Autor im letzten Teil in diese Lage manövriert hat. Damit muss er klarkommen...

...Und damit der Leser klarkommt, zur Erinnerung hier die Ausgangslage des letzten Teils:

Der Kapitän des weißen Seglers, welcher unter ausschließlich weiblicher Mannschaft fuhr, nutzte den Aufenthalt auf „Bizarr Eiland", um einige Dienstvergehen zu bestrafen.

Der Leser mag es noch einmal nachschlagen, oder gleich an dieser Stelle ins kalte Wasser springen. Na ja, - jedenfalls viel vergnügen...

...Der Anlass war ehr nichtiger Natur. Er wurde nur aufgeblasen, um Ivanowitchs perverses Vergnügen zu befriedigen. Angeblich hatten Antonia und Katarina einen ach so wichtigen Funkspruch verpasst. Nur weil sie in der Funkbude, vom übrigen Schiffstreiben ungestört, ein wenig aneinander herum gefummelt hatten. Was war schon dabei? Es gab schließlich nur wenige Männer an Bord. Antonias Herr billigte solch lesbische Spielereien sogar ausdrücklich. Mehr noch, es erregte ihn ungemein.

Und was den Schiffseigner anging: Hundertfünfzigtausend Dollar hatte er angeblich deswegen verloren. Für unser millionenschweres Multigeschäftstalent war das wirklich so gut wie nichts. An einem Tag gewann er derartige Summen, am nächsten verlor er sie. Unterm Strich ging es für ihn ohnehin stets aufwärts. Eine einzige seiner legendären Partys verschlang ein Vielfaches, ...binnen einer einzigen Nacht.

Doch darum ging es hier nicht. Katarina wusste genau, wie der Hase lief. Schließlich war sie seit beinahe vier Jahren an Bord. Und die Siebenundzwanzigjährige Tschechin bereute nicht einen Tag. Sie war Masochistin aus Leidenschaft. Sie ritt regelrecht auf den Wellen des Adrenalins; liebte das Spiel mit dem Feuer, den Tanz am Rande des Vulkans.

Wenn sie wusste, dass ihr „Etwas" bevor stand, raste ihr Herz in leidenschaftlicher Furcht. Aber ihre Pussy pulsierte gleichzeitig in panisch-lüsterner Erregung. Ein Rausch, der sich von Stunde zu Stunde an sich selbst erregte. Ein Perpetuummobile perverser Schmerzeslust. Umso länger die Vorfreude, umso größer die Erfüllung.

Ihr Meister wusste über solche Dinge bestens Bescheid. Er praktizierte nicht erst seit vorgestern. Darin zeigte er wirkliche Meisterschaft. Er ließ die Sklavin schmoren, bis ihr Genuss auf den Punkt genau gereift war. Ivanowitch hatte Zeit. Der Russe war schließlich Herr vieler Lustsklavinnen; ...es gab immer etwas abzuarbeiten, wenn ihm danach war.

Doch fürs Finale dieser Nacht, hatte er Katharina ausgewählt. Keine wirkliche Strafe, sondern viel mehr unerwartete Anerkennung. In der Mannschaft der Schönen, wähnte sie sich lediglich im Mittelfeld. Sie war hübsch, ...durchaus. Bildhübsch sogar. Aber die ständige Konkurrenz, diese stets aufs Neue angefachte Selbstkritik. Dieses ständige Frauenproblem, dass wohl jeder kennt...

Katharina fand unbegreiflicher weise, dass ihre straffen Beine eine Spur zu kurz waren. Der feste Apfelbusen für die Ansprüche des Herren, obwohl perfekt geformt, deutlich zu klein gewachsen schien. Und auch ihr Bauch war nicht ganz so perfekt flach, wie bei den meisten anderen Mannschaftsmitgliedern ausgebildet. Auch Katis Arsch hätte für ihren Geschmack natürlich etwas kräftiger hervor poppen können. O nein, ...sie fühlte sich durchaus hübsch. Aber eben nur hübsch. Beim Druck dieser Konkurrenz fühlte sie sich irgendwie unscheinbar...

Dennoch hatte sich der Meister letztendlich für sie entschieden. Und das war nicht zuletzt ihrem selbstbewussten, oft regelrecht frechen Temperament geschuldet. Sie war ein regelrechter Bord-Kobold. Mutig, und alles andere als devot. Erprobt im Lebenskampf der Arbeiterschicht, hatte sie es als Landratte nicht nur zur Schiffsfunkerin gebracht, sondern besaß auch ein frisches Seepatent und bekleidete den Rang des immerhin vierten Schiffsoffiziers.

An Bord eines solchen „Lustsklavinnenschiffes" freilich, schützte das nicht vor Strafe. Im Gegenteil: Auch im Angesicht der Peitsche, wurde von ihr absolut vorbildliches Verhalten erwartet. Sie hatte einen Ruf zu verlieren...

Ungerührt und voller Stolz trat die Rothaarige vor Kapitän Ivanowitch. Während der Russe ihr Strafmaß verkündete, öffnete sie seelenruhig die goldenen Knöpfe ihrer knappen Uniformbluse.

Giftig funkelte sie die herbeieilenden Männer aus ihren grünen Augen an, nur weil diese ihr ganz Gentleman-like aus den Shorts „helfen" wollten. Auch als sie an den Marterpfahl trat, gab sie sich äußerst wehrhaft. Lässig griff sie nach der nächsten Kette, und ließ sie bedrohlich durch die Luft sausen, als das „Personal" sich kühn erdreisten wollte, Hand an ihren nackten Offiziersrang zu legen.

Es war doch reine Ehrensache, dass sie die Peitschenstrafe ungefesselt empfing. Genau wie es natürlich auch Ehrensache war, dass sie weder vom Pfahl floh, noch sich irgendwie vor den Hieben zu schützen versuchte. Nicht einmal das Beißholz nahm die Hochmütige an, als sie rittlings vor den Pfahl trat, um dem Scharfrichter ihre Vorderseite als Strafzone zu präsentieren...

Ivanowitch schickte den Mann auf seinen Platz an der Tafel und griff selbst zur Peitsche. Alles andere hätte der kleine Rotschopf auch als Beleidigung empfunden. Dass ihr der Schweiß ausbrach, lag nicht nur an der feuchten Tropenhitze und den lodernden Strandfeuern.

Ja, die Frau war mutig. Doch sie wusste auch, was Schmerz bedeutet. Wer hätte unter diesen Umständen nicht geschwitzt?

Gleich der erste Hieb biss sich in gemeiner Heftigkeit in jene Region unterhalb ihres Bauchnabels, die sie selbst als nicht ganz perfekt erachtete. Schon als der zweite Hieb heran sauste, hatte sie den Bauch allerdings zu perfekter Schönheit eingezogen und angespannt.

Der sadistische Russe war ein wahrer Meister an den Schlaginstrumenten. Die Peitsche beherrschte er nahezu weltmeisterlich. Und er verstand es geschickt, das Ritual durch lange Kunstpausen für alle Seiten befriedigend in die Länge zu ziehen.

Hieb drei raste unerwartet heftig heran. Er hinterließ ein feuriges Schlangenmahl auf der straffen Vorderpartie des angespannten Oberschenkels. Aber auch auf der runden, straffen Arschpartie, zeigte sich bald der rote Abdruck einer hart geflochtenen Schlangenzunge. Katarina schnappte nach Atem. Doch kein Laut des Schmerzes verließ ihre Lippen...

Hieb vier und fünf bissen sich in sauberer Linie in den fest angespannten Oberbauch der Funkerin. Darauf befahl ihr der strenge Kapitän, sich umzudrehen, um ihre runde, ansehnliche Heckansicht zu präsentieren. Die Peitsche pfiff durch die Luft. Sechs kreuzende Linien befanden sich alsbald auf den kleinen, festen Pfirsichbacken.

Der Oligarch strich fast zärtlich mit den Fingerspitzen über diese feurigen Linien. Dann griff Ivanowitch zur breiten Lederklatsche. Mit harten Hieben bearbeitete er nun die gesamte Heckpartie der unbeugsamen Schönen, ohne der Stolzen auch nur einen einzigen Laut des Schmerzes zu entlocken.

Man hörte nur noch den Wind, die Wellen und das Geräusch der Klatsche. Selbst das leise Murmeln der Zuschauer war erstorben, als Katharina endlich vom Pfahl ablassen durfte.

„Greife in die Ketten und präsentiere mir die Titten", lautete dann endlich der schroffe Befehl des Kapitäns.

Die Funkoffizierin gehorchte schwer atmend, schien jedoch völlig ungerührt. Aber ihre kleinen, runzligen Zitzen standen in Erwartung des Kommenden steinhart von den festen Äpfeln ab. Und wer genau hinschaute, konnte nicht nur das nervöse Heben und Senken dieses schönen Busens beobachten, sondern auch ein leichtes Zittern...

Der Meister begab sich derweil zum Peitschentisch. Er entschied sich für ein kleines, ja nahezu unscheinbares Instrument. Kurzer Stiel mit sieben kurzen Lederschnüren. Doch diese Schnüre hatten es in sich. Nur dreißig Zentimeter lang, war doch jede aus drei festen Ochsensehnen geflochten. Als vierten Bestandteil hatte der Hersteller jedoch auf den letzten fünf Zentimetern noch eine feine Drahtsehne eingeflochten, die für einen besonders harten Biss sorgte. Besonders dann, wenn der Meister nur eben die Spitzen dieser Zungen über die nackte Haut streifen ließ.

Katharina hatte das Gerät bereits einmal kennen gelernt. Augenblicklich begann ihre Muschi zu pulsieren. Und sie wurde feucht im Schritt, als sie das Instrument in seiner Hand sah.

Bei falschem Gebrauch konnte es blutige Wunden reißen. Aber unter des Meisters kundigem Geschick, versprach es die größten Masochistenfreuden, die sich der grünäugige Rotschopf überhaupt nur vorstellen konnte.

Der erste Probehieb traf quer über den zuckenden Bauch. Er war ganz lässig aus dem Handgelenk geführt und leckte mit voller Schnurlänge über den Körper. Ein eher zärtlicher Schmerz...

Katharina straffte sich stolz. Erregung verdrängte Furcht. Einladend standen ihre leicht gespitzten Äpfel nach vorn und reckten die steifen Knospen gen Nachthimmel. Die Peitschenschnüre schnellten aus allen Richtungen darüber hinweg. Der Kapitän bewegte kaum mehr, als sein Handgelenk. Die sicheren Treffer röteten das nachbebende Fleisch schnell und kräftig, aber unter Ausnutzung der gesamten Schnurlänge. Ein spektakulärer, aber relativ schonender Prozess. Kati wand sich eher genießend, als wirklich unter Schmerzen. Doch sie kannte das Instrument und sein Potenzial...

...Und der Meister kannte es natürlich auch. Inzwischen ging er wieder zu den langsamen, konzentrierten Hieben über. Und die zeigten deutliche Wirkung. Minuten vergingen. Katharina glänzte schweißnass im Feuerschein. Geradezu in lässiger Gemütlichkeit kamen die Hiebe aus dem ruhigen Arm. Nur die Spitzen der Riemen trafen auf ihre festen Globen, wo sie feine, empfindliche Linien hinterließen, die selbst ihre harten Knospen nicht verschonten. Und diese sensiblen Antennen funkten ihre spitzen Signale direkt bis in ihren prickelnden Schoß.

Ein weiterer Hieb noch, ...da sank unsere Schöne mit den Knien in den Sand. Die Innenseiten ihrer Schenkel glitzerten von verdächtiger Nässe.

„Spreize die Beine und präsentiere deine Musch", ...herrschte Ivanowitch, der deutlich erkannt hatte, dass Katharina jetzt am Rande des Vulkans tanzte.

Jetzt wollte er die Schöne auf einem Drahtseil über den heißen Krater balancieren lassen. Sie schrie noch immer nicht. Aber ihr erregend schön gestriemter Körper bebte im Kampf um die Selbstbeherrschung.

Ivanowitch trat vor die Kniende. Er holte weit aus. Der Hieb raste herab; wurde aber im letzten Augenblick umgeleitet. Er entfesselte ein wahres Feuerwerk auf ihrer linken Arschbacke. Nach einer grausam langen Pause, fuhr der zweite Schlag herab; landete aber auf der Innenseite ihres rechten Oberschenkels.

Noch immer verharrten die Beobachter in gebannter Stille. Hieb drei aber, fand ebenso sicher sein Ziel. Die Riemen schleckten präzise zwischen die Beine der konzentriert angespannten. Nur Ivanowitch und Katharina wussten, dass sie keinen verheerenden Volltreffer im Zentrum ihrer Lust erzielt hatten. Denn die gefährlichen Spitzen bissen allesamt in Katharinas angespanntes Arschfleisch. Augenblicklich kippte sie seitlich in den Sand. Sie biss sich in den Unterarm, um nicht laut aufzustöhnen. Jetzt nur keine Blöße zeigen. Der gewaltigste Orgasmus ihres Lebens stand im Türrahmen, ...und wollte heraus. Nur der laut gebrüllte Befehl des Kapitäns hielt ihn noch auf:

„Antreten, ankleiden und sofort an Bord! Im Morgengrauen erwarte ich sie in meiner Kajüte und verlange einen vollständigen Bericht!"

Jetzt brach sich die jubelnde Begeisterung der Zuschauer ihre Bahn.

Scheinbar unberührt, erstaunlich diszipliniert, glitt die Sklavin in Uniformshorts. Dann streifte sie das Oberteil über, schloss auch ganz ordentlich den letzten Knopf über der verstriemten Brust; ...und schritt aufrecht, wie es ihrem Rang entsprach durch die respektvoll gebildete Gasse der Staunenden in Richtung Beiboot davon.

Herrisch befahl sie eine vollbusige Matrosin an die Ruderpinne. Katharina genoss ihren Offiziersrang, denn sie brauchte nicht zu rudern...

Und die Vollbusige wusste ganz genau, dass sie nicht wieder von Bord kommen würde, bevor sie den höllischen Luststau der Ranghöheren nicht mit der Zunge vollständig aufgelöst hatte. Für den Herren würde später noch mehr als genug übrig bleiben. Denn Katharinas aufgepeitschter Körper brannte jetzt nicht nur vor Schmerz, sondern auch vor unbändiger Geilheit...

Kapitän Ivanowitch war mehr als zufrieden. Er war stolz auf sein bestes Mädchen. Schließlich fand bei diesen Treffen immer auch ein gewisser Wettbewerb zwischen den teilnehmenden „Herrschaftshäusern" statt. Und wo er auch anlegte, ging ihm schon immer ein gewisser Ruf voraus. Wer war schon dieser aufgeblasene Inselkönig aus Texas? Wer kannte schon diesen merkwürdigen Holzhändler mit seinem albernen, modernen, schwarzen „Ökoschifflein"?

Von seinem Gast, diesem unbedeutenden Traktorenhändler aus Deutschland, musste man ja wohl erst gar nicht reden.

Den großen Ivanowitch kannte man in jedem Hafen. Seine devote Girlscrew war legendär...

Doch hatte er seine Rechnung ohne Rosaria gemacht. Zwar war diese gerade ziemlich nervös, denn der hohe Erregungsgrad des fetten Texaners, der seine Glupschfinger da so ungeniert zwischen ihre fest geschlossenen Schenkel drückte, gefiel ihr gar nicht.

„Warum musste der Russe die Messlatte denn nur so hoch legen?

Hat die Einlage dieses Deutschen nicht völlig ausgereicht?

Dieses arme Mädchen, ..."Antonia", hatte man sie gerufen... Am Ende war sie sogar ohnmächtig geworden. Kein Wunder. Beim Gedanken an Nadeln wurde Rosaria auch immer ganz flau im Magen. Und dann die dicken Ringe... Die Ärmste. Ganz blass ist sie geworden. Wo haben sie Sie nur hingebracht?..."

Doch Rosaria hätte sich nicht zu sorgen brauchen...

...Antonia befand sich in besten Händen. Doktor Raphael war ein wahrer Engel in der Hölle der perversen Gelüste. Für ihren geliebten Herren hatte sie die öffentliche Beringung auf sich genommen. Man hatte es als Strafakt deklariert. ...Natürlich hatte sie auch die Peitsche bekommen. Die paar eher harmlosen Striemen nahm sie gern hin. Sie hatte eine überzeugende Stöhnstimme. Doch der Gedanke an Intimschmuck hatte sie eh schon immer sehr erregt.

Aber musste sie wirklich in aller Öffentlichkeit beringt werden? Und dann noch ohne jede Betäubung, ...und mit solch übertrieben dicken Nadeln? An den Schamlippen hatte sie es ja noch ganz gut verkraftet. Auch wenn sechs Ringe ein spürbares Eigengewicht mit sich brachten. Aber dann ist die Welt um sie herum explodiert. Auch wenn sie beim Militär gelernt hatte, mit Schmerzen umzugehen...

Doch dieser Doc... Ein wahrer Meister der Schmerzlinderung. Und ein wahrer Meister im Süßholz raspeln obendrein. Eine richtige kleine Klinik hatte er an Bord dieses schwarzen Schiffes. Und ganz allein an Bord. Ihr Herr hatte sie nur kurz hergebracht und war dann gleich wieder zur Insel gefahren. Schließlich wollte er ja nichts verpassen.

Anfangs war Antonia richtig wütend, als er sie allein mit ihrem Schmerz zurück ließ. Doch jetzt war es ihr ganz recht. Sie liebte ihren Herren über alles; ...gerade weil er sie oft so hart auf die Probe stellte. Aber jetzt, ...mit diesem charmanten Mediziner...?

Ja, er war schon etwas reifer. Aber diese Zuwendung tat ihr so gut. Endlich ließ der brennende Schmerz nach. Ihre durchbohrten Nippel waren jetzt ganz taub. Er hatte die Ringe gleich wieder entfernt und durch dünnere Kunststoffstifte ersetzt. Die aufgeklebte Tamponade war mit einem angenehm kühlenden Mittel getränkt. Und es blutete auch nicht mehr. O Gott, hatte sie geblutet...

„Diese Dilettanten", ...hatte der Arzt geschimpft.

„Jeder Blinde kann diese dicken Adern unter deiner zarten Knospenhaut sofort ertasten. Wenn du nur ein bisschen erregt bist, treten sie ja schon deutlich hervor. Wie kann man es nur fertig bringen, sie gleich zweimal mit der Nadel aufzureißen? Einen Millimeter höher, und es wäre nichts passiert. Aber man muss es ja unbedingt bei Feuerschein machen... Nein, gutes Licht stört die Atmosphäre. Zum Glück haben sie keinen Milchgang verletzt. Pircings finde ich ja auch sehr sexy. Aber das Stechen sollte man doch einem Fachmann überlassen. ...Na ja, jetzt haben wir ja alles im Griff. ...N´en Drink für den Kreislauf?"...

„Gern", ...gurrte die schwarzhaarige Rumänin und entspannte sich auf der Liege, während der Doc die Gunst der Stunde nutzte, auch die Stiche in den inneren Schamlippen zu desinfizieren.

„Gefährliches Spiel, hier in den bakterienfreundlichen Tropen. Ich werde dich hier behalten, bis alles gut verheilt ist. ...Keine Widerrede!"

Antonia wollte keinesfalls widersprechen. Im Gegenteil. Sie genoss das klimatisierte Schiff und die Annehmlichkeiten dieser lustvollen Pflege. Der Arzt sah für sein Alter noch recht gut aus. Vielleicht war er seinerseits etwas unprofessionell. Denn der Anblick ihres nackten Körpers erregte ihn, wie die Beule in seinen weißen Leinenhosen deutlich verriet. Das hätte er im Griff haben müssen. Doch sie nahm es als Kompliment. Und schließlich war auch Antonia erregt. Denn diese fachliche Nachsorge machte die bekennende Masochistin nicht weniger an, als der sensible Akt selbst...

„Wann darf ich wieder, ...na sie wissen schon?"

„Unten dürfte es in vier bis sechs Tagen zugeheilt sein.

Die Brust braucht hingegen unbedingt längere Schonung. Sie sollten beim Verkehr einen Hartschalen-BH tragen. Und auch sonst sind in den nächsten Wochen möglichst heftige Bewegungen zu vermeiden. Kokosöl bewirkt wahre Wunder und hält die Haut während der Narbenbildung geschmeidig."

„Dann behalten sie mich sieben Tage hier. Am siebten will ich mich recht herzlich für die liebe Behandlung bedanken", ...zwinkerte die Dunkeläugige.

Der Arzt lächelte und reichte der schönen Nackten einen frischen Arztkittel. Denn sie war auch völlig nackt an Bord gekommen.

„Rosaria hat etwa ihre Größe. Morgen werde ich die Herrin fragen, ob wir etwas aus ihrem Wäscheschrank nehmen dürfen. Die Nacht ist heiß. Heute schlafen wir auf den Sonnenliegen auf Deck. Da besteht kaum Gefahr, dass du dich aus versehen auf den Bauch drehst..."

„Was hat sie eigentlich auf dieses Schiff verschlagen?" ...wurde die frisch verarztete unter der Entspannung einiger geistiger Getränke neugierig.

„Nun", ...grinste Doc Raphael süffisant. „Ganz Freiwillig bin ich nicht zur See gegangen. Ich war ein begabter Unfallchirurg und hatte mich im Laufe der Zeit auf ästhetische Wiederherstellungschirurgie spezialisiert. Wäre ich nur bei meinen Leisten geblieben, ich führte jetzt gewiss das Leben eines glücklichen, mehr als wohlhabenden Klinikarztes; mit Frau, Kindern und einem großzügigen Landhaus."

„Doch dann wurde ein alter Studienkollege auf meine Fähigkeiten aufmerksam. Er holte mich an seine private Klinik für Schönheitschirurgie. Ich verdiente auf Anhieb ein Vielfaches, ...gewiss. Doch war ich auch ständig den Verlockungen der Schönheit ausgesetzt. ...Na ja, jedenfalls oft. Manche Kundin kam hässlich, ...und ging nur wenig schöner. Denn wir können auch keine Wunder vollbringen. Aber es gab auch viele junge Damen, die von Natur aus mehr als Alles mitbrachten. Zum Missfallen meines werten Kollegen und Chefs, redete ich ihnen jeden weiteren Eingriff aus. Denn ich bin Ästet und Arzt mit gewissen Grundsätzen."

„Doch das war es nicht allein. Mein Chef hat mich dennoch gern behalten. Denn ich forschte in jenen Tagen intensiv an neuartiger Lasertechnik, die ein nahezu narbenfreies operieren ermöglichte. Du kannst dir vorstellen, was das in der Schönheitschirurgie bedeutete."

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